Mittwoch, Mai 24th, 2017

 

vdek-Pflegelotse gehört zu „Deutschlands besten Online-Portalen 2017“

Pressemitteilung – Verband der Ersatzkassen e.V.

Website nach Überarbeitung mit Infos zur Pflegereform, optimierter Suche und im „Responsive Design“

Berlin – Der vdek-Pflegelotse ist in Berlin mit dem Preis „Deutschlands beste Online-Portale 2017“ ausgezeichnet worden. Das Webangebot des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) erhielt die Auszeichnung als Preisträger in der Kategorie „Vergleichsportale Pflegedienste & Pflegeheime“. Der Fernsehsender n-tv und das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hatten den Internet-Award 2017 erstmalig verliehen. Grundlage für die Preisvergabe war eine repräsentative Online-Befragung zwischen Februar und März 2017 zu rund 300 Webangeboten unterschiedlicher Art. Mehr als 20.000 Kundenmeinungen holten die Marktforscher hierfür ein. Bewertet wurden die Webseiten in den Bereichen „Angebot und Leistung“, „Kundenservice“ sowie „Internetauftritt“. Darüber hinaus gaben die Befragten an, für wie empfehlenswert sie die Portale einstufen.

Der vdek-Pflegelotse ist auch in die Internetauftritte der BARMER, Techniker Krankenkasse (TK), DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännischen Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse und der HEK – Hanseatischen Krankenkasse integriert und kann dort von den Versicherten und Interessierten abgerufen werden.

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, sagte bei der Preisverleihung: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Es ist schön, dass der Pflegelotse den Versicherten eine wertvolle Hilfe bei der Suche nach einer passenden Pflegeeinrichtung oder einem passenden Pflegedienst bietet. Für uns ist die Ehrung Ansporn, weiter an der Optimierung der Website für die Versicherten zu arbeiten.“

Die vdek-Website www.pflegelotse.de ist einer der Marktführer unter den Informationsportalen für Pflegeeinrichtungen und verzeichnet rund 1,2 Millionen Besuche pro Monat. Das Online-Portal des vdek gibt mit bundesweit rund 25.000 Einträgen eine umfassende Übersicht stationärer Pflegeeinrichtungen, ambulanter Pflegedienste und häuslicher Betreuungsdienste. Alle Daten werden regelmäßig aktualisiert. Mit einem klaren und aufgeräumten Erscheinungsbild bietet der vdek-Pflegelotse seit seiner Überarbeitung Ende 2016 zudem eine noch höhere Nutzerfreundlichkeit: Auf einen Blick informiert die Webseite u. a. über die Größe und Qualität der Einrichtungen (Pflegenoten) sowie ihre Preise. Bei einer Vielzahl von Häusern können sich Nutzer über Bilder einen ersten Eindruck verschaffen.

Darüber hinaus zeigt das Portal an, ob die stationäre Pflegeeinrichtung mit dem Gütesiegel „Grüner Haken“ für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität zertifiziert wurde. Der Pflegelotse ist werbefrei und wurde ganz aktuell für seine besonders hohe Barrierefreiheit von einer unabhängigen Prüfstelle mit 96,75 von 100 Punkten ausgezeichnet (Gesamtbewertung: „sehr gut zugänglich“, Infos unter www.bitvtest.de).

Eine zusätzliche Hilfe bei der Wahl der Pflegeeinrichtung oder des Pflegedienstes bieten spezielle Checklisten auf www.pflegelotse.de: Versicherte und ihre Angehörigen können sich anhand der Listen ein umfassendes Bild der verschiedenen Anbieter machen. Ein FAQ-Katalog beantwortet alle wichtigen Fragen zur sozialen Pflegeversicherung, insbesondere zu den Neuerungen durch die Pflegereform seit 1. Januar 2017.

Weitere Informationen:
Informationen zur Pflegereform und den neuen Leistungen für Pflegebedürftige gibt es auch auf der Website des vdek unter www.vdek.com/fokus/pflegereform.html.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen nahezu 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:
– BARMER
– Techniker Krankenkasse (TK)
– DAK-Gesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse
– hkk – Handelskrankenkasse
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
* (sortiert nach Mitgliederstärke)

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 320 sowie weiteren 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Presse:

Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
presse@vdek.com
www.vdek.com


Auszeichnung durch die DVfR: Dr. Harry Fuchs erhält Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2017

v.l.: Arnd Longrée, Edelinde Eusterholz, Prof. Dr. Felix Welti, Marion Rink, Verena Bentele, Dr. Harry Fuchs, Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Markus Hofmann (DGB)

Für sein außerordentliches Engagement für die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen in Deutschland wurde Dr. Harry Fuchs am 18. Mai mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2017 geehrt. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) das Lebenswerk von Dr. Fuchs, der sich als unabhängiger Sozialrechtsexperte konsequent für Anwendung und Umsetzung des SGB IX im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention eingesetzt hat.

v.l.: Arnd Longrée, Edelinde Eusterholz, Prof. Dr. Felix Welti, Marion Rink, Verena Bentele, Dr. Harry Fuchs, Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Markus Hofmann (DGB)

v.l.: Arnd Longrée, Edelinde Eusterholz, Prof. Dr. Felix Welti, Marion Rink, Verena Bentele, Dr. Harry Fuchs, Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Markus Hofmann (DGB)

„Sein Lebenslauf ist ein beeindruckendes Zeugnis von Arbeit für die Rehabilitation behinderter Menschen im Hauptamt und im Ehrenamt, gestaltend, beratend und wissenschaftlich, mit Blick auf Gesetzgebung, Verwaltung und Selbstverwaltung, Leistungserbringung und Interessenvertretung, Forschung und Lehre“, führte Prof. Dr. Felix Welti von der Universität Kassel in seiner Laudatio während der Hauptvorstandssitzung in Berlin aus.

Seit den 60er Jahren ist Dr. Harry Fuchs in vielen Gremien für Institutionen und Personen tätig und vertritt als kritischer Geist die Interessen von Rehabilitanden. Als unabhängiger Sachverständiger wirkt Dr. Fuchs seit 1996 u.a. beratend in den Bereichen Gesundheitswesen, Rehabilitation, Pflegeversicherung, aber auch Alterssicherung und Finanzierung von Sozialleistungssystemen an der Vorbereitung von Gesetzesvorhaben mit. Maßgeblich hat er an der Entwicklung und Weiterentwicklung des Neunten Sozialgesetzbuches sowie der Pflegeversicherung mitgewirkt. In den letzten Jahren hat sich Dr. Fuchs aktiv und kritisch an der Diskussion um das Bundesteilhabegesetz beteiligt und engagiert sich nun, wo das Bundesteilhabegesetz beschlossen ist, für dessen Umsetzung. Derzeit begleitet Dr. Fuchs in Nordrhein-Westfalen ein Anwenderforschungsprogramm zur Teilhabeförderung in der Altenpflege. Ziel ist es, zusammen mit der Caritas in Köln Ende 2019 ein Handbuch zur Organisation von Teilhabe in Altenheimen vorzulegen.

Dr. Fuchs ist Mitglied der DVfR und gehört dem Hauptvorstand seit 2004 an.  In den Gremien und bei vielen Tagungen der Vereinigung hat er sich mit Analysen und Vorschlägen für ein modernes System der Rehabilitation und Teilhabe eingebracht, stets mit Blick auf die Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind. Auch im Beirat des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht www.reha-recht.de der DVfR arbeitet er aktiv mit.

Seinen umfassenden Sachverstand über das komplexe Sozialrecht, die Praxis des Sozialleistungssystems und die sozialpolitischen Entwicklungsbedarfe in Deutschland stellt Dr. Fuchs konsequent im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit zur Verfügung. Er gestaltet nicht nur den Austausch in fachlichen Gremien engagiert mit, sondern berät ehrenamtlich auch Selbsthilfeverbände und ratsuchende Betroffene, die sich bei Problemen des Zugangs zu Rehabilitationsleistungen an ihn wenden.

„Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation ehrt mit Harry Fuchs einen Menschen, der für den notwendigen Anteil von Verwaltung, Recht und Politik am Fortschritt der Rehabilitation steht. Sie ehrt ihn stellvertretend für viele, die sich in Verwaltung, Selbstverwaltung und Verbänden dafür einsetzen, die Rehabilitation zu verbessern. Und sie ehrt einen einzigartigen Menschen, der sich um die Rehabilitation besonders verdient gemacht hat“, schließt Prof. Dr. Welti seine Laudatio.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille.