Freitag, August 18th, 2017

 

TK vernetzt elektronische Gesundheitsakte bundesweit mit Krankenhäusern

Hamburg, 17. August 2017. Weniger als ein halbes Jahr nach Beginn der Entwicklungspartnerschaft für eine elektronische Gesundheitsakte (eGA) zwischen der Techniker Krankenkasse (TK) und IBM Deutschland sind nun auch Krankenhausträger mit an Bord. Die Helios Kliniken, Agaplesion, Vivantes und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben ihre Kooperation zugesichert. Zudem arbeitet die TK mit dem Universitätsklinikum Heidelberg daran, deren bereits seit 2014 bestehende Patientenakte PEPA mit der eGA zu vernetzen.

Ziel der eGA ist, dass Versicherte jederzeit über ihre Gesundheitsdaten verfügen können und die bestmögliche Transparenz zu ihrer medizinischen Versorgung erhalten. Jeder kann frei entscheiden, ob er das Angebot nutzt und wer auf seine Daten zugreifen kann. „Unsere eGA soll eine Versichertenakte werden und davon leben, dass die Daten des Versicherten mit denen anderer Akteure im Gesundheitswesen verbunden werden. Nur so lässt sich das Krankheits-, Diagnose- und Behandlungsgeschehen umfassend abbilden. Mit der bundesweiten Vernetzung der eGA mit großen Krankenhausträgern machen wir nun den ersten wichtigen Schritt in diese Richtung“, erklärt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements.

 

Die Partner streben zudem an, allgemeingültige Standards für die Einbindung von Diagnose- und Behandlungsdaten in die eGA zu erarbeiten. Die Datensicherheit hat bei dem gesamten Vorhaben eine hohe Priorität: Der Prozess wird entsprechend dem deutschen Datenschutzrecht organisiert und macht den Versicherten zum alleinigen Herrn der gebündelten Daten. In der Konsequenz sollten alle Krankenkassen ihren Versicherten eine geschützte elektronische Akte anbieten müssen, die beim Wechsel der Krankenkasse auch übertragbar ist, damit die Daten nicht verloren gehen und die Vorteile für die Versicherten erhalten bleiben. Dies fordert die TK auch in ihrem gesundheitspolitischen Positionspapier zur Bundestagswahl 2017. Geplant ist, im Laufe des kommenden Jahres mit einer ersten Ausbaustufe der eGA zu starten.

 

Laut einer aktuellen Umfrage der TK findet die Idee der eGA großen Anklang: 40 Prozent der bevölkerungsrepräsentativ Befragten finden sie sehr gut, weitere 48 Prozent gut. Damit bewerten insgesamt neun von zehn Menschen in Deutschland eine elektronische Gesundheitsakte positiv. Diese Einschätzung zieht sich durch alle Bevölkerungsgruppen. Selbst von denen, die der Digitalisierung des Gesundheitswesens eher kritisch gegenüberstehen, befürworten 69 Prozent die Einführung einer eGA.

 

Fast alle Befragten verbinden vor allem eines mit der elektronischen Gesundheitsakte: die Hoffnung, dass Ärzte und Therapeuten künftig besser zusammenarbeiten können. 93 Prozent sehen genau darin die Chancen einer solchen Akte. Mit 88 Prozent sind es beinahe ebenso viele, die darauf hoffen, dass all ihre Gesundheitsdaten in der eGA beisammen und besser nutzbar sein werden. Ein Arzt oder Therapeut könnte sich mit einem Blick in die eGA ein umfassendes Bild seines Patienten verschaffen und auf Anamnesen und Werte früherer behandelnder Ärzte zurückgreifen.

 

Hinweise für die Redaktionen

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der TK im Januar und Februar 2017 bevölkerungsrepräsentativ 2.000 Erwachsene in Deutschland zum Gesundheitssystem befragt. Der 51-seitige Studienband „TK-Meinungspuls Gesundheit 2017“ mit den Ergebnissen steht unter www.presse.tk.de (Webcode: 945984) zum Download bereit. Dort sind ebenfalls die politischen Positionen der TK zur Bundestagswahl sowie eine Zusammenfassung der Studienergebnisse, Pressefotos und Infografiken zu finden (Webcode: 943052).

Über die TK

Mit 9,9 Millionen Versicherten ist die TK die größte Ersatzkasse in Deutschland. Die höchsten Leistungsausgaben verzeichnete sie 2016 bei den Kosten für die Krankenhausbehandlung. Deren Wert überstieg mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent zum Vorjahr erstmals die Sieben-Milliarden-Euro-Marke. Mehr Unternehmensdaten finden Sie im Geschäftsbericht 2016 unter www.presse.tk.de (Webcode 955680).

 

Über IBM Deutschland

Vom Digital Business zum Cognitive Business – um Unternehmen aller Größen bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen und die Chancen der Digitalisierung für sie nutzbar zu machen, konzentriert sich IBM auf die Wachstumsinitiativen Business Analytics, Cloud Computing, Mobile Enterprise, Social Business und Security. Diese strategischen Felder bilden für IBM sowohl die Basis ihres stetig erweiterten Lösungsportfolios als auch die Grundlage ihrer fortschreitenden Transformation hin zu einem Cognitive-Solutions– und Cloud-Plattform-Anbieter. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/de.

 

Rückfragen zu IBM Deutschland

Hans-Jürgen Rehm

External Communications

IBM Deutschland

IBM-Allee

71139 Ehningen

Telefonnummer:+49 – 70 34 – 15 18 87

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Ansprechpartner Presse

TK Presse & Politik
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Telefon Telefonnummer:040 – 69 09-20 58

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Dr. Becker Kiliani-Klinik begrüßt Fachkräfte aus China

 

Freudiger Empfang am Flughafen: Am Donnerstag begrüßten die Mitarbeiter der Dr. Becker Kiliani-Klinik ihre neuen Kolleginnen in München. Als kleine Überraschung haben die acht Chinesinnen einen gehäkelten „Glücksfänger“ mitgebracht.

 Bad Windsheim. Am Donnerstag landeten acht neue Mitarbeiterinnen der Dr. Becker Kiliani-Klinik am Flughafen München. Die examinierten Pflegekräfte kommen aus China und werden das Team der Bad Windsheimer Rehaklinik ab September verstärken. „Bis dahin haben sie Zeit für Behördengänge, Sprachunterricht oder einfach, um die Umgebung kennenzulernen“, erklärt Hatho Reiser, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Kiliani-Klinik. Dabei werden die neuen Fachkräfte unterstützt von der klinikeigenen Integrationsbeauftragten Silvia Fuchs und einer Mitarbeiterin der professionellen Vermittlungsagentur, mit der die Einrichtung zusammenarbeitet.

 

Patienten bestens versorgt

Die Dr. Becker Kiliani-Klinik möchte wachsen und ihre Patienten weiterhin optimal versorgen – deshalb hat die Einrichtung sich für diesen ungewöhnlichen Weg entschieden und Fachkräfte aus China angeworben. „Zwei Wochen lang erhalten die neuen Kolleginnen jetzt zusätzlich Unterricht in der Krankenpflegeschule in der Klinik Bad Windsheim. Hier vertiefen sie ihr Wissen z. B. in Bereichen, die in China weniger praxisbezogen gelehrt werden“, erklärt Werner Hofmann, kommissarische Pflegedienstleitung der Dr. Becker Kiliani-Klinik. Einen Monat nach ihrer Ankunft beginnen die Kolleginnen auf den neurologischen Stationen und bereiten sich auf die deutsche Anerkennung als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen vor. „Alle erhalten dann eine Festanstellung bei uns und die gleichen Gehälter wie ihre Kollegen“, erklärt Reiser. Leben werden die chinesischen Pflegekräfte ab sofort in Bad Windsheim. Drei zentral gelegene Wohnungen hat die Integrationsbeauftragte bereits ausgestattet – unter anderem mit Geschenken der Mitarbeiter, die sich auf ihre neuen Kolleginnen freuen und Möbel sowie Haushaltsgeräte bereitgestellt haben.

 

Dr. Becker Kiliani-Klinik

Die Dr. Becker Kiliani-Klinik in Bad Windsheim, Bayern, führt qualitätsgeprüfte Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten mit neurologischen, orthopädischen sowie neuro-onkologischen Erkrankungen durch. Jährlich werden in der Rehaklinik rund 4.000 Patienten auf höchstem medizinischen Niveau therapiert. www.dbkg.de/kiliani-klinik

 

Kontakt:

Verena Altenhoff

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG

Parkstraße 10 / 50968 Köln

Tel.: (+49) 221-934647 -45 / Fax: -40

valtenhoff@dbkg.de http://www.dbkg.de