Mittwoch, Mai 3rd, 2017

 

AHG Klink für Psychosomatik in Bad Dürkheim öffnete nach umfassender Sanierung die Türen

Sanierungsarbeiten waren umfangreicher als geplant / Belegschaft freut sich nach neun Monaten auf die Rückkehr ins normale Arbeitsleben / 130 Patienten werden in den kommenden zwei Wochen erwartet

Bad Dürkheim. Die AHG Klinik für Psychosomatik in Bad Dürkheim hat seit dem 10. April ihren Betrieb wieder aufgenommen. Nach fast neun Monaten umfassender Sanierung konnte nun der größte Teil der Beschäftigten an seinen Arbeitsplatz zurückkehren und die Therapiearbeit in der frisch renovierten Klinik wieder aufnehmen. Rund 130 Patienten erwartet das Haus bereits in den nächsten Wochen.

Bauarbeiten dauerten länger als geplant
„Die Arbeiten am Gebäude haben sich von einer überschaubaren Teilsanierung zu einer letztendlich doch sehr umfangreichen grundsätzlichen Sanierung entwickelt“, erklärt Andreas Wirth, Geschäftsbereichsleiter Süd-West der MEDIAN Kliniken. „Wir haben in den 1981 erstellten Gebäuden zur Erfüllung moderner Brandschutzvorschriften erhebliche bauliche Anpassungen vorgenommen – mit diesem Umfang hatte zunächst niemand gerechnet.“ MEDIAN hatte im Juli 2016 die AHG Klinikgruppe mit 45 Häusern und damit auch die Sanierungsaufgaben an der AHG Klinik für Psychosomatik übernommen.

Ende Juni läuft es wieder ohne Einschränkungen
Bereits vor dem Stichtag der Wiedereröffnung am 10. April half die Belegschaft mit viel Engagement, die Therapieräume und Büros für den Neustart vorzubereiten. „Im Namen der Klinikleitung darf ich mich sehr herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement bedanken“, freut sich Chefarzt Dr. med. Peter Deibler. „Für uns ist das ein Zeichen, wie hochmotiviert das ganze Team hinter der Klinik steht. Wir hoffen, dass wir schon bald den normalen Klinikbetrieb wieder aufnehmen können.“ In einem ersten Schritt sollen in den kommenden zwei Wochen rund 130 Rehabilitanden zur Behandlung an die Kurbrunnenstraße kommen. Ende Juni, so die Planung bei MEDIAN, soll die psychosomatische Rehabilitationsklinik mit ihren 244 Betten dann wieder voll belegt sein.

Über MEDIAN
MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akut-krankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Unternehmensgruppe B.V. & Co. KG
Andreas Wirth
Geschäftsbereichsleiter Süd-West
Chemnitzer Straße 2 | 67433 Neustadt
Tel.: +49(0)30 530055-411 | Fax: +49(0)30 530055-499
E-Mail: andreas.wirth@median-kliniken.de
Web: www.median-kliniken.de | www.median-premium.de


Prof. Dr. Rolf Meermann mit Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen ausgezeichnet

Dr. Martina Wenker Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (äkn), übergab die Ehrenplakette an Prof. Dr. med. habil. Dipl. Psych. Rolf Meermann. Foto: MEDIAN

Pressemitteilung

 Dr. Martina Wenker Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (äkn), übergab die Ehrenplakette an Prof. Dr. med. habil. Dipl. Psych. Rolf Meermann. Foto: MEDIAN

Dr. Martina Wenker Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (äkn), übergab die Ehrenplakette an Prof. Dr. med. habil. Dipl. Psych. Rolf Meermann. Foto: MEDIAN

Bad Pyrmont. Prof. Dr. med. habil. Dipl. Psych. Rolf Meermann, Medizinisch-Wissenschaftlicher Direktor Psychosomatik bei MEDIAN, ist am 29. März durch die Präsidentin Dr. Martina Wenker die Ehrenplakette der Ärztekammer Niedersachsen (äkn) verliehen worden. Diese Auszeichnung erhält der namhafte Psychiater und Verhaltensmediziner für sein Engagement in der humanitären Arbeit und der Versorgung besonders hilfsbedürftiger Patientengruppen. Prof. Meermann hat sich während seiner fast 30jährigen Tätigkeit als Ärztlicher Direktor der AHG Psychosomatischen Klinik Bad Pyrmont und als apl. Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover neben Forschung und Patientenversorgung vor allem für die Ausbildung junger Mediziner und Psychologen stark gemacht. Darüber hinaus setzte er sich in besonderem Maße für traumatisierte Menschen und Soldaten in Kriegsgebieten ein. Prof. Meermann habe durch dieses Engagement über die normale ärztliche Tätigkeit hinaus den ärztlichen Stand nach außen hin positiv vertreten, heißt es in der Laudatio der Vorstandsvorsitzenden der Bezirksstelle Hannover der äkn, Dr. Cornelia Goesmann. Die Ehrenplakette wird als höchste Auszeichnung der Niedersächsischen Ärztekammer nur selten verliehen.

Kontakt:

MEDIAN Kliniken
Leiter Marketing, Kommunikation & CRM
Dr. Frank Grundmann
Bismarckstraße 105
D-10625 Berlin
Telefon +49 (0) 30 / 53 00 55 – 161
Telefax +49 (0) 30 / 53 00 55 – 144


Neuer Meister in der Rehatechnik verstärkt das Team

Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein gewinnt neuen Experten

 „Mich hat es wieder in den Fingern gejuckt“, erzählt Reinald Büchner-Jahrens. Der Orthopädietechnik-Meister arbeitete in den vergangenen Jahren beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Seit April leitet er die Abteilung Rehatechnik der Therapiedienste Volmarstein (TDV). „Ich freue mich, die Menschen wieder selbst mit den nötigen Hilfsmitteln zu versorgen“, betont er. „Die enge Zusammenarbeit mit vielen Fachbereichen, mit den Orthopädischen Kliniken und der Behindertenhilfe ist schon besonders in Volmarstein.“

Die Abteilung Rehatechnik ist Teil des Hilfsmittelkompetenzzentrums Volmarstein (HKV). Die Kunden werden mit Hilfsmitteln wie Rollatoren, Roll-, und Elektrorollstühlen sowie mit individuellen Sitzschalen für die Rollstühle versorgt. Durch die Modernisierung der Herstellungsverfahren konnten nicht nur die Rehatechnik, sondern auch die Orthopädie-Schuhtechnik und die Orthopädietechnik die Fertigungszeiten deutlich verringern. „Menschen mit Handicaps haben schon genug Hürden im Alltag zu bewältigen. Sie brauchen schnelle und bestmögliche Hilfe“, so Stefan Frisch, Betriebsleiter des Hilfsmittelkompetenzzentrums.

Die Therapiedienste Volmarstein sind ein Tochterunternehmen der Ev. Stiftung Volmarstein. Das Team hat langjährige Erfahrung in der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Handicap und mit Problemen am Bewegungssystem. Das Unternehmen ist Dienstleister in den Bereichen Rehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Prävention und Sport sowie Spezialist in der Versorgung von Hilfsmitteln der Bereiche Orthopädietechnik, Orthopädie-Schuhtechnik und Rehatechnik. Die enge, professionelle Verzahnung mit allen Bereichen der Evangelischen Stiftung Volmarstein ermöglicht eine umfassende Versorgung aus einer Hand.

Kontakt:

Therapiedienste Volmarstein GmbH, Lothar-Gau-Str. 11, 58300 Wetter

Geschäftsführer Christian Meise, Tel. 02335/639-4107, E-Mail: meisec@esv.de


Großer Schritt für Kleine: Flexirente gibt Kindern Recht auf Rehabilitation

Neues Gesetz stärkt stationäre Gesundheitsmaßnahmen für kleine Patienten – noch immer stellen zu wenige Eltern einen Reha-Antrag

BAD FÜSSING/KÖLPINSEE. Viele Kinder, denen eine Kinderrehabilitation helfen kann, werden künftig vom neuen Flexirentengesetz profitieren. Denn: Jetzt steht ihnen und allen anderen chronisch kranken Kindern diese Maßnahme auch rechtlich zu. Dr. med. York Dhein, der Vorstandsvorsitzende Johannesbad Unternehmensgruppe, wertet das als Meilenstein für viele Betroffene. Im „Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“, kurz Flexirentengesetz, ist der Anspruch auf Kinderreha jetzt verankert. „Sie ist nun eine Pflichtleistung der Deutschen Rentenversicherungsträger. Das war eine ganz wichtige Entscheidung für die Gesundheit der Kinder“, sagt Dr. York Dhein. Anspruch auf eine Reha haben betroffene Kinder jetzt auch alle zwei Jahre und nicht wie bisher im vierjährigen Turnus.

Lange haben Verbände für diesen Durchbruch gearbeitet. Die häufigsten Indikationen für eine Kinderreha, auch in der Johannesbad Fachklinik Ostseestrand auf Usedom, sind Erkrankungen der Atemwege und der Haut sowie Adipositas und psychische Krankheiten wie beispielsweise AD(H)S. „Gerade bei diesen Krankheiten sind regelmäßige Reha-Aufenthalte entscheidend für eine langfristig anhaltende Besserung“, erklärt Dr. York Dhein. Anschließend sind die Kinder und Jugendlichen seltener auf starke Medikamente angewiesen. Das Ziel der Behandlung ist die spätere Erwerbsfähigkeit der Betroffenen. Dazu gehören nun mit dem Flexirentengesetz auch die Schul- und Ausbildungsfähigkeit. Bislang vorhandene Indikationsbeschränkungen wurden aufgehoben. „Das ist ein großer Fortschritt“, lobt der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe.

Mehr chronisch Kranke – weniger Anträge
Immer mehr Kinder leiden an chronischen Krankheiten – 3,2 Millionen waren es 2013 laut Robert-Koch-Institut und damit 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Die Zahl der Anträge für Kinderrehabilitation hingegen geht kontinuierlich zurück. Waren es im Jahr 2008 nach Angaben der Deutschen Ärztezeitung noch 37.568 Anträge, sanken sie bis 2013 um 29 Prozent. Ein möglicher Grund: Die Antragstellung ist für viele Eltern schwierig. Auch Kinder- und Hausärzte wagen sich oft nicht daran. Dr. York Dhein sagt: „Mit dem neuen Gesetz zur Flexirente zeigt sich deutlich: Die Rentenversicherungen haben ein Interesse an der Kinderreha.“ In 75 Prozent aller beantragten Kinderreha-Maßnahmen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) die Kosten. Bis zum 31.07.2018 wird die DRV eine detaillierte Richtlinie zur Kinder- und Jugendrehabilitation vorlegen, die sich an den Ansprüchen im Flexirentengesetz orientiert.

Klarer Weg in die Reha
Der Weg zu einer Kinderreha ist klar vorgegeben – und von Eltern einfach zu beantragen: Dem Antrag ist ein Bericht des Arztes mit den medizinischen Befunden beizulegen; anschließend entscheidet die Antragsstelle je nach Art und Schweregrad der gesundheitlichen Einschränkungen, ob das Kind ambulant oder stationär behandelt wird. Stationäre Heilverfahren wie auf Usedom in der Johannesbad Fachklinik Ostseestrand dauern für Kinder mit Atemwegserkrankungen durchschnittlich drei Wochen, für Adipositas-Patienten sind es bis zu sechs Wochen.

Bis zum zehnten Geburtstag der jungen Reha-Patienten übernimmt der Kostenträger – Rentenversicherung oder Krankenkasse – auch die Reisekosten für Begleitpersonen. Älteren Kindern steht eine Begleitung nur dann zu, wenn schwerwiegende Gründe dafür sprechen. Dies sind: Entwicklungsverzögerungen, körperliche Beeinträchtigung (wie beispielsweise Rollstuhl), fehlende Gruppenfähigkeit, mangelndes Sozialverhalten. Kliniken für Kinderrehabilitation wie die Johannesbad Fachklinik Ostseestrand auf Usedom verfügen über Schulen, in denen die Kinder während ihres Aufenthaltes unterrichtet werden. Sollte der Kostenträger einen Antrag auf eine Kinderrehabilitation ablehnen, sollten Eltern mit dem Arzt oder auch der Wunschklinik den Widerspruch innerhalb der Frist von vier Wochen formulieren.

Vier Schritte zur Kinderreha:

  1. Holen Sie die Reha-Empfehlung vom Kinder- und Jugendarzt, Kinder- und Jugendpsychiater oder Hausarzt ein.
  2. Stellen Sie den Antrag an den Kostenträger. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind gleichrangig für die Erbringung stationärer Leistungen zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen zuständig. Formulare finden Sie unter: www.ostseestrandklinik.de.
    Legen Sie dem Antrag auf die Kinder- und Jugendrehabilitation einen ärztlichen Bericht inklusive medizinischer Befunde bei und senden Sie alles per Post an den Kostenträger.
  3. Melden Sie sich nach Antragsbewilligung an der Klinik an und klären Sie den Termin für den Reha-Aufenthalt. Der Kostenträger empfiehlt der Familie – abhängig von der Grunderkrankung Ihres Kindes – eine passende Reha-Einrichtung, Eltern können aber auch eine Wunschklinik bei Antragsstellung angeben.
  4. Bei der Anmeldung können Eltern Fragen hinsichtlich Anreise, Gepäck, Unterbringung, Schulunterricht direkt mit der gewählten Reha-Klinik klären.

26. Fachtagung Management in der Suchttherapie am 26. und 27. September 2017 in Kassel

26. September 2017bis27. September 2017

Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss) veranstaltet am 26. und 27. September 2017 wieder seine Management-Tagung in Kassel. Eröffnet wird die Tagung mit einem Blick auf das große Ganze: Dr. Rainer Schlegel, Präsident des Bundessozialgerichts, erläutert Ziele und Bedeutung der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland. Es folgen Vorträge zu aktuellen Entwicklungen speziell im Suchthilfesystem sowie zur Wirksamkeit der Suchtreha.

Ein Vortrag von Seiten der Deutschen Rentenversicherung behandelt die transparente Vergabe und Vergütung von Reha-Leistungen. Weitere Tagungsbeiträge befassen sich mit neuen Anforderungen in den Bereichen Antikorruption und Datenschutz in der medizinischen Reha sowie mit der Frage, wie Reha-Einrichtungen in Krisenfällen nach außen und innen richtig kommunizieren.

Auch aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen werden bei der Tagung wieder betrachtet. Dieses Jahr stehen die Themen Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung, Auswirkungen des BTHG, Umsatzsteuer bei klinikinternen Erträgen sowie Erfahrungen mit dem Gesetz zur Umsetzung der Bilanzrichtlinie (BilRUG) im Mittelpunkt. Außerdem werden neue Wege für die Personalgewinnung in Zeiten des Fachkräftemangels aufgezeigt.

Programm und Einladung folgen im Juli 2017 per E-Mail, per Post und auf www.suchthilfe.de