Montag, Juni 12th, 2017

 

Berufliche Rehabilitation gemeinsam gestalten

Die Teilnehmenden des Koordinierungsausschusses im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg
Berlin, 12. Juni 2017

Erster Koordinierungsausschuss der Bundesagentur für Arbeit und des Berufsförderungswerkes Berlin-Brandenburg e. V.

Die Teilnehmenden des Koordinierungsausschusses im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg

Die Teilnehmenden des Koordinierungsausschusses im Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg

Am Montag, den 12. Juni 2017, kamen Vertreter der Bundesagentur für Arbeit mit Mitarbeitenden des Berufsförderungswerks Berlin-Brandenburg e. V. in Charlottenburg zusammen, um sich über das Thema „Berufliche Rehabilitation gemeinsam gestalten” auszutauschen.

Dabei wurde herausgearbeitet, was an der Zusammenarbeit bereits gut funktioniert und wo noch beiderseitiger Verbesserungsbedarf gesehen wird. Es stellte sich heraus, dass insbesondere die Kommunikation (auch während der Maßnahmen) gut funktioniert und schnelle Absprachen auf direktem Wege möglich sind.

In den folgenden Workshops kamen unter anderem ein schnellerer Austausch von Unterlagen der Teilnehmenden sowie der Wunsch nach einer besseren Vernetzung der Reha-Berater untereinander als Verbesserungspotential zur Sprache.

In der Kürze der Zeit konnten natürlich nicht für alle Themen kurzfristig Lösungen gefunden werden. Da der Koordinierungsausschuss mit der Bundesagentur für Arbeit – ebenso wie der mit der Deutschen Rentenversicherung – jedoch regelmäßig tagen soll, wird man sich weiter mit diesen und anderen Fragen beschäftigen, um vor dem Hintergrund kommender Herausforderungen gemeinsame Lösungen zur Integration und Inklusion von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu finden. Grundlage dafür ist u. a. das IX. Sozialgesetzbuches, § 33 und die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

 

Kontakt:

Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V.
Unternehmenskommunikation und Marketing
Thomas Sagefka
Epiphanienweg 1
14059 Berlin
Fon: +49 30 30399-109  Fax: +49 30 30399-144
E-Mail: Thomas.Sagefka@bfw-berlin-brandenburg.de


Edeltraud Bernhard verstärkt Vorstand der Medical Park-Klinikgruppe

Edeltraud Bernhard ist zum Juni 2017 als weiteres Mitglied in den Vorstand der Medical Park AG berufen worden. Frau Bernhard leitet bereits seit Frühjahr 2016 den Personalbereich des bundesweit tätigen Premium-Anbieters für Rehabilitationsleistungen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. In dieser Zeit hat sie maßgeblich die erfolgreiche Weiterentwicklung der Medical Park-Gruppe mit neuen Impulsen vorangetrieben. Mit der Schaffung eines eigenen Vorstandsressorts „Personal“ wird der Bedeutung der Mitarbeiter für Medical Park Rechnung getragen. 

In einem Umfeld, wo Leistungen durch Menschen für Menschen erbracht werden, ist für Edeltraud Bernhard von zentraler Bedeutung: Mitarbeiter zu gewinnen und im Unternehmen zu halten, die Beschäftigten gesund zu erhalten und zu fördern sowie die Mitarbeiterzufriedenheit und den Teamgeist zu stärken. „Auch die Unterstützung der Mitarbeiter in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Auftrag für uns“, unterstreicht Bernhard. In verschiedenen großen deutschen Unternehmen hat sie über viele Jahre hinweg Erfahrungen im Bereich Personal sammeln können. Nun setzt sie sich für die Belange der Mitarbeiter bei Medical Park als Mitglied des dreiköpfigen Vorstandes ein. „Mit Edeltraud Bernhard übernimmt eine äußerst couragierte, fachlich versierte und zugleich im Unternehmen höchst anerkannte Persönlichkeit diese wichtige Funktion im Vorstand“, heißt es vom Vorstandsvorsitzenden, Dr. med. Ulrich R. Mauerer. „Wir freuen uns über die Berufung von Frau Bernhard und wünschen ihr in ihrer neuen Rolle alles Gute und viel Erfolg“, so Mauerer weiter.

Die Medical Park-Klinikgruppe

Seit 1977 bietet das Familienunternehmen Medical Park Anschluss-heilbehandlungen, Rehabilitation und ein breites Spektrum an Vorsorge- und Präventionsmaßnahmen auf höchstem Niveau. Rund 200 Ärzte, 800 Therapeuten und 750 Pflegemitarbeiter kümmern sich darum, dass die Patienten schnell gesund werden und gut in den Alltag zurückfinden. Die Kombination aus Zuwendung, Wohlfühlambiente, innovativen Therapien und medizinischem Know-how ist entscheidend für eine nachhaltige Rehabilitation oder erfolgreiche Prävention.


Gesundheitspolitische Positionen des BDPK im Wahljahr 2017

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 12. Juni 2017

 

 

  •  Für ein wettbewerbliches Gesundheitswesen!
  • Im Mittelpunkt steht das Patientenwohl!
  • Auf die Qualität der medizinischen Versorgung kommt es an.
  • Mit Rehabilitation Pflege vermeiden.

Die Mitgliedsunternehmen des BDPK und seine Landesverbände sprechen sich für einen ordnungspolitischen Rahmen aus, der Wettbewerb, Flexibilität und Dynamik in der medizinischen Leistungserbringung weiterhin möglich macht und stärkt. Somit lässt sich auch in Zukunft eine verlässliche, leistungsfähige und bezahlbare Gesundheitsversorgung der bundesdeutschen Bevölkerung in Städten, Landkreisen und Kommunen gewährleisten.

Wettbewerb fordert alle an der medizinischen Versorgung Beteiligten heraus, sich um die Erbringung qualitativ hochwertiger medizinischer Leistungen zu bemühen und diese innovativ weiterzuentwickeln. Dringenden Handlungsbedarf für die kommende Legislaturperiode sieht der BDPK in einem umfänglichen Investitionsprogramm für Krankenhäuser und Reha-Kliniken, denn Patienten wie auch Mitarbeiter haben einen Anspruch auf eine moderne Infrastruktur, zukunftsfähige Medizintechnik und die Möglichkeiten von E-Health.

Angesichts knapper Ressourcen und einer zunehmend älter und kränker werdenden Bevölkerung arbeiten private Akutkrankenhäuser und Rehabilitationskliniken effizient und stellen eine wohnortnahe medizinische Versorgung der Menschen besonders in strukturschwachen Regionen sicher. Mit der Übernahme unternehmerischer Verantwortung sichern Kliniken in privater Trägerschaft anspruchsvolle Arbeitsplätze in einem wichtigen deutschen Wirtschaftszweig.

Das Gesundheitspolitische Positionspapier des BDPK für das Wahljahr 2017 ist unter www.bdpk.de nachzulesen und steht hier als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung.
Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de

 

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Nähere Informationen: http://www.bdpk.de


Vom Bundesgrenzschützer zum Finanzwächter

Marco Knoche absolviert seit Januar 2017 eine Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation; © H. Blumentritt, BFW Leipzig
Marco Knoche absolviert seit Januar 2017 eine Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation; © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Marco Knoche absolviert seit Januar 2017 eine Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation; © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Als Marco Knoche am 17. Januar 2017 seine Umschulung antrat, hatte er ein klares Ziel vor den Augen. Sein neues Berufsziel ist der Verwaltungsfachangestellte. Dort wird er all seine Energie reinsetzen, um das Ziel auch zu erreichen. Es ist sein dritter Anlauf im Berufsleben dauerhaft Fuß zu fassen.

Der 1973 geborene Bernburger begann sein Berufsleben beim Bundesgrenzschutz als Polizeimeister. Ein gutes Rüstzeug für die heute gewählte Laufbahn als Verwaltungsfachangestellter.

Dann fuhr er 10 Jahre als Berufskraftfahrer durch Deutschland. Auch das ein guter Job für den 44-Jährigen.

In der Freizeit bestimmten sein Engagement bei der freiwilligen Feuerwehr und Volleyball sein Leben. Und natürlich ist ihm die Familie sehr wichtig.

Ein fast perfektes Leben für Marco Knoche könnte man meinen. Wenn da nicht die Sache mit dem Herzfehler gewesen wäre, der ihn 1994 zwang, den Dienst beim Bundesgrenzschutz zu quittieren. Die Leistungsanforderungen waren doch zu hoch, um ihnen mit der Erkrankung noch gerecht zu werden. Eine bittere Erkenntnis.

Doch Marco Knoche verlor nicht den Mut und stieg um oder besser auf, auf den LKW als Berufskraftfahrer. Fast zehn Jahre hinterm Lenkrad seines Brummis. Es war eine spannende Zeit. Doch auch hier ereilte ihn ein Schicksalsschlag. Juli 2014. Ein Arbeitsunfall. Erst hoffte er noch auf Heilung. Komplikationen traten ein und so musste ihm im Frühjahr 2015 der rechte Unterschenkel amputiert werden. Fast eineinhalb Jahre Krankschreibung. Vorbei war es mit dem Job als Berufskraftfahrer.

Für den bislang so aktiven Mitvierziger eine lange Zeit des Stillstands. Und dann? Er machte die erste Erfahrung mit einem Berufsförderungswerk. In Staßfurt. Fast in seiner Heimat. Dort durchlief er eine Berufsfindung und Arbeitserprobung. Sein Berufsziel stand fest: Verwaltungsfachangestellter. Dafür fühlte er sich trotz seiner körperlichen Einschränkungen fit.

Für die Umschulung musste Marco Knoche dann doch nach Leipzig ziehen. Nur das hiesige Berufsförderungswerk bot ihm die Chance, seinen Berufswunsch zu verwirklichen. So begann er im BFW Leipzig im Oktober mit einem Rehabilitationsvorbereitungslehrgang, sich auf die Umschulung vorzubereiten. Aus der Schule war er lange Zeit raus und diese Vorbereitung half ihm, wieder ins Lernen einzutauchen. Die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten und ein vollkommen neuer Lebensabschnitt konnten beginnen. Das war im Januar 2017.

Seit her meistert Marco Knoche den Lernstoff mit Bravur. Seine Erfahrungen aus der Zeit als Polizeibeamter helfen ihm zwar, sich im Behördendeutsch zurechtzufinden und doch betrat er mit der Umschulung komplettes Neuland. Die Zeit seit seiner Polizeilaufbahn hat scheinbar die Verwaltungsvorschriften um ein Vielfaches anwachsen lassen. Er will und er wird es schaffen.

In der Klasse wurde er von den Mit-Umschülern gut aufgenommen. Das bringt einen zusätzlichen Schub an Motivation. Und zum Sport hat der Bernburger auch wieder zurückgefunden. Er fährt ein Rollstuhlzuggerät, wie es im Verwaltungsdeutsch heißt. Besser klingt da schon Handbike.

Und noch eine Rückkehr ist geplant. Auch wenn es nur erst einmal für die betriebliche Lernphase heißt: Der Landkreis Bernburg gibt ihm zum praktischen Teil seiner Umschulung einen Praktikumsplatz in der dortigen Kämmerei.

Und vielleicht schließt sich im Januar 2019 hier auch wieder der Kreis. In seinem neuen Job als Verwaltungsfachangestellten und zusammen mit der Familie und den Freunden.

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Erstellt: Michael Lindner

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung.
Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern sie tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
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