November, 2017

 

Neue Heizzentrale leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

 

Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland verleiht Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ an die Dr. Ebel Fachklinik Carolinum in Bad Karlshafen

Bad Karlshafen. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Dr. Ebel Fachklinik Carolinum in Bad Karlshafen für ihr Engagement im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ verliehen.

Der Geschäftsführer des BUND-Landesverbands Hessen Michael Rothkegel überreichte das Gütesiegel gemeinsam mit Annegret Dickhoff, Projektleiterin des BUND-Landesverbands Berlin, an Carolinum-Klinikleiterin Ursula Siebertz-Ohnesorge. Der Energieversorger EAM hatte die Heizzentrale der Dr. Ebel Fachklinik Carolinum, Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Neurologie und Geriatrie, vor zwei Jahren modernisiert und mit einem modernen Blockheizkraftwerk (BHKW), zwei neuen Niedertemperaturkesseln und einer hocheffizienten Wärmeverteilung ausgestattet. Seitdem arbeitet die Heizzentrale deutlich effizienter und umweltschonender als früher und ist an das Energiemanagementportal der EAM angebunden, dessen Leitzentrale im Fall einer Störung täglich 24 Stunden lang besetzt ist. Auch Bad Karlshafens Bürgermeister Ullrich Otto, EAM-Projektleiter Uwe Werner, der frühere Klinikleiter Karl-Georg Dittmar-Stern, der technische Leiter der Dr. Ebel-Gruppe Manfred Schäfer sowie Stephan Kleiner von der Firma Buderus nahmen an der Verleihung des Gütesiegels teil.

 

Neues BHKW produziert bis zu 80 Prozent des Strombedarfs

Durch den Einsatz von Erdgas produziert die EAM im neuen BHKW durch Kraft-Wärme-Kopplung jedes Jahr rund eineinhalb Millionen Kilowattstunden Wärme und 815.000 Kilowattstunden Strom. Damit erzeugt das Blockheizkraftwerk bis zu 80 Prozent des Strombedarfs für die Klinik mit insgesamt 235 Betten. Das BHKW hat eine elektrische Leistung von 140 und eine thermische Leistung von 212 Kilowatt. Die beiden Niedertemperaturkessel verfügen über eine Gesamtleistung von 2.700 Kilowatt und sorgen für eine ausfallsichere Wärmegrundversorgung der Klinik. Insgesamt wird am Standort der Dr. Ebel Fachkliniken Bad Karlshafen zukünftig jedes Jahr der Ausstoß von 363 Tonnen Kohlendioxid vermieden. „Wir freuen uns, dass sich die Modernisierung unserer Heizzentrale so positiv auf unseren Energieverbrauch auswirkt“, sagte Ursula Siebertz-Ohnesorge. „Mit der EAM haben wir einen innovativen und verlässlichen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.“ Auch Bürgermeister Ullrich Otto zeigte sich erfreut über das erfolgreiche Projekt in seiner Stadt: „Es ist schön zu sehen, dass hier vor Ort ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Hoffentlich werden noch viele Kliniken diesem Beispiel folgen.“

 

Stichwort BUND-Gütesiegel

Das BUND-Gütesiegel „Energie sparendes Krankenhaus“ wird seit 2001 an Krankenhäuser verliehen, die sich in besonderer Weise für Energieeffizienz und Klimaschutz engagieren. Es wirbt für das herausragende Engagement im Bereich der Energieeinsparung und des Klimaschutzes eines Krankenhauses und wird für einen Zeitraum von jeweils fünf Jahren vergeben. Anschließend kann nach einer erneuten Prüfung der Verbrauchswerte und des Energiemanagements eine Verlängerung um weitere fünf Jahre erfolgen.

 

Die Dr. Ebel Fachkliniken sind als inhabergeführtes Familienunternehmen nah am Menschen und nah am Leben. Acht Kliniken in sechs Bundesländern, in denen rund 1.500 Mitarbeiter über 20.000 Patienten pro Jahr betreuen: in Psychosomatik und Psychotherapie, Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie, Kardiologie, Onkologie, Lymphologie, Geriatrie, Naturheilverfahren und mit Pflege/Seniorenwohnsitz. Die Standorte wurden bewusst so gewählt, dass nicht nur das medizinische Angebot der Kliniken, sondern auch die Natur draußen vor der Tür zu Genesung der Patienten beiträgt.
Der Weg zurück ins Plus führt bei den Dr. Ebel Fachkliniken durch tiefgrüne Waldgebiete, sanfte Hügellandschaften und entlang idyllischer Seeufer.

 

Pressekontakt:   Dr. Ebel Fachkliniken GmbH & Co.
Urte Michaelsen, Tel 0176 6156 2597, Fax 033208 56-650, E-Mail presse@ebel-kliniken.com www.ebel-kliniken.com


Video-Chat mit dem Arzt – gut oder schlecht?

 

Die Deutsche Rheuma-Liga erarbeitet ihre Positionen zu digitalen Gesundheitsdiensten.

Bonn – Ob Informationsportale, Gesundheits-Apps oder Videosprechstunden beim Arzt: Digitale Gesundheitsdienste sind nicht mehr aufzuhalten. In vielfältigen Formen kommen sie derzeit auf den Markt. Die Deutsche Rheuma-Liga unterstützt diese Entwicklungen grundsätzlich – wenn die Patienten dabei im Mittelpunkt stehen, ihre Interessen vorrangig sind und ihre Rechte beachtet werden. Das hat die Deutsche Rheuma-Liga jetzt in einem Positionspapier festgehalten.

Beispiel Telemedizin: Besonders in ländlichen Gebieten steht zur Diskussion, ob Ärzte auch per Online-Videoübertragung mit ihren Patienten sprechen können. Die Position der Rheuma-Liga: Für die Diagnose einer rheumatischen Erkrankung und die Therapieentscheidung ist der persönliche Kontakt zum Rheumatologen zwingend notwendig. Eine telemedizinische Verlaufskontrolle hingegen könnte den Versorgungsalltag für chronisch kranke Menschen erleichtern.

Auch Fitness- und Gesundheitsapps überschwemmen derzeit den Markt. Nach Schätzungen gibt es bereits über 100.000 Gesundheits-Apps. Während Medizin-Apps zum Beispiel für die Kontrolle von Vitalfunktionen dem Medizinproduktegesetz unterliegen, gibt es für Gesundheits-Apps keine Regulierung. Die Forderung der Rheuma-Liga: Um den Markt für Nutzer transparenter zu machen, müssen Qualitäts- und Sicherheitsstandards entwickelt werden. Datenschutzrechte und personenbezogene Zugriffsrechte sind eine Voraussetzung, um das Missbrauchspotenzial der Daten durch Dritte zu verringern.

Drittes Beispiel: Krankenversicherer denken über Telematik-Tarife nach. Die Deutsche Rheuma-Liga kritisiert solche Pläne, die ausschließlich gesunde Menschen belohnen. Chronisch Kranke werden bei solchen Plänen per se ausgeschlossen. Das Solidarprinzip der Gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht ausgehöhlt werden.

Auch im Internet gibt es immer mehr Gesundheitsinformationen von privaten Anbietern. Doch die Informationen sind in der Regel interessengeleitet. Oft ist der Hintergrund der Portale nicht zu erkennen. Hier würde ein nationales, unabhängiges Patienteninformationsportal helfen, das Informationen bündelt, Akteure vernetzt und die digitale Gesundheitskompetenz der Bevölkerung erhöht.

Das Fazit: Digitale Unterstützungsformen schreiten voran. Eine gute Sache – wenn die Bedürfnisse und Interessen der Patienten im Mittelpunkt stehen.

Deutsche Rheuma-Liga: Die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen, bietet praktische Hilfen und unterstützt Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen. Der Verband mit rund 300.000 Mitgliedern tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein. www.rheuma-liga.de


Rehabilitanden vergeben Bestnoten an Rehakliniken Ob der Tauber und Glotterbad

Stuttgart, den 15.11.2017 Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat ihre Berichte zur Rehabilitandenbefragung 2017 veröffentlicht. Bestnoten vergaben die befragten Rehabilitanden an gleich zwei Rehakliniken aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg: Im Bereich Gastroenterologie gehört die Rehaklinik Ob der Tauber und in der Psychosomatik die Rehaklinik Glotterbad zu den bundesweiten Top Ten.

Das Ziel einer rehabilitationsmedizinischen Behandlung ist der zufriedene und vor allem wieder genesene und erfolgreich in den Beruf und Alltag zurückgekehrte Rehabilitand. Inwieweit dieses Ziel seitens der Rehabilitationseinrichtungen erreicht wird, überprüft die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund durch ihre Rehabilitandenbefragungen. Dementsprechend wird die Veröffentlichung der Ergebnisse alljährlich mit großer Spannung erwartet.

In der Befragung für 2017 vergaben die Rehabilitanden gleich für zwei Rehakliniken aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg Bestnoten. Mit ihren jeweiligen Indikationen gehören die Rehakliniken Ob der Tauber und Glotterbad bundesweit zu den Top Ten.

Für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH ein Grund zur Freude, denn für sie nehmen die Befragungen einen ganz besonderen Stellenwert ein: „Qualität zählt! Und daher sind die Urteile der Rehabilitandinnen und Rehablitanden für uns von großer Bedeutung. Sie zeigen uns nicht nur, wo wir im bundesweiten Vergleich stehen, sondern geben uns die Möglichkeit, unsere Stärken auszubauen sowie Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen.“

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Befragungen erfasst die DRV Bund unter anderem die Zufriedenheit der Rehabilitanden mit ihrer Reha-Behandlung und ermittelt den Erfolg der Rehabilitation aus Patientensicht. Pro Jahr werden ca. 120.000 Fragebögen ausgewertet und die Ergebnisse an die Rehabilitationseinrichtungen zurückgemeldet.

Rehaklinik Ob der Tauber punktet im Bereich Gastroenterologie
Grund zur Freude gibt es in der Bad Mergentheimer Rehaklinik Ob der Tauber. Im Fachbereich Gastroenterologie belegte die Klinik bei der „Allgemeinen Zufriedenheit“ einen hervorragenden 4. Platz und beim „Behandlungserfolg aus Rehabilitandensicht“ den 6. Platz von 27 bundesweit vergleichbaren Kliniken. Befragt wurden rund 3.300 Rehabilitanden. „Auf dieses Ergebnis dürfen wir ganz besonders stolz sein. Denn es ist ein direktes Lob für unsere tägliche Arbeit in Medizin, Therapie und Service. Gleichzeitig ist es Ansporn, das erreichte hohe Niveau zu halten und auszubauen“, so Dr. Sylvia Zipse, Chefärztin der Rehaklinik Ob der Tauber.

Rehaklinik Glotterbad gehört weiterhin zur bundesweiten Spitzengruppe
Gerade im Bereich Psychosomatik ist das bundesweite Angebot sehr groß. In die aktuelle Befragung wurden rund 16.400 Rehabilitanden aus 150 Einrichtungen einbezogen. Mit einem guten 10. Platz in der Gesamtzufriedenheit gehört die Rehaklinik Glotterbad wie in den vergangenen Jahren zur bundesweiten Spitzengruppe. „Eine optimale Versorgung und Behandlung mit individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepassten Therapieplänen genießen bei uns oberste Priorität. Dies erreichen wir nur dank der guten Zusammenarbeit unserer hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dementsprechend möchte ich das Lob unserer Rehabilitanden an das gesamte Team der Rehaklinik Glotterbad weitergeben“, erklärt Chefarzt Dr. Werner Geigges.

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
www.rehazentren-bw.de

Rehaklinik Ob der Tauber
Die 1962 gegründete Rehaklinik Ob der Tauber ist eine Fachklinik für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen sowie Onkologie. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, die 2007 aus dem Zusammenschluss der der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.
www.rehaklinik-odt.de

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
www.rehaklinik-glotterbad.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg: Jörg Skupin, PR-Referent
Tel.: 0711 6994 639–62, E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de


Die Anzeichen richtig deuten

PRESSEMITTEILUNG

 

Thomas Heitz



Zum Welt-Diabetes-Tag (14.11.): Diabetes macht sich oft erst spät bemerkbar – mit fatalen Folgen. Thomas Heitz kostete die Erkrankung sogar seine Existenz. Er setzt sich dafür ein, dass andere die Zeichen rechtzeitig erkennen.

Heidelberg, 10. November 2017

Angefangen hat alles mit einem Glücksgefühl: Innerhalb eines Jahres reduzierte Thomas Heitz sein Gewicht von 162 auf 72 Kilo. Heute weiß der 45-Jährige: Das war kein Erfolg, sondern Symptom einer unentdeckten Diabetes. „Wenn der Körper Glukose nicht mehr verarbeiten kann, wandelt er sie in Aceton um. Das verbrennt Fett unglaublich schnell.“

Etwa 300.000 Menschen erkranken hierzulande jährlich an Diabetes, schätzt die Deutsche Diabetes Gesellschaft, meist an Typ II. Der Körper produziert nicht mehr genügend Insulin, um den Blutzucker zu verarbeiten. Eine Folge: mangelnde Durchblutung durch Ablagerungen in den kleinsten Gefäßen. Oft wird die Erkrankung zu spät erkannt. Darauf macht der Welt-Diabetes-Tag am 14. November aufmerksam.

Bei Thomas Heitz glich wohl das aktive Leben als selbstständiger Veranstaltungstechniker den Zuckerwert lange aus. Doch eines Morgens im März 2011 war ein Zeh blau, der Fuß schmerzte. Sein Hausarzt erkannte die Zeichen und schickte ihn sofort in die Notaufnahme. Durch einen Gefäßverschluss starben die Zehen langsam ab, eine Blutvergiftung breitete sich aus. Nur eine Amputation rettete Heitz‘ Leben.

Nach OP und Reha kamen viele Rückschläge. Mühsam lernte Heitz, mit einer individuell hergestellten Orthese zu laufen. Seine Firma konnte er nicht mehr halten, musste sogar Privatinsolvenz anmelden. Die Reha-Beratung der Agentur für Arbeit empfahl eine Umschulung bei der SRH Berufliche Rehabilitation in Heidelberg. Das Unternehmen unterstützt gezielt Menschen, die sich wie Heitz neu orientieren müssen. „Unsere Berater klären, welcher Beruf am besten zur gesundheitlichen Situation und den persönlichen Fähigkeiten passt“, sagt Geschäftsführer Thomas Windolf.

Heitz absolvierte eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann. „Auf dem barrierefreien Campus mit kurzen Wegen zwischen Wohnen und Ausbildung konnte ich mobil sein. Die Lehrkräfte haben mir geholfen, nach Jahren im Beruf wieder in den Lernmodus zu kommen.“ Heute arbeitet er in einer Werkstatt, die orthopädische Maßschuhe anfertigt. Mit seiner Erfahrung berät Heitz andere Diabetiker, die durch fehlendes Gefühl in den Füßen spezielle Schuhe benötigen. In Vorträgen schildert er die eigenen Erlebnisse.

Zum Welt-Diabetes-Tag wünscht er sich, dass noch mehr über die unterschätzte Krankheit aufgeklärt wird. „Schon wenn der Fuß ständig kribbelt, ist das ein Signal, dass die Durchblutung nicht mehr funktioniert. Dann ist es wichtig, Druckstellen und Verletzungen vorzubeugen.“

Kontakt:
Christian Haas
Kommunikation

SRH Berufliche Rehabilitation GmbH
Berufsförderungswerk Heidelberg
Bonhoefferstr. 1
69123 Heidelberg

Telefon: 06221 88-3040
E-Mail: christian.haas@srh.de
Internet: http://www.bfw-heidelberg.de

 


1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung am 19.01.2018

19. Januar 2018

Heidelberg – Zeitlich könnte es perfekt passen: Wenn sich am 19.01.2018 das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung mit dem Thema „Gesundheitspolitische Perspektiven nach der Bundestagswahl“ befasst, dürften eine neue Regierung gebildet und der Koalitionsvertrag unterschrieben sein. Auch gesundheitspolitisch scheint der Weg nach Jamaika kein leichter zu sein. Obwohl die Gesundheitspolitik im Wahlkampf nur auf den letzten „Metern“ eine Rolle gespielt hat, gehen die Forderungen der Parteien recht weit auseinander.

Das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung geht folgenden Fragen nach: Wie wird sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland nach und mit der Bundestagswahl verändern? Wie werden Qualitätsanforderungen, der Wunsch nach Patientenautonomie, der Innovationfonds, eHealth, Big Data, u. v. m. das System verändern? Was sind die Herausforderungen für die nächste Legislaturperiode – was die Chancen?

Bei der Veranstaltung erwarten Sie Referate, Diskussionen und die Chance zum bilateralen Austausch mit den maßgeblichen Akteuren der Gesundheitspolitik: „Wir werden nicht nur eine Diskussion mit den gesundheitspolitischen Experten der im Bundestag vertretenen Parteien führen, sondern auch maßgebliche Vertreter der Krankenversicherungen von GKV und PKV, der Krankenhäuser, der Industrie, der Patientenvertreter und der Wissenschaft zu Wort kommen lassen – insbesondere hinsichtlich Vernetzung und Kooperation, Versorgungs- und Qualitätszielen sowie der Perspektiven des Wettbewerbs. Dabei werden wir immer wieder nachfassen und den einzelnen Beiträgen Diskussionsraum geben“, so der Moderator der Veranstaltung, Rolf Stuppardt. Folgende Referenten haben bereits zugesagt: Dr. Martin Danner, Roland Engehausen, Birgit Fischer, Irmtraut Gürkan, Dr. Volker Leienbach, Bettina am Orde, Dr. Mani Rafii, Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher, Dr. Ansgar Resch, Dr. Hans Unterhuber, Michael Weller und Prof. Dr. Eberhard Wille.

Der Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, Prof. Dr. Eckart Würzner, ist Schirmherr des Heidelberger Forums Gesundheitsversorgung: „Eine solche Veranstaltung ist eine Bereicherung – nicht nur für die handelnden Akteure, sondern vor allem auch für die Patienten. Deshalb habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft für das 1. Heidelberger Forum Gesundheitsversorgung übernommen und freue mich besonders darauf, dass das Forum keine Eintagsfliege sein wird, sondern ab 2018 jährlich in Heidelberg stattfinden wird. Schließlich hat Gesundheitsförderung in Heidelberg Tradition, bereits 1991 ist unsere Stadt dem bundesdeutschen Netzwerk Gesunde Städte beigetreten, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angeregt wurde. Ein idealer Ort also, um sich in Referaten und Diskussionen oder im persönlichen Austausch mit Themen wie Versorgungsprozesse, Patientenorientierung, Arzneimittelversorgung oder dem Versicherungsmarkt zu beschäftigen.“

Datum: 19.01.2018, 10-16:30 Uhr

Ort: Print Media Akademie Heidelberg

Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.heidelberger-forum-gesundheitsversorgung.de

Eine gemeinsame Veranstaltung von medhochzwei Verlag und WELT DER KRANKENVERSICHERUNG


Symposium „Depressionen bei chronischen Augenerkrankungen“

Öffentliches Symposium - Bundesverband Auge e.V. mit Klaus Weckwerth, Dieter Staubitzer, Dr. Susanne Fiege, Dr. Dr. med. Ekkehard Jecht (v.l.n.r.) Foto: www.juergenklieber.de

Berlin/Nürnberg – 13. November

  • Depressionen bei chronischen Augenerkrankungen:
    Symposium am 11. November 2017 in Nürnberg
  • Ärzte berichten über die Ursachen und Auswirkungen bei chronischen Erkrankungen
  • Bundesverband AUGE diskutiert mit Betroffenen und Ärzten über Depressionen bei chronische Augenerkrankungen/ Firma Bayer Vital GmbH förderte finanziell dieses Vorhaben
Öffentliches Symposium - Bundesverband Auge e.V. mit Klaus Weckwerth, Dieter Staubitzer, Dr. Susanne Fiege, Dr. Dr. med. Ekkehard Jecht (v.l.n.r.) Foto: www.juergenklieber.de

Öffentliches Symposium – Bundesverband Auge e.V. mit Klaus Weckwerth, Dieter Staubitzer, Dr. Susanne Fiege, Dr. Dr. med. Ekkehard Jecht (v.l.n.r.) Foto: www.juergenklieber.de

Am vergangenen Samstag trafen sich in Nürnberg Betroffene und Ärzte um über das Thema „Depressionen bei chronischen Augenerkrankungen“ zu diskutieren. Der „Bundesverband Auge“ mit Vereinssitz in Berlin hatte als Patientenorganisation zu diesem Symposium nach Nürnberg eingeladen. Die Firma Bayer Vital GmbH unterstützte mit Finanzmittel und Infomaterial diese Veranstaltung.

„In Deutschland leben fast 5 Millionen Betroffene mit schweren chronischen Augenerkrankungen. Viele chronisch an den Augen Erkrankte, vornehmlich am Glaukom (Grüner Star) oder an AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) erkrankte, haben Angst zu erblinden und leiden unter Depressionen“, so der Bundesvorsitzende Dieter Staubitzer.

Herr Dr. Dr. med. Ekkehard Jecht, Hautarzt und Pychotherapeut aus Nürnberg, hatte im Eröffnungsvortrag die Hintergründe von Depressionen anschaulich aufgezeigt und ist dann auf die „Depressionen bei Augenerkrankungen“ eingegangen.
Frau Dr. Susanne Fiege, Chemikerin und von der Deutschen DepressionsLiga aus Kerpen, hatte in Ihrem Referat, auch aus der Sicht einer Betroffenen, anschaulich die Problematik aufgezeigt. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit den Referenten und weiteren Teilnehmern, u.a. mit Herrn Klaus Weckwerth, Dipl.-Sozialpädagoge als stellvertretender Vorsitzender beim Bündnis gegen Depressionen Nürnberg und Leiter der Abteilung „Betreutes Wohnen für psychisch Kranke“ beim Caritasverband Nürnberg, wurde das Thema ausgiebig diskutiert.

Gerade frisch nach der Erst-Diagnose, fallen die Betroffenen häufig in ein tiefes Loch, bekommen Depressionen. Die behandelnden Augenärzte haben meistens nicht die Zeit, die Diagnose den Betroffenen ausführlich zu erklären. Die Betroffenen fühlen sich häufig alleine gelassen. Es ist auch wichtig zu verstehen, dass chronische Krankheiten keineswegs nur linear, gleichmäßig verlaufend, sondern in manchen Fällen erhebliche, teils dramatische Spitzen (Schmerzen, Leiden) aufweisen. Dieser Aspekt ist in der öffentlichen Wahrnehmung eher unterrepräsentiert und wurde im Rahmen dieses Projektes näher thematisiert. Nicht zuletzt auch, um diesen Patienten – nicht selten als „austherapiert” eingestuft – Gehör zu verschaffen und so ihre spezifischen Probleme und Nöte überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Psychische Erkrankungen erfordern zumeist dauerhafte und lebenslange therapeutische Maßnahmen. Eine aktive Mitwirkung des Patienten ist daher therapiefördernd, lindert Beschwerden und kann Komplikationen vermeiden. Das Thema „Depression“ ist in den Medien schon sehr präsent, daher wurde mit dem Vorhaben diese Thematik auf neue, andere Art besetzt. Mit dem Blick auf die Patienten bzw. Betroffenen ist es wichtig, bestehende patientenrelevante Erkenntnisse in die Praxis zu bringen.

Bundesverband AUGE e.V. der gemeinnützige Verein kümmert sich um Menschen, die vorwiegend unter chronischen Augenerkrankungen leiden, wie beispielsweise Glaukom (Grüner Star), Makuladegeneration (AMD), Trockenes Auge sowie Netzhaut- und Hornhauterkrankungen. Einige Erkrankungsformen können die Sehkraft erheblich einschränken und bei fehlender Behand­lung zur Erblindung führen. Der Selbsthilfeverein gibt Betroffenen und Angehörigen Tipps und Hilfe­stellung zum richtigen Umgang mit der Augenerkrankung als auch bei der Inklusion im Alltagsleben. Der Verband informiert die Bevölkerung über augenspezifische Krankheitsbilder und ruft zur Früherkennung auf. In den Medien und in Mitglieder-Infos berichtet der Verein über aktuelle Therapieentwicklungen aus Wissenschaft und Forschung und alternative Behandlungsmethoden. Der 1999 gegründete Verein ist eine Selbsthilfeorganisation mit bundesweit rund 1000 Mitgliedern aus fast allen Bundesländern. Der Bundesverband ist Mitglied im Wohlfahrtsverband DER PARITÄTISCHE-Bayern und in verschiedenen Dachverbänden der Selbsthilfe. Die Organisation finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und öffentlichen Projektmitteln der Krankenkassen sowie über Spenden. Der Verein betreibt eine barrierefreie Homepage und ein kostenloses Beratungstelefon. Die Geschäftsstelle befindet sich in Aurach bei Ansbach in Bayern, Vereinssitz ist in Berlin.

Weitere Informationen: www.bundesverband-auge.de


Krankenhäuser fordern: Klinikpersonal stärken – Bürokratie abbauen

Pressemitteilung 13. November 2017
  1. Deutscher Krankenhaustag im Rahmen der MEDICA

Die Kliniken in Deutschland fordern eine nachhaltige Verbesserung ihrer finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen. „Die Themen Personalsicherung und Fachkräftemangel in der Pflege sind die zentralen Reformbaustellen in der kommenden Legislaturperiode“, erklärte Thomas Reumann, Kongresspräsident des 40. Deutschen Krankenhaustages. Dabei müsse die bereits im Sondierungspapier von CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen angekündigte Verbesserung der Refinanzierung der Personalkosten für die Krankenhäuser auch tatsächlich umgesetzt werden. Darüber hinaus bräuchten die Kliniken bei der Ausbildung von Pflegekräften mehr Unterstützung. „Die jetzt schon problematische Personalsituation mit rund 10.000 freien Stellen zeigt, dass starre Personalvorgaben nicht weiterhelfen“, machte Reumann deutlich. Wenn man den Pflegeberuf attraktiver machen möchte, müsse man zudem die überbordende Bürokratie im Krankenhaus abbauen. „Pro Tag verbringt ein Arzt vier Stunden mit bürokratischen Tätigkeiten, eine Pflegekraft drei Stunden. Zeit, die für die Pflege und die ärztlichen Leistungen fehlt“, so Reumann, zugleich Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Notwendig sei eine konzertierte Aktion zum Abbau der Bürokratie im Gesundheitswesen. Darüber hinaus forderte der DKG-Präsident in den Themenfeldern ambulante Notfallversorgung, Investitionskosten und Digitalisierung weiteren gesetzlichen Anpassungsbedarf.

Auch Irene Maier appellierte an eine künftige Regierung, die notwendigen Reformen in der Pflege endlich umzusetzen – notfalls auch auf Kosten der schwarzen Null. „Ich erwarte, dass sie die seit Langem überfälligen Reformen im Bereich der Pflege im Krankenhaus im Koalitionsvertrag festlegt und konsequent umgesetzt werden“, erklärte die Repräsentantin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) und der Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen in Deutschland (ADS). Für Absichtserklärungen und halbherzige „Reförmchen“ wäre keine Zeit mehr, warnte Maier. Die Politik hätte eine bessere Bezahlung, eine bessere personelle Besetzung sowie zeitgemäße Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Aussicht gestellt – und damit genau die Handlungsfelder angesprochen, auf die die Pflegeberufsverbände die Politik seit mehr als zehn Jahren eindringlich hinweisen. „Die Pflege braucht grundlegende strukturelle Reformen. Und die kosten nun einmal Geld, schwarze Null hin oder her“, so Maier.

Prof. Dr. Hans-Fred Weiser, Präsident des Verbandes der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK), kritisierte die nach wie vor nur in Deutschland existierenden tiefen Gräben zwischen den einzelnen Versorgungsbereichen im Gesundheitswesen. „Es gibt hierfür keinen sachlich zwingenden und nachvollziehbaren Grund“, erklärte der VLK-Präsident. Objektiv betrachtet bringe die sektorenübergreifende Versorgung bei sinnvoller Umsetzung durch einen wirtschaftlichen Umgang mit den im Gesundheitswesen knappen personellen und finanziellen Ressourcen in der Summe Vorteile, die zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Deutschland beitragen könnten. „Wir sollten vor dem Hintergrund der offensichtlich bestehenden Vorteile mit der konkreten Umsetzung der sektorenübergreifenden Versorgung in Teilbereichen in der kommenden Legislaturperiode beginnen.“ Weiser bezeichnete hierfür insbesondere den Bereich der Notfallversorgung als ein geeignetes Projekt.

Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), forderte die möglichen Jamaika-Koalitionäre auf, sich zu einer tatsächlich zukunftssicheren Gesundheitsversorgung zu bekennen. Die stetig anwachsenden Probleme könnten durch das Drehen an kleinen „Schräubchen“ nicht mehr gelöst werden. „Nötig ist ein „Zukunftskonzept Deutsches Krankenhaus“, das von Bund und Ländern getragen wird und endlich mit der Lösung der bekannten Grundsatzprobleme beginnt“, erklärte Düllings. So forderte er von den Ländern eine Erhöhung der Regelinvestitionen auf über sechs Milliarden Euro pro Jahr. „Wer dem Ärzte- und Pflegekräftemangel begegnen will, wer mehr Versorgungsqualität und höhere Wirtschaftlichkeit will, muss jetzt mehr investieren. Die Kassenlage von Bund, Ländern und Krankenkassen gibt es her. Daher sollte der bestehende Strukturfonds deutlich aufgestockt und zeitlich verlängert werden. Allein werden die Kliniken den Strukturwandel nicht schaffen“, so der VKD-Präsident.

Vielfältiges Kongressprogramm
Der 40. Deutsche Krankenhaustag bietet den Besuchern vom 13. bis 16. November unter dem Generalthema „Krankenhäuser in einer neuen Zeit.“ zahlreiche gesundheitspolitische und praxisorientierte Veranstaltungen: Das Spektrum reicht von der Digitalisierung, Qualitätssicherung, Pflegeausbildung nach der Reform, Krankenhaus-Controlling, der sektorübergreifenden Notfallversorgung, Medizinischen Versorgungszentren, Patientenzufriedenheit, Brandschutz im Krankenhaus bis zur Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Der thematische Schwerpunkt am vierten und letzten Kongresstag ist die europäische Krankenhausversorgung: Die „4th Joint European Hospital Conference“ widmet sich schwerpunktmäßig den Chancen und Risiken von E-Health und analysiert die verschiedenen Konzepte auf europäischer Ebene.

Als zentrales Informations- und Diskussionsforum führt der Kongress die verschiedenen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen zusammen und bietet die Möglichkeit, in gesundheitspolitischen und praxisorientierten Vorträgen über die spezifischen Herausforderungen der jeweiligen Bereiche zu diskutieren. Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen über 1.600 Besucher aus Klinik und Gesundheitspolitik.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützen. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.

Kontakt:
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Pressestelle
Joachim Odenbach, Holger Mages, Dagmar Vohburger, Rike Stähler
Telefon: (030) 39 801 – 1021 / – 1022 / – 1023 / – 1024
Fax: (030) 39 801 – 3021
E-Mail: pressestelle@dkgev.de
Wegelystraße 3, 10623 Berlin


5. Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit im PASSAUER WOLF Bad Gögging

Die Referenten und Moderatoren des 5. PASSAUER WOLF Expertenforums für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit; v. l. n. r.: Stefan Scharl, Geschäftsführer PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken; Anja Bellersen, Hoteldirektorin PASSAUER WOLF Bad Gögging; Antonia Walch, Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.; Dr. Mélanie Daffner, MDK Bayern; Chris Schüppel, AOK Bayern DLZ Kelheim; Armin Maucher, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd; Hans-Martin Linn, Geschäftsleiter PASSAUER WOLF Bad Gögging;

10.11.2017

Am 9. November 2017 fand das 5. Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit des PASSAUER WOLF in Bad Gögging statt. „Dialog zum Wohle des Patienten“ war das Thema der Veranstaltung.

Alle Akteure an einem Tisch

Die Referenten und Moderatoren des 5. PASSAUER WOLF Expertenforums für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit; v. l. n. r.: Stefan Scharl, Geschäftsführer PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken; Anja Bellersen, Hoteldirektorin PASSAUER WOLF Bad Gögging; Antonia Walch, Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.; Dr. Mélanie Daffner, MDK Bayern; Chris Schüppel, AOK Bayern DLZ Kelheim; Armin Maucher, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd; Hans-Martin Linn, Geschäftsleiter PASSAUER WOLF Bad Gögging;

Die Referenten und Moderatoren des 5. PASSAUER WOLF Expertenforums für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit; v. l. n. r.: Stefan Scharl, Geschäftsführer PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken; Anja Bellersen, Hoteldirektorin PASSAUER WOLF Bad Gögging; Antonia Walch, Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.; Dr. Mélanie Daffner, MDK Bayern; Chris Schüppel, AOK Bayern DLZ Kelheim; Armin Maucher, Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd; Hans-Martin Linn, Geschäftsleiter PASSAUER WOLF Bad Gögging

Beantragt ein Patient eine Rehabilitation im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt, sind in der Regel die Akutklinik, die Rehabilitationseinrichtung und der Kostenträger an diesem Prozess beteiligt. Um eine optimale Patientenversorgung und reibungslose Abläufe sicherstellen zu können, ist ein schnittstellenübergreifender Austausch unerlässlich. Deshalb entschied man sich im PASSAUER WOLF dazu, beim diesjährigen Expertenforum alle Akteure an einen Tisch zu bringen. Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung, des MDK sowie des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken diskutierten in zwei verschiedenen Foren gemeinsam mit den Mitarbeitern des Sozialdienstes aus den Akuthäusern und dem PASSAUER WOLF. Gemeinsam identifizierte man Spannungsfelder, aber auch Lösungsansätze. Die Themen der Foren ergaben sich aus der Praxis. Die Teilnehmer des Expertenforums konnten wählen zwischen „Rehabilitation im Alter – muss es immer die Geriatrie sein?“ und „Wunsch- und Wahlrecht – bleibt dafür überhaupt noch ausreichend Zeit?“.

 Dynamischer Dialog und wertvoller Gedankenaustausch

„Im Laufe dieser Veranstaltungsreihe haben wir bemerkt, dass das besonders spannende an unserem jährlichen Expertenforum die Diskussionen sind, die unter den Teilnehmern und den Referenten entstehen. Deshalb wollten wir in diesem Jahr dem Austausch untereinander ganz bewusst mehr Raum geben und haben uns so für den Dialog in den Foren entschieden.“, erklärt Hans-Martin Linn, Geschäftsleiter des PASSAUER WOLF Bad Gögging. „Durch die aktive Mitarbeit aller Teilnehmer, sind erfolgversprechende Lösungsansätze für die tägliche Praxis aller Beteiligten entstanden. Diesen wertvollen Ideen werden wir weiter nachgehen.“ ergänzt Stefan Scharl, Geschäftsführer der PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken. Die Räumlichkeiten des PASSAUER WOLF Bad Gögging konnten die Teilnehmer der Veranstaltung direkt im Anschluss bei einem Rundgang besichtigen.

Das PASSAUER WOLF Expertenforum für Sozialdienste und Klinische Sozialarbeit hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert. Für das kommende Jahr ist die Fortführung im PASSAUER WOLF Bad Griesbach geplant, einem von vier Standorten der PASSAUER WOLF Reha ∙ Hotelkliniken.

 

PASSAUER WOLF Reha • Hotelkliniken

Medizinische Expertise und über 38 Jahre Erfahrung in der Rehabilitation zeichnen das Team im PASSAUER WOLF aus. Im PASSAUER WOLF Bad Gögging zählen die Fachgebiete Neurologie, Geriatrie, Orthopädie und HNO-Phoniatrie zum Behandlungsspektrum. Insgesamt werden in den Passauer Wolf Reha • Hotelkliniken jedes Jahr ca. 20.000 Patienten und Gäste empfangen und behandelt. So zählt die Unternehmensgruppe mit vier Standorten – in Bad Griesbach, Bad Gögging, Ingolstadt und Nittenau – zu den führenden Zentren für Rehabilitation und medizinische Versorgung in Südbayern.

 

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PASSAUER WOLF

Reha · Hotelkliniken

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Sarah hat keinen Bock auf Nullbock

Drei stolze Gesichter: Geschafft ein Jahr nach dem Start der Berufsfördernden Bildungsmaßnahme hat Sarah ihren Hauptschulabschluss mit 2,0 geschafft. Stets an ihrer Seite Bildungsbegleiter Thomas Eilers und BTZ-Leiter Marko Daubitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Schule nicht geschafft, heißt nicht gleich Nullbock auf Lernen

Drei stolze Gesichter: Geschafft ein Jahr nach dem Start der Berufsfördernden Bildungsmaßnahme hat Sarah ihren Hauptschulabschluss mit 2,0 geschafft. Stets an ihrer Seite Bildungsbegleiter Thomas Eilers und BTZ-Leiter Marko Daubitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Drei stolze Gesichter: Geschafft ein Jahr nach dem Start der Berufsfördernden Bildungsmaßnahme hat Sarah ihren Hauptschulabschluss mit 2,0 geschafft. Stets an ihrer Seite Bildungsbegleiter Thomas Eilers und BTZ-Leiter Marko Daubitz. © M. Lindner, BFW Leipzig

Die Schule hat sie in der 9. Klasse an einer Leipziger Schule abgebrochen. Es ging nicht mehr. Nach langer Krankheit hat sie den Anschluss nicht mehr geschafft. Kein Lehrer hatte Zeit für sie als einzelne Schülerin. Die Klasse musste das Lernziel schaffen. Da blieb kein Raum für die 15-jährige Sarah. Es folgte das Aus.

Hoffnungslosigkeit? Nein, nicht für Sarah. „Nur weil man die Schule nicht geschafft hat, heißt es noch lange nicht, dass man keinen Bock hatte. Dieses Klischee muss beseitigt werden.“ Sagt sie heute, mit 18, selbstbewusst.

Über zehn Monate konnte sie positive Erfahrungen sammeln. Es geht auch anders. Sie hat den Hauptschulabschluss geschafft. Eine Berufsperspektive.

Sarah gehörte mit zu den ersten, die im letzten Jahr in die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) des Beruflichen Trainingszentrums Leipzig am BFW (BTZ Leipzig) einstieg. Es ist ein spezielles Angebot für junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, und die noch nicht über die erforderliche Ausbildungsreife verfügen, aber grundsätzlich eine Ausbildung anstreben und motiviert sind.

Die Motivation hatte Sarah. Mit 14 gingen ihre Berufswünsche schon in Richtung Einzelhandel. Das wollte sie verwirklichen. Mit der BvB-Maßnahme wurde ihr eine neue Chance gegeben. Nicht mehr „Schulabbrecherin“ in den Augen der anderen sein, sondern einen Abschluss schaffen. Eltern und Großeltern unterstützten sie. Das stärkte Sarah.

Die neue „Klasse“ im BTZ Leipzig war klein. Acht Teilnehmer. Die Lehrkräfte konnten sich auf jeden einzelnen einstellen. Individualität, Lernförderung nach den Fähigkeiten und Möglichkeiten. Mit Dozenten, Bildungsbegleitern, Ergotherapeuten und Psychologen. Weg vom klassischen Lehrplan, sondern gezielte Vorbereitung der Jugendlichen auf ihren künftigen Berufs- und Lebensweg. Natürlich mit Mathe und Deutsch sowie mit Sarahs Wahlfächern: Englisch, Geschichte und Geographie. Dazu gab es Exkurse ins reale Leben: Schuldnerberatung „Wie gehe ich mit Geld um?“ oder Verbraucherzentrale „Was brauche ich für ein eigenständiges Leben, für eine Wohnung?“ oder Stadtbibliothek …

Sarahs Ehrgeiz war schon immer groß. Es bleibt unverständlich, warum ihr damals keine Aufmerksamkeit geschenkt wurde, sie ins Abseits geschoben wurde. Umso mehr war sie stolz, dass sie im BTZ Leipzig ihren Hauptschulabschluss mit 2,0 absolvierte. Klassenbeste, nach diesem Knick in der Lebensgeschichte. Und mit ihr freuten sich Eltern und Großeltern und Marko Daubitz und Thomas Eilers.

Die beiden Letztgenannten kommen aus dem BTZ Leipzig. Marko Daubitz ist dort Fachbereichsleiter, verantwortlich, dass u.a. die BvB-Maßnahme ins Laufen kam und Beobachter, Steuerer des gesamten Prozesses im ersten Jahr. Er hat das Konzept mit seinem Team erarbeitet. Und Thomas Eilers war der Bildungsbegleiter. Auch für ihn war es Neuland, lohnendes Neuland. Denn er bekam und bekommt so viel von den jungen Leuten zurück. Sein Respekt ihnen gegenüber ist es, der Vertrauen schafft. Und so ziehen alle an einem Strang, ganz individuell, aber mit einem Ziel: Hauptschulabschluss.

„Es ist eine spannende Aufgabe“, sagt Marko Daubitz zu dem Konzept. „In 11 Monaten müssen wir es gemeinsam schaffen. Eine Herausforderung für mein Team und für jeden von den Schülern und für das Umfeld der Jugendlichen. Es bleibt bei der kurzen Zeit unabdingbar, dass Vieles zu Hause erledigt werden muss.“ Diese Motivation haben die Leute um Marko Daubitz bei den Teilnehmern entwickelt. Es war eine ernsthafte Angelegenheit: Die Prüfungen wurden durch das Leipziger Schulamt und an einer unabhängigen Schule abgenommen. Also, ganz „normale“ Bedingungen.

„Die konnten wir hier schaffen“, weiß Thomas Eilers zu berichten. „Wir gehen mit viel Verständnis auf die jungen Menschen zu. Wenn einer mal einen schlechten Tag hatte, dann kann man mal auch etwas langsamer machen.“ Das heißt aber: dranbleiben, beobachten, auf jeden einzeln eingehen.

Und dann philosophiert Marko Daubitz: „Die BvB-Maßnahme kann ein neues Schulmodell sein. Alle, die hier waren und sind, hatten Probleme in der Schule. Mit ein bisschen mehr Menschlichkeit und kleineren Klassenstärken erreicht man die Schüler, motiviert sie.“ Für die Acht im BTZ Leipzig wurde ein guter Weg gefunden. Mittlerweile sind alle in einer Ausbildung. Die nennt sich am BTZ Leipzig IngE – Inklusionsgestützte Erstausbildung. Sie setzt da an, wo die BvB-Maßnahme die Jugendlichen in ihre Zukunft entlassen hat. „Diese Kombination von BvB und IngE ist etwas für junge Leute, die aus dem System rausgefallen sind. Wir fangen sie auf und die Schüler nehmen es an. Sie gehen mit neuer Energie an die Aufgaben ran und schaffen ihre Abschlüsse“, resümiert Marko Daubitz.

Und Sarah? Sie ist jetzt auch in der IngE-Ausbildung. Den Berufs- und Lebenswunsch erfüllen: Kauffrau im Einzelhandel. Lust darauf hat sie. Ein Praxisbetrieb steht auch schon fest: Ein Ladengeschäft in Leipzig. Den kennt sie schon von der Berufsorientierung während der BvB-Maßnahme. Und so steht für Sarah im Rückblick auf die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme und dem Vorausblick auf die Zukunft während ihrer Inklusionsgestützten Erstausbildung fest: „Wenn man die Chance bekommt, muss man es wollen. Und dann klappt es.“

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, BTZ Leipzig, Berufliches Trainingszentrum, Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, BvB, Inklusionsgestützte Erstausbildung, IngE

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Stationäre Krankenhauskosten 2016 auf 87,8 Milliarden Euro gestiegen

Pressemitteilung Nr. 399 vom 10.11.2017

 

WIESBADEN – Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung betrugen im Jahr 2016 rund 87,8 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 4,3 % mehr als im Jahr 2015 (84,2 Milliarden Euro).

Umgerechnet auf rund 19,5 Millionen Patientinnen und Patienten, die 2016 vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die stationären Krankenhauskosten je Fall bei durchschnittlich 4 497 Euro und damit um 2,7 % höher als im Jahr zuvor (4 378 Euro).

Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich im Jahr 2016 auf 101,7 Milliarden Euro (2015: 97,3 Milliarden Euro). Sie setzten sich im Wesentlichen aus den Personalkosten von 61,1 Milliarden Euro (+ 4,4 % gegenüber 2015), den Sachkosten von 37,9 Milliarden Euro (+ 4,7 %) sowie den Aufwendungen für den Ausbildungsfonds von 1,4 Milliarden Euro (+ 6,3 %) zusammen. Weitere 1,3 Milliarden Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten.

In den Gesamtkosten waren Ausgaben für nichtstationäre Leistungen (unter anderem Kosten für die Ambulanz sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre) in Höhe von 13,8 Milliarden Euro enthalten.

Die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall waren in Brandenburg mit 4 055 Euro am niedrigsten und in Hamburg mit 5 232 Euro am höchsten. Diese regionalen Unterschiede sind auch strukturell bedingt: Sie werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst.

Die deutlichste Steigerung der stationären Kosten je Fall im Vergleich zum Vorjahr gab es in Sachsen mit + 5,1 %. Im Saarland gab es einen geringfügigen Rückgang der Kosten um 0,1 %.

Kosten der Krankenhäuser 2016
Land Kranken-
häuser
Fallzahl Brutto-
kosten 1
insgesamt
darunter Bereinigte
Kosten 2
Bereinigte
Kosten
je Fall
Personal-
kosten
Sach-
kosten
Anzahl in Milliarden Euro in Euro
1 Gesamtsumme der Krankenhauskosten bestehend aus Personal- und Sachkosten, Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sowie Steuern inklusive Kosten der Ausbildungsstätten und Aufwendungen für den Ausbildungsfonds.
2 Bruttokosten abzüglich nichtstationärer Kosten (zum Beispiel Ambulanz, wissenschaftliche Forschung und Lehre).
Deutschland 1 951 19 532 779 101,7 61,1 37,9 87,8 4 497
Baden-Württemberg 266 2 165 422 12,8 7,8 4,6 10,5 4 856
Bayern 357 2 994 956 15,8 9,6 5,8 13,7 4 560
Berlin 81 852 925 4,9 2,7 2,1 4,1 4 839
Brandenburg 56 571 996 2,4 1,4 1,0 2,3 4 055
Bremen 14 212 434 1,1 0,6 0,4 1,0 4 886
Hamburg 54 507 840 3,2 1,8 1,4 2,7 5 232
Hessen 162 1 389 771 7,0 4,1 2,7 6,3 4 555
Mecklenburg-Vorpommern 39 416 280 2,1 1,2 0,8 1,8 4 288
Niedersachsen 187 1 718 059 8,8 5,3 3,2 7,5 4 338
Nordrhein-Westfalen 348 4 638 834 23,9 14,6 8,6 20,4 4 388
Rheinland-Pfalz 86 966 433 4,6 3,0 1,5 4,2 4 301
Saarland 23 289 896 1,5 0,9 0,5 1,3 4 513
Sachsen 78 1 007 532 4,7 2,8 1,9 4,4 4 327
Sachsen-Anhalt 48 606 830 2,8 1,7 1,0 2,5 4 141
Schleswig-Holstein 108 604 942 3,3 1,9 1,3 2,8 4 635
Thüringen 44 588 633 2,7 1,7 1,0 2,5 4 178

Ausführliche Ergebnisse der Krankenhausstatistik, differenziert nach Krankenhaustypen sowie nach Ländern, enthält die Fachserie 12, Reihe 6.3 „Kostennachweis der Krankenhäuser„. Weitere Ergebnisse können auch über die Datenbank der Gesundheitsberichterstattung des Bundes abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:
Ute Bölt,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 81 07,
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