Dienstag, August 1st, 2017

 

Rhein-Sieg-Klinik: Krankenhaus-Station begrüßt erste sechs Patienten

Neue Krankenhaus-Station: Ab sofort versorgt das Team des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik neurologisch-neurochirurgisch Schwerstbetroffene.

 

Nach erfolgreicher Umbauphase hat das Rheinisch-westfälische Zentrum für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik letzte Woche die ersten Patienten aufgenommen.

Neue Krankenhaus-Station: Ab sofort versorgt das Team des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik neurologisch-neurochirurgisch Schwerstbetroffene.

Neue Krankenhaus-Station: Ab sofort versorgt das Team des Rheinisch-westfälischen Zentrums für Frührehabilitation und Beatmung (RWZFB) in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik neurologisch-neurochirurgisch Schwerstbetroffene.

 Nümbrecht. In der neuen Krankenhausabteilung der nordrhein-westfälischen Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik behandelt das erfahrene Team Betroffene mit neurologischen Erkrankungen z. B. schweren Hirnschädigungen nach einem Schlaganfall. Die Einrichtung ist derzeit eine der wenigen in NRW, die auch beatmungspflichtige Patienten mit dem Ziel des Weanings – der Beatmungsentwöhnung – in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNCHFR) personell, technisch und räumlich versorgen kann. Sechs der 20 Betten im RWZFB sind für beatmete Patienten geeignet. „Unsere Patienten – egal ob beatmungspflichtig oder nicht – werden jetzt dank unseres neuen Status als Krankenhaus aus der erstversorgenden Einrichtung direkt zu uns überwiesen. Für den Patienten bzw. die Angehörigen bedeutet das eine deutliche administrative Entlastung, sie müssen sich jetzt nicht mehr um Kostenzusagen und Ähnliches kümmern. Außerdem können wir die Betroffenen jetzt noch schneller medizinisch versorgen und so den Frührehabilitationserfolg erhöhen“, erklärt Michael Schiffgen, kommissarischer Verwaltungsdirektor der Nümbrechter Klinik. Gemeinsam und in enger Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Gummersbach wird diese lückenlose Versorgung der Patienten nun in die Tat umgesetzt.

 

Entstehung des RWZFB

Am 5. September 2016 erhielt die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik den offiziellen Bescheid der Bezirksregierung, dass die Einrichtung in den Krankenhausplan NRW aufgenommen wurde. Um den Versorgungsauftrag zu erfüllen, hatte die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik in den letzten Monaten eine komplette Station zur Krankenhausabteilung umgebaut. Jedes Bett ist mit einem Anschluss für medizinische Gase versorgt und an ein zentrales Monitoring angeschlossen. Bauabnahme und Konzessionierung erfolgten Mitte Juli durch das Gesundheitsamt sowie die Bezirksregierung. „Die Ausstattung der Station ist gut gelungen, es wurde an viele Details gedacht. Damit die Pflegekraft die Schränke nicht mehr ausräumen muss, wenn ein Patient auf der Station verlegt wird, stehen diese nun zum Beispiel auf Rollen“, berichtet Dr. Thomas Brand, Chefarzt Neurologie der Nümbrechter Klinik. Dies verkürze Laufwege für die Mitarbeiter. Die Dokumentation erfolge außerdem in einer voll-elektronischen Patientenakte. „Die Behörden, die uns visitiert haben, bestätigten uns, dass wir neue Maßstäbe für die Versorgung in diesem speziellen Segment gesetzt haben.“ Brand freut sich, dass er und sein Team jetzt die ersten sechs Patienten begrüßen konnten. Katja Kautz, die neue Stationsleitung, erklärt: „Die Mitarbeiter sind erfahren und eingespielt. In gemeinsamen Vorbesprechungen haben wir über einige Monate hinweg Prozesse, Ideen und mögliche Probleme besprochen. Natürlich sind aber auch neue qualifizierte Fachkräfte, die uns auf der Krankenhaus-Station unterstützen möchten, herzlich willkommen.“

 

Wenn Sie sich selbst einen ersten Eindruck von der neuen Station machen wollen, sehen Sie unser Video: https://www.youtube.com/watch?v=SfW-PXD-1jA

 

Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik

Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit über 15 Jahren auf Rehabilitationsmaßnahmen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Osteologie spezialisiert. Sie verfügt außerdem über eine interdisziplinäre neuro-orthopädische Station. Insgesamt behandelt die Klinik pro Jahr durchschnittlich 4.300 Rehabilitanden und beschäftigt über 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort Nümbrecht im Bergischen Land, NRW. www.dbkg.de/rhein-sieg-klinik

 

Kontakt:

Verena Altenhoff
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Parkstraße 10 / 50968 Köln / Tel.: (+49) 221-934647 -45 / Fax: -40

E-Mail: valtenhoff@dbkg.de

http://www.dbkg.de


Geriatrische Rehabilitation in Bad Kösen feiert Jubiläum

"Ein Team das mit Herzblut bei der Sache ist", lobt Chefärztin Dr. Claudia Mitzschke (7.v.l.) die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ihrer Abteilung Geriatrie an der MEDIAN Saale-Klinik Bad Kösen II.

1. August 2017

 Seit 10 Jahren ist die MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen II die einzige geriatrische Rehabilitationsklinik in Sachsen-Anhalt

"Ein Team das mit Herzblut bei der Sache ist", lobt Chefärztin Dr. Claudia Mitzschke (7.v.l.) die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ihrer Abteilung Geriatrie an der MEDIAN Saale-Klinik Bad Kösen II.

„Ein Team das mit Herzblut bei der Sache ist“, lobt Chefärztin Dr. Claudia Mitzschke (7.v.l.) die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen ihrer Abteilung Geriatrie an der MEDIAN Saale-Klinik Bad Kösen II.

Seit zehn Jahren gibt es die geriatrische Rehabilitation in der MEDIAN Saale Klinik in Bad Kösen. Seitdem werden hier ältere Patienten behandelt, die häufig an mehreren Krankheiten gleichzeitig leiden und deren Genesung sich verzögert. Dr. Claudia Mitzschke, die Chefärztin der Geriatrie, blickt zurück: „Vor zehn Jahren war die geriatrische Rehabilitation für uns absolutes Neuland. Wir waren die einzige Rehabilitationsklinik in diesem Bereich in Sachsen-Anhalt und sind es immer noch.“

Wachsende Abteilung mit wachsendem Erfolg

Mit 32 Betten ging die Abteilung 2007 an den Start. Aber der Bedarf war groß und die geriatrische Rehabilitation in der Bad Kösener Klinik wurde immer bekannter. So waren die Betten schnell belegt und die Abteilung wuchs. Dabei blieb die Abteilung Vorreiter: 2011 war sie die erste in Sachsen-Anhalt, die mit dem „Qualitätssiegel Geriatrie Add-on“ des Bundesverband Geriatrie e. V. ausgezeichnet wurde. In dessen Landesverband Sachsen-Anhalt ist Chefärztin Dr. Mitzschke seit einigen Jahren Mitglied des Vorstands. Schon zweimal durfte die Abteilung an Vortests und Pilotprojekten teilnehmen, um Fragebögen zur Qualitätssicherung in der geriatrischen Rehabilitation zu entwickeln und zu prüfen. Inzwischen hat die geriatrische Rehabilitation in der MEDIAN Saale Klinik 74 Betten. Aber auch die reichen, u.a. wegen des demografischen Wandels, nicht aus. Es gibt eine Warteliste und den Plan, die Bettenzahl auf 90 zu erhöhen. Die Klinik ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Patienten kommen nicht nur aus Sachsen-Anhalt, sondern auch aus Sachsen, Thüringen, Berlin, Hamburg, Brandenburg und Bayern.

Mitarbeiter sind mit Herzblut dabei

Viele Patienten sind zum wiederholten Mal in Bad Kösen, sie fühlen sich in der geriatrischen Rehabilitationsabteilung gut aufgehoben. Die meisten von ihnen sind 70 Jahre und älter. Sie leiden oft an mehreren Krankheiten und kommen z.B. nach Knochenbrüchen, Schlaganfällen oder schweren Operationen, wenn die Genesung nicht gelingen will. In der MEDIAN Saale Klinik bemühen sich die Mitarbeiter, ihnen die Teilhabe am gewohnten Leben wieder zu ermöglichen und eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Dabei helfen, neben dem ärztlichen und dem Pflegepersonal, auch Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und der Sozialmedizinische Dienst. Die Mitarbeiter bilden sich ständig weiter. Ein Großteil ist seit den Anfängen in der Abteilung. Auf sie ist Chefärztin Dr. Mitzschke besonders stolz: „Das ist für uns ein Zeichen, dass sie mit Herzblut dabei sind. Das wird bei dieser Arbeit mit zum Teil schwer und mehrfach erkrankten Patienten auch gebraucht. Für dieses jahrelange Engagement möchte ich allen Mitarbeitern des geriatrischen Teams ein herzliches Dankeschön sagen.“

Über MEDIAN

Die Saale Klinik Bad Kösen II gehört zum Gesundheitsunternehmen MEDIAN. MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 

Kontakt:

MEDIAN Saale-Kliniken Bad Kösen

Kaufmännische Direktorin

Kerstin Budde-Große

Am Rechenberg 18 | 06628 Bad Kösen

Telefon: +49 (0)34463 41-752

E-Mail: kerstin.budde-grosse@median-kliniken.de

www.median-kliniken.de

 

Öffentlichkeitsarbeit

Cornelia Schumann

Telefon: +49 (0)34463 42-769

E-Mail: cornelia.schumann@median-kliniken.de


Grünes Licht vom BMBF: Die Basisuntersuchungen der NAKO Gesundheitsstudie dürfen bis April 2019 stattfinden.

 

Heidelberg.  Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) genehmigt den Antrag der NAKO Gesundheitsstudie auf Verlängerung der Erstuntersuchungen bis April 2019. Die Basisuntersuchungen von 200.000 Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 20 bis 69 Jahren können bis April 2019 stattfinden. Diese Entscheidung berücksichtigt den hohen strukturellen und logistischen Aufwand in der Anfangsphase des Projektes.

„Wir freuen uns über die Genehmigung sehr“, so der NAKO Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Klaus Berger. „Bei dieser multizentrischen, in Deutschland bislang einmaligen Studie haben wir zu Beginn viel Zeit und Arbeit in den Aufbau von Infrastrukturen, Logistik, standardisierten Verfahren und Personalschulung investiert, damit alle Studienzentren qualitativ auf dem gleichen Niveau arbeiten können.“ Das NAKO Personal muss für das Vorhaben einheitlich geschult sein. „Neben der einschlägigen beruflichen Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legen wir großen Wert auf eine zusätzliche NAKO-spezifische Qualifizierung. Hinzu kommen standardisierte Fortbildungen und die regelmäßige Rezertifizierung des schon geschulten Personals“, erklärt Henrik Becker, Administrativer Vorstand der NAKO.

Durch die Verlängerung der Erstuntersuchungen ergeben sich keine Projektverzögerungen. „Vom Mai 2018 bis April 2019 werden wir zum einen die Basisuntersuchung bis zum Erreichen der 200.000sten Probanden fortsetzen und zum anderen mit der Zweituntersuchung beginnen. In der Zweituntersuchung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Basisuntersuchung im Durchschnitt nach 4,5 Jahren erneut untersucht und befragt.“

Die Zahl von Teilnehmenden, die seit 2014 am Projekt aktiv in die Studie eingeschlossen wurden, wächst kontinuierlich. „Die Resonanz in der Bevölkerung hat deutlich zugenommen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gilt unser Dank, denn nur durch ihre Beteiligung ist hochwertige bevölkerungsbasierte Forschung möglich.“

Hintergrund NAKO Gesundheitsstudie:

Seit 2014 werden in der NAKO Gesundheitsstudie zufällig aus den Melderegistern gezogene Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Depression genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Das multizentrische Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den beteiligten Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Bis jetzt haben über 120.000 Personen an der NAKO Studie teilgenommen. Weitere Informationen unter www.nako.de.

Ansprechpartnerin für die Presse:

Glorianna Bisognin-Nechwatal 
NAKO Geschäftsstelle  
Projektkommunikation 
Telefon: 06221- 42620-61  
E-Mail: presse@nako.de www.nako.de