Mittwoch, Oktober 11th, 2017

 

IQMG-Tagung am 29./30. November zum Thema: Was bewirkt Reha? Ergebnisqualität messbar machen!

29. November 2017bis11. Dezember 2017

Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) lädt herzlich zu seiner Qualitätstagung am 29. und 30. November 2017  zum Thema „Was bewirkt Reha? Ergebnisqualität messbar machen!“ in Berlin ein! Anmeldungen sind noch bis zum 08.11.2017 möglich.

Auf der diesjährigen IQMG-Tagung stehen Möglichkeiten und Instrumentarien zur Messung des Erfolgs von Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Bedeutung des Reha-Outcoms in einer qualitätsorientierten Belegung und Vergütung der Rehabilitation im Fokus. Rehabilitation genießt mehr und mehr gesellschaftliche und politische Anerkennung, steht aber in Zeiten des demografischen Wandels und der Ressourcenverknappung auch vor der Herausforderung, Bedarfe zielgenau zu identifizieren sowie Maßnahmen passgenau anzubieten und erfolgreich durchzuführen. Reha-Akteure sind in diesem Sinne aufgefordert, gemeinsam zeitgemäße und kreative Lösungen zu erarbeiten.

Kostenträger, Reha-Wissenschaftler und Reha-Experten aus der Praxis stellen auf der IQMG-Tagung Messinstrumente zum Reha-Outcome vor. Sie diskutieren mit Ihnen Perspektiven der Ergebnisqualitätsentwicklung und der qualitätsorientierten Belegung und nehmen sich in entspannten „Meet the Expert“- Gesprächen Zeit für Fragen. Der Impuls aus der Praxis kommt vom Reha-Zukunftspreis, der nun bereits zum zweiten Mal vom IQMG und dem BDPK verliehen wird. Auf der Tagung werden wir innovative Ideen und nachhaltig erfolgreiche Projekte aus der rehabilitativen Versorgung kennenlernen und freuen uns auf die Vorstellung der Gewinnerprojekte des Reha-Zukunftspreises!

An beiden Veranstaltungstagen können Sie auch wieder Workshops zu folgenden Themen besuchen:

  • Wie QS-Indikatoren wirksam in der Organisationsentwicklung nutzen?
  • Reha sicher gestalten – Fehlerkultur und Risikomanagement in Reha-Einrichtungen
  • Patient Reported Outcomes – ihre Bedeutung für die Abbildung der Ergebnisqualität sowie für die Verbesserung und Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation

Das Tagungsprogramm finden Sie auf der Homepage des IQMG. Zur Tagung anmelden können Sie sich noch bis zum 08.11.2017 online ebenfalls über die Homepage des IQMG.

Informationen zum IQMG:

Die Qualität der Versorgung ist ein zentraler Faktor für den Erfolg von Kliniken in privater Trägerschaft. Mit der Gründung des Institutes für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG GmbH) haben die im Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK e.V.) organisierten Einrichtungen ihrem hohen Qualitätsanspruch eine Plattform gegeben. Das IQMG setzt sich für die Weiterentwicklung der Qualität in der stationären und rehabilitativen Versorgung in Deutschland ein, berät Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser in Fragen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements und bietet mit seinen Seminaren und jährlichen Qualitätstagungen vielfältige Informations- und Vernetzungsmöglichkeiten. Mit dem exzellenzorientierten IQMP-Reha und dem IQMP kompakt bietet das IQMG zwei von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR e.V.) anerkannte interne QM-Verfahren an.

 

 


Warum ist eine onkologische Rehabilitation sinnvoll und wichtig?

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Zweites YouTube Video der Hamm-Kliniken online

Dr. Wilfried Hoffmann, Chefarzt der Klinik Park-Therme in Badenweiler, sowie zwei ehemalige Patientinnen, die während ihres Aufenthalts eine enge Freundschaft geschlossen haben, betonen nicht nur die medizinischen Erfolgsfaktoren eines Rehaaufenthaltes. Sie sind überzeugt, dass auch die soziale Komponente einen wichtigen Beitrag zur körperlichen und seelischen Genesung leistet.

Die Diagnose Krebs kann den gewohnten Alltag komplett auf den Kopf stellen. Nach der schwierigen Diagnose, einer Operation und einer körperlich und seelisch anstrengenden Zeit der Krebsbehandlung, stellt sich für viele Betroffene die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer stationären Rehamaßnahme: „Warum soll ich denn schon wieder in eine Klinik, hier treffe ich doch nur Kranke? Was bringt mir das?“

Neben den medizinischen Faktoren spielt auch die soziale Komponente eine wichtige Rolle

Die onkologische Rehabilitation ist eine besondere Form der Rehabilitation mit einem ganzheitlichen Therapieansatz. Sie konzentriert sich auf die Behandlung von Funktionsstörungen, die sowohl körperlicher, als auch psychischer Herkunft sein können. Die Vielzahl unterschiedlicher Therapieangebote ermöglicht eine Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten. Neben Physio-, Ergo- und Sporttherapie zur Behandlung körperlicher Funktionseinschränkungen stehen auch Psychologen, Sozialberater, Kreativtherapeuten und Ernährungsberater zur Verfügung.

Neben den medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten spielen auch soziale Faktoren eine wichtige Rolle. Der Austausch mit anderen Betroffenen, die Gewissheit, nicht allein zu sein und das „Zu-sich-selbst-finden“ in einer neutralen Umgebung, helfen bei der seelischen Verarbeitung der besonderen Situation. Wichtig ist jedoch zu betonen, dass das Thema Krebs während des Aufenthalts nicht allgegenwärtig ist. Die Freizeitaktivitäten, Abendveranstaltungen und die sozialen Kontakte ermöglichen es den Patienten, sich nach der anstrengenden Krebstherapie eine Auszeit zu gönnen und vielleicht sogar Freundschaften zu knüpfen.

So wie die zehn ehemaligen Patienten der Klinik Park-Therme, die sich vor zehn Jahren während ihres Reha-Aufenthalts kennengelernt und sich seitdem nicht mehr aus den Augen verloren haben. Während des Klinikaufenthaltes gaben sie sich gegenseitig Kraft und Halt, haben zusammen gelacht, aber auch geweint. Bis heute kehren sie immer wieder an den Ort zurück, an dem sie sich als Freunde gefunden haben.

Das vollständige Video ist auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=VzRNbHebbB0&t=2s zu sehen.