Freitag, Juli 21st, 2017

 

Gesundheitscheck ab 45: DEGEMED macht Vorschläge zur Umsetzung

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) fordert in ihrem heute veröffentlichten Positionspapier, den Gesundheitscheck ab 45 einfach und unbürokratisch zu organisieren: „Der Gesundheitscheck erreicht sein Ziel nur, wenn er sachgerecht und praxisnah organisiert wird,“ mahnt die Vorsitzende der DEGEMED Dr. Constanze Schaal.

Beschäftigte ab dem 45. Lebensjahr sollen künftig vom freiwilligen Gesundheitscheck profitieren, den die Deutsche Rentenversicherung (DRV) entwickeln und in den nächsten Jahren modellhaft erproben soll. Das Flexirentengesetz (FlexiG) definiert diesen Check als umfassende berufsbezogene Gesundheitsuntersuchung. Sie soll eine Gefährdungs- und Potenzialanalyse mit einschließen. Die konkrete Ausgestaltung ist bislang noch offen und hängt von den Ergebnissen der Modellversuche ab.

Die DEGEMED begrüßt den Gesundheitscheck ab 45 und will mit ihrem Positionspapier Impulse für die Entwicklung geben. „Tatsächlich zeigen sich oft schon in der mittleren Lebensphase erste Risiko- und Belastungsfaktoren, die sich negativ auf die Erwerbsfähigkeit auswirken können. Wir müssen sie so früh wie möglich erkennen. Der Gesundheitscheck ab 45 kann dafür das geeignete Instrument sein. Deswegen haben wir Antworten auf die Fragen entwickelt: Wie erfahren die Leistungsberechtigten von dem Angebot, wie ist der Zugang organisiert, wie ist der Check ausgestaltet und wer führt ihn durch?“ kommentiert die DEGEMED-Vorsitzende Dr. Constanze Schaal.

Die Schnittstelle zwischen den Betrieben und den Reha-Einrichtungen biete hervorragende Möglichkeiten zur bedarfsgerechten Intervention. Sie müsse aber auch frühzeitig und entschlossen genutzt werden. Die gelte für den Gesundheitscheck genauso wie für andere präventive Angebote, so Schaal. „Der Grundsatz Prävention vor Reha vor Rente muss hier praktisch erlebbar werden!“, fordert Schaal. Die DEGEMED schlägt zur Umsetzung des Gesundheitschecks vor, die bestehende Reha-Infrastruktur zu nutzen. Für diese Anbieter spricht ihre ausgewiesene sozialmedizinische Kompetenz und ihr flächendeckendes Netz an betriebs- und wohnortnahen stationären und ambulanten Reha-Einrichtungen.

Die DEGEMED setzt sich seit 1997 als indikationsübergreifender Spitzenverband und als Fachgesellschaft für die konsequente Weiterentwicklung der qualitätsorientierten medizinischen Rehabilitation ein. Sie vertritt dabei stationäre Reha-Kliniken und ambulante Reha-Zentren aller Indikationen mit öffentlichem, privatem und frei-gemeinnützigem Hintergrund.

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DEGEMED
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V.
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Chefarzt Vierl in Landesbeirat Schmerzversorgung berufen

Über das klassische Fachgebiet der Orthopädie hinaus ist die Versorgung chronischer Schmerzpatienten ein Schwerpunkt der Rehaklinik Sonnhalde. Für eine optimale Versorgung wurden in der Klinik unter Chefarzt Martin Vierl spezielle Therapiekonzepte entwickelt. Um die Schmerzversorgung auch auf gesundheitspolitischer Ebene nachhaltig weiter zu entwickeln, wurde Chefarzt Martin Vierl nun durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg in den Landesbeirat Schmerzversorgung berufen.

Chronische Schmerzen führen nicht nur zu erheblichen Einschränkungen der individuellen Lebensqualität, sie wirken sich auch negativ auf die berufliche Leistungsfähigkeit aus und können letztendlich zum Verlust der Arbeitsstelle führen. In den kommenden Jahren wird die Zahl chronisch Schmerzkranker mit weiteren körperlichen und psychischen Begleiterkrankungen zunehmen. Eine Prognose, die die Dringlichkeit einer wirksamen und nachhaltigen Schmerzversorgung unterstreicht.

„Die chronische Schmerzerkrankung stellt häufig eine eigenständige Erkrankung dar, die spezifisch diagnostiziert und umfassend therapiert werden muss. Dementsprechend haben wir in der Rehaklinik Sonnhalde spezielle Therapiekonzepte entwickelt, die auf diese Patientengruppe ausgerichtet sind“, erläutert Chefarzt Martin Vierl.

Zu diesen Therapiekonzepten zählen insbesondere die „verhaltensorientierte orthopädische Schmerztherapie“ sowie die „schmerzorientierte medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)“. Besonders wichtig hierbei ist die Einbeziehung des beruflichen Umfeldes in die Therapie. Dieses wird sowohl hinsichtlich der somatischen wie auch psychischen Faktoren auf das Schmerzerleben analysiert. Darüber hinaus werden in der Schmerzbewältigung Strategien zur verbesserten beruflichen Leistungsfähigkeit trotz Schmerzbelastung erarbeitet.

Über diese medizinisch-fachlichen Themen hinaus benötigt die Schmerztherapie gesundheitspolitische Unterstützung. Eine zentrale Säule ist hier der Landesbeirat Schmerzversorgung, in den Martin Vierl, Chefarzt der Rehaklinik Sonnhalde, nun durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg berufen wurde. „Ich freue mich sehr, mich zukünftig in diesem wichtigen Gremium engagieren zu können. Ziel ist es, die Schmerzversorgung in Baden-Württemberg nachhaltig zu verbessern. Um dies zu erreichen, müssen wir nicht nur den Fachdialog zwischen allen an der Versorgung Beteiligten intensivieren, es gilt auch, das Netzwerk aller vorhandenen Einrichtungen zu erweitern und diese in das Versorgungssystem zu integrieren. Insbesondere müssen wir aber auch an einer Verbesserung der Schmerzprävention arbeiten“, so Chefarzt Martin Vierl.

Für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg ist die Berufung von Martin Vierl ein Schritt in die richtige Richtung: „Ich freue mich sehr, dass mit Martin Vierl ein profilierter Rehabilitationsmediziner in den Landesbeirat Schmerzversorgung berufen wurde. Dies ist ein wichtiges Signal. Denn: In der medizinischen Versorgungskette – und dies gilt nicht nur für Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen – spielen Rehabilitation, Anschlussheilbehandlung und auch Prävention eine zentrale Rolle. Optimale Behandlungsergebnisse können nur erreicht werden, wenn diese Bereiche mit der Akutmedizin Hand in Hand arbeiten. Und genau für diese sektorenübergreifende Zusammenarbeit stehen wir als RehaZentren Baden-Württemberg. Martin Vierl erhält nun die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Gremium diese wichtige Netzwerkarbeit landesweit zu intensivieren und bereits bestehende Behandlungskonzepte nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Rehaklinik Sonnhalde
Die Rehaklinik Sonnhalde ist eine Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt
RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH:
Jörg Skupin (Referent Public Relations)
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de
Tel.: 0711. 6994 639 20


Herz-Patienten geben MEDIAN Klinik Flechtingen bundesweit Bestnote für den Behandlungserfolg

Kardiologische Rehabilitation belegt Platz 1 bei Patientenbefragung der Deutschen Ren-tenversicherung Bund / Neurologie der MEDIAN Klinik Flechtingen und Kardiologie der MEDIAN Klinik Bad Lausick ebenfalls in den Top Ten

Berlin. Die MEDIAN Klinik Flechtingen in Sachsen-Anhalt ist die beste kardiologische Rehabilitation Deutschlands. Das sagen Patienten, die im Rahmen der Reha-Qualitätssicherung von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) befragt wurden. Mit 84,8 von 100 möglichen Qualitätspunkten belegt die Klinik in dem jetzt veröffentlichten Qualitäts-Ranking der Reha-Fachabteilung Kardiologie bundesweit Platz 1 unter 76 Kliniken. Insgesamt wurden rund 7.400 Patienten in der Vergleichsgruppe nach dem Behandlungserfolg aus ihrer Sicht be-fragt. Überdurchschnittlich verbesserte sich nach den Zahlen der DRV Bund bei den Befrag-ten insbesondere ihr gesundheitsförderliches Verhalten. Aber auch bei der Verbesserung körperlicher und psychosomatischer Beschwerden, der Leistungsfähigkeit in Beruf, Alltag und Freizeit und des Gesundheitszustandes konnte die Kardiologie der MEDIAN Klinik Flech-tingen über dem Durchschnitt punkten. „Mein Team und ich freuen uns riesig über die Aus-zeichnung“, so Dr. med. Per Otto Schüller, Chefarzt der Abteilungen Kardiologie und Pneumologie der MEDIAN Klinik Flechtingen. „Das Ergebnis bestätigt unser Ziel, immer so individuell wie möglich mit und für unsere Patienten zu arbeiten. Wir werden alles dafür tun, das in uns gesetzte Vertrauen auch in Zukunft mehr als zu erfüllen.“

Auch Neurologie der MEDIAN Klinik Flechtingen in den Top Ten
Grund zur Freude gab es auch in der Neurologie. Die neurologische Fachabteilung in der MEDIAN Klinik Flechtingen belegte in der Rubrik „Behandlungserfolg aus Rehabilitanden-sicht“ einen hervorragenden 7. Platz von 79 bundesweit vergleichbaren Neurologischen Kli-niken. Die befragten Patienten attestierten der Klinik insbesondere bei der rehabedingten Verbesserung ihres Gesundheitszustandes einen überdurchschnittlichen Wert. „Dass der Reha-Erfolg aus Sicht unserer Patienten so gut bewertet wird, ist ein großes Lob für uns“, erklärt Prof. Dr. med. Michael Sailer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Neurologie. „Der Platz in den Top Ten ist für uns ein großer Ansporn, noch besser zu werden.“

MEDIAN Klinik Bad Lausick punktet in der Kardiologie
Auch die MEDIAN Klinik Bad Lausick in Sachsen ist in den Top Ten platziert und belegt mit den Ergebnissen ihrer kardiologischen Fachabteilung einen ausgezeichneten 9. Platz. Dr. med. Inge Scherwinski, Chefärztin der Abteilung Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und ihr Team gehören mit 81,7 Qualitätspunkten damit ebenfalls zur bundesweiten Spitzengruppe. „Wir entwickeln in Bad Lausick für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept“, erklärt die Chefärztin. „Das Geheimnis unseres Behandlungserfolgs ist ein gutes Team aller Reha-Fachbereiche, welches eine fachlich fundierte, individuelle Patientenversorgung anstrebt. Wir freuen uns sehr über die positive Rehabilitanden-Bewertung und nehmen dies zum An-sporn für die Zukunft, denn Stillstand ist Rückschritt.“

Deutsche Rentenversicherung prüft regelmäßig
Die Deutsche Rentenversicherung Bund setzt regelmäßig Instrumente und Verfahren der Reha-Qualitätssicherung (QS) ein. Alle rentenversicherungseigenen sowie die von der Deut-schen Rentenversicherung federführend belegten Rehabilitationseinrichtungen oder Rehabi-litationsfachabteilungen (rund 950) nehmen an den Reha-QS-Aktivitäten der Rentenversi-cherung teil. Über eine regelmäßige Befragung wird unter anderem die Zufriedenheit der Rehabilitanden mit der Reha-Behandlung erfasst und der Erfolg der Rehabilitation aus Pati-entensicht ermittelt. Pro Jahr werden ca. 120.000 Fragebögen ausgewertet, die die Patien-ten acht bis 12 Wochen nach ihrer Behandlung bekommen. Die Ergebnisse werden an die Rehabilitationseinrichtungen zurückgemeldet, damit diese die Möglichkeit haben, ihre Stär-ken auszubauen oder Schwachstellen zu erkennen und zu beseitigen.

Kontakt:

MEDIAN Unternehmenszentrale
Dr. Frank Grundmann
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Bismarckstr. 105
10625 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 161
Telefax +49 (0) 30 / 53 00 55 – 144
E-Mail: frank.grundmann@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

Über die MEDIAN Klinik Flechtingen
Die MEDIAN Klinik Flechtingen, idyllisch gelegen am Rande der Altmark, ist eine Rehabilitationsklinik für Herz-Kreislauf-, Gefäß- und Atemwegserkrankungen sowie eine Fachklinik für die Rehabilitation und Frührehabilitation neurologischer Krankheiten. In der 1993 eröffneten kardiologischen Fachklinik (Klinik I) mit 110 Betten wird das gesamte Spektrum der Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (z. B. Zustand nach Herzinfarkt, Bypass-Operation, Herzklappenersatz, Schrittmacher- und ICD-Implantation, Herzinsuffizienz) in der Postakutphase behandelt. Darüber hinaus erfolgt die Rehabilitation auch als Heilverfahren, um eine berufliche oder häusliche Reintegration zu ermöglichen.

Über die MEDIAN Klinik Bad Lausick
Die MEDIAN Klinik Bad Lausick wurde als erster Klinikneubau Sachsens 1993 eröffnet und liegt im Sächsischen Burgenland, südlich von Leipzig nahe dem attraktiven Neuseenland. Die Fachklinik für Rehabilitation hat die Behandlungsschwerpunkte Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Orthopädie. Insbesondere nach Errichtung des Herzzentrums Leipzig 1995 veränderte sich der fachliche Anspruch der kardiologisch zu versorgenden Rehabilitanden, was auch in Zusammenarbeit mit den vielen anderen Akutkrankenhäusern bis in die heutige Zeit anhält. So wuchs der AHB-Anteil kardiologischer Patienten bald auf über 90 Prozent. Patienten mit komplexen operativen Eigriffen und Krankheitsbildern wurden und werden medizinisch im Rahmen der Rehabilitation nachbetreut und die Wiedereingliederung in den beruflichen und privaten Alltag vorbereitet.

Über MEDIAN
MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 123 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrich-tungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betrei-ber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen be-sitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.