Donnerstag, September 28th, 2017

 

16. Ronsdorfer Gesundheitsgespräch in der Helios Klinik Bergisch-Land: Auf den Spuren unserer Lymphwege

Das Lymphgefäßsystem ist ein wichtiger Teil des Immunsystems und dient der Abwehr von Krankheitserregern. Daneben ist es für den Flüssigkeitstransport im Körper zuständig und steht in engem Zusammenhang mit dem Blutkreislauf. Im Rahmen des Ronsdorfer Gesundheitsgespräches in der Helios Klinik Bergisch-Land informieren Experten am Mittwoch, dem 11. Oktober, in der Zeit von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, zum Thema „Auf den Spuren unserer Lymphwege“. Die Veranstaltung findet im großen Vortragsraum der Klinik, Im Saalscheid 5, statt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht erforderlich. 

Bei Krankheitsbildern wie Entzündungen der Haut, Immobilisation, Übergewicht und Krampfadern oder bei Verletzungen durch Unfälle oder nach Operationen und Bestrahlungen können Lymphödeme auftreten. Man unterscheidet zwischen erworbenen und angeborenen Lymphödemen. Ein Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Ansammlung von Flüssigkeit, die nicht mehr durch das Lymphsystem abtransportiert wird. Dr. Maria Plett, leitende Oberärztin des interdisziplinären Venenzentrum am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, wird auch besondere Fälle eines Lymphödems, beispielsweise bei einem Abszess im Bauch, bei einem Tumor oder bei Herzschwäche vorstellen.

In der Helios Klinik Bergisch-Land erhalten Patienten individuelle Therapien zur Behandlung eines Lymphödems. Physiotherapeutin Dorothee Hoffs stellt unter anderem die manuelle Lymphdrainage, die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) und Möglichkeiten der Kompression vor, die den Abfluss bei einem Lymphödem fördern. Voraussetzung für eine erfolgreiche Lymphtherapie ist die Eigeninitiative der Betroffenen, denn der Lymphfluss funktioniert nicht ohne Bewegung. Dorothee Hoffs erläutert, mit welchen Übungen man unterschiedlichen Lymphödemen begegnen kann.

Im Anschluss stehen die beiden Expertinnen den Besuchern für Fragen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.helios-gesundheit.de/bergisch-land

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der Helios Unternehmenszentrale ist Berlin.
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Volker Martin
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Gute Qualität in der Rehabilitation hat ihren Preis und muss auch bezahlt werden

 

Piepenburg: Wunsch- und Wahlrecht der Patienten muss respektiert werden

 

„Die Reha-Kliniken im Land arbeiten auf einem hervorragenden medizinischen Niveau, was sie in vielfältigen Qualitätssicherungsverfahren immer wieder nachweisen“, macht der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg, bei einer Veranstaltung der BWKG deutlich. Im Hospitalhof in Stuttgart diskutieren heute mehr als 100 Gäste das reha-politische Thema „Qualität und Belegungssteuerung“. Aus dem Landtag nehmen folgende Abgeordnete teil: Petra Krebs (Grüne), Stefan Teufel (CDU), Sabine Wölfle (SPD) und Jochen Haußmann (FDP).

 

„Die gute Qualität der Reha-Leistungen hat ihren Preis. Und wenn die Kostenträger immer höhere Qualitätsanforderungen stellen und aufwändige Nachweise hierfür verlangen, müssen sie das auch bezahlen“, erklärt der BWKG-Vorstandsvorsitzende, der auch Landrat des Kreises Heilbronn ist, weiter. Generell fehle nach wie vor ein Rechtsanspruch auf eine angemessene Finanzierung der Reha-Leistungen.

 

„Angesichts der Tatsache, dass sich Reha rechnet, ist es absolut unverständlich, dass es so schwierig ist, eine auskömmliche Finanzierung zu erreichen“, so Piepenburg weiter. Denn Renten- und Pflegeversicherung profitierten von den Leistungen der medizinischen Rehabilitation durch geringere Ausgaben und höhere Beitragseinnahmen. Etwa durch die schnellere Rückkehr der Patienten in den Beruf sowie die Verhinderung oder zeitliche Verschiebung von Pflegebedürftigkeit. Daher dürfe es in Zukunft auch keine Reha-Steuerung nach Kassenlage mehr geben. Um das zu erreichen, müsse die weiterhin bestehende Budgetierung der Reha-Ausgaben der Rentenversicherung aufgehoben werden. Außerdem müsse es einen finanziellen Ausgleich zwischen der Pflege- und der Krankenversicherung geben. Denn aktuell ist es so, dass die Krankenversicherung eine Reha für ältere Menschen bezahlen muss, während vor allem die Pflegeversicherung davon profitiert.

 

„Zu häufig wird die Reha-Klinik für einen Patienten nach dem Preis und nicht nach der Qualität der Klinik ausgewählt“, betont Piepenburg. Im Fall der Anschlussrehabilitation erfolge die Auswahl immer wieder über „Kliniklisten“, die den Sozialdiensten der Krankenhäuser von den Krankenkassen vorgegeben werden. Damit seien die Sozialdienste nicht frei, die wirklich am besten passende Klinik auszuwählen. Mit den Kliniklisten werde auch das Wunsch- und Wahlrecht des Versicherten unterlaufen. Zumal die Patienten, die ihr Wunsch- und Wahlrecht ausüben, immer wieder aus eigener Tasche draufzahlen oder die gesamte Reha vorfinanzieren müssen. Im Rahmen des BWKG-Indikators haben 30 % der Geschäftsführer angegeben, dass ihre Patienten zusätzlich zur gesetzlich vorgegebenen Zuzahlung noch Mehrkosten tragen müssen. „Das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten muss respektiert werden und darf nicht extra kosten“, so der Vorstandsvorsitzende.

 

Die zentralen Forderungen der Reha-Kliniken an die Politik fasst Piepenburg wie folgt zusammen:

  • Eine Reha muss schnell und einfach beantragt werden können. Im Fall einer Ablehnung müssen die Gründe dem Betroffenen transparent gemacht werden und er muss über die Widerspruchsmöglichkeiten aufgeklärt werden.
  • Es darf keine Reha-Steuerung nach Kassenlage geben: Jede medizinisch notwendige Reha muss finanziert werden. Die weiterhin bestehende Budgetierung der Reha-Ausgaben der Rentenversicherung muss aufgehoben werden. Außerdem muss es einen finanziellen Ausgleich zwischen der Pflege- und der Krankenversicherung geben.
  • Das Wunsch- und Wahlrecht der Patienten muss berücksichtigt werden. Es darf nicht durch ungerechtfertigte Mehrkosten für die Patienten ausgehebelt werden.
  • Die aktuellen Vergütungssätze reichen nicht, um die notwendigen Reha-Leistungen zu finanzieren. Die leistungsgerechte Vergütung von Reha-Leistungen muss gesetzlich festgeschrieben werden. Die geleistete gute Qualität muss auch finanziert werden.

 

Anlage: Positionspapier zum Download als PDF

Die Forderungen der BWKG wurden in einem Positionspapier zur Bundestagswahl zusammengefasst, das auch weiter Basis der politischen Forderungen sein wird.

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Annette Baumer

Referentin für Presse und Politik

baumer@bwkg.de, Tel.: 0711 25777-45

BWKG Baden-Württembergische
Krankenhausgesellschaft e.V.

Assistentin der Hauptgeschäftsführung

Telefon 0711 25777-93
Telefax 0711 25777-99
pfaff@bwkg.de

Birkenwaldstraße 151
70191 Stuttgart
www.bwkg.de

 

 

„Der Kongress für Altersmedizin“ wird 2018 weitergeführt

13. Juni 2018bis14. Juni 2018

Pressemitteilung 09-2017 (27.09.2017)

 

Ein Erfolgsmodell wird weitergeführt – „Der Kongress für Altersmedizin“ wird auch 2018 der multiprofessionelle Treffpunkt in der Altersmedizin sein. Am 13./14.06.2018 treffen sich die Praktiker der Altersmedizin in Berlin.   

 

Aufbauend auf die erfolgreiche Premiere vom Mai 2017, bei der über 800 Teilnehmer den Kongress besuchten, veranstaltet der Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin und Brandenburg auch 2018 einen multiprofessionellen Kongress für Altersmedizin in Berlin. Der Praxisbezug wird dabei im Kongresskonzept noch einmal ausgebaut.

 

Der zweitägige Kongress wird am 13. und 14. Juni 2018 in der Urania Berlin stattfinden und sich schwerpunktmäßig den in der geriatrischen Praxis wichtigen Themen „Infektionen“, „Sinnesorgane“ und „Mundgesundheit“ widmen. Bei der Organisation wird die bewährte Zusammenarbeit mit den Veranstaltungsplanern von Intercongress fortgeführt.

 

Dr. Karin Schmidt, Vorsitzende des Landesverbandes Geriatrie Brandenburg: „Nach der äußerst positiven Resonanz auf unseren Kongress für Altersmedizin 2017, der von den Besuchern und den ausstellenden Unternehmen sehr gut angenommen wurde, war für uns klar: wir wollen eine Fortsetzung im nächsten Jahr anbieten und das Format verstetigen. Es freut mich sehr, dass wir nun in die konkreten Planungen für 2018 einsteigen können.“

 

Dr. Erich Hilf, Vorsitzender des Landesverbandes Geriatrie Berlin ergänzt: „Wir bieten topaktuelle Themen aus der Praxis für die Praxis – für Ärzte, Pflegende und Therapeuten. Wir haben es geschafft, dass die Berufsgruppen, die in der Geriatrie als Team die Patienten behandeln, sich gemeinsam fortbilden und sich sowohl theoretisch als auch in Praxisseminaren ´auf den neusten Stand der Versorgung´ bringen. Dies ist einmalig und wirkt auch nach dem Kongress noch in den jeweiligen Häusern. Der Kongress soll eine gemeinsame Plattform für Ärzte, Pflegende und Therapeuten sein, um sich fachlich auszutauschen.“

 

Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie, fügt hinzu: „Wir werden auf jeden Fall das innovative multiprofessionelle Konzept des Kongresses weiterführen. Den Praxisbezug werden wir weiter ausbauen. Die Praxisseminare werden gedoppelt, sodass Besucher flexibel teilnehmen können und kleinere Gruppen entstehen, die wiederum noch intensivere Diskussionen und Gespräche ermöglichen.“

 

Wie bereits 2017 wird der Kongress auch im nächsten Jahr von einer Industrieausstellung begleitet.

 

Informationen zum Kongress finden Sie unter: www.Der-Kongress-fuer-Altersmedizin.de

 

 Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

E-Mail: geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de

 

 

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Trägern die rund 360 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. Die auf Geriatrie spezialisierten Einrichtungen halten dabei sowohl stationäre, teilstationäre und ambulante Versorgungsangebote vor, sodass alle Ebenen der medizinischen Versorgung umfasst werden.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 

Kontakt:

 

Dr. Matthias Witzmann                               
– Öffentlichkeitsarbeit –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Fon: 030 / 3 39 88 76-10
Fax:  030 / 3 39 88 76-20
Email:     matthias.witzmann@bv-geriatrie.de
Internet:  www.bv-geriatrie.de