Donnerstag, September 21st, 2017

 

Weißer BARKAS fährt zum Landeserntedankfest nach Burgstädt

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Burgstädt zum Landeserntedankfest unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig
Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Burgstädt zum Landeserntedankfest unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Burgstädt zum Landeserntedankfest unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 30. September fährt das Infomobil des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) zum diesjährigen sächsischen Landeserntedankfest nach Burgstädt. Zum Abschluss der Infomobiltour 2017 durch Mitteldeutschland nutzt das Beraterteam die publikumswirksame Veranstaltung, um vor Ort die Interessenten zu Fragen der beruflichen Rehabilitation zu informieren, um Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen Wege zurück in Arbeit durch eine Umschulung bzw. Qualifizierung aufzuzeigen.

Von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr werden Corinna Schulze und Steffen Gonsior vom Bereich Marketing des BFW Leipzig den weißen BARKAS in Burgstädt, Kirchplatz/Ecke Burkersdorfer Straße beim Landeserntedankfest parken. Dort werden sie die Gespräche mit den Interessenten zur beruflichen Rehabilitation führen. „Wir möchten wie hier in Burgstädt die Gelegenheit nutzen, um vor Ort Menschen zu beraten, die aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen können“, erklärt Steffen Gonsior. Mit diesem Angebot ergänze das Team vom BFW Leipzig die Informationsveranstaltungen in Leipzig. Mit der Erstberatung wolle man den Betroffenen nach oft monatelangem Krankheitsverlauf wieder eine Perspektive zur Rückkehr ins Arbeitsleben aufzeigen.

„Wir werden die Interessenten über die Zugangswege zur beruflichen Rehabilitation und über ihre Chancen informieren. Durch das Erlernen eines neuen Berufes über eine Umschulung können sie so wieder in Arbeit kommen“, ergänzt Corinna Schulze. In diesen Gesprächen könne man gezielt auf einzelne Fälle eingehen.

Das Angebotsspektrum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ist im BFW Leipzig mit gut 45 Qualifizierungsangeboten – von der Umschulung im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich bis hin zu Vermittlungsmaßnahmen – sehr breit aufgestellt.

Gerade in der aktuellen Fachkräftediskussion bietet die berufliche Rehabilitation für alle Seiten positive Aspekte. „Zum einen erhalten betroffene Menschen eine zweite Chance auf einen Neubeginn im Arbeitsleben. Zum anderen könnten Unternehmen besonders auf diese Menschen bauen, die hoch motiviert die berufliche Qualifizierung absolvieren“, so Steffen Gonsior vom BFW Leipzig. „Wir bilden die Teilnehmer am BFW Leipzig auf einem sehr hohen Niveau und an modernsten technischen Geräten aus. Das motiviert die Teilnehmer zusätzlich, die zweijährige Umschulung mit einem guten Ergebnis abzuschließen.“ Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmensverantwortliche genau auf diese Werte bauen.

Auf dem Landeserntedankfest in Burgstädt beendet das Beratungsteam die diesjährige Infomobiltour durch Mitteldeutschland. Insgesamt wurden 2017 acht Städte in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit dem weißen BARKAS angesteuert. Über 100 Gespräche wurden vor Ort geführt.

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Erstellt: Michael Lindner

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, Beratung, Burgstädt, Burgstädt, Kirchplatz/Ecke Burkersdorfer Straße, Landeserntedankfest Sachsen, BARKAS

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Ein Jahr psyrena.de – Reha-Nachsorge gut organisiert!

Im September 2016 ging mit psyrena.de die erste psychosomatische Nachsorgeplattform online. Seither ist die Seite um zahlreiche Funktionen gewachsen.

 

Ein Jahr psyrena.de: Sonja Schmalen, Produktmanagerin Digital Health, und Dr. Petra Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker eHealth GmbH, feiern den Geburtstag der ersten psychosomatischen Nachsorgeplattform Deutschlands.

Ein Jahr psyrena.de: Sonja Schmalen, Produktmanagerin Digital Health, und Dr. Petra Becker, Geschäftsführerin der Dr. Becker eHealth GmbH, feiern den Geburtstag der ersten psychosomatischen Nachsorgeplattform Deutschlands.

Köln. Die psychosomatische Nachsorge für alle Beteiligten vereinfachen – dafür setzt sich Deutschlands erste Nachsorgeplattform psyrena.de seit genau einem Jahr ein. Im September 2017 ging sie als Schnittstelle zwischen Nachsorge-Therapeuten, Rehabilitationskliniken und den Teilnehmern von Nachsorgegruppen ans Netz. Die Nachfrage ist seitdem gestiegen – mittlerweile haben Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine Reha-Nachsorge der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Heute verzeichnet psyrena.de 14.000 Seitenaufrufe pro Monat.

 

Schnell und einfach zur Nachsorge

Aktuell sind bundesweit rund 410 Psychotherapeuten und Rehakliniken für die psychosomatische Nachsorge zertifiziert – sie alle sind auf psyrena.de zu finden. Dafür hat das Team die Daten der DRV eingespeist. „Wir sind die einzige Nachsorgeplattform, die diese auch ständig aktualisiert“, berichtet Sonja Schmalen, Produktmanagerin der Dr. Becker eHealth GmbH. Patienten, die einen wohnortnahen Anbieter oder einen freien Gruppenplatz suchen, nutzen auf psyrena.de die Umkreissuche. Bereits 1.600 von ihnen haben sich im vergangenen Jahr kostenlos registriert, um Kontakt mit den Nachsorgeeinrichtungen und -therapeuten oder direkt mit psyrena.de aufzunehmen. Die Nachsorgeanbieter selbst nutzen ihre Profilseiten, um Gruppenzeiten, freie Plätze und ihre Qualifikationen zu kommunizieren. Sie können sich auch für PsyrenaPro registrieren, um weitere Service-Leistungen nutzen zu können. Z. B. werden hier Daten der online angemeldeten Patienten automatisch in die Formulare der DRV übertragen und Anbieter können Termine online vergeben. Eine sichere Übermittlung wird durch ein besonderes Datenschutzkonzept gewährleistet.

 

Plattform durch Feedback im ersten Jahr optimiert

„Auch für die Beratung in Rehakliniken bedeutet psyrena.de eine große Arbeitserleichterung“, erzählt Sonja Schmalen. Die Mitarbeiter/-innen der Kliniken müssen nicht mehr zeitaufwendig recherchieren, sondern erhalten eine bundesweite Übersicht nach DRV-Träger. Neuerdings können sie sich auch die Therapeuten-Übersicht und Profile einzelner Anbieter ausdrucken. „Die Anregung dazu kam von den Sozialdiensten der Rehakliniken. Es freut uns, dass wir die Plattform durch zahlreiches Feedback im ersten Jahr weiter optimieren konnten.“ Um einen Beitrag zu einer flächendeckenden Versorgung zu leisten, berät Schmalen approbierte Psychotherapeuten, die von der DRV für die Nachsorge anerkannt werden möchten. Bisher hat sie 62 Psychotherapeuten beraten, die jetzt entweder zugelassen oder gerade im Anerkennungsverfahren der DRV sind.

 

Wer mehr über psyrena.de wissen möchte, kann gerne Kontakt aufnehmen mit:

Sonja Schmalen,  Produktmanagerin Digital Health

Dr. Becker eHealth GmbH

Tel.: 0221/934647-61

E-Mail info@psyrena.de

 

Presseanfragen:

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verena Altenhoff
Parkstraße 10
50968 Köln
Tel.: (+49) 221-934647 -45
Fax: -40
valtenhoff@dbkg.de
http://www.dbkg.de


Teilhabe von Familien mit behinderten Kindern stärken: Online-Diskussion ab 22. September 2017

Familien mit behinderten oder chronisch kranken Kindern bewältigen große Herausforderungen. Zu den zentralen Fragen gehört dabei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Lässt sich die Fürsorge für ein behindertes Kind mit den Erwartungen des Arbeitgebers verbinden? Wo findet sich eine inklusive Kindertagesstätte? Welche Sozialleistungen stehen zur Verfügung und wo gibt es kompetente Beratung? – Bislang halten das deutsche Arbeits- und das Sozialrecht nur vereinzelt Regelungen für Eltern behinderter Kinder vor. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) stellt die Familie nun in den Mittelpunkt ihrer aktuellen Online-Diskussion „Zur Rolle der Familie und sozialer Netze von Menschen mit Behinderungen“. Alle fachlich und persönlich Interessierten sind ab dem 22. September 2017 dazu eingeladen, Fragen, Meinungen und Erfahrungen online zu diskutieren.

Familien mit beeinträchtigten Kindern sind besonders gefordert, um ihren Alltag zu organisieren. Neben der Auseinandersetzung mit verschiedenen Leistungsträgern und ‑erbringern bewältigen sie oft auch besondere Herausforderungen in der Pflege – und dies weitgehend unabhängig vom Alter ihrer Kinder. Betroffene Eltern weisen eine niedrigere Erwerbsbeteiligung auf, zulasten des Familieneinkommens und mit negativen Folgen für die Teilhabechancen aller Familienmitglieder.

In der Praxis verlassen sich Staat und Gesellschaft vielfach auf das familiäre, freundschaftliche oder nachbarschaftliche Umfeld der Menschen mit Behinderungen. Die Familie als unterstützendes soziales Netz braucht jedoch ihrerseits Unterstützung, um stabil und verlässlich zu bleiben. Es geht z.B. um Flexibilität bei der Gestaltung der Elternzeit, bei der Rückkehr in den Beruf sowie im Bereich der Arbeitszeitregelungen angesichts besonderer Situationen. Zur Debatte stehen darüber hinaus entlastende Sozialleistungen wie Frühförderung, Hilfsmittelversorgung, Assistenzleistungen oder inklusive Betreuungsplätze sowie unterstützende Infrastrukturen in Form von Peer Beratung, Selbsthilfeeinrichtungen oder ambulanten Diensten.

2008 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass das Verbot einer behinderungsbedingten Diskriminierung auch die sogenannte assoziierte Diskriminierung umfasst: Niemand darf wegen seiner engen Verbindung zu einem behinderten Menschen diskriminiert werden. Die rechtliche Verankerung dieses Verbots im deutschen Antidiskriminierungsrecht sowie klare Anspruchsregelungen stehen noch aus.

Die Online-Diskussion

Vom 22. September bis 13. Oktober 2017 führt die DVfR hierzu eine öffentliche Online-Diskussion durch. Fachpersonen aus Forschung und Praxis, fachlich Interessierte, Angehörige und Menschen mit Behinderungen sind eingeladen, ihre Fragen und Meinungen zum Thema online einzureichen und mitzureden. Für die aktive Teilnahme auf der Plattform unter http://fma.reha-recht.de ist eine Registrierung erforderlich, dort sind auch weitere Informationen zum Ablauf der Online-Diskussion abrufbar.

Der Fachaustausch wird u. a. von folgenden Expertinnen und Experten begleitet:

  • Prof. Dr. Andreas Eckert, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich
  • Dipl. jur. Doreen Kalina, Bremen
  • Dr. Annette Mund, Vorstandsvorsitzende Kindernetzwerk e. V., Aschaffenburg
  • Prof. Dr. iur. Katja Nebe, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Kai Pakleppa, Leiter Referat Konzepte, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Berlin
  • Dr. iur. Cathleen Rabe-Rosendahl, Referentin beim Bundesverwaltungsgericht, Leipzig
  • Birgit Scheibe, Rechtsanwältin, Mediatorin, Referentin im Diözesancaritasverband Münster

Seit 2014 finden bei FMA mehrmals im Jahr Online-Diskussionen zu verschiedenen Themen des Reha- und Teilhaberechts statt. Alle bisherigen Diskussionen können unter fma.reha-recht.de nachgelesen werden. „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ ist ein Angebot von www.reha-recht.de in Trägerschaft der DVfR.

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der Vertreterinnen und Vertreter aller Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Über www.reha-recht.de

Die besondere Konstruktion des SGB IX als übergeordnetes Gesetz für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen führt noch immer zu Problemen bei der Rechtsanwendung. Das Portal „Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ (www.reha-recht.de) veröffentlicht Fachbeiträge und Informationen zur aktuellen Rechtsprechung und zur Rechtsentwicklung im Bereich des SGB IX sowie an den Schnittstellen des Sozialrechts z. B. zum Arbeitsrecht und zur Sozialmedizin. Außerdem ermöglicht es Online-Diskussionen zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Ziel ist die Verbreitung nicht hinreichend bekannter Rechtsnormen, der aktuellen Rechtsprechung und ihrer Auslegung sowie die Diskussion von rechtlichen und rechtspolitischen Fragen in der Fachöffentlichkeit und bei den Akteuren in Betrieben und Institutionen. Hierdurch sollen die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitationsrechts unterstützt werden.

Kontakt:

Steffen Heidt
Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR)
Maaßstr. 26
69123 Heidelberg
Tel.: 06221 / 18 79 01-0
E-Mail: info@reha-recht.de

www.dvfr.de

www.reha-recht.de

monitoring.reha-recht.de