Dienstag, Juni 6th, 2017

 

Neue Adaptionseinrichtung Paracelsus-Berghofklinik II feiert Eröffnung

Quelle: Wittlager Kreisblatt, Oliver Krato. eröffnung paracelsus klinik. berghof klinik II foto: oliver krato

 

Eröffnung einer Adaption am Standort Bad Essen war die richtige Entscheidung.

Bad Essen (Schw) 02.06.2017. Bereits zu Jahresbeginn hat die Adaptionseinrichtung ihren Betrieb aufgenommen und füllt sich seitdem mit Leben. Grund genug, die Paracelsus-Berghofklinik II der Öffentlichkeit mit einer Eröffnungsveranstaltung vorzustellen.

Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und angenehm sommerlichen Temperaturen fanden am 1. Juni 2017 viele Interessierte aus der Gemeinde Bad Essen, den umliegenden Einrichtungen des Gesundheitswesens als auch den örtlichen Unternehmen den Weg auf den Essener Berg, um die neue Einrichtung kennen zu lernen.

Quelle:  Wittlager Kreisblatt, Oliver Krato.  eröffnung paracelsus klinik. berghof klinik II   foto: oliver krato

Quelle: Wittlager Kreisblatt, Oliver Krato.

Zunächst begrüßte Tobias Brockmann, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation der Paracelsus-Kliniken, die zahlreich erschienenen Gäste und gab einen Einblick in den Entscheidungsprozess für die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten für Suchtkranke am Standort Bad Essen. Dabei betonte er besonders, dass es das stetige Anliegen der Paracelsus-Kliniken sei, die angebotenen Leistungen für die Patienten stets am Bedarf orientiert zu verbessern und weiterzuentwickeln. Mit der Eröffnung der Adaption schaffe man für viele Patienten eine äußerst effektive Behandlungsmöglichkeit, um den Übergang von einer stationären Entwöhnungsbehandlung zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung erfolgreich zu meistern. Dass der Bedarf für weitere Unterstützungsmaßnahmen gegeben sei, zeige die gute Startphase der Berghofklinik II. Man habe die richtige Entscheidung getroffen, so Brockmann.

Anschließend überbrachte Gero Skowronek, Geschäftsführer Personal und Recht der Paracelsus-Kliniken, Grußworte im Namen der Geschäftsführung. Dabei zog er über einen kurzen Exkurs zur Strategie der Paracelsus-Kliniken die Brücke zur Neueröffnung der Adaption, die für den gelebten Teil dieser Strategie stehe, so Skowronek.

Einen Einblick in die tägliche Arbeit mit den Patienten gaben Frau Dr. Katja Linnemann, Ärztliche Leiterin, und Rieke Kuhlmann, Sozialpädagogische Leiterin. Dabei wurde sowohl der wöchentliche Therapieplan in den Blickpunkt genommen, als auch die Bedeutung und der gegenseitige Nutzen der Praktika sowohl für den Patienten als auch die regionalen Unternehmen im Laufe der Adaptionsbehandlung. Mit der therapeutischen Begleitung lernen die Patienten neben der Festigung ihrer Abstinenz und ihrer beruflichen Wiedereingliederung bspw. das Erarbeiten einer eigenverantwortlichen Lebensführung, die selbstständige Strukturierung eines Tagesablaufs oder auch die Wiedererlangung der Genussfähigkeit, so Kuhlmann. Durch den ständigen Suchtmittelrausch sei bei vielen Patienten die Genussfähigkeit verloren gegangen. Es gehe nun darum, die Sinne der Patienten wieder zu schärfen und zu nutzen, um Genuss zukünftig auf andere Art und Weise zu erlernen und zu erleben.

Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Interessierten im Rahmen von Hausführungen einen persönlichen Eindruck von den Räumlichkeiten und der Arbeit der Einrichtung machen, ehe der Vormittag mit interessanten Gesprächen ausklang.

Weiterführende Informationen zur Adaptionseinrichtung Berghofklinik II erhalten Sie unter www.paracelsus-kliniken.de/berghofklinik2

Kontakt für Fragen:  Anne Weikert, Öffentlichkeitsarbeit, Paracelsus-Kliniken Bad Essen, Tel. 05472 935-156, anne.weikert@paracelsus-kliniken.de; Judith Schwertmann, Öffentlichkeitsarbeit, Paracelsus-Kliniken Bad Essen; Tel. 05472 935-155, judith.schwertmann@paracelsus-kliniken.de

www.paracelsus-kliniken.de