Freitag, August 11th, 2017

 

BIK für Alle: Ein Projekt zum barrierefreien Web

01.08.2017

 

Quelle: BIK für Alle

 

Ob Fahrplanauskunft, Bankgeschäft oder Weiterbildung – immer häufiger nutzt man hierfür das Web. Doch viele Webangebote sind voller Barrieren und für Menschen mit Einschränkungen kaum nutzbar. Hier setzt das Projekt BIK für Alle an: Es klärt über Barrierefreiheit im Web auf und unterstützt alle, die barrierefreie Webangebote umsetzen wollen, mit Infomaterialien und Barrierefreiheits-Tests.

 

„Dass es auch in der digitalen Welt Barrieren gibt, wissen nur wenige“, sagt Heike Clauss von BIK für Alle, „deshalb informieren wir – gemeinsam mit vielen starken Partnern aus Wirtschaft und Verbänden – über die Vorteile barrierefreier Webangebote.“ Das Projekt ‚BIK für Alle‘ wird seit 2015 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert, um für Barrierefreiheit im Web zu sensibilisieren, Umsetzungswege aufzuzeigen und die Einhaltung von Barrierefreiheits-Standards durch Testverfahren zu unterstützen.

 

Mit Partnern aus den vier Bereichen ‚Wirtschaft und Handel‘, ‚Luftverkehr‘, ‚Aus- und Weiterbildung‘ und ‚Kommunen und soziale Organisationen‘ werden Aufklärungsinitiativen und Modellprojekte durchgeführt und die Ergebnisse auf der Internetseite www.bik-für-alle.de in Form von Leitfäden und Praxisbeispielen veröffentlicht. So liefern Umsetzungshilfen speziell für Webseiten-Anbieter, Schwerbehindertenvertretungen oder Online-Redakteure wertvolle Unterstützung für die praktische Umsetzung in Unternehmen und Verwaltungen. Im September sind drei kostenfreie Webinare zu barrierefreiem Webdesign geplant – speziell für Internetverantwortliche von kleinen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.

 

Auch Barrierefreiheits-Tests helfen bei der barrierefreien Gestaltung von Webangeboten. Mit dem neu entwickelten WCAG-Test bietet BIK für Alle die Möglichkeit, sich am internationalen Standard für Barrierefreiheit im Web zu orientieren, den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Der WCAG-Test bildet eine Ergänzung zum etablierten BITV-Test, der die Einhaltung der deutschen Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) prüft. Beide Testverfahren stehen als Expertentests und als kostenfreie Selbstbewertung zur Verfügung und vermitteln durch die ausführliche Beschreibung der Barrierefreiheits-Anforderungen eine Menge Know-how für die Webseiten-Entwicklung.

 

„Unser Ziel ist es, die uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen im Netz zu fördern“, fasst Clauss zusammen. Durchgeführt wird das Projekt von der DIAS GmbH, einem Hamburger Forschungs- und Dienstleistungsunternehmen mit den Schwerpunkten Inklusion und Barrierefreiheit.

 

BIK für Alle c/o DIAS GmbH

Haubachstraße 72

22765 Hamburg

Telefon: 040 / 43 18 75 15

E-Mail: info@bik-fuer-alle.de

 

Weitere Informationen:

www.bik-für-alle.de

www.bitvtest.de


Optimal verpflegt in der Klinik

 

 

Das IN FORM-Projekt „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ unterstützt Küchenfachkräfte beim Angebot einer ausgewogenen Verpflegung. Zwei neue Broschüren aus der Serie DGE-Praxiswissen, die sich in bewährter Form als Schmalhefte an Köche und Fachkräfte in Kliniken richten, bieten genussvolle ausgewogene Rezepte sowie Antworten und Beratungshintergründe zur Bedeutung einer gesundheitsfördernden Verpflegung.

 

Menüauswahl nach dem DGE-Qualitätsstandard – Was, wie viel, warum?

Warum ist Vollkornbrot eher zu empfehlen ist als ein helles Brötchen? Ist der Verzicht auf Gluten grundsätzlich gesundheitsfördernd? Warum sind pflanzliche Fette vorteilhafter als tierische?

Pflege- und Servicekräfte, die bei der Menüauswahl beraten bzw. die Bestellungen entgegennehmen werden oft mich solchen oder ähnlichen Fragen konfrontiert. Erst recht, wenn eine Signalisation eine gesundheitsfördernde Menülinie auf dem Speisenplan ausweist. Die Broschüre richtet an diese Fachkräfte und liefert ein Update ihres Fachwissens. Damit bildet sie eine gute Grundlage, um Fragen zu einer ausgewogenen Ernährung beantworten zu können. Gleichzeitig sind die Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards aufgeführt, denn was der Küchenchef als gesundheitsfördernde Mahlzeit zubereitet und anbietet, sollte den Patienten und Rehabilitanden verständlich erklärt werden, damit sie diese Speisen bewusst wählen.

Denn nur wer die Inhaltsstoffe und Vorzüge optimaler Lebensmittel kennt und weiß, wie diese ideal kombiniert werden sollten, kann eine gesundheitsfördernde Auswahl treffen und diese im Alltag zu Hause weiterführen. Im Idealfall sollten Ernährungsberatung und Speisenangebot in der Klinik einem Gesamtkonzept entsprechen, so dass sich die empfohlenen Lebensmittel in der Verpflegung wiederfinden. Dabei unterstützt die zweite Broschüre, die sich mit ausgewogenen neuen Rezepten sowie optimierten Klassikern für alle drei Hauptmahlzeiten an Köche und Küchenfachkräfte richtet.

Kochen nach den DGE-Qualitätsstandards für Kliniken – Rezepte und mehr
In Kliniken erfolgt die Verpflegung der Patienten bzw. der Rehabilitanden an sieben Tagen mit drei Hauptmahlzeiten und bis zu zwei Zwischenmahlzeiten: Eine Herausforderung bezüglich Geschmack, Gesundheit und Budget. Häufig regiert Routine und bei knappen Personalressourcen und engem Budget fehlt die Zeit, Rezepte zu entwickeln und auszuprobieren. Daher unterstützt diese Broschüre mit Hintergrundinformationen zu den DGE-Qualitätsstandards sowie zwölf erprobte Rezepte: sechs Mittagsgerichte, je zwei Frühstücks- und Zwischenmahlzeitideen sowie vier Abendessen, die mit dem Nährwertberechnungsprogramm DGExpert für zehn Personen berechnet sind. Zum Frühstück ein Couscous nach Bircher Art, Lachs mit Olivenkruste und Backkartoffelsalat als Mittagsmahlzeit und pikante Quarkkeulchen mit Tomatensalat am Abend, verbinden Gesundheit und Genuss. Liegen der Verpflegung in der Klinik die Kriterien des DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Krankenhäusern oder in Kliniken zugrunde, erfolgt bei bedarfsgerechter Energieaufnahme auch eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. Patienten und Rehabilitanden, die in der Phase der Rekonvaleszenz oft ein hohes Interesse an einer gesundheitsfördernden Ernährung haben und bereit für Veränderungen sind, nehmen sehr wohl war, wenn in der Klinik das Engagement für das Thema Ernährung groß ist, indem Ernährungsberatung und Verpflegungsangebot eine Einheit bilden. So kann die Klinik neben ihren therapeutischen Leistungen auch durch ein optimales Verpflegungsangebot Werbung in eigener Sache machen.

Alle Rezepte ebenfalls nährstoffberechnet für jeweils 100 Personen sowie alle Medien und Informationen stehen kostenfrei unter www.station-ernaehrung.de zur Verfügung. Gegen eine Versandkostenpauschale von 3,- € sind die Broschüren als gedruckte Exemplare über den DGE-MedienService, unter www.dge-medienservice.de in der Rubrik Gemeinschaftsverpflegung, verfügbar.

 

Station Ernährung
Das Projekt „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) als Teil von
„IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ seit 2009 durchgeführt. Es unterstützt Verantwortliche für die Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken bei einem Verpflegungsangebot, das Patienten und Rehabilitanden eine vollwertige und genussvolle Auswahl ermöglicht.

Basis dafür sind der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Krankenhäusern“ sowie der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Rehabilitationskliniken“, die auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Praxis, im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, entwickelt wurden.

 

Kontakt:
Eva Hoffmann                                 

Diplom Oecotrophologin
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE)
Projekt: Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken.
Tel.: 0228/3776 – 636
E-Mail: hoffmann@dge.de

 

Über IN FORM

IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern in allen Lebensbereichen aktiv. Ziel ist, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Menschen dauerhaft zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.in-form.de


Rehaklinik Überruh erfolgreich zertifiziert: Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt höchste Verpflegungsqualität

Die Rehaklinik Überruh ist durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für ihr qualitativ hochwertiges Ernährungsangebot ausgezeichnet worden. Das Zertifikat „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ bescheinigt der Klinik neben einer ausgewogenen Verpflegung unter anderem eine vielseitige Gestaltung des Speiseplans sowie angemessene Essenszeiten und einen guten Service. Im Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg verfügen neben der Rehaklinik Überruh auch die Rehakliniken Am Kurpark in Bad Kissingen und die Rehaklinik Glotterbad im Glottertal über die Zertifizierung „Station Ernährung“. Bis Ende 2018 werden alle Rehakliniken des Verbundes entsprechend zertifiziert sein.
Gerade im Bereich der Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn „neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Einer der zentralen Bausteine ist hierfür die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die wir intensiv begleiten“, so Dr. Thomas Bösch, Chefarzt der Rehaklinik Überruh und Ernährungsmediziner.

Dementsprechend bietet die Rehaklinik Überruh ein an den neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgerichtetes Ernährungskonzept an. Dieses umfasst – streng nach dem Motto „indikationsspezifisch, gesundheitsfördernd und individuell“ verschiedene Kostformen sowie spezielle Kost bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die einer gesonderten Ernährungstherapie bedürfen.

Dass die Rehaklinik Überruh hierbei die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun durch die erfolgreiche Zertifizierung zur „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE bestätigt. Zertifiziert wurde die mediterrane Menülinie der Klinik mit einem Gesamtergebnis von 100 Prozent.

Für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, ist die Zertifizierung der Rehaklinik Überruh ein wichtiger Schritt in der medizinischen und therapeutischen Weiterentwicklung: „Im Leistungsangebot der Klinik spielen medizinisch-beruflich und verhaltensmedizinisch orientierte Reha-Programme eine große Rolle. Gerade hier ist der Aspekt der Ernährung von zentraler Bedeutung. Dies gilt ebenso für den Bereich der Prävention und unsere Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Bei den Betroffenen lassen sich nachhaltige Erfolge nur unter Einbeziehung maßgeschneiderter Ernährungskonzepte erreichen.“

Um das Zertifikat „Station Ernährung“ zu erhalten, müssen zahlreiche Vorgaben des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Rehakliniken erfüllt werden – bei allen Mahlzeiten des Tages. Eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst sowie regelmäßig Fisch, nicht zu oft Fleisch und die Rücksicht auf individuelle Unverträglichkeiten gehören ebenso dazu, wie ein vielseitiger Speiseplan, auf dem sich im Vier-Wochen-Rhythmus die Gerichte nicht wiederholen sollen. Eine angenehme Essensumgebung und besonders geschulte Service-Mitarbeiter, die auf besondere Bedürfnisse eingehen, sind weitere Voraussetzungen, um von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet zu werden.

Die Kaufmännische Leiterin Miriam Milz freut sich über das hervorragende Zertifizierungsergebnis: „Unser Team, bestehend aus den Fachbereichen Ernährungsberatung, Küche und Service, hat mit viel Engagement zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit und der Bündelung verschiedener Fachkompetenzen war es eine durchaus geballte, aber auch sehr erfüllende Aufgabe. Ich bin sehr stolz auf diese hervorragende gemeinsame Leistung“.

Rehaklinik Überruh
Die Rehaklinik Überruh ist eine Fachklinik für Innere Medizin und Erkrankungen der Bewegungsorgane. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

www.rehaklinik-ueberruh.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent PR
Tel.: 0711 – 6994 639-20, j.skupin@rehazentren-bw.de


Drei Hamm-Kliniken unter den Top 5 im Behandlungserfolg

Bericht 2017 zur Patientenbefragung der DRV Bund wurde veröffentlicht

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat die Berichte zur Patientenbefragung 2017 veröffentlicht. In der Befragung können Rehabilitanden sowohl ihre Zufriedenheit mit der Rehabilitation an sich, als auch ihren subjektiv wahrgenommenen körperlichen und psychischen Behandlungserfolg bewerten.

Insgesamt wurden 13.912 Patienten aus 110 onkologische Kliniken aus ganz Deutschland befragt. Wie bereits in den Jahren zuvor, konnten die Hamm-Kliniken auch in der diesjährigen Befragung sehr gute Ergebnisse erzielen. Drei von vier Kliniken erreichten sogar TOP 10 Plätze in den beiden Kategorien Zufriedenheit und Behandlungserfolg.

In der Kategorie der Rehabilitandenzufriedenheit lag der Mittelwert der Vergleichsgruppe bei 76,0 Qualitätspunkten. Die Klinik Nahetal in Bad Kreuznach belegte in dieser Auswertung mit 81,7 Punkten Rang 7 des deutschlandweiten Vergleichs. Die Klinik Park-Therme in Badenweiler konnte sich mit ihren 83,2 Punkten Rang 6 sichern und die Klinik Nordfriesland in St. Peter-Ording erreichte mit 85,4 Qualitätspunkten einen hervorragenden 2. Platz im Gesamtvergleich.

Auch in der Kategorie des subjektiven Behandlungserfolges schnitten die Hamm-Kliniken hervorragend ab. Der Mittelwert der Vergleichsgruppe lag hier bei 73,2 Qualitätspunkten. Die Klinik Nordfriesland belegte mit 82,7 Punkten Rang 5 und die Klinik Nahetal erreichte mit 83,1 Punkten den 4. Platz. Die Klinik Park-Therme konnte sich in dieser Kategorie mit herausragenden 84,0 Qualitätspunkten über den 2. Platz im Deutschlandvergleich freuen. Damit wurden drei der TOP 5 Platzierungen des subjektiven Behandlungserfolgs von Hamm-Kliniken belegt.