Donnerstag, Juni 1st, 2017

 

RehaZentren Baden-Württemberg blicken auf einen erfolgreichen RehaKongress zurück

Die RehaZentren Baden-Württemberg können auf einen sehr erfolgreichen RehaKongress 2017 zurückblicken: Am 29. und 30. Mai trafen sich rund 250 Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Therapeuten und Vertreter von Kostenträgern zum intensiven Erfahrungsaustausch im Freiburger Kongresshaus. Themenschwerpunkt des diesjährigen Kongresses war „Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis.“ Auf dem spannenden und informativen Programm stand neben zahlreichen Vorträgen und Workshops mit renommierten Referenten und Dozenten auch ein Festvortrag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Unter dem programmatischen Titel „Das demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt“ warf Prof. Isabell M. Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München, einen Ausblick auf die Chancen und Herausforderungen der sich ändernden Arbeitswelt. Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten bereits auf den RehaKongress 2018, der in Ulm stattfinden wird.

„Gerade vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft aber auch einer sich verändernden Arbeitswelt rücken Psychosomatik und Neurologie in der Rehabilitationsmedizin zunehmend in den Fokus. In diesem Sinne war unser RehaKongress ein voller Erfolg. Es ist uns gelungen, rund 250 Expertinnen und Experten aus den verschiedensten medizinischen Fachrichtungen, den Therapiewissenschaften aber auch von Seiten der Kostenträger für zwei Tage in Freiburg zu versammeln und uns im konstruktiven Miteinander, nicht nur zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehamedizin sondern gerade auch sektorenübergreifend, auszutauschen“, so das Fazit von Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, und Dr. Robert Nechwatal, Sprecher der Chefärzte der RehaZentren und Wissenschaftlicher Leiter des RehaKongress.

Gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten beschäftigten sich an den beiden Kongresstagen rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 13 Vorträgen und 9 Workshops intensiv mit den zahlreichen Facetten psychosomatischer und neurologischer Krankheitsbilder sowie deren rehabilitativen und präventiven Behandlungsmöglichkeiten.

Nachdem der Schwerpunkt des ersten Kongresstages auf der „psychischen Gesundheit im gesellschaftlichen Kontext lag, befasste sich der zweite Tag mit dem Themenkomplex „Neurorehabilitation zwischen Motorik, Kognition und Psyche“.

Zu den Kongresshöhepunkten gehörte zweifelsfrei der Festvortrag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Statt die Erfolge der vergangenen 10 Jahre ausführlich Revue passieren zu lassen und sich auf dem Erreichten auszuruhen, nutzten die RehaZentren die Gelegenheit, ihrem Motto „Wir mobilisieren Kräfte“ folgend, den Blick nach vorne zu richten. Hierfür konnte mit Prof. Isabell M. Welpe eine der profundesten Kennerinnen der Thematik gewonnen werden und die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München sprach über das „demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt“. Ein Vortrag, in dem sie den Blick auch weit über den Tellerrand der Medizin hinauswarf. Es sind gerade die Chancen und Herausforderungen, die eine sich verändernde Arbeitswelt mit sich bringen, die letztendlich auch das Gesundheitswesen unmittelbar betreffen. Als Arbeitgeber, aber auch in Bezug auf die Behandlung neuer und sich verändernder Krankheitsbilder.

Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten bereits jetzt dem RehaKongress 2018 entgegen, der im kommenden Jahr in Ulm stattfinden wird.

Weitere Informationen und ausführliches Vortragsprogramm
Weitere Informationen zum RehaKongress 2017 sowie das ausführliche Vortragsprogramm finden Sie auf der eigens eingerichteten Internetseite:
www.rehakongress.de

RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg
Der seit 2009 jährlich stattfindende RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin für Mediziner, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegemitarbeiter und weitere Experten aus den Bereichen Rehabilitation und Prävention entwickelt. Ziel der Kongressreihe ist es, den rehabilitationsmedizinischen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin, aber auch sektorenübergreifend zu fördern und zu unterstützen.

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de
Tel.: 0711 6994 639 20
Fax: 0711. 6994 639 11


Frankenpark Klinik in Bad Kissingen und das Rehazentrum Wilhelmshaven wechseln zum Marktführer MEDIAN

Pressemitteilung

01.06.2017

 

Beide Häuser werden Teil des führenden deutschen Leistungsanbieters im Bereich der Rehabilitation / Inhaltliche und regionale Stärkung des MEDIAN Leistungsspektrums / Klinikbetrieb geht wie gewohnt weiter

Die Frankenpark Klinik im traditionsreichen bayerischen Staatsbad Bad Kissingen und das Rehazentrum Wilhelmshaven, eine der führenden Rehabilitationskliniken für Orthopädie und Neurologie in Norddeutschland, werden zukünftig zu MEDIAN gehören. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde von den Geschäftsführern der beiden Kliniken, Thorsten Ostermann und Günter Pott, sowie dem CEO von MEDIAN, Dr. André M. Schmidt, unterzeichnet. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes werden die beiden Häuser noch in diesem Jahr neuer Teil des MEDIAN Unternehmensverbundes. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Frankenpark Klinik Bad Kissingen und Rehazentrum Wilhelmshaven
mit medizinisch und ökonomisch sehr guten Perspektiven

Die Frankenpark Klinik ist ein modernes Rehabilitationszentrum für Orthopädie, Geriatrie und Innere Medizin, welches sich mit seinen 185 Betten und rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zentrum von Bad Kissingen einen sehr guten Namen gemacht hat. Dabei überzeugt die Klinik durch ihre überregional bekannte, sehr hohe Fachkompetenz.

Das Rehazentrum Wilhelmshaven kann auf eine langjährige Erfahrung bei der Behandlung orthopädisch und neurologisch erkrankter Patienten verweisen. Die moderne Klinik verfügt über 220 Betten und hat sich mit einem spezialisierten Ärzte-Team vor allem bei der Anschlussheilbehandlung nach orthopädischen Operationen und der frühen neurologischen Rehabilitation der Phase C sehr stark aufgestellt.

Kliniken stärken flächendeckendes Angebot des MEDIAN Verbundes

MEDIAN ist in den vergangenen sechs Jahren zum bundesweit größten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen gewachsen und nähert sich mit dem Zugewinn der Frankenpark Klinik und des Rehazentrums Wilhelmshaven nun der Umsatzgrenze von einer Milliarde EURO auf Jahresbasis. Ziel des Unternehmens ist es, die Versorgungslandschaft in Deutschland weiterzuentwickeln, mit höchster Behandlungsqualität und bestem Patientenservice. MEDIAN kann heute auf rund 18.000 Betten und Behandlungsplätze in 121 Kliniken und Einrichtungen verweisen. Die rund 15.000 Beschäftigten der Gruppe behandeln und betreuen dabei derzeit jährlich mehr als 225.000 Patienten und Bewohner in 14 Bundesländern. In dem Zugewinn der Frankenpark Klinik und des Rehazentrums Wilhelmshaven sieht Dr. André M. Schmidt, CEO von MEDIAN, eine klare Stärkung seines Unternehmens, sowohl regional als auch in den Kernindikationen Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik und Suchtmedizin: „Beide Kliniken sind medizinisch hervorragend positioniert und verfügen über eine hochwertige Ausstattung. Diesen Vorteil gilt es in Zukunft entsprechend der MEDIAN Behandlungsleitlinien weiter zu entwickeln. Die Frankenpark Klinik ist für uns dabei ein wertvoller Baustein im Bundesland Bayern, in dem MEDIAN bisher noch nicht so stark vertreten ist, wie wir uns das vorgenommen haben. Mit dem Rehazentrum Wilhelmshaven kommt zusätzlich noch ein sehr interessanter Standort an der Nordsee-Küste hinzu, der mit seinem umfangreichen orthopädischen und neurologischen Know-how eine große Bereicherung für unseren Verbund sein wird. Wir freuen uns deshalb besonders, sie bei MEDIAN begrüßen zu können.“

Keine Einschränkungen im Klinikbetrieb

Durch die Übernahme wird sich am regulären Betrieb beider Kliniken zunächst nichts ändern. Das gilt sowohl für die Behandlung der Patienten als auch für den Arbeitsalltag der Beschäftigten. „Wir haben großes Interesse daran, das vorhandene Experten-Wissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen und zu erhalten“, so CEO Dr. André M. Schmidt.

Kontakt MEDIAN

MEDIAN Unternehmenszentrale
Dr. Frank Grundmann
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Bismarckstr. 105
10625 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 161
Telefax +49 (0) 30 / 53 00 55 – 144
E-Mail: frank.grundmann@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

 

 


BDPK-Bundeskongress: Ökonomisches Handeln für eine gute Patientenversorgung

Dr. Ursula Becker (l.), geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe und Thomas Lemke (r.), Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken AG wurden als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. "BDPK-Bundeskongress 2017"; Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (www.bdpk.de). [Foto: Dietmar Gust / BDPK; Mobilfon: +49 (0)172 3016574; mail: info@gustfoto.de]

PRESSEMITTEILUNG

 

 
Mitgliederversammlung des BDPK e.V. wählt zwei neue Vorstandsmitglieder

Berlin, 1. Juni 2017 – Medizin, Ökonomie und Wettbewerb gehören in einem leistungsfähigen Gesundheitswesen zwingend zusammen. Der BDPK sprach sich auf seinem Bundeskongress am 31. Mai 2017 in Hamburg für den wettbewerblichen Ausbau der Gesundheitsversorgung aus, bei dem die Patienten die Wahl zwischen den zugelassenen ambulanten und stationären Leistungserbringern haben. In seinem gesundheitspolitischen Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 appelliert der BDPK Investitionen in digitale Infrastruktur und medizinische Innovationen nicht durch Personalmindestvorgaben zu behindern. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe und Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken AG und als neue Mitglieder in den Vorstand berufen.

Staatliche Vorgaben und Regulierungen erschweren es den Kliniken in immer stärkerem Maße, eine gute medizinische Patientenversorgung zu gewährleisten. Als Beispiel führt der Verband, die gerade von der Bundesregierung beschlossenen Personaluntergrenzen an, die ab 2019 für alle Krankenhäuser verbindlich gelten sollen. „Den gewünschten Effekt einer besseren Versorgung werden die Personalgrenzen verfehlen. Die Kliniken benötigen dafür in Zukunft eine deutlich höhere Flexibilität, um die Verfügbarkeit von medizinischer Versorgung möglichst ohne Wartezeiten und wohnortnah gewährleisten zu können“, so Dr. Francesco De Meo Vizepräsident des BDPK. „Die Fokussierung auf marktwirtschaftliche und wettbewerbliche Prinzipien ist angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung mit steigendem Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen, begrenzten Ressourcen und immer weniger verfügbaren Fachkräften dringend geboten“, betonte Dr. Katharina Nebel M. Sc., Präsidentin des BDPK.

Die Kliniken in privater Trägerschaft fordern von der Gesundheitspolitik der kommenden Legislaturperiode, der wirtschaftlichen Eigenverantwortung mehr Bedeutung zu geben. Nur so sei eine ökonomische und effiziente Mittelverwendung gewährleistet. Der Anreiz geht davon aus, dass den Kliniken ermöglicht wird, Gewinne zu erzielen. Gerade in letzter Zeit ist zu beobachten, dass öffentliche Kliniken für Gewinne begeistert gefeiert werden, während private Klinikträger dafür öffentlich kritisiert werden.

Mit Blick auf die kommende Legislaturperiode sprach sich Cornelia-Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg in ihrem Eröffnungsvortrag dafür aus, dass es dringend erforderlich sein, den Investitionsstau der Krankenhäuser aufzulösen. Die dafür vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel, müssen zusätzlich von den Ländern mitfinanziert werden, betonte die SPD-Politikerin vor den rund 150 Kongressteilnehmern. Zudem befürwortete sie trotz aller Kritik die geplante Einführung von Personaluntergrenzen im Krankenhaus.

„Gewinne ermöglichen Innovationen und diese kommen den Patienten zugute“, bekräftigte Prof. Dr. Hartmut Kliemt von der Justus-Liebig-Universität Giessen die Argumente der Kliniken in privater Trägerschaft in seinem Exkurs in die Gesundheitsökonomie. Eine große Herausforderung bestehe nach wie vor in dem rechtzeitigen und bedarfsgerechten Zugang zur medizinischen Rehabilitation für Patientinnen und Patienten, stellte Dr. Ingrid Künzler. Die Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Nord bekräftigte, dass die Gestaltung einfacher Zugangsverfahren für Reha-Maßnahmen, Frühverrentung verhindern kann. Einen Exkurs in den Bereich der sich rasant entwickelnden Digitalisierung gab Martin U. Müller. Der Mediziner und Spiegel-Redakteur machte klar, dass der Gesundheitssektor in diesem Bereich gegenüber anderen Branchen enormen Nachholbedarf besitze. Viele Berufsbilder im medizinischen Bereich unterliegen in naher Zukunft einem starken Wandel. Kritische Äußerungen kamen in der anschließenden Podiumsdiskussion von Dr. Thomas Wolfram, CEO Asklepios Kliniken Verwaltungsgesellschaft mbH. Die von der Politik formulierte Aufgabe ambulante und stationäre Sektorengrenzen abzubauen kann nur gelingen, wenn auch der politische Wille dazu vorhanden sei. Doch der fehle nach wie vor.

Dr. Ursula Becker (l.), geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe und Thomas Lemke (r.), Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken AG wurden als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.  "BDPK-Bundeskongress 2017"; Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (www.bdpk.de). [Foto: Dietmar Gust / BDPK; Mobilfon: +49 (0)172 3016574; mail: info@gustfoto.de]

Dr. Ursula Becker (l.), geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe und Thomas Lemke (r.), Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken AG wurden als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.
„BDPK-Bundeskongress 2017“; Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (www.bdpk.de).
[Foto: Dietmar Gust / BDPK; Mobilfon: +49 (0)172 3016574; mail: info@gustfoto.de]

Im Rahmen der Mitgliederversammlung verabschiedeten sich Prof. Dr. Michael Philippi, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der SANA-Kliniken AG und Ilona Michels, ehemaliges Vorstandsmitglied der Allgemeine Hospitalgesellschaft AHG. Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe und Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana-Kliniken AG wurden als neue Mitglieder in den Vorstand gewählt. Dr. Michael Philippi und Dr. Ulrich Wandschneider wurden nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Vizepräsidenten des BDPK zu Ehrenmitgliedern ernannt.

 

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.

Nähere Informationen: http://www.bdpk.de


AHG-Kliniken heißen jetzt MEDIAN

Pressemitteilung

Berlin, 01.06.2017

 

Aufgrund der Zusammenführung der AHG mit MEDIAN vollziehen die AHG Kliniken jetzt auch im Namen offiziell den Wechsel. Zum 1. Juni werden bundesweit alle 45 Kliniken und Therapiezentren umbenannt.

Der Name „AHG“ geht, bewährte Leistung und Behandlungsqualität bleiben: Im Rahmen der Zusammenführung der AHG mit MEDIAN, welche mit dem Verkauf der AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG  im Herbst letzten Jahres begann, vollziehen die Kliniken und Therapiezentren der AHG jetzt auch offiziell den Namenswechsel. Zum 1. Juni 2017 ändern alle Häuser ihren Namen in „MEDIAN“, verbunden mit dem Ortsnamen und stellenweise auch mit der medizinisch-therapeutischen Ausrichtung. Kai Swoboda, COO von MEDIAN: „Wir freuen uns, dass die Zugehörigkeit zu MEDIAN nun auch nach außen sichtbar wird. Wir sind ein Unternehmen, das zusammengehört und weiter zusammenwächst.“

Zahlreiche Umstellungen in der Verwaltung – keine Änderungen für Patienten und Partner

Für die Verwaltung der Kliniken und Therapiezentren bringt der Namenswechsel zahlreiche Umstellungen mit sich. Sie reicht von der Außenbeschilderung bis zu Briefbögen, E-Mail-Adressen und den Namensschildern der Mitarbeiter. „Die Umstellung wird ihren großen Start zum 01. Juni haben, dann jedoch viele kleine sukzessive Schritte nach sich ziehen“, äußert Kai Swoboda weiter. „Die Patienten und Bewohner werden davon nichts spüren. Die bewährte hochqualitative Behandlung in den bisherigen AHG-Kliniken wird ebenso bleiben, wie das bewährte Fachpersonal. Darüber hinaus werden die therapeutischen Potenziale der Kliniken sogar noch weiter wachsen.“

MEDIAN weiter auf Wachstumskurs

Der Zusammenschluss von MEDIAN und AHG ist ein Gewinn für alle Beteiligten. MEDIAN hat durch den Kauf der AHG sein hochklassiges Portfolio gezielt um Kernkompetenzen im Bereich Psychosomatik, Sucht und Wiedereingliederung erweitert. „Wir haben mit den Kliniken und Therapiezentren der AHG starke und zukunftsfähige Standorte übernommen, die wir als Teil unserer Wachstumsstrategie konsequent weiterentwickeln werden“, so CEO Dr. André M. Schmidt. „ Unser Ziel ist ein bundesweit flächendeckendes Leistungsangebot mit höchster Behandlungsqualität und bestem Patientenservice. Durch die AHG sind wir diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen.“ Die AHG hatte in den vergangenen Jahren bereits deutliche Akzente bei der Vernetzung stationärer, ambulanter und nachsorgender Angebote gesetzt.

Zusammenschluss sichert gute Zukunft

Für die ehemaligen AHG-Häuser bedeutet der Zusammenschluss vor allem eine Stärkung für die Zukunft. Die inhaltlichen und regionalen Schwerpunkte der AHG in Westdeutschland passen genau zu den bisherigen Standorten von MEDIAN. Entsprechend wurden bereits gezielte Investitionen in Immobilien vorgenommen und Wege zum gegenseitigen Austausch des bestehenden therapeutischen Know-hows beschritten. So hat MEDIAN die medizinischen Kompetenzen der AHG-Kliniken bereits mit dem eigenen Know-how in Medical Boards zusammengeführt.

Über MEDIAN

MEDIAN ist in den vergangenen sechs Jahren zum bundesweit größten privaten Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen gewachsen und kann heute auf rund 17.500 Betten und Behandlungsplätze in 121 Kliniken und Einrichtungen (davon 73 stationäre Reha-Kliniken) verweisen Die rund 15.000 Beschäftigten von MEDIAN behandeln und betreuen derzeit jährlich mehr als 225.000 Patienten und Bewohner in 14 Bundesländern.

 

Kontakt:

MEDIAN Unternehmenszentrale
Dr. Frank Grundmann
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Bismarckstr. 105
10625 Berlin
Telefon: +49 (0)30 53 00 55-161
Telefax: +49 (0)30 53 00 55-144
E-Mail: frank.grundmann@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

 


DGIV legt Positionspapier zur Bundestagswahl vor

Donnerstag, 01. Juni 2017

Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V.

Pressemitteilung DGIV

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V. (DGIV) hat ein Positionspapier zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung vorgelegt. Die DGIV fordert in dem Papier u. a. die Einrichtung eigener „Leistungserbringer-Verbünde“, die sich aus Kooperationsgemeinschaften zwischen Krankenhäusern und Versorgungseinheiten aus dem vertragsärztlichen Bereich zusammensetzen: „Die in dieser neuen Versorgungsform zusammengeschlossenen Leistungserbringer müssen in der Lage sein, den Patienten einen ggf. sektorenübergreifenden Patientenpfad unter einem Dach zu eröffnen“, heißt es in dem DGIV-Papier.

DGIV-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer sieht die bisherigen Versuche, behandlungsrelevante Kooperationen der klassischen Vertreter der beiden Hauptsektoren ambulant und stationär umzusetzen, in der Regelversorgung an gewissen Grenzen angekommen. Bereits das Sondergutachten 2012 des Sachverständigenrates Gesundheit „Wettbewerb an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Gesundheitsversorgung“ enthalte dazu Analysen und noch nicht umgesetzte Empfehlungen, die auch heute noch aktuell sind. An diese Erkenntnisse, so Spitzer, könne angeknüpft werden, u. a. auch, um den vom Gutachten geforderten „sektorenübergreifenden einheitlichen Ordnungsrahmen“ endlich Realität werden zu lassen.

Die DGIV fordert, integrierte Versorgungslösungen schneller in die Regelversorgung zu implementieren: „Die Erfahrungen aus den bisherigen Versuchen zur besseren Verzahnung der sektoralen Leistungserbringung zeigen, dass unterschiedliche Ansätze endlich zu einer konsistenten Gesamtkonzeption zusammengeführt werden müssen,“ so Spitzer. Die DGIV stehe bereit, hier nicht nur wirkungsvolle Hilfestellung bei der politischen Umsetzung solcher Konzepte zu geben, sondern auch anhand erfolgreicher Beispiele aus der (Selektiv-)Versorgungspraxis aufzuzeigen, an welchen Kriterien sich zukünftig eine effiziente und versorgungsrelevante integrierte Versorgungslandschaft orientieren sollte.

Das Positionspapier der DGIV kann in Langversion und als Executive Summary auf der DGIV-Webseite www.dgiv.org abgerufen werden.

Kontakt:

Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer
Vorsitzender des Vorstandes der DGIV
Deutsche Gesellschaft für
Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e. V.
Friedrichstraße 183, D-10117 Berlin
Tel.: 0 30 / 44 72 70 80
Fax: 0 30 / 44 72 97 46
Mail: info@dgiv.org
Web: www.dgiv.org
V. i. S. d. P.: Prof. Dr. med. Stefan G. Spitzer, Vorsitzender des Vorstandes