Montag, Juli 3rd, 2017

 

Ein Haus für die Zeit nach der Suchttherapie – Adaptionshaus Berlin feiert 20 Jähriges!


Adaptionshaus zur Suchttherapiezentren des Tannenhof e.V. — Dröpkeweg 10 in 12353 Berlin

Süchtige Menschen haben einen langen Weg vor sich, wenn sie sich entschließen von ihrer Droge wegzukommen: Das „Sich-Durchringen“ etwas zu ändern, die rein körperliche und eher kurze Entgiftung in einem Krankenhaus und die eigentliche Entzugstherapie über mehrere Monate. Aber was kommt danach? Direkt zurück in ein geregeltes Leben klappt häufig nicht so einfach. Bei einer Rückkehr ins alte Umfeld droht sogar manchmal ein Rückfall. Ein Zwischenschritt ist die so genannte Adaptionsphase und ein erstes Dach über dem Kopf bietet bspw. das Adaptionshaus Berlin.
 
Berlin, 03.07.2017 Als „Adaptionsphase“ wird auf dem langen Weg aus der Sucht die Zeitspanne  bezeichnet, in der viele Rehabilitanden/-innen aus ihren stationären Therapieeinrichtungen zwar raus, aber noch lange nicht bereit sind, um komplett zurück in ein „normales“ Leben zu gehen. Die lange und schwierige Phase der Suchttherapie mit Entzug, Therapie und Wiedererlangen von Kräften und Motivation ist geschafft, aber ganz alleine, ohne schützende Strukturen im bisherigen Umfeld klar zu kommen wäre für viele zu früh. Außerdem ist oft auch die persönliche Zukunft noch gar nicht klar… wie geht es für die Person weiter in Sachen Schule, Ausbildung oder Beruf?

Das Adaptionshaus Berlin des Tannenhof Berlin-Brandenburg ist eine Wohneinrichtung für genau diese Zeit: Ein weiterhin schützender und geschützter Rahmen, ein Dach über dem Kopf für die erste Zeit nach dem Aufenthalt in einem Therapiezentrum, aber deutlich mehr Selbstverantwortung und Eigenleistung der Bewohner/-innen. Es bleiben bspw. Gruppen- und Einzeltherapieangebote, es kommen u.a. praxisorientierte Hilfen zum beruflichen Wiedereinstieg neu hinzu.

Das Adaptionshaus Berlin feiert in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen! Am Freitag, 14. Juli wird das jährlich stattfindende Ehemaligenfest deswegen mit einer Jubiläumsfeier verbunden.

Von 13:00 Uhr bis 14:00 wird beim Festprogramm ein kurzer Blick zurück in die Historie des Hauses geworfen, werden die aktuellen Besonderheiten vorgestellt und das Haus mit all seinen Angeboten für das Publikum erlebbar gemacht. Im Anschluss daran können Gelände und Haus in Führungen besucht werden und beim Ehemaligenfest werden aktuelle sowie ehemalige Bewohner/-innen und Mitarbeite/-innen mit den Gästen bei einem Imbiss und Getränken ins Gespräch kommen.

Alle ehemaligen Bewohner/-innen der Einrichtung sind natürlich eingeladen, am 14. Juli 2017 ab 13:00 Uhr im Adaptionshaus Berlin (Dröpkeweg 10, 12353 Berlin-Buckow) vorbeizugkommen. Auch Medienvertreter/-innen sind herzlich willkommen, es wird um vorherige Anmeldung an unten genannte Kontaktdaten) gebeten!


Für alle weiteren Informationen zum Adaptionshaus Berlin und dem Träger Tannenhof Berlin-Brandenburg stehen wir Ihnen gerne auch direkt zur Verfügung:

Tannenhof Berlin-Brandenburg                   Fon: 030 / 86 49 46-0
Boris Knoblich                                                  Mobil: 0173 / 6 27 70 03

Öffentlichkeitsarbeit                                      Mail: boris.knoblich@tannenhof.de


Fachverband Sucht veröffentlicht Eckpunkte für eine qualitativ hochwertige medizinische (Sucht-)Rehabilitation

Eckpunkte für eine qualitativ hochwertige medizinische (Sucht-)Rehabilitation und eine sektorenübergreifende Vernetzung in Deutschland“ des Fachverbandes Sucht e.V

Der Fachverband Sucht e.V. hat entsprechende Eckpunkte für die zukünftige Ausgestaltung der (Sucht-) Rehabilitation in Deutschland angesichts der im September anstehenden Bundestagswahl vorgelegt. Zunächst stehen indikationsübergreifende Themen im Mittelpunkt, welche den gesamten Bereich der medizinischen Rehabilitation betreffen (Punkte I-IV). Auf spezifische Aspekte, welche substanzbezogene und substanzungebundene Störungen im engeren Sinne betreffen, wird abschließend eingegangen (Punkte V-VI).

Der Fachverband Sucht e.V. (FVS) ist ein bundesweit tätiger Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation, in dem Einrichtungen zusammengeschlossen sind, die sich der Behandlung, Versorgung und Beratung von abhängigkeitskranken Menschen widmen. Er wurde 1976 gegründet und vertritt heute ca. 95 Mitgliedseinrichtungen mit über 6.800 stationären und vielen (ganztägig) ambulanten Behandlungsplätzen.

Hier finden Sie das Eckpunkte-Papier des Fachverbands Sucht zum Download

 

Kontakt und Nachfragen:

FACHVERBAND SUCHT e.V.
Geschäftsführer

Dr. Volker Weissinger

Walramstraße 3
53175 Bonn
Tel.: 0228 – 26 15 55
Fax: 0228 – 21 58 85
Email: sucht@sucht.de
Internet: http://www.sucht.de

 


Bernd Witte leitet Johannesbad Fachklinik Saarschleife

Krankenhausmanager bringt Wissen und Netzwerk in Johannesbad Gruppe ein

METTLACH-ORSCHOLZ. Die Johannesbad Fachklinik, Gesundheits- und Reha-Zentrum Saarschleife bekommt einen neuen Leiter: Bernd Witte führt die Einrichtung der Johannesbad Gruppe seit 1. Juli 2017. Der Diplom-Wirtschaftsmathematiker hat zuletzt für eine konfessionelle Krankenhausgruppe im Projektmanagement sowie im Controlling gearbeitet. „Bernd Witte bringt durch seine bisherige Tätigkeit ein großes Netzwerk und viele Kontakte zu Kostenträgern mit“, sagt Dr. med. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe, zu der die Einrichtung in Mettlach-Orscholz gehört. Er ergänzt: „Von seinem breiten Wissen und seiner Erfahrung wird die gesamte Gruppe mit neun Kliniken und sieben Hotels profitieren.“ Bernd Witte folgt auf Claudia Eilhauer, die die Johannesbad Fachklinik Saarschleife einige Monate kommissarisch geführt hatte. Jetzt widmet sie sich wieder ganz ihren Aufgaben als Leiterin der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing.

Die Johannesbad Einrichtung in Mettlach-Orscholz setzt in Zukunft noch stärker auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Behandlung. Bernd Witte will die Abteilungen der Johannesbad Fachklinik Saarschleife wie Orthopädie, Psychosomatik, Innere Medizin, Neurologie und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) noch stärker vernetzen. Er sagt: „Unsere Ärzte und Therapeuten erzielen vor allem in enger Zusammenarbeit bestmögliche Erfolge für unsere Patienten.“

 

 


Neu: Parkinson-Komplexbehandlung im PASSAUER WOLF Bad Gögging

Foto: Dr. Stefan Satzl

03.07.2017

 

Seit Juli 2017 wird für Patienten mit Bewegungsstörungen, insbesondere Morbus Parkinson, die Parkinson-Komplexbehandlung angeboten. Ein Neubau wird die Kapazitäten der Klinik erweitern.

 

Ergänzung des Leistungsspektrums

„Die Krankenhaus-Zulassung im Bereich der Akutneurologie / Phase A ermöglicht es uns, Betroffene nun auch in der Akutphase ihrer Erkrankung begleiten zu können – unabhängig davon, ob sie gesetzlich oder privat versichert sind“, so Priv.-Doz. Dr. med. Tobias Wächter, Chefarzt der Neurologie im PASSAUER WOLF Bad Gögging. Für die Aufnahme in der PASSAUER WOLF Fachklinik für Bewegungsstörungen und neurodegenerative Erkrankungen ist für gesetzlich Versicherte eine Krankenhaus-Einweisung des Haus- oder Facharztes Voraussetzung. Privatversicherte sollten eine Kostenübernahme-Erklärung der Krankenkasse einholen. Der ergänzende Baustein rundet das Leistungsspektrum ab. Im Fachbereich Neurologie werden darüber hinaus Patienten der Phasen C und D behandelt.

 Besondere Behandlungskonzepte

In allen Therapiebereichen sowie im Ärzte- und Pflegeteam sind Mitarbeiter speziell ausgebildet. Die Behandlung basiert auf wissenschaftlich international fundierten und für dieses Krankheitsbild optimierten Therapieregimen. Das Lee Silverman Voice Treatment® zielt beispielsweise darauf ab, die Stimmlautstärke und Artikulation bei Parkinsonpatienten zu verbessern. Mittels der BIG-Therapie werden kleine, hypokinetische Bewegungen bei Parkinsonpatienten behandelt und große Bewegungsamplituden trainiert. Das enge Zusammenspiel vieler Berufsgruppen macht eine zielgerichtete Behandlung – auch von Patienten mit tiefer Hirnstimulation, Medikamentenpumpen und komplexen medikamentösen Ansätzen – möglich. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entwickelt der PASSAUER WOLF die Plattform „Meine-Reha®“. Damit können Patienten künftig die erlernten Therapien PC-gestützt zu Hause fortführen. Spezielle Therapien „Tanzen wie die Schäffler“ und Taiji sollen den Patienten neue Therapieoptionen aufzeigen und Freude an der Bewegung vermitteln.

 

Foto: Dr. Stefan Satzl

Foto: Dr. Stefan Satzl

Ein Neubau wird die Klinik erweitern

In direkter Anbindung an das PASSAUER WOLF Reha-Zentrum Bad Gögging wird ein Neubau die Klinik erweitern. In drei Stockwerken werden eine Fachabteilung für neurologische Bewegungsstörungen, die geriatrische Rehabilitation und eine interdisziplinäre Komfortstation – für Selbstzahler, Privat- und Zusatzversicherte – Platz finden. In den Neubau werden 31 Millionen investiert, rund 150 neue Arbeitsplätze werden dadurch in der Region geschaffen werden. Geplant ist eine zweijährige Bauphase. Mehr dazu unter www.passauerwolf.de/news-presse/aktuell/

 

PASSAUER WOLF Reha • Hotelkliniken

Medizinische Expertise und über 38 Jahre Erfahrung in der Rehabilitation zeichnen das Team im PASSAUER WOLF aus. Im PASSAUER WOLF Bad Gögging zählen die Fachgebiete Neurologie, Geriatrie, Orthopädie und HNO-Phoniatrie zum Behandlungsspektrum. Insgesamt werden in den Passauer Wolf Reha • Hotelkliniken jedes Jahr ca. 20.000 Patienten und Gäste empfangen und behandelt. So zählt die Unternehmensgruppe mit vier Standorten – in Bad Griesbach, Bad Gögging, Ingolstadt und Nittenau – zu den führenden Zentren für Rehabilitation und medizinische Versorgung in Südbayern.

 

Pressekontakt

PASSAUER WOLF
Reha · Hotelkliniken
www.passauerwolf.de

Ansprechpartnerin
Jenny Reinbold
jenny.reinbold@passauerwolf.de
T +49 841 88656-3834


Dr. Karl Blum und Gabriele Gumbrich neue Vorstände des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI)

Düsseldorf, 03.07.2017

Dr. Karl Blum und Gabriele Gumbrich wurden als neue Vorstände des Deutsches Krankenhausinstitut e.V. (DKI) berufen. Sie lösen den bisherigen Vorstand Dr. med. Andreas Weigand ab, der zur KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH wechselt. Weiterhin wird das Institut durch den seit Ende 2015 amtierenden Präsidenten des Kuratoriums des Deutschen Krankenhausinstituts, Wolfgang Pföhler, repräsentiert. Die DKI GmbH, als Tochtergesellschaft des DKI e. V. wird künftig von Gabriele Gumbrich alleine geleitet.

Mit Blum und Gumbrich übernehmen zwei langjährige Mitarbeiter die Leitung des DKI e.V. Beide sind seit 1994 für das DKI tätig, Dr. Karl Blum als Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Gabriele Gumbrich als Geschäftsführerin der Deutsches Krankenhausinstitut GmbH und Leiterin des Geschäftsbereichs Qualifikation.

Mit der Ernennung von Blum und Gumbrich soll vor allem die Kombination von Expertisen aus der DKI-Forschung und DKI-Beratung verstärkt werden. Gumbrich: „Krankenhäuser, die wir beraten, erhalten nicht nur Unterstützung bei der Analyse und/oder Implementierung ihrer Prozesse, sondern auch bei der Erfolgsmessung ihrer Veränderungsmaßnahmen.“

Neue Wege geht das DKI auch in der Forschung. Blum: „Neben der bewährten Krankenhausforschung für unsere Träger und die Krankenhäuser wollen wir künftig die sektorübergreifende Forschung intensivieren. Zu diesem Zweck setzen wir verstärkt auf Kooperationen mit Projektpartnern und Einrichtungen aus anderen Bereichen“

Das Deutsche Krankenhaus Institut (DKI) in Düsseldorf ist seit über 60 Jahren eine fest etablierte Größe im deutschen Gesundheitswesen und das einzige Unternehmen der Branche, das Forschungs-, Krankenhausberatungs- und Fortbildungsleistungen aus einer Hand anbietet. Träger des DKI sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD).

Pressekontakt
Deutsches Krankenhausinstitut e.V.
Dipl.-Betrw. Gabriele Gumbrich, Vorstand
Dr. Karl Blum, Vorstand
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Fax: (02 11) 4 70 51-19