August, 2017

 

Ein Zeichen gegen den Brustkrebs

Diese Mitarbeiterinnen des Berufsförderungswerks werden am 09.09.17 am Muddy Angel Run teilnehmen

Diese Mitarbeiterinnen des Berufsförderungswerks werden am 09.09.17 am Muddy Angel Run teilnehmen.

Mitarbeiterinnen des Berufsförderungswerks nehmen am Berliner Muddy Angel Run teil

Am Samstag, den 09. September 2017 findet in Berlin der Muddy Angel Run auf der Trabrennbahn Karlshorst statt. Daran teilnehmen dürfen ausschließlich Frauen, die – ob jung oder alt – ein Zeichen gegen den Brustkrebs setzen möchten und dafür fünf Kilometer durch den Schlamm und über Hindernisse laufen. Jeder darf das natürlich in seinem eigenen Tempo machen, Hauptsache man ist dabei. Spenden, die an den Brustkrebs Deutschland e.V. gehen, werden im Rahmen der Veranstaltung auch gesammelt.

 „Wir wollen uns durch die Teilnahme an diesem Lauf solidarisch mit Betroffenen und an Brustkrebs erkrankten Frauen zeigen”, erklärt Mariana Tuleya vom Personalwesen des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg. „Auch bei uns gibt es Rehabilitandinnen, die ihren alten Job aufgrund ihrer Brustkrebserkrankung nicht mehr ausüben können und bei uns daher eine Qualifizierung in einen neuen Beruf machen. Der Muddy Angel Run ist eine gute Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen und zu helfen.“

Und so beteiligen sich in diesem Jahr gleich sechs Mitarbeiterinnen des Berufsförderungswerks am Berliner Schlammlauf, die damit automatisch zu Muddy Angeln werden.

 

Kontakt:

Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V.

Unternehmenskommunikation und Marketing

Thomas Sagefka

Epiphanienweg 1

14059 Berlin

Fon: +49 30 30399-109  Fax: +49 30 30399-144

E-Mail: Thomas.Sagefka@bfw-berlin-brandenburg.de


„Schongang ist mir immer fremd gewesen.“


18 Jahre lang moderierte Günter Wewel die ARD-Erfolgssendung „Kein schöner Land“, hieß darin Persönlichkeiten wie Udo Jürgens, Katja Ebstein und Heinz Rühmann willkommen und entführte Millionen Zuschauer an die schönsten Orte der Welt. Seit Anfang August erholt sich der 82-jährige Kammersänger in der Dr. Becker Klinik Möhnesee von einem Schwächeanfall in Folge einer akuten Durchblutungsstörung des Herzens – auch wenn er nicht gleich von einer kardiologischen Rehabilitation überzeugt war.

Kammersänger Günter Wewel erholt sich bis Ende August in der Dr. Becker Klinik Möhnesee.

Möhnesee. Mehr als 2.500 Patienten werden jährlich in der Dr. Becker Klinik Möhnesee behandelt, die sich auf eine kardiologische, psychosomatische und psychokardiologische Rehabilitation spezialisiert hat. Seit kurzem befindet sich ein bekanntes Gesicht unter den Patienten: Kammersänger Günter Wewel zog nach einem Schwächeanfall in Folge einer akuten Durchblutungsstörung des Herzens in die Klinik ein. Gemeinsam mit Lebensgefährtin Ursula bezog er hier ein Doppelzimmer.

Das Ereignis geschah Mitte Juli im Wohnhaus des Arnsbergers. „Ich war müde und wollte mich hinlegen. Auf dem Weg ins Bett versagten meine Beine. Ursula rief den Notarzt und ich wurde in die Kardiologie des Klinikums in Arnsberg-Hüsten eingeliefert“, erzählt Wewel. „Ich hatte einen Puls von 35 und wurde sofort kardiochirurgisch behandelt, denn einige Arterien waren nicht mehr komplett durchlässig. Die Ärzte setzten mir erfolgreich vier Stents ein.“ Schwerwiegende Probleme mit dem Herzen habe der Kammersänger in der Vergangenheit nie gehabt, sagt er. „Ich habe mehr als 80 Opernrollen gespielt, bin für das Fernsehen um die ganze Welt gereist und es ist nie etwas passiert.“

Nur ein Drittel der Herzpatienten nimmt eine kardiologische Rehabilitation wahr
Die kardiologische Rehabilitation in der Dr. Becker Klinik Möhnesee trat der 82-Jährige nicht aus eigenem Antrieb an. „My home is my castle“, erklärt Wewel. „Ich wollte eigentlich gar keine Reha machen. Zu Hause fühle ich mich einfach am wohlsten. Ich war immer gesund, hielt eine Reha zunächst für nicht notwendig und wusste ehrlich gesagt auch gar nicht, was genau eine Reha ist. Erst auf Anraten meiner Ärzte entschied ich mich dafür. Sie sagten, eine Reha sei empfehlenswert und darüber hinaus  lebensverlängernd – ein gutes Argument.“

Chefarzt Dr. Rainer Schubmann weiß um die Wichtigkeit einer kardiologischen Rehabilitation.

Wewel ist mit seiner Einstellung nicht allein, weiß Dr. Rainer Schubmann, Chefarzt der Kardiologie und Psychokardiologie der Dr. Becker Klinik Möhnesee: „Tatsächlich nimmt nur ein Drittel der Menschen, die eine kardiologische Rehabilitation machen könnten, diese auch in Anspruch. Vor allem Männer stehen einer Reha häufig skeptisch gegenüber. Sie wissen nicht, was sie dort erwartet und lehnen eine Reha häufig ab, weil sie der Meinung sind, sie sei nicht notwendig.“ Dabei belegen Studien ihre Wirksamkeit. „Bei Menschen, die nach einem Herzereignis eine kardiologische Rehabilitation machen, kommt es im weiteren Verlauf zu weniger Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen oder einer Herzschwäche. Außerdem steigt die Lebenserwartung teilweise deutlich. Das liegt daran, dass die Reha auf einen gesundheitsbewussten und gesundheitsfördernden Lebensstil schult und die Therapie der Herz-Kreislauf-Risikofaktoren verbessert“, so Schubmann.

„Die Landschaft am Möhnesee ist wunderschön!“
Günter Wewel entschied sich bewusst für eine Reha in der Dr. Becker Klinik Möhnesee. „Meine Ärzte haben mir diese Klinik empfohlen“, erzählt er. „Außerdem befindet sie sich nah an unserem Zuhause und liegt wunderschön. Man kann hier am Möhnesee viele Spaziergänge machen.“

Der Kammersänger wird Ende August aus der Klinik entlassen. „Mir geht es wieder gut. Ich bin sehr zufrieden mit der Reha und nehme viel mit. In Zukunft achte ich darauf, mich bewusster zu ernähren, mich mehr zu bewegen und Stress zu vermeiden. Schongang ist mir immer fremd gewesen. Aber momentan sage ich Anfragen für Auftritte ab“, sagt er. Gänzlich will Wewel darauf in Zukunft allerdings nicht verzichten.

______________________________________________________________________

Dr. Becker Klinik Möhnesee
Die Dr. Becker Klinik Möhnesee ist auf kardiologische und psychosomatische Rehabilitation spezialisiert. Rund 2.500 Patienten werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik auf höchstem medizinischem Niveau versorgt. Mit dem 2007 gegründeten Zentrum für Psycho-Kardiologie gehört die Dr. Becker Klinik Möhnesee außerdem zu den Vorreitern dieser Spezialdisziplin der Medizin. Weitere Informationen unter www.dbkg.de/klinik-moehnesee

Kontakt:

Dr. Becker Klinikgruppe

Kim Ernst, Redakteurin

Parkstraße 10 / 50968 Köln /
Tel.: (+49) 221-934647 -0 / Fax: -40 /
kernst@dbkg.de / http://www.dbkg.de /


Deutsche Telekom unterstützt Demenzforschung durch Virtual Reality-Spiel

Featured Video Play Icon
- "Sea Hero Quest VR" weltweit erstes Virtual Reality-Spiel zur
  Unterstützung der Demenzforschung
- Technologiepartnerschaft mit renommierten Partnern aus Wissenschaft
  und Forschung
- "Innovative Technologien sind der Schlüssel zu drängenden Fragen
  unserer Zeit" 

Die Deutsche Telekom setzt einmal mehr technologische Maßstäbe – mit dem weltweit ersten Virtuell Reality-Spiel zur Unterstützung der Demenzforschung. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung hat das Telekommunikationsunternehmen „Sea Hero Quest VR“ entwickelt. Wie die Telekom heute bekannt gab, sollen mit Hilfe des VR-Spiels präzise Daten zur räumlichen Orientierung der Spieler erhoben und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

„Sea Hero Quest VR“ baut auf das erfolgreiche mobile Spiel „Sea Hero Quest“ auf und ist das weltweit erste Virtual Reality-Spiel, durch das jeder einen Beitrag zur Demenzforschung leisten kann. Ziel ist es, die bisher durch das mobile Spiel erlangten Normdaten für die räumliche Orientierung durch den Einsatz moderner Virtual-Reality-Möglichkeiten weiter zu präzisieren und so die Grundlagenforschung voranzubringen. „Sea Hero Quest VR“ wurde für die Samsung Gear VR-Brille entwickelt und kann ab sofort im Oculus-Store heruntergeladen werden. Das Spiel ist kostenlos.

„Innovative Technologien sind vielfach der Schlüssel zu drängenden Fragen unserer Zeit. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir den Kampf gegen Demenz fortsetzen und die Forschung mit „Sea Hero Quest VR“ weiter nachhaltig voranbringen“, sagt Hans-Christian Schwingen, Markenchef der Deutschen Telekom. Die Deutsche Telekom hat die Initiative „Game for Good“ in enger Zusammenarbeit mit dem University College London, der University of East Anglia, der gemeinnützigen Organisation „Alzheimer’s Research“ und dem Spiele-Entwickler Glitchers entwickelt.

Bereits 2016 konnten die Telekom und ihre Partner mit „Sea Hero Quest“ neue Maßstäbe in der Demenzforschung setzen. Bis heute haben weltweit knapp drei Millionen Menschen der Wissenschaft anonyme Spiel-Daten zur Verfügung gestellt. Diese Daten über die räumliche Orientierung der Spieler sind in die Grundlagenstudie zur Demenzforschung eingeflossen. Die Erhebung gilt als die umfassendste Studie für die Demenzforschung. Zum Vergleich: An der bis dahin größten Studie nahmen 599 Probanden teil. Erstmals gibt es damit umfangreiche alters- und geschlechtsübergreifende Normdaten zur räumlichen Orientierung von Menschen über alle Kontinente hinweg. Diese Normdaten gelten als zentraler Schritt für die Entwicklung neuer Verfahren zur frühzeitigen Diagnose von Demenz. Erste Ergebnisse aus der Analyse der gesammelten Daten wurden 2016 auf der renommierten Neuroscience-Konferenz in San Diego vorgestellt. Weitere Ergebnisse aus der Erhebung werden für Anfang 2018 erwartet.

Mit „Sea Hero Quest VR“ wollen die Forscher auf die enorme Datenmenge aufbauen, die über das mobile Spiel generiert wurde, und die zusätzlich gewonnenen Spiel-Daten über eine Kreuzvalidierung miteinander vergleichen. Im Vergleich zum mobilen Spiel können mit „Sea Hero Quest VR“ deutlich präzisere Spiel-Daten erhoben werden. Denn über das VR-Spiel lassen sich kleinste Körperbewegungen des Spielers registrieren. Während der Spieler durch verschiedene virtuelle Umgebungen navigiert, werden seine Bewegungen exakt zehnmal pro Sekunde aufgezeichnet. Dabei erkennt „Sea Hero Quest VR“ Bewegungen auf allen drei Achsen einer Kopfposition und ermöglicht darüber eine größtmögliche Datengenauigkeit. Ferner können Laborexperimente imitiert werden, die bislang in einem mobilen Spiel nicht darstellbar waren. Zwei Minuten Spielzeit entsprechen ca. fünf Stunden herkömmlicher klinischer Forschung.

„Das mobile Spiel hat uns eine bisher nicht dagewesene Menge an Daten geliefert, durch die wir die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung im Bevölkerungsquerschnitt messen konnten. Darauf bauen wir nun auf und erheben Daten zur räumlichen Orientierung über das VR-Spiel mit deutlich größerer Präzision“, erklärt Dr. Hugo Spiers vom University College London. „Mit Sea Hero Quest VR sind wir sogar in der Lage, Experimente wie das Morris-Wasserlabyrinth-Experiment1) nachzustellen, die sich nicht gut über Video-Spiele und mobile Spiele abbilden lassen. Die Realitätsnähe des Virtual- Reality-Spiels macht es nun möglich, in der Studie auch solche Daten zu erfassen, die bislang schwer zu erheben waren.“

Ein Level von „Sea Hero Quest VR“ bildet das Morris Wasserlabyrinth-Experiment nach, ein Verfahren zur Untersuchung räumlicher Erinnerungs- und Lernfähigkeit. Der Spieler muss hier im dreidimensionalen Raum eine Meereskreatur finden, füttern und sich deren Standort merken, um sie dann im weiteren Verlauf des Spiels wiederzufinden. Auf diese Weise liefert er wichtige Hinweise zum menschlichen Orientierungs- und Lernverhalten.

„Virtual Reality ermöglicht eine noch umfassendere und unmittelbarere diagnostische Beurteilung der Fähigkeit zur räumlichen Orientierung bei Menschen, die möglicherweise Demenz entwickeln. Insbesondere erlaubt uns VR exakter zu messen, wenn Personen in ihrem Orientierungsverhalten unsicher sind, beispielsweise in ihrer Bewegung stoppen und sich umsehen. ‚Sea Hero Quest VR‘ hat daher das Potenzial, zusätzliche und ergänzende Daten zum mobilen Spiel zu sammeln“, sagt Michael Hornberger, Professor für angewandte Demenzforschung, University of East Anglia.

Immer mehr Menschen nutzen innovative Technologien wie Virtual Reality. Dadurch steigt die Nachfrage nach neuen, spannenden Inhalten. „Sea Hero Quest VR“ soll dieser Nachfrage gerecht werden und gleichzeitig den Spielern die Möglichkeit geben, einen wertvollen Beitrag zur weltweiten Demenzforschung zu leisten. „VR-basierte Experimente im Labor werden bereits heute durchgeführt“, erklärt Maxwell Scott-Slade, Creative Director bei Glitchers. „Hier jedoch konnten experimentelle Ansätze erstmals in ein Spiel integriert und für den Massenmarkt konzipiert werden. Die Daten werden so in einem natürlichen Umfeld erhoben und die potenzielle Reichweite der Experimente steigt exponentiell.“

Die Initiative zeigt, wie die Digitalisierung die Voraussetzungen für die Forschung positiv beeinflussen und wandeln kann. Die anonymen Daten werden gemäß deutschem Bundesdatenschutzgesetz in einem hochsicheren Rechenzentrum der T-Systems in Deutschland gespeichert und den Wissenschaftlern geordnet für die Auswertung zur Verfügung gestellt. Die Cloud ist dabei der Motor der Digitalisierung.

Demenz ist bereits heute eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Laut Alzheimer’s Research sind weltweit bereits rund 47 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Schätzungen zufolge könnte sich die Zahl der Betroffenen bis 2050 auf 130 Millionen Menschen fast verdreifachen. Tim Parry, Direktor von Alzheimer’s Research, unterstreicht die Bedeutung neuer, innovativer Forschungsansätze, genauer Diagnose-Tools und effektiver Behandlungsmöglichkeiten für Demenzerkrankte und ihre Familien. „Die weltweit hohe Akzeptanz des mobilen Spiels hat gezeigt, wie groß das Interesse der Öffentlichkeit ist, zur Forschung beizutragen und somit Demenz entgegenzutreten. Wir sind noch weit davon entfernt, diese Krankheit zu verstehen und genau herauszufinden, wie man die auslösenden Prozesse verlangsamen oder gar stoppen kann. Was wir brauchen, sind mehr von solchen innovativen, branchenübergreifenden Partnerschaften, die der Forschung neue Wege eröffnen.“

Ziel ist es, „Sea Hero Quest VR“ ab September in bis zu 100 Telekom-Shops in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Dort kann jeder das VR-Spiel testen. Zudem haben IFA-Besucher die Möglichkeit, „Sea Hero Quest VR“ vom 1. bis zum 6. September auf dem Telekom-Stand in Halle 21A zu spielen. Das mobile Spiel „Sea Hero Quest“ ist weiterhin weltweit für iOS- und Android-Geräte verfügbar und kann über den App Store sowie Google Play heruntergeladen werden. Das Spiel ist kostenlos.

1) 1984 von Richard G. Morris entwickelt, ist der Morris-Wasserlabyrinth-Test ein gängiges Instrument zur Untersuchung räumlicher Erinnerungs- und Lernfähigkeit. Er ist einer der Standards der Verhaltensneuro-wissenschaften und wurde 2016 mit dem „Brain Prize“ ausgezeichnet. Die umfassenden Eigenschaften von VR bedingen, dass valide Morris-Wasserlabyrinth- Experimente jetzt auch digital durchgeführt werden können. Das Morris-Wasserlabyrinth ist ursprünglich eine Versuchsapparatur für Verhaltens- experimente mit Nagetieren. Im Experiment selbst werden die Tiere über mehrere Tage hinweg trainiert, selbständig eine unter einer Wasseroberfläche befindliche, nicht sichtbare Plattform zu finden und sich deren räumliche Position zu merken. Das Experiment zielt vor allem auf die Untersuchung des räumlichen Lernens der Tiere und der Einflüsse auf dieses ab. Das Morris-Wasserlabyrinth wird in der klinischen Forschung über Virtual Reality bisweilen ins Humanexperiment übertragen.

Weitere Informationen unter: http://www.seaheroquest.com #gameforgood, #digitaleverantwortung, #vr

Bildmaterial zum Download: http://bit.ly/SeaHeroQuest_VR

Videos: 
Project Story: https://youtu.be/Ac9s2hpeOW4 
VR-Rundgang: https://www.youtube.com/watch?v=Prpm9ZtAPXU 
Animierter Film: https://youtu.be/oPD9tym81lA 
Game Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=MUZftDbq4po
Über die Deutsche Telekom: 
www.telekom.com/de/konzern/konzernprofil
Über die Partner: 
Alzheimer's Research UK 
www.alzheimersresearchuk.org
Glitchers 
www.glitchers.com
University College London (UCL) 
www.ucl.ac.uk
The University of East Anglia (UEA) 
www.uea.ac.uk

Pressekontakt:

Schröder+Schömbs PR GmbH
Mariana Mulack
T +49 30 349 964-16
M mariana@schroederschoembs.com


Diabeteskranke Kinder aus dem MEDIAN Jugendhaus machen Ferien beim KiDS-Kurs in „Hollywood“

Der KiDS-Kurs verbindet Spiel und Ferienfreizeit mit Spaß und Lerneffekt. Beim Kochduell ging es nicht nur ums Gewinnen sondern auch um die richtige Ernährung bei Diabetes mellitus.

Der Diabetologe Dr. Karsten Milek organisiert jährlich eine Kombination aus Schulungskurs und Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche, die an Diabetes mellitus leiden. Unter dem Thema „Hollywood“ nutzten die jungen Bewohner des MEDIAN Jugendhauses „Am Nicolausholz“ ihre Zeit beim sogenannten KiDS-Kurs, um den schwierigen Umgang mit der chronischen Erkrankung zu festigen und gleichzeitig soziale Kompetenzen zu stärken.

 

Dr. Karsten Milek, Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologe aus Hohenmölsen, hilft den Kindern mit seiner Ferienfreizeit seit 1992.

Dr. Karsten Milek, Facharzt für Allgemeinmedizin und Diabetologe aus Hohenmölsen, hilft den Kindern mit seiner Ferienfreizeit seit 1992.

Mit Diabetes zu leben, ist nicht leicht – das wissen die 30 Kinder und Jugendlichen des MEDIAN Jugendhauses „Am Nicolausholz“ nur zu genau. Da die Krankheit ein ständiger Wegbegleiter ist, fällt es schwer, abzuschalten. Besonders in der Ferienzeit bekommen die Kinder und Jugendlichen ihre schwierige Lage zu spüren. Durch die Erkrankung können manche Kinder ihre Familien zu Hause nicht besuchen und sie können auch nicht an einem „normalen“ Feriencamp teilnehmen, weil die dortigen Betreuer meist nicht wissen, wie sie mit der Krankheit umgehen sollen und in einer medizinischen Notsituation überfordert wären. Dr. Karsten Milek, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologe der DDG, Sportarzt und Arzt für Ernährungsmedizin aus Hohenmölsen, möchte diesen Kindern und Jugendlichen helfen. Seit 1992 organisiert er mit seinem Team den 14tägigen „KiDS – KURS“ (Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 – Schulungskurs), zu dem er Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland, die von Diabetes mellitus Typ 1 betroffen sind, einlädt. Der Kurs kombiniert medizinisch-therapeutische Elemente, wie beispielsweise Schulungen zum idealen Umgang mit der Erkrankung oder tägliche Blutzuckerprotokollbesprechungen, mit Freizeitaktivitäten.

 

106 Teilnehmer kamen nach „Hollywood“

Der KiDS-Kurs  verbindet Spiel und Ferienfreizeit mit Spaß und Lerneffekt. Beim Kochduell ging es nicht nur ums Gewinnen sondern auch um die richtige Ernährung bei Diabetes mellitus.

Der KiDS-Kurs verbindet Spiel und Ferienfreizeit mit Spaß und Lerneffekt. Beim Kochduell ging es nicht nur ums Gewinnen sondern auch um die richtige Ernährung bei Diabetes mellitus.

In diesem Jahr fuhren insgesamt 106 Kinder- und Jugendliche, darunter auch Teilnehmer aus dem MEDIAN Jugendhaus „Am Nicolausholz“ in Bad Kösen, zum KiDS-KURS ins brandenburgische Schlaubetal. Unter dem Motto „Hollywood“ hatten sie viel Spaß bei Schauspielunterricht, Kochduellen, Kinoabenden, Filmwerkstatt, Cheerdancecamp und abschließender Oscar-Verleihung. Zwischendurch wurde es dann durch die medizinisch-therapeutischen Bestandteile des Kurses ernster. „Für die jungen Menschen ist die Teilnahme am KiDS-KURS sehr wichtig. Erstens unterstützt er sie in ihrer sozialen Entwicklung, zweitens lernen sie viel über den Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung. Meist kommen sie motiviert und fröhlich wieder zurück ins Jugendhaus“, berichtet Susanne Schill, die Leiterin des MEDIAN Jugendhauses. Umso weniger verständlich ist es der Leiterin und Dr. Milek, dass manche Krankenkassen vereinzelt die Kostenübernahme eines KiDS-Kurses verweigern.

 

Intensive Zusammenarbeit zwischen Arzt und Jugendhaus

Seit 2014 werden die Kinder und Jugendlichen des Jugendhauses von der Schwerpunktpraxis Dr. Milek diabetologisch behandelt und versorgt. Dadurch hat sich eine enge Kooperation entwickelt, die weit über das „normale Maß“ an ärztlicher Betreuung hinausgeht. So lud der Arzt die Kinder und Jugendlichen beispielsweise zusammen mit ihren Betreuern zu seinem Diabetestag nach Hohenmölsen ein oder bot ihnen im Rahmen einer regionalen Fachmesse die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Stand bei selbst gebackenem Kuchen und dafür ausgewiesenen BEs vorzustellen. „Mir liegt viel am Wohlergehen der Kinder und wenn ich irgendwie helfen kann, mache ich es gerne“, so Dr. Milek.

 

MEDIAN Jugendhaus „Am Nicolausholz“ Bad Kösen
Das MEDIAN Jugendhaus „Am Nicolausholz“ ist eine Heilpädagogische Jugendhilfeeinrichtung. Hier werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Asthma bronchiale, Zöliakie, Asperger Autismus und anderen Erkrankungen, die den Lebensalltag maßgeblich bestimmen,  pädagogisch und psychologisch betreut. Das Konzept des Jugendhauses zielt darauf ab, im Rahmen der „stationären Erziehungshilfe“ die Faktoren herauszufinden, zu minimieren oder sogar ganz abzubauen, die eine uneingeschränkte Teilhabe der Jugendlichen am gesellschaftlichen Leben hemmen oder verhindern. Aktuell leben im Jungendhaus in sechs Gruppen bis zu 30 Kinder und Jugendliche im Lebensabschnitt zwischen Vorschulalter und wirtschaftlicher Selbstständigkeit in den Räumlichkeiten der MEDIAN Kinderklinik Bad Kösen. In zwei Wohnungen in der nahegelegenen Stadt Naumburg/Saale können bis zu drei junge Erwachsene mit Betreuung und Unterstützung das „Alleine-Leben“ ausprobieren.

 

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Jugendhaus „Am Nicolausholz“ Bad Kösen
Susanne Schill
Heimleitung
Elly-Kutscher-Straße
1606628 Bad Kösen
Telefon +49 (0)34463 43-432
Telefax +49 (0)34463 43-433
E-Mail:  susanne.schill@median-kliniken.de
Internet: www.median-kliniken.de

 

Öffentlichkeitsarbeit

Cornelia Schumann

Telefon: +49 (0)34463 42-769

E-Mail: cornelia.schumann@median-kliniken.de

 


Vorortberatung zur beruflichen Reha in Eilenburg

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Eilenburg unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig
Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Eilenburg unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Der weiße BARKAS ist als Infomobil des BFW Leipzig in Sachen Beratung zur beruflichen Rehabilitation in Eilenburg unterwegs. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 5. September steht das Infomobil des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) auf dem Marktplatz in Eilenburg. Dort können sich Interessenten zu Fragen der beruflichen Rehabilitation am weißen BARKAS beraten lassen. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen können sich beim Beraterteam informieren, um den Weg zurück in Arbeit durch eine Umschulung bzw. Qualifizierung zu finden.

„Von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr werden wir auf dem Marktplatz Gespräche zur beruflichen Rehabilitation führen“, erklärt Corinna Schulze vom Bereich Marketing des BFW Leipzig. „Mit dieser Beratung vor Ort in den Sommermonaten erweitern wir unsere monatlichen Informationsveranstaltungen in Leipzig.“ „Dazu fahren wir mit dem weißen BARAKAS verschiedene Städte in Mitteldeutschland wie dieses Mal Eilenburg an“, ergänzt ihr Kollege Steffen Gonsior. Das Informationsangebot richtet sich an Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen können. „Es ist eine erste Beratung“, berichtet Kollegin Corinna Schulze, „die nach oft monatelangem Krankheitsverlauf wieder eine Perspektive zur Rückkehr ins Arbeitsleben aufzeigen kann.“

„Im Gepäck haben wir Informationen über die Zugangswege zur beruflichen Rehabilitation und über die Chancen, um z.B. durch das Erlernen eines neuen Berufes wieder in Arbeit kommen zu können“, weiß Steffen Gonsior zu berichten. In diesen Gesprächen könne man gezielt auf einzelne Fälle eingehen.

Das Angebotsspektrum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ist im BFW Leipzig mit gut 45 Qualifizierungsangeboten – von der Umschulung im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich bis hin zu Vermittlungsmaßnahmen – sehr breit aufgestellt. „Wir erläutern in unseren Beratungen den Gesprächspartnern die Zugangsvoraussetzungen, um dieses breite Angebot nutzen zu können“, so Corinna Schulze weiter.

Die berufliche Rehabilitation bietet für alle Seiten positive Aspekte. „Zum einen erhalten betroffene Menschen eine zweite Chance auf einen Neubeginn im Arbeitsleben. Zum anderen könnten Unternehmen besonders auf diese Menschen bauen, die hoch motiviert die berufliche Qualifizierung absolvieren“, so Steffen Gonsior vom BFW Leipzig. Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmensverantwortliche genau auf diese Werte bauen.

Der nächste Haltepunkt für das Beratungsteam am weißen BARKAS ist in Torgau am 15. September 2017. Weitere Termine der Infomobiltour durch Mitteldeutschland finden Interessenten auf dieser Seite: www.bfw-leipzig.de/infomobiltour

2.839 Zeichen
Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, berufliche Rehabilitation, Infomobiltour, Beratung, Eilenburg, Marktplatz, BARKAS

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Medizinisches Aushängeschild für Sachsen

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. Foto: Egbert Kamprath

Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest blickt auf 20 Jahre zurück – Qualität, Kompetenz und Service für Patienten, Gäste und Profisportler

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.  Foto: Egbert Kamprath

Beim 20-jährigen Jubiläum der Johannesbad Fachklinik und Gesundheitszentrum Raupennest dabei waren (v.l.): Werner Weißenberger, Vorstand der Johannesbad Gruppe, stellvertretende Klinikleiterin Anke Gundel, Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten, Michael Geisler, Landrat von Altenberg, Andrea Dombois, 1. Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, Klinikleiter Hans-Jürgen Münch, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dr. Ina Ueberschär, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.
Foto: Egbert Kamprath

ALTENBERG. Es ist eine Erfolgsgeschichte: Die Johannesbad Fachklinik mit dem angeschlossenen Gesundheitszentrum Raupennest hat 2016 die Zulassung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund bekommen. Damit sind die Zuweisungen in die Reha-Klinik im sächsischen Altenberg weiter gestiegen; die Patienten kommen  aus Mitteldeutschland, um sich im Erzgebirge behandeln zu lassen. „Das spricht für die Qualität und Kompetenz des Johannesbad Raupennest“, lobte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich beim 20-jährigen Klinikjubiläum in Altenberg. Klinikleiter Hans-Jürgen Münch versprach: „Wir werden unsere Qualität weiter steigern. Denn nur wenn unsere Patienten zufrieden sind, sind wir es auch.“

Die größte Herausforderung musste die Johannesbad Fachklinik Raupennest schon im ersten Jahr als Johannesbad Einrichtung meistern: 1997 – gleichzeitig mit der großen Gesundheitsreform – zog die Einrichtung in die neuen Räume an der Rehefelder Straße um. Viele Kurkliniken mussten schließen; die Johannesbad Fachklinik schuf mit dem Gesundheitszentrum ein zweites Standbein. Neben Patienten, die nach Operationen zu stationären Anschlussheilbehandlungen oder zu einer Reha ins Johannesbad Raupennest kamen, warb das Unternehmen auch um Gesundheitstouristen. „Auch für diese zählt die hohe Kompetenz unserer Ärzte und Therapeuten sowie die große schöne Bäderlandschaft“, erinnert sich Hans-Jürgen Münch. Außerdem ist die Johannesbad Fachklinik Raupennest eine von gerade einmal fünf zertifizierten deutschen Kliniken für die Behandlung von Polio (Kinderlähmung).

Reha für Profisportler

Heute hat sich das Bild wieder gewandelt: In den 287 Zimmern mit insgesamt 379 Betten finden sich vor allem Patienten zur stationären Reha und zu Therapien nach orthopädischen Eingriffen. „Gerade nach Operationen an Knie, Hüfte oder der Wirbelsäule finden Menschen aus Sachsen und weit über die Grenze unseres Bundeslandes hinaus den Weg in die Johannesbad Fachklinik Raupennest“, sagt Hans-Jürgen Münch. Ministerpräsident Stanislaw Tillich fügt hinzu: „Der Freistaat setzt sich seit seiner Wiedergründung für eine erstklassige medizinische Versorgung der Menschen ein. Heute gibt es in Sachsen wieder einen modernen, leistungsstarken und breit aufgestellten Gesundheitssektor mit sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Auch die Fachklinik hier in Altenberg ist ein Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung im Gesundheitsbereich.“

Die Johannesbad Fachklinik lebe vor allem von ihrem hochqualifizierten Personal, das auch Profisportler wie die Bobpiloten Cathleen Martini und Nico Walther sowie die Biathleten Ole Einar Björndalen und Michael Rösch schätzen, betont Hans-Jürgen Münch. „Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten sowie unsere Ärzte arbeiten seit vielen Jahren in unserer Einrichtung. Sie bilden sich regelmäßig weiter und sind so immer auf dem aktuellsten Stand.“ Denn auf Weiterbildung lege die Johannesbad Gruppe, einer der zehn größten deutschen Reha-Anbieter, großen Wert. Außerdem bildet das Unternehmen an den gruppeneigenen Johannesbad Medfachschulen in Bad Elster und Bad Füssing selbst Nachwuchs aus.

Siegel für zufriedene Gäste

Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, weiß um die Anforderungen der Rehabranche: „Schon in den 90er-Jahren, als gerne von Tango nach Fango gesprochen wurde, haben viele die Relevanz der qualitativ hochwertigen Rehabilitation unterschätzt.“ Der Mediziner und Familienunternehmer ergänzt: „Patienten und Zuweiser erwarten moderne qualifizierte Therapien in bestem Umfeld.“ Komfortable Zimmer, WLAN, ein breites Freizeitprogramm – von diesen Kriterien macht ein Patient heute seine Entscheidung für eine Reha-Klinik ebenso abhängig wie von der medizinischen Qualität. „Unsere Patienten sind in erster Linie unsere Gäste“, betont auch der Klinikleiter. Dafür wurde das Johannesbad Raupennest 2016 mit dem Zertifikat für mit dem „Q-Siegel der Stufe drei“ der Initiative Servicequalität Deutschland ausgezeichnet. Das bescheinigt, dass die Johannesbad Fachklinik die Qualität von Service und Leistung kontinuierlich weiterentwickelt und nachhaltig sichert.

Für diesen Standard hat die Johannesbad Gruppe in den vergangenen zwei Jahren insgesamt rund zwei Millionen Euro investiert. Es sind 14 neue Komfortzimmer entstanden, die Küche wurde modernisiert, das Bistro umgebaut, die Abteilung für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zog in neue Räume. „Wenn wir die Gesundheit ganzheitlich begreifen wollen, so müssen wir auch unser Leistungsangebot ganzheitlich für die Menschen ausrichten“, betont Dr. Johannes Zwick für die Johannesbad Gruppe, die neun Reha-Kliniken in Deutschland unter ihrem Dach vereint. „Außerdem stärken wir den Standort Altenberg.“


Rehaklinik Glotterbad erfolgreich rezertifiziert: Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt höchste Versorgungsqualität

Die Rehaklinik Glotterbad ist durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erneut für ihr qualitativ hochwertiges Ernährungsangebot ausgezeichnet worden. Das Zertifikat „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ bescheinigt der Klinik neben einer ausgewogenen Verpflegung unter anderem eine vielseitige Gestaltung des Speiseplans sowie angemessene Essenszeiten und einen guten Service.
Gerade im Bereich der Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn „neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Einer der zentralen Bausteine ist hierfür die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, die wir intensiv begleiten“, so Dr. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad.

Dementsprechend bietet die Rehaklinik Glotterbad ein an den neuesten medizinischen Erkenntnissen ausgerichtetes Ernährungskonzept an. Dieses umfasst – streng nach dem Motto „indikationsspezifisch, gesundheitsfördernd und individuell“ verschiedene Kostformen sowie spezielle Kost bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen, die einer gesonderten Ernährungstherapie bedürfen.

Dass die Rehaklinik Glotterbad hierbei die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun erneut durch die erfolgreiche Rezertifizierung zur „Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE bestätigt.

Auf für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, gehören Top-Rehamedizin und ausgewogene Ernährung untrennbar zusammen: „Die optimale und gesundheitsfördernde Verpflegung unserer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden liegt uns sehr am Herzen. Für den Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg haben wir uns daher für die Zertifizierung durch die DGE entschieden. Neben der Rehaklinik Glotterbad sind bereits unsere Rehakliniken Am Kurpark in Bad Kissingen und Überruh in Isny/Allgäu entsprechend zertifiziert. Die restlichen Verbunds-Kliniken folgen in 2018.“

Um das Zertifikat „Station Ernährung“ zu erhalten, müssen zahlreiche Vorgaben des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Rehakliniken erfüllt werden – bei allen Mahlzeiten des Tages. Eine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst sowie regelmäßig Fisch, nicht zu oft Fleisch und die Rücksicht auf individuelle Unverträglichkeiten gehören ebenso dazu, wie ein vielseitiger Speiseplan, auf dem sich im Vier-Wochen-Rhythmus die Gerichte nicht wiederholen sollen. Eine angenehme Essensumgebung und besonders geschulte Service-Mitarbeiter, die auf besondere Bedürfnisse eingehen, sind weitere Voraussetzungen, um von der DGE ausgezeichnet zu werden. Im Rahmen der Rezertifizierung wurden diese Voraussetzungen seitens der Rehaklinik Glotterbad zu 100 Prozent erfüllt.

Die Kaufmännische Leiterin Gela Sonnenschein freut sich gemeinsam mit dem Team der Rehaklinik über den Erfolg: „Die gelungene Überprüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung macht mich besonders stolz, weil sie ein Beweis für das sehr gute Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichsten Abteilungen ist: angefangen bei unserem Ernährungsmediziner über die Mitarbeiter aus Küche und Service bis hin zu unseren Ernährungsberatern sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran beteiligt, unseren Rehabilitanden eine durchdachte vollwertige Ernährung zu bieten.“

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad arbeitet in Trägerschaft der RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin mit einem ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Therapieansatz, der die vielfältigen und lebendigen Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Lebens- und Krankheitsaspekten in den Mittelpunkt von Diagnostik und Therapie stellt.
Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.
Die Klinik liegt am Rande des Glottertals nahe an Freiburg, in einer sehr ruhigen und parkähnlichen Anlage. Insgesamt verfügt sie über 170 komfortable Einzelzimmer.
Kostenträger sind alle Deutschen Rentenversicherer und Krankenkassen.

www.rehaklinik-glotterbad.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20


BDP empört über Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur fachlichen Entkernung der Psychotherapeutenausbildung

Pressemitteilung 5/2017 des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen
24. August 2017

 

Berufsverband der Psychologinnen und Psychologen (BDP) sieht Versorgungssicherheit in Deutschland gefährdet

„In den vergangenen Jahren entstand für uns der Eindruck, dass die Rechtsprechung zunehmend die Wichtigkeit eines verlässlich hohen, akademischen Zulassungsniveaus für den Berufsstand des Psychologen verstanden hat“, sagt Dr. Michael Krämer, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).

„Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist für mich nicht nachvollziehbar. Allein auf die Masterurkunde für die Zulassung zur Psychotherapeutenausbildung abzustellen würde bedeuten, dass es auf die Inhalte im Bachelor-Studium nicht ankomme. Derart über fehlende, aber zwingend notwendige Grundkenntnisse hinwegzugehen, gefährdet die Versorgungsqualität in Deutschland und führt zu nicht kalkulierbaren Schäden bei Patienten und Verbrauchern“, so Krämer weiter, „Patienten müssen sich auf die hohe fachliche Kompetenz von Psychologen und Psychotherapeuten verlassen können. Das Urteil führt zu einer Beliebigkeit beim Berufszugang und öffnet Tür und Tor für nachhaltig schädlichen Wildwuchs.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat entgegen den beiden Vorinstanzen am 17.8.2017 entschieden, dass es für die Zulassung zur Psychotherapeutenausbildung genüge, einen Master in Psychologie zu haben. Ein fehlender Bachelor in Psychologie sei nicht beachtlich. Auch wenn die Urteilsbegründung noch aussteht, das Ergebnis ist fachlich nicht nachvollziehbar. Für den Psychotherapeutenberuf würde damit die grundständige Ausbildung in Psychologie als Basis fehlen. Damit wird im europäischen und internationalen Vergleich die falsche Richtung eingeschlagen. Erst kürzlich hat die europäische Psychologenvereinigung EFPA betont, dass die Psychotherapie ein Anwendungsgebiet der Psychologie ist. Auch in Deutschland wird bisher für die Zulassung als Psychologischer Psychotherapeut der Abschluss eines fünfjährigen (Diplom)Studiums der Psychologie verlangt (§ 5 PsychThG).

Bundesverwaltungsgericht Aktenzeichen 3 C 12.16

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:
www.bdp-verband.de/bdp/presse/2017/PM_04-17.pdf

Ansprechpartner für die Presse:
Philipp Kardinahl, Pressereferent des BDP
Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin
Tel. 030 – 209 166 620
Fax: 030 – 209 166 680
presse@bdp-verband.de

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen Interessen der niedergelassenen, selbständigen und angestellten/beamteten Psychologinnen und Psychologen aus allen Tätigkeitsbereichen. Als anerkannter Berufs- und Fachverband ist der BDP Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit in allen Fragen der beruflichen Anwendung von Psychologie und Psychotherapie. Der BDP wurde vor 70 Jahren am 5. Juni 1946 in Hamburg gegründet. Heute gehören dem Verband rund 11.500 Mitglieder in 13 Landesgruppen und 11 Sektionen an.


gamescom 2017: Exzessive Mediennutzung birgt Risiken

Berlin,  21. August 2017

Zahl der computerabhängigen Jugendlichen steigt

Köln/Berlin, 21. August 2017. Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren sind pro Woche im Durchschnitt etwa 22 Stunden mit Computerspielen oder der Internetnutzung beschäftigt. Zu den Herausforderungen und Risiken der virtuellen Welt für junge Menschen informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich der Computerspielemesse gamescom, die vom 22. bis 26. August 2017 in Köln stattfindet.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, erklärt: „5,8 Prozent aller Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren zeigen mittlerweile ein gestörtes Internet– oder Computerspielverhalten. Sie haben Schwierigkeiten, ihr Spiel zu kontrollieren und zeigen ‚Entzugserscheinungen‘ wie Aggressivität, Rückzug vom Alltag oder Depressionen. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, der wir mit Aufklärungskampagnen wie den ‚Net-Piloten‘ oder gezielten Hilfsangeboten wie der Online-Ambulanz ‚OASIS‘ wirksam entgegenwirken können. Aber auch die Eltern müssen wachsam bleiben, mit ihren Kindern darüber sprechen und ein medienkompetentes Vorbild sein: Wer selbst beim Abendessen das Smartphone oder Tablet nicht mehr weglegt, ist den Kids gegenüber wenig glaubwürdig und vermittelt sicherlich keine gesunde Online/Offline-Balance.“

Die aktuellen Zahlen der BZgA belegen, dass sich der Anteil computerspiel- und internetbezogener Störungen bei männlichen Jugendlichen von 3,0 Prozent im Jahr 2011 auf 5,3 Prozent im Jahr 2015 erhöht hat. Bei den weiblichen Jugendlichen hat sich der Anteil in diesem Zeitraum von 3,3 Prozent auf 6,2 Prozent fast verdoppelt. Insgesamt nutzen Jungen bevorzugt Computerspiele, Mädchen hingegen interessieren sich vor allem für die sozialen Medien.

„In der Prävention exzessiver Mediennutzung ist es entscheidend, Jugendliche frühzeitig im bewussten Umgang mit Medien zu schulen und auf die damit verbundenen Risiken aufmerksam zu machen, um negativen Folgen wie Kontrollverlust und Vereinsamung entgegen zu wirken“, betont die Leiterin der BZgA, Dr. Heidrun Thaiss. „Für Schulen bietet die BZgA bundesweit mit den ‚Net-Piloten‘ eine Möglichkeit, das medienkompetente Miteinander unter Jugendlichen zu fördern, ganz ohne ‚erhobenen‘ Zeigefinger und mit einem Konzept der Prävention auf Augenhöhe.“

Im Rahmen des BZgA-Präventionsprogramms „Ins Netz gehen“ werden Jugendliche im Alter ab 12 Jahren sowie ihre Bezugspersonen in Elternhaus und Schule angesprochen. Für Schulen wurde das Programm „Net-Piloten“ entwickelt. Bei dem auf dem Peer-Ansatz  beruhenden „Net-Piloten“-Konzept werden Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren zur eigenverantwortlichen, maßvollen Nutzung von Computer und Internet geschult, um dann als Multiplikatoren ihr Wissen in Workshops für jüngere Jahrgänge weiterzugeben. Dabei werden sie inhaltlich von Lehrkräften und Fachkräften der Suchtprävention vor Ort unterstützt. Begleitend werden die Familien der Jugendlichen durch themenspezifische Elternabende in das Projekt eingebunden.

Exzessives Nutzungsverhalten zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene Probleme haben, ihre Internetnutzung zu kontrollieren und unruhig oder gereizt reagieren, wenn sie nicht online sein können. Für Menschen, die bereits ein problematisches Online-Nutzungsverhalten entwickelt haben, bietet zum Beispiel die LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum seit dem vergangenen Jahr den Online-Ambulanz-Service für Internetsüchtige (OASIS) an. Der Initiator Dr. Bert te Wildt sagt: „Für Internetsüchtige ist die Hemmschwelle, sich im Netz selbst Hilfe zu holen, offenbar niedriger, als sich direkt an eine Beratungsstelle zu wenden. Mehr als 10.000 Nutzer  haben bereits auf dem ‚OASIS‘-Portal den Selbsttest gemacht, um herauszufinden, ob sie oder ein Angehöriger unter Internetsucht leiden. Das Internet birgt zwar eine Suchtgefahr, aber es kann andererseits auch sinnvoll therapeutisch nutzbar gemacht werden.“

 

Auf der gamescom 2017 sind die BZgA mit den „Net-Piloten“ und „OASIS“ gemeinsam an einem Stand in Halle 10.2 vor Ort.

 

Mehr zum Thema:

 

  • Internetportal www.ins-netz-gehen.de mit Verhaltensänderungsprogramm „Das andere Leben“ (https://www.ins-netz-gehen.de/das_andere_leben/home)
  • Multiplikatoren-Internetportal www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de mit persönlichem Beratungsangebot für Eltern (http://www.multiplikatoren.ins-netz-gehen.de/multiplikatorenberatung)

 

Am Peer-Projekt „Net-Piloten“ interessierte Schulen und Suchtfachstellen können sich bei der Koordinationsstelle der „Net-Piloten“ unter update@cd-bonn(dot)de melden.

 

 

 

Weitere Informationsangebote der BZgA:

 

  • „Online sein mit Maß und Spaß“

Ein Elternratgeber zum richtigen Umgang mit digitalen Medien

  • „Computerspiele find ich toll! Wo ist das Problem?“

Flyer zum Thema „Computerspiele im Internet“ für Jugendliche

  • „Im Netz bin ich am liebsten! Wo ist das Problem?“

Flyer zur richtigen Nutzung von Internetangeboten für Jugendliche

 

Die Materialien können kostenlos bestellt werden:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln

Fax: 0221-8992257

E-Mail: order@bzga(dot)de

 

Die BZgA-Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015 – Teilband Computerspiele und Internetnutzung“ steht unter http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/ zum Download zur Verfügung.


Kältetherapie bei Depressionen in der MEDIAN Klinik Schlangenbad

Pressemitteilung

 

23. August 2017

  

Die Reha-Klinik in Schlangenbad hat ihr Therapieangebot erweitert. Von der hauseigenen Kältekammer profitieren jetzt neben Patienten der Rheumatologie, Orthopädie und Gynäkologie auch Menschen mit psychosomatischen Beschwerden.

 

Zum Schutz stehen die Patienten während der Anwendung über ein Sichtfenster und eine Gegensprechanlage in ständigem Kontakt mit den Therapeuten außerhalb der Kammer.

Eine größere Kälte ist für sie kaum vorstellbar: Bei Minusgraden von 110 Grad Celsius gehen Patienten in der MEDIAN Klinik Schlangenbad in die Kältekammer, um ihre Schmerzen zu lindern. Ein maximal vier Minuten dauernder Aufenthalt fördert die Durchblutung und entzündungshemmende Mechanismen werden in Gang gesetzt. Diesen Effekt nutzen die Rheumatologen in der Klinik bei der Schmerztherapie bereits seit 17 Jahren. Laut neuerer Studien wirkt sich große Kälte aber auch positiv bei Depressionen und Angststörungen aus, was daran liegen könnte, dass das vegetative Nervensystem reguliert wird. Vor diesem Hintergrund setzt auch die Abteilung für Psychosomatik der MEDIAN Klinik Schlangenbad neuerdings die Kältekammer ein. „Die tiefen Minustemperaturen verursachen einen Adrenalin- und Endorphinschub. Durch die Wirkung auf das vegetative Nervensystems können positive Effekte bei Depressionen, Burnout und Angststörungen erzielt werden“, so Petra Marx, Chefärztin der Psychosomatik und Psychotherapie an der MEDIAN Klinik Schlangenbad.

 Kälte als Bestandteil des Therapieplans

Während einer stationären Rehabilitation ist die Kältekammer in allen Fachabteilungen Bestandteil des Therapiekonzeptes. Bis zu fünf Mal in der Woche werden die Patienten bei Bedarf der extremen Kälte ausgesetzt. Die Erfahrungen sind durchweg positiv. „Die Kältetherapie ist ein Mosaikteilchen der gesamten Therapie. Die meisten Patienten empfinden die Kälte als schmerzlindernd oder stimmungsaufhellend“, so Dr. med. Sinan Cilaci, Chefarzt Innere Medizin und Rheumatologie. Mit einem Anschaffungspreis von mehreren hunderttausend Euro gilt die Kältekammer als teuer, außerdem ist sie wartungsintensiv. „Wir sind eine von wenigen Kliniken in Deutschland, die ihren Patienten eine Kältekammer anbieten können und freuen uns, dass neben den rheumatologischen Patienten nun auch unsere psychosomatischen Patienten von der Ganzkörperkältetherapie profitieren“, meint die Kaufmännische Leiterin Julia Handt.

 

Maximal vier Minuten in zwei Kammern

Die Kältekammer der MEDIAN Klinik Schlangenbad verfügt über ein Zwei-Kammer-System. In der ersten Kammer kann der Patient sich bei Minus 40 Grad Celsius auf die Kälte einstellen und bleibt dort für ca. 20 Sekunden. In der zweiten Kammer verweilt er schließlich drei bis maximal vier Minuten bei Minus 110 Grad. Während der Dauer der Anwendung in den etwa zwei mal zwei Meter großen Kammern besteht Sicht- und Sprechkontakt zu einem Therapeuten durch ein Fenster und eine Gegensprechanlage. Die Patienten tragen Badekleidung, festes Schuhwerk, Handschuhe sowie Ohren- und Mundschutz, um die besonders kälteempfindlichen Bereiche des Körpers zu schützen. Personen, die unter Schmerzen oder Depressionen leiden, können die Kältekammer auch ambulant als Selbstzahler nutzen. Zuvor sollte allerdings der behandelnde Haus- oder Facharzt zu Rate gezogen werden. Nicht angeraten ist die Kältekammer zum Beispiel bei akuten und schwerwiegenden Herz-Kreislauferkrankungen.

 

Die MEDIAN Klinik Schlangenbad

Als Rehabilitationsklinik ist die MEDIAN Klinik Schlangenbad auf internistische Rheumatologie, Orthopädie, Psychosomatik, Psychotherapie und Gynäkologie spezialisiert. Eine besondere Stärke des Hauses liegt in der interdisziplinären Kompetenz bei der Behandlung chronischer Schmerzen. Die Klinik in dem hessischen Staatsbad befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Thermalhallenbades. Behandlungen zur rheumatologischen, gynäkologischen und psychosomatischen Rehabilitation finden ebenfalls dort statt.

 

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

Kontakt und Nachfragen:

 

MEDIAN Klinik Schlangenbad

Kaufmännische Leiterin Julia Handt

Rheingauer Straße 18 | 65388 Schlangenbad

Telefon +49 (0)6129 41-708 oder -401

Mobil + 49 (0)173 2905483

Telefax +49 (0)6129 41-443

E-Mail: julia.handt@median-kliniken.de

www.median-kliniken.de