Montag, August 28th, 2017

 

Medizinisches Aushängeschild für Sachsen

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. Foto: Egbert Kamprath

Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest blickt auf 20 Jahre zurück – Qualität, Kompetenz und Service für Patienten, Gäste und Profisportler

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.  Foto: Egbert Kamprath

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.
Foto: Egbert Kamprath

ALTENBERG. Es ist eine Erfolgsgeschichte: Die Johannesbad Fachklinik mit dem angeschlossenen Gesundheitszentrum Raupennest hat 2016 die Zulassung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund bekommen. Damit sind die Zuweisungen in die Reha-Klinik im sächsischen Altenberg weiter gestiegen; die Patienten kommen  aus Mitteldeutschland, um sich im Erzgebirge behandeln zu lassen. „Das spricht für die Qualität und Kompetenz des Johannesbad Raupennest“, lobte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich beim 20-jährigen Klinikjubiläum in Altenberg. Klinikleiter Hans-Jürgen Münch versprach: „Wir werden unsere Qualität weiter steigern. Denn nur wenn unsere Patienten zufrieden sind, sind wir es auch.“

Die größte Herausforderung musste die Johannesbad Fachklinik Raupennest schon im ersten Jahr als Johannesbad Einrichtung meistern: 1997 – gleichzeitig mit der großen Gesundheitsreform – zog die Einrichtung in die neuen Räume an der Rehefelder Straße um. Viele Kurkliniken mussten schließen; die Johannesbad Fachklinik schuf mit dem Gesundheitszentrum ein zweites Standbein. Neben Patienten, die nach Operationen zu stationären Anschlussheilbehandlungen oder zu einer Reha ins Johannesbad Raupennest kamen, warb das Unternehmen auch um Gesundheitstouristen. „Auch für diese zählt die hohe Kompetenz unserer Ärzte und Therapeuten sowie die große schöne Bäderlandschaft“, erinnert sich Hans-Jürgen Münch. Außerdem ist die Johannesbad Fachklinik Raupennest eine von gerade einmal fünf zertifizierten deutschen Kliniken für die Behandlung von Polio (Kinderlähmung).

Reha für Profisportler

Heute hat sich das Bild wieder gewandelt: In den 287 Zimmern mit insgesamt 379 Betten finden sich vor allem Patienten zur stationären Reha und zu Therapien nach orthopädischen Eingriffen. „Gerade nach Operationen an Knie, Hüfte oder der Wirbelsäule finden Menschen aus Sachsen und weit über die Grenze unseres Bundeslandes hinaus den Weg in die Johannesbad Fachklinik Raupennest“, sagt Hans-Jürgen Münch. Ministerpräsident Stanislaw Tillich fügt hinzu: „Der Freistaat setzt sich seit seiner Wiedergründung für eine erstklassige medizinische Versorgung der Menschen ein. Heute gibt es in Sachsen wieder einen modernen, leistungsstarken und breit aufgestellten Gesundheitssektor mit sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Auch die Fachklinik hier in Altenberg ist ein Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung im Gesundheitsbereich.“

Die Johannesbad Fachklinik lebe vor allem von ihrem hochqualifizierten Personal, das auch Profisportler wie die Bobpiloten Cathleen Martini und Nico Walther sowie die Biathleten Ole Einar Björndalen und Michael Rösch schätzen, betont Hans-Jürgen Münch. „Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten sowie unsere Ärzte arbeiten seit vielen Jahren in unserer Einrichtung. Sie bilden sich regelmäßig weiter und sind so immer auf dem aktuellsten Stand.“ Denn auf Weiterbildung lege die Johannesbad Gruppe, einer der zehn größten deutschen Reha-Anbieter, großen Wert. Außerdem bildet das Unternehmen an den gruppeneigenen Johannesbad Medfachschulen in Bad Elster und Bad Füssing selbst Nachwuchs aus.

Siegel für zufriedene Gäste

Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, weiß um die Anforderungen der Rehabranche: „Schon in den 90er-Jahren, als gerne von Tango nach Fango gesprochen wurde, haben viele die Relevanz der qualitativ hochwertigen Rehabilitation unterschätzt.“ Der Mediziner und Familienunternehmer ergänzt: „Patienten und Zuweiser erwarten moderne qualifizierte Therapien in bestem Umfeld.“ Komfortable Zimmer, WLAN, ein breites Freizeitprogramm – von diesen Kriterien macht ein Patient heute seine Entscheidung für eine Reha-Klinik ebenso abhängig wie von der medizinischen Qualität. „Unsere Patienten sind in erster Linie unsere Gäste“, betont auch der Klinikleiter. Dafür wurde das Johannesbad Raupennest 2016 mit dem Zertifikat für mit dem „Q-Siegel der Stufe drei“ der Initiative Servicequalität Deutschland ausgezeichnet. Das bescheinigt, dass die Johannesbad Fachklinik die Qualität von Service und Leistung kontinuierlich weiterentwickelt und nachhaltig sichert.

Für diesen Standard hat die Johannesbad Gruppe in den vergangenen zwei Jahren insgesamt rund zwei Millionen Euro investiert. Es sind 14 neue Komfortzimmer entstanden, die Küche wurde modernisiert, das Bistro umgebaut, die Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zog in neue Räume. „Wenn wir die Gesundheit ganzheitlich begreifen wollen, so müssen wir auch unser Leistungsangebot ganzheitlich für die Menschen ausrichten“, betont Dr. Johannes Zwick für die Johannesbad Gruppe, die neun Reha-Kliniken in Deutschland unter ihrem Dach vereint. „Außerdem stärken wir den Standort Altenberg.“