Freitag, Oktober 27th, 2017

 

Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz – Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich an Herzwoche 2017

Bad Driburg. Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Arteriosklerose sind in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Risikofaktoren sind Bewegungsmangel, Diabetes, Rauchen, unausgewogene Ernährung und Übergewicht.  Das schwache Herz lautet das diesjährige Motto im Rahmen der Herzwoche der Deutschen Herzstiftung mit dem Thema Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz.

Herzschwäche ist eine ernste Krankheit, die im fortgeschrittenen Stadium zu schweren Beschwerden bei den Betroffenen führt, ihren Alltag stark beeinträchtigt und das Leben der Patienten bedroht. Die statistischen Zahlen zu Herzschwäche sind alarmierend: In Deutschland wird die Zahl der Patienten mit Herzschwäche auf 2-3 Millionen geschätzt. Hierzulande ist diese Erkrankung der häufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt, rund 450.000 Patienten wurden in 2015 laut Herzbericht 2016 der Herzstiftung mit diesem Krankheitsbild stationär behandelt.
Die Herzinsuffizienz ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. Sie äußert sich anfangs in unspektakulären Beschwerden und Symptomen wie Atemnot, allgemeiner Leistungsabfall und geschwollenen Beinen. Die wichtigsten Ursachen sind die koronare Herzkrankheit (Erkrankung der Herzkranzgefäße) und ein zu hoher Blutdruck. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündungen oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.

„Eine Herzschwäche führt zur Beeinträchtigung des Alltags und kann im fortgeschrittenen Stadium zum Tode führen. Die Therapiemöglichkeiten werden oftmals nicht ausreichend genutzt, da viele Patienten gar nicht wissen, dass ein schwaches Herz behandelbar ist.„ berichtet Chefärztin und Kardiologin Dr. Gabriele Augsten und ergänzt, dass Diagnose und Therapie daher von großer Bedeutung sind, um das Voranschreiten der Krankheit zu verhindern. Inzwischen sind große Fortschritte erzielt worden, und die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig. Vor jeder Therapie steht eine sorgfältige Diagnostik, um gezielt behandeln zu können. Deshalb sollten Patienten, die über eine verminderte Leistungsfähigkeit, Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit klagen oder vermehrt Herzrhythmusstörungen verspüren, den Arzt aufsuchen, um zu klären, ob eine Herzschwäche die Ursache ist, denn je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen.
Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg als überregional anerkannte Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation, beteiligt sich mit einem medizinischen Vortrag und einer Reanimationsschulung an der bundesweiten Aufklärungskampagne und zeigt unter dem Motto „Das schwache Herz“ Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten auf.

Herzwochen 2017 „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz“

Herzwochen 2017 „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz“
Veranstaltungen am 08.11.2017 (Die Teilnahme ist kostenfrei!)

Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg, Tel. (0 52 53 / 83-1)
Klinikinfos unter: www.knappschafts-klinik-driburg.de

Folgende Fragen werden u.a. beantwortet: Wie zeigt sich eine Herzschwäche, und welche Auswirkungen hat sie auf den Organismus? Was sind die Ursachen für Herzinsuffizienz? Was kann man dagegen tun? Wann bin ich besonders gefährdet? Wie wird Herzschwäche diagnostiziert? Welche Untersuchungen sind nötig? Wie sieht das Therapiekonzept aus? Was erreichen Medikamente? Wann kommt der Einbau eines Defibrillators in Betracht? Ist der herzinsuffiziente Patient flug- und reisefähig? Wie meistert man als Betroffener den Alltag und kann man einer Herzschwäche vorbeugen?

Mittwoch, 08.11.2017
„Herzinsuffizienz-Therapie – Was gibt es Neues?“
(Arztvortrag)
Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referentin: Frau Dr. Gabriele Augsten (Chefärztin, Kardiologin)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand in Deutschland nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes von 2015 am häufigsten durch eine Herzerkrankung verursacht wird. Als Ursache dafür werden Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, akuter Herzinfarkt und Herzschwäche genannt. Wenn mehr Menschen unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten würden, könnten sich die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten verdoppeln bis verdreifachen. In den letzten Jahren haben immer mehr Laien bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand reanimiert. Dennoch greifen immer noch zu wenige Menschen im Notfall ein. Im Jahr 2016 wurde nur bei knapp 37 Prozent aller Herz-Kreislauf-Stillstände eine Reanimation durch Laien begonnen. Wenn Passanten oder Angehörige im Ernstfall sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen würden, könnten jedes Jahr in Deutschland 10.000 Leben zusätzlich gerettet werden (Infos unter www.einlebenretten.de, www.wiederbelebung.de)

„Herz-Lungen-Wiederbelegung – Erste Hilfe bei Notfällen und richtiges Verhalten bei einem Herzstillstand“
(Kurs)
Beginn: 17:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referent: Herr Dr. Ismail Civelek (Stationsarzt)

Reanimationsschulung durch Dr. Ismael Civelek, Stationsarzt, Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Vor den v. g. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema: www.herzstiftung.de


Asklepios Klinik Triberg bietet deutschlandweit erstes digitales Konzept während der Reha nach Krebs

27.10.2017 –

Die Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für die Rehabilitation nach einer Krebserkrankung bietet deutschlandweit ein erstes forschungsbasiertes und digitales Nachsorgekonzept für Privatpatienten in der onkologischen Rehabilitation an. Mit Hilfe einer App und einem Webanwendung werden wissenschaftliche Erkenntnisse dem Nutzer zugänglich gemacht. Darüber hinaus bietet dieses System den Anwendern eine enorme Unterstützung im Alltag, um Bewegungseinheiten optimal zu steuern.Privatdozent Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg entwickelte diese digitale Reha nach Krebs, welche eine Weiterentwicklung des Konzeptes „Bewegung nach Krebs“ darstellt. Einfach zu verstehen und leicht anzuwenden, bietet die digitale Innovation ein breites Programm, individuelle Bewegungsziele zu erreichen. Das Beste daran ist, dass jeder Einzelne sein Bewegungspensum selbst in der Hand hat und jede Form von Bewegung zählt, so zum Beispiel tanzen, spazieren gehen, Staub saugen oder auch Gartenarbeit.

Es ist medizinisch erwiesen und wissenschaftlich eindeutig belegt, dass bereits eine Stunde Bewegung am Tag ausreicht, um sich vor einer Krebserkrankung zu schützen beziehungsweise das Rückfallrisiko danach zu reduzieren. „Bewegung ist die wohl wichtigste Investition im Leben eines Menschen.“, ist sich Widmann sicher. Er forscht seit über 20 Jahren in diesem Feld und ist Spezialist für Krebserkrankungen. Die App ist simpel in der Nutzung, nebenwirkungsfrei und für die Patienten der Asklepios Klinik Triberg während der Reha nach Krebs inklusive. Medizinisch auswertbare Datendokumentation, ein Jahr weiterführende kostenfreie Nutzung zu Hause oder unterwegs und regelmäßig aktuelle Informationen zur Krebsforschung gehören zu den weiteren Vorteilen dieser digitalen Reha nach Krebs, welche auch gleichzeitig Gesundheitsvorsorge ist.

Als Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg entwickelt Widmann auf Grundlage seiner wissenschaftlichen Erkenntnisse das eigenständige Klinikkonzept „Bewegung ist Leben“ stetig weiter. In seiner täglichen Arbeit in der Fachklinik im heilklimatischen Kurort Triberg arbeitet er gemeinsam mit einem eingespielten Team aus Fachärzten, Therapeuten, Sportwissenschaftlern und Pflegekräften ganzheitlich und interdisziplinär. Privatpatienten und Kassenpatienten mit Selbstzahleranteil können dort eine bevorzugte Behandlung durch den Chefarzt in Anspruch nehmen. Zu einer solchen gehören zum Beispiel persönliche Gespräche, Planung der Reha nach Krebs in der Asklepios Klinik in Triberg, Therapieauswertung, Nachsorgebetreuung oder Einzelgespräche zu Prävention inklusiver persönlicher Risikoanalyse.

Um während der Reha nach Krebs den Heilungsprozess so gut wie möglich zu unterstützen bietet die Asklepios Klinik Triberg besondere Rahmenbedingungen. Die Vielzahl an unterschiedlichen Therapie- und Freizeitangeboten ermöglicht eine Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Patienten. Neben den medizinisch-therpeutischen Möglichkeiten sind soziale Faktoren ebenso wichtig. Der Austausch mit anderen Betroffenen in einer neutralen Umgebung, welche auch Schutz und Sicherheit bietet, hilft bei der seelischen Verarbeitung der besonderen Situation. Dabei sorgen in der Asklepios Klinik Triberg helle, großzügige und stilvoll eingerichtete Zimmer mit Einzel- oder Doppelbett, eigenem Bad, Telefon, Internetzugang und Sky-TV in modernem Hotelstandard für Wohlfühlambiente. Sie liegen in bevorzugter Ruhe-Lage, ganz nah am Triberger Wasserfall. Feiner, heilklimatischer wertvoller Wassernebel durchzieht die Natur bis hin zum zimmereigenen und möblierten Balkon, von wo aus der Ausblick direkt ins Grüne über Triberg führt. Relaxsessel, Wohlfühlbettwäsche und ein regelmäßig frischer Blumenstrauß sorgen für angenehme Privatsphäre während eines Aufenthaltes zur Reha nach Krebs in der Fachklinik.

Hintergrund
Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann hat sich schon seit seinem Studium an den Universitäten in Regensburg, Würzburg und der Mayo Clinic in Rochester, MN, USA intensiv mit dem Thema Krebsentstehung und Krebsprävention auseinandergesetzt und in eigenen Projekten die Auswirkungen von Bewegung auf den menschlichen Körper erforscht.
Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept.

Pressekontakt:

RITTWEGER und TEAM Werbeagentur GmbH
Schleusinger Straße 33
98527 Suhl / Thüringen
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Beatrix Luther
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