Dienstag, Mai 23rd, 2017

 

Ausschreibung des Reha-Zukunftspreises 2017

Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V. (BDPK) setzen sich für die Weiterentwicklung der Rehabilitation in Deutschland ein und fördern mit dem „Reha-Zukunftspreis“ 2017 erneut Best-Practice-Beispiele, die mit ihren Innovationen die rehabilitative Versorgung inspirieren und verbessern. Vergeben werden drei unterschiedlich dotierte Auszeichnungen:

1. Preis: 3.000 Euro
2. Preis: 1.500 Euro
3. Preis: 500 Euro.

Bewerben können sich Einzelpersonen sowie Rehabilitationseinrichtungen jeder Größe und Trägerform. Eingereicht werden können abgeschlossene Arbeiten, zum Beispiel Studienarbeiten, veröffentlichte Projektberichte sowie Projektvorhaben, die Potenzial zur erfolgreichen praktischen Umsetzung haben. Die eingereichten Arbeiten dürfen nicht an anderer Stelle zur Preisbewerbung eingereicht sein oder bereits einen Preis erlangt haben. Bewerbungen können bis zum 29. September 2017 beim IQMG eingereicht werden (info@iqmgberlin.de).

Die Auswahlkommission besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Rehabilitationsträger, der Rehabilitationsforschung und des IQMG/BDPK. Alle eingereichten Arbeiten und Projekte werden von den Jurymitgliedern nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Originalität/Innovation
  • verbesserte Versorgung/Umsetzbarkeit
  • effizienter Einsatz von Ressourcen.

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der IQMG-Jahrestagung am 29. November 2017. Weitere Informationen finden Sie auf der  IQMG-Homepage. Die Reha-Zukunftspreise 2016 erhielten eine Studienarbeit zu den Effekten eines Wii Fit Plus-Trainingsprogramm für Patienten mit Multiple Sklerose, webbasierte Reha-Nachsorgeprogramme für onkologische und adipöse Patienten sowie das Konzept eines interdisziplinären Aufnahmeteams in der neurologischen Reha. Weitere Informationen zu den Preisträgern 2016 finden Sie ebenfalls auf der IQMG-Homepage.


Kurz vor dem Start: Der RehaKongress 2017

Der RehaKongress 2017 steht in den Startlöchern: Auf Einladung der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH treffen sich am 29. und 30. Mai Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Physiotherapeuten und Kostenträger zum intensiven Erfahrungsaustausch im Freiburger Konzerthaus. Der diesjährige Kongress widmet sich unter dem Motto „Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“ gleich zwei zentralen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin. Gemeinsam mit den renommierten Referentinnen und Referenten dürfen sich die Teilnehmer auf zwei spannende Tage mit hochkarätigen Vorträgen und Workshops freuen. Gleichzeitig feiern die RehaZentren unter dem Motto „10 starke Jahre im Verbund der RehaZentren“ ihr erstes rundes Jubiläum. Entsprechend steht am ersten Kongresstag mit einem Festvortrag ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: Prof. Isabell M. Welpe spricht über „Das demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt“. Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung unter: www.rehakongress.de.

„Für unseren inzwischen 9. RehaKongress haben wir uns thematisch für gleich zwei zentrale Disziplinen der Rehamedizin entschieden, die beide – insbesondere vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft – zunehmend in den Fokus rücken: Psychosomatik und Neurologie. Und: Wie in den vergangenen Jahren steht bei unserem Kongress eines ganz besonders im Vordergrund: Die aktive Förderung und Unterstützung des rehabilitationswissenschaftlichen Wissenstransfers sowie Erfahrungsaustausches zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin aber auch sektorenübergreifend“. So Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbh und Dr. med. Robert Nechwatal, Wissenschaftlicher Leiter des RehaKongress zur zentralen Thematik.

Gerade in den letzten zehn Jahren machen psychische und psychosomatische Erkrankungen einen immer größeren Anteil im Diagnose- und Behandlungsspektrum aus. Eine Zunahme, die in der entsprechenden Zahl an Arbeitsunfähigkeitstagen und Frühberentungen deutlich wird. Wie kaum eine andere medizinische Disziplin müssen Psychiatrie und Psychologie laufend auf gesellschaftliche und soziale Entwicklungen reagieren. Die sich verändernden Lebensumstände schaffen neue Risikofaktoren und wirken sich auf die Verlaufsformen der Erkrankungen aus. Dementsprechend widmet sich der erste Kongresstag dem Schwerpunkt „Psychische Gesundheit im gesellschaftlichen Kontext“.

Gleichzeitig eröffnet der Fortschritt in Forschung und Wissenschaft neue präventive, diagnostische und therapeutische Ansätze in der Behandlung neurologischer Krankheitsbilder, gerade auch an der Schnittstelle zur Psychosomatik. Diesen trägt der zweite Kongresstag mit dem Schwerpunkt „Neurorehabilitation zwischen Motorik, Kognition und Psyche“ Rechnung.

Wie in den vergangenen Jahren konnten die RehaZentren Baden-Württemberg wieder zahlreiche renommierte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Akut- und Rehamedizin, Physiotherapie aber auch Psychotherapie als Referenten für das umfangreiche Fortbildungsprogramm mit Vorträgen und Workshops gewinnen.

10 starke Jahre im Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg
Neben dem medizinischen und wissenschaftlichen Austausch bietet der RehaKongress 2017 auch den Rahmen für eine ganz besondere Feier: Das 10-jährige Jubiläum der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH.

2007 fiel der Starschuss:
Die Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg wurden in die RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH ausgegliedert. Damit wurden die öffentlich-rechtlichen Eigenbetriebe als Verbund zu einer gemeinnützigen GmbH-Tochter der DRV Baden-Württemberg.

„In den vergangenen 10 Jahren haben wir uns als Verbund mit Leistungsstärke und Innovationskraft zu einem der zentralen Anbieter von Präventions-, Reha- und Nachsorgeleistungen- in Baden-Württemberg und darüber hinaus entwickelt. Das Jubiläum ist uns Anlass, sowohl auf eine 10-jährige erfolgreiche Zeit zurückzublicken als auch uns mit Kraft, Energie und Zuversicht den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Entsprechend begleitet uns das Motto „10 starke Jahre im Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg“ nicht nur durch unseren RehaKongress sondern durch das ganze Jahr“, so Geschäftsführerin Dr. Constanze Schaal.

Aus Anlass des Jubiläums dürfen sich die Kongress-Teilnehmer und Gäste auf ein Highlight besonders freuen: In ihrem Festvortrag „Das demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt“ wirft Prof. Isabell Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Strategie und Organisation an der Technischen Universität München einen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der sich verändernden Arbeitswelt. Beginn ist am ersten Kongresstag um 16.45 Uhr im Vortragssaal.

Weitere Informationen und ausführliches Vortragsprogramm
Weitere Informationen zum RehaKongress 2017 sowie das ausführliche Vortragsprogramm finden Sie auf der eigens eingerichteten Internetseite:
www.rehakongress.de

Anmeldung für Pressevertreter
Pressevertreter sind herzlich eingeladen, den RehaKongress 2017 zu besuchen, gerne auch an einzelnen Tagen oder für bestimmte Vorträge. Sollten Sie weitergehende Informationen wünschen, vermitteln wir Ihnen gerne einen kompetenten Interviewpartner. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um eine kurze Anmeldung über das Formular, das auf der Internetseite www.rehakongress.de zum Download für Sie bereit steht.

RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg
Der seit 2009 jährlich stattfindende RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin für Mediziner, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegemitarbeiter und weitere Experten aus den Bereichen Rehabilitation und Prävention entwickelt. Ziel der Kongressreihe ist es, den rehabilitationsmedizinischen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin, aber auch sektorenübergreifend zu fördern und zu unterstützen.

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de
Tel.: 0711 6994 639 20
Fax: 0711. 6994 639 11