Donnerstag, September 7th, 2017

 

IT-Berufe im Fokus – Zukunftsorientierte Umschulung am BFW Leipzig

Informationsveranstaltung zu den Zukunftsberufen als Fachinformatiker in den Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung im BFW Leipzig, © AKodisinghe, Thinkstockphotos
20. September 2017
9:30bis13:30
Informationsveranstaltung zu den Zukunftsberufen als Fachinformatiker in den Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung im BFW Leipzig, © AKodisinghe, Thinkstockphotos

Informationsveranstaltung zu den Zukunftsberufen als Fachinformatiker in den Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung im BFW Leipzig, © AKodisinghe, Thinkstockphotos

Am 20. September 2017 findet wieder eine Informationsveranstaltung im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) statt. Hier erhalten Interessenten einen tieferen Einblick in den Aufbau und die Inhalte der Umschulungen zum Fachinformatiker Systemintegration und zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.

Am 20. September von 9.30 bis 13.30 Uhr können sich die Freunde der Digitalisierung über die Umschulung zum Fachinformatiker informieren. In Form von Workshops geben die Ausbilder einen Einblick in die entsprechenden Umschulungen der Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung. Neben Informationen zum Arbeitsmarkt und den Anforderungen der Ausbildung werden die Interessenten in ersten praktischen Übungen ein kleines Netzwerk aufbauen und konfigurieren.

Die Umschulungen der Fachinformatiker in den jeweiligen Fachrichtungen Systemintegration und Anwendungsentwicklung sind sehr praxisorientiert. Der Umschulungsunterricht wird anschaulich und mit modernsten Technologien durchgeführt. Es besteht zudem für jeden Kurs die Möglichkeit, an externen Projekten mitzuwirken. So konnten die künftigen Fachinformatiker in der Vergangenheit durch Kooperationen mit der Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche, der DreamHack Leipzig, dem Kirchentag in Leipzig oder dem RoboCup ihre Kenntnis im Alltag anwenden und haben sich damit eine gute Referenz für einen späteren Arbeitsplatz erworben.

Zu den großen Projekten zählt auch die Zusammenarbeit mit den WorldSkills, den Berufsweltmeisterschaften. Bei der Veranstaltung 2013 in Leipzig sorgte ein Team aus dem BFW Leipzig u.a. dafür, dass die Wettbewerbe im IT-Bereich und bei den Mediengestaltern nicht nur gut vernetzt, sondern auch reibungslos absolviert werden konnten. In diesem Jahr wird bei den WorldSkills in Abu Dhabi wieder die Fachkompetenz eines BFW-Teams gefragt sein.

Über diese Projekte und die inhaltliche Ausrichtung sowie die Zugangsvoraussetzungen für eine Umschulung im BFW Leipzig – ob über die berufliche Rehabilitation oder mit dem Bildungsgutschein – informiert die Veranstaltung.

Interessenten sollten sich für die die Veranstaltung rechtzeitig bis zum 15. September 2017 beim BFW Leipzig per E-Mail info@bfw-leipzig.de oder telefonisch unter 03 41 / 91 75 - 3 06 anmelden, da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist.

2.363 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, IT-Berufe, Informationsveranstaltung, Berufsorientierung, Umschulung, Fachinformatiker, Systemintegration, Anwendungsentwicklung, WorldSkills, DreamHack, DOK Leipzig

BFW Leipzig

Über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Suizide lassen sich verhindern

Welttag der Suizidprävention am 10. September 2017

Jedes Jahr nehmen sich weltweit mehr als 800.000 Menschen das Leben. Unter den 15- bis 29-Jährigen sind Suizide heute sogar die zweithäufigste Todesursache. Anlässlich des Welttages zur Suizidprävention ruft DGPPN-Präsident Professor Arno Deister deshalb dazu auf, der Prävention von Suiziden höchste Priorität beizumessen. 

„Alle 40 Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Mensch an Suizid. Noch weit mehr Menschen versuchen sich das Leben zu nehmen. Suizide treten in allen Altersstufen auf und verursachen mehr Tode als alle Kriege und Naturkatastrophen zusammen. In vielen Ländern ist die Suizidrate dramatisch hoch und liegt bei über 20 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Die jüngsten Statistiken der WHO machen betroffen und zeigen, dass die Suizidprävention im Gesundheitswesen einen noch größeren Stellenwert einnehmen muss. Denn Suizide lassen sich verhindern: In Deutschland stehen bis zu 90 Prozent der Suizide in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung, für die es effektive Therapien gibt. Umso wichtiger ist es, dass für die Betroffenen bundesweit niedrigschwellige Hilfs- und Unterstützungsangebote bereitstehen. Noch ist dies nicht ausreichend der Fall: So zeigen aktuelle Erhebungen, dass zum Beispiel 18 Prozent der Menschen mit schweren Depressionen gar nicht behandelt werden.

Gleichzeitig müssen wir auch das Wissen über Suizid und psychische Erkrankungen im Gesundheitswesen und in der Bevölkerung fördern. Denn den meisten Suiziden gehen Warnsignale voraus. Je besser diese erkannt werden, desto früher kann man die Betroffenen dazu ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Um Suizide zu verhindern, müssen wir aber auch mehr über deren Ursachen erfahren und die Forschung intensivieren. Noch gibt es viele offene Fragen, zum Beispiel was die Neurobiologie suizidalen Verhaltens anbelangt. Suizidprävention kann nur gelingen, wenn ihr Politik, Wissenschaft und Gesellschaft höchste Priorität beimessen.

Das Thema bildet deshalb auch einen Schwerpunkt auf dem Weltkongress der Psychiatrie, der vom 8. bis 12. Oktober in Berlin stattfindet. Nationale und internationale Experten beleuchten den aktuellen Forschungsstand, diskutieren Präventionsansätze und zeigen Perspektiven für den psychiatrisch-psychotherapeutischen Alltag auf.“

Weltkongress der Psychiatrie in Berlin

Können sich Stress und Angst in das menschliche Erbgut einbrennen? Kommt die moderne Bildgebung schon bald den Ursachen vieler psychischer Erkrankungen auf die Spur? Welche Chancen bieten Apps bei der Therapie von Depressionen? Vom 8. bis 12. Oktober 2017 trifft sich auf dem Weltkongress der Psychiatrie in Berlin die internationale Forscherszene auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit. Journalistinnen und Journalisten können sich ab sofort für den Kongress akkreditieren.

Auszug aus dem Programm

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Telefon: 030 2404772-11
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