Dienstag, Mai 2nd, 2017

 

Behandlungsleitlinie für Hochdruckerkrankungen im Kindesalter vorgestellt

 

Kinderärzte sollen Blutdruck kontrollieren

 

Mannheim/Heidelberg – Immer mehr Kinder und Jugendliche haben einen zu hohen Blutdruck, weil sie übergewichtig sind. Eine europäische Leitlinie fordert deshalb, dass Kinderärzte bei Vorsorgeuntersuchungen den Blutdruck kontrollieren. Eine Mitinitiatorin begründet den Schritt auf einem Symposium der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® auf dem 123. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Mannheim.

 

Hochdruckerkrankungen, auch Hypertonie genannt, waren bei Kindern früher seltener. „Betroffen waren in der Regel Kinder mit angeborenen Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße oder der Nieren“, berichtet Professor Dr. med. Elke Wühl, Oberärztin der Sektion Pädiatrische Nephrologie am Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. „Eine Behandlung der Hypertonie in diesen Fällen ist seit langem Routine. Die Senkung des Blutdrucks kann häufig weitere Organschäden verhindern“, fährt die Expertin fort, die sich auf die Behandlung von Nierenerkrankungen bei Kindern spezialisiert hat. Seit einigen Jahren steigt aber die Zahl der Kinder, bei denen der Blutdruck ohne zugrundeliegende Erkrankung erhöht ist. Die Ursache ist dann oft ein zu hohes Körpergewicht: „Jedes vierte Kind mit Fettleibigkeit leidet unter Bluthochdruck“, sagt Professor Wühl, Mitglied der Kommission Hypertonie bei Kindern und Jugendlichen der Hochdruckliga. Bei übergewichtigen Kindern liege der Anteil bei etwa sieben Prozent. Aber auch normalgewichtige Kinder können an Bluthochdruck erkranken.

 

Die European Society of Hypertension (ESH) hat deshalb im letzten Jahr ihre Leitlinien zur Behandlung von Hochdruckerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen überarbeitet. Bekräftigt wird die Forderung, dass Kinderärzte und Hausärzte den Blutdruck bei allen Kindern und Jugendlichen kontrollieren sollen. „Ab dem 3. Lebensjahr sollte dies bei jeder ärztlichen Vorstellung erfolgen“, so Professor Wühl. Bei jüngeren Kindern sei eine Blutdruckmessung in der Regel nur bei Risikofaktoren, wie zum Beispiel nach Frühgeburt oder bei angeborenen Herzerkrankungen und Nierenerkrankungen notwendig.

 

Die Diagnose eines Bluthochdrucks bei Kindern und Jugendlichen ist nicht einfach. Der Kinderarzt benötigt spezielle Blutdruckmanschetten, deren Breite und Länge dem Oberarm der Kinder angepasst sein muss. Der Blutdruck ist bei Kindern und Jugendlichen niedriger als bei Erwachsenen. Professor Wühl erläutert: „Ein Wert von 120 zu 80 mm Hg, der für Erwachsene optimal ist, ist bei einem 12-Jährigen gerade noch normal, bei einem 6-Jährigen zu hoch, bei einem 3-Jährigen ist es eine schwere Hypertonie und bei einem Neugeborenen ein Notfall.“ Die Leitlinie der ESH enthält deshalb Tafeln, die die Blutdruckgrenzen für die verschiedenen Lebensalter anzeigen. Ab dem 16. Lebensjahr gelten dann die Empfehlungen für Erwachsene, bei denen die Obergrenze bei 140 zu 90 mm Hg liegt.

 

Die Behandlung erfolgt bei übergewichtigen Kindern zunächst durch eine Änderung des Lebensstils. Das Ziel ist eine Gewichtsabnahme um ein bis zwei Kilo im Monat. Dies bedeutet mehr Sport und eine gesunde Ernährung. Professor Wühl erklärt: „Die Kinder müssen auf übermäßigen Zuckerkonsum und Softdrinks verzichten sowie die Zufuhr von Fett und Salz einschränken.“ Empfohlen werden reichlich Früchte, Gemüse, und Ballaststoffe. Dazu kommen mindestens 60 Minuten am Tag Sport. Außerhalb der Schule sollten die Kinder weniger als zwei Stunden am Tag sitzend verbringen.

 

„Wenn die Kinder abnehmen und Sport treiben, normalisiert sich in der Regel auch der Blutdruck“, berichtet Professor Wühl. Gelingt dies nicht, sollten die Ärzte sich jedoch nicht scheuen, Arzneimittel zu verordnen. Die meisten Hochdruckmedikamente seien gut verträglich und bei Kindern und Jugendlichen ebenso effektiv wie bei Erwachsenen. Wird der Blutdruck nicht kontrolliert, drohen bereits im Jugendalter erste Folgeschäden. Dazu gehören eine Verdickung des Herzmuskels und der Blutgefäße, die Vorboten für eine Gefäßverkalkung sein können. Dass sich ein Bluthochdruck mit der Zeit auswächst, ist selten. „Blutdruckveränderungen bei Heranwachsenden setzen sich ins Erwachsenenalter fort“, sagt Professor Wühl. Experten bezeichnen dies als „Tracking-Phänomen“.

 

 

Quelle:

Lurbe E, Agabiti-Rosei E, Cruickshank JK, Dominiczak A, Erdine S, Hirth A, Invitti C, Litwin M, Mancia G, Pall D, Rascher W, Redon J, Schaefer F, Seeman T, Sinha M, Stabouli S, Webb NJ, Wühl E, Zanchetti A. 2016 European Society of Hypertension guidelines for the management of high blood pressure in children and adolescents. Journal of Hypertension 2016; 34: 1887-920

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27467768

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Terminhinweis:

 

Pressekonferenz der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL)® Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention anlässlich des Welt Hypertonie Tages (17. Mai 2016)

„Hypertonie in Bewegung“

Termin: Montag, 15. Mai 2017, 12.30 bis 13.30 Uhr

Ort: Dependance der DGIM, Oranienburger Straße 22, 10117 Berlin

 

Vorläufiges Programm/Referenten

 

„Ich bleib mir treu.“ – Jahresthema der Deutschen Hochdruckliga. Warum Arzt und Patient den Therapieerfolg nur gemeinsam erzielen können.

Prof. Dr. med. Bernhard Krämer

Vorsitzender der DHL ®, Direktor der V. Medizinischen Klinik UMM Universitätsmedizin Mannheim

 

Erhöhter Blutdruck im Alter – Was sollten die Patienten, was die pflegenden Angehörigen beachten?

Prof. Dr. med. Peter Trenkwalder

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DHL®, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Klinikum Starnberg

 

Bluthochdruck bei Frauen – Geschlechtsspezifische Aspekte als besondere Herausforderung?

Dr. med. Ute Seeland

Institut für Geschlechterforschung in der Medizin, Charité Universitätsmedizin Berlin

 

Automatische Blutdruckmessung im Alltag – aber richtig!

Prof. Dr. med. Bernd Sanner

Vorstandsmitglied der DHL®, Ärztlicher Direktor, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Kardiologie, Lungenheilkunde und Schlafmedizin Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal gGmbH

 

Moderation: Anne-Katrin Döbler, Pressestelle DHL®, Stuttgart

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Ihr Kontakt für Rückfragen:

Pressestelle Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL®
Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
Stephanie Priester/ Sabrina Hartmann

Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart

Telefon:  +49 711 89 31-649, Fax  -167

Mail:        priester@medizinkommunikation.org, hartmann@medizinkommunikation.org

Web:       http://www.ich-bleib-mir-treu.de/start.html, www.hochdruckliga.de

 

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Über die Deutsche Hochdruckliga DHL®- Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention

Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® bündelt die Expertise zur arteriellen Hypertonie in Deutschland. Gegründet 1974, engagiert sie sich seitdem für eine bessere Versorgung von Menschen mit Bluthochdruck. Weltweit bleibt Bluthochdruck die größte Gefahr für die Gesundheit. Deshalb verfolgt die DHL® das Ziel „30-50-80“: Jeder Mensch ab 30 Jahren sollte seinen Blutdruck kennen. Ab 50 sollte der Blutdruck bei jedem kontrolliert und gut eingestellt sein. Menschen mit 80 sollten nicht an Folgeschäden des Bluthochdrucks wie Schlaganfall oder Herzinfarkt leiden.

 

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Patientenverfügung: Die eigenen Wünsche verbindlich festhalten

München. Der Bundesgerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung die Anforderungen an eine wirksame Patientenverfügung präzisiert. Die Entscheidung stärkt die Patientenautonomie und formuliert konkrete Voraussetzungen für die Verbindlichkeit des Patientenwillens.

Nachdem der BGH erst im letzten Jahr eine wichtige Entscheidung zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gefällt hat (siehe Pressemitteilung des Informationsdienstes Notar und Recht vom 23. August 2016), ist nun erneut eine höchstrichterliche Entscheidung zu Wirksamkeit und Auslegung von Patientenverfügungen ergangen. „Dies verdeutlicht die Wichtigkeit und Aktualität des Themas in einer alternden Gesellschaft bei zunehmendem medizinischen Fortschritt“, so Dr. Florian Meininghaus, Geschäftsführer der Landesnotarkammer Bayern.

Hat der Betroffene in einer wirksamen Patientenverfügung für den Fall seiner späteren Einwilligungsunfähigkeit festgehalten, dass er in gewisse ärztliche Behandlungen einwilligt bzw. sie untersagt, so ist dieser Wille zu respektieren. Damit eine Patientenverfügung wirksam ist, muss sie jedoch ausreichend bestimmt formuliert sein. Das erfordert eine konkrete Äußerung des Betroffenen, welche spezifischen ärztlichen Maßnahmen – z.B. eine künstliche Ernährung durch eine Magensonde – er wünscht oder ablehnt. Darüber hinaus, so hat der BGH nun konkretisiert, muss die Patientenverfügung eine konkrete Beschreibung der Behandlungssituationen enthalten, in denen sie gelten soll. Nach Ansicht des Gerichts muss sich also feststellen lassen, in welcher Situation welche ärztlichen Maßnahmen durchgeführt werden bzw. unterbleiben sollen.

Allgemeine Anweisungen wie der Wunsch, ein „würdevolles Sterben“ zuzulassen, sind vor diesem Hintergrund grundsätzlich nicht ausreichend. Andererseits dürfen nach der neuen BGH-Entscheidung die Anforderungen an die Bestimmtheit einer Patientenverfügung auch nicht überspannt werden: „Maßgeblich ist nicht, dass der Betroffene seine eigene Biografie als Patient vorausahnt und die zukünftigen Fortschritte in der Medizin vorwegnehmend berücksichtigt.“ Im Zweifelsfall ist die Patientenverfügung daher unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles auszulegen. Dadurch kann zwar auch eine uneindeutig formulierte Patientenverfügung Wirkung entfalten, gleichwohl besteht die Gefahr von Streitigkeiten über den Willen des Patienten.

Lässt sich auch durch Auslegung keine hinreichend bestimmte Willensäußerung ermitteln und ist die Patientenverfügung deshalb nicht verbindlich, ermitteln die Gerichte den mutmaßlichen Willen des Patienten. Dabei sind neben früheren Äußerungen des Betroffenen dessen ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen unter die Lupe zu nehmen. Dies birgt umso mehr Potential für Konflikte zwischen den Angehörigen – Konflikte, die niemandem nützen, am wenigsten dem betroffenen Patienten.

Im konkret entschiedenen Fall war ein Streit zwischen dem Ehemann und dem Sohn einer wachkomatösen Patientin entbrannt, ob eine Fortsetzung der künstlichen Ernährung dem Willen der Patientin entspreche. Aus der Patientenverfügung ergab sich einerseits, dass in bestimmten Behandlungssituationen nicht näher beschriebene „lebensverlängernde Maßnahmen“ unterbleiben sollten, andererseits, dass die Patientin „aktive Sterbehilfe“ ablehne. „Dieser Streit wäre vermieden worden, wenn die Patientenverfügung erst gar keinen Zweifel über den Willen der Patientin hätte aufkommen lassen“, erläutert Dr. Meininghaus. „Eine professionelle Beratung durch einen Notar bietet insoweit Gewähr für die Wirksamkeit und eindeutige Formulierung der Patientenverfügung.“

Pressekontakt:

Herr Claudius Eschwey
Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Landesnotarkammer Bayern
Ottostraße 10/III
80333 München
Telefon: +49 89 55166-0
Telefax: +49 89 55166-234

Nach dem Unfall der Neustart als Kosmetikerin

Tatjana Schlag bei der Behandlung ihrer Mitschülerin, © H. Blumentritt, BFW Leipzig
Tatjana Schlag bei der Behandlung ihrer Mitschülerin, © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Tatjana Schlag bei der Behandlung ihrer Mitschülerin, © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Ein ganz normale Behandlungssituation: Die Kundin liegt auf dem Stuhl, den Kopf zur Kosmetikerin gewandt. Mit leichten Handbewegungen wird das Gesicht massiert. Die zarte Stimulation wird nicht nur die Haut glätten, sondern den Körper in ein neues Gleichgewicht bringen. Die Gesichtsmassage wirkt sich zudem positiv bei Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Nervosität, Stress und Verspannungen aus. Die Kundin wird somit entspannt und zufrieden das Kosmetikstudio wieder verlassen. Soweit ein Stück Alltag aus dem Beruf der Kosmetiker.

Das mag für die meisten Kosmetikerinnen und Kosmetiker auch so stimmen, wenn sie die Behandlungen an Gesicht, Schultern und Füßen durchführen. Für Tatjana Schlag stellt sich dieser Arbeitsalltag schon jetzt, während ihrer Umschulung im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig), anders dar.

Die junge Frau absolviert gerade ihre Umschulung zur Kosmetikerin in der Leipziger Bildungseinrichtung im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation.

Mit ihren Händen massiert sie leicht das Gesicht einer Mitschülerin, die sich als Modell zur Verfügung gestellt hat. Heute steht Gesichtsmassage auf dem Stundenplan. Am Kopfende des Behandlungsstuhls sitzend sieht man Tatjana Schlag nicht an, welche Behinderung sie hat.

Mit 18 wurde sie mit ihrem Motorrad von einem PKW mitten in einer Kurve von der Straße gedrängt. Bei dem Unfall verlor sie ihr Bein, war ein Jahr krank. Das veränderte ihr Leben.

Die damalige Ausbildung zur Altenpflegerin konnte Tatjana Schlag mit dieser körperlichen Einschränkung nicht mehr fortsetzen. Ihre ehemalige Chefin bot ihr jedoch einen Arbeitsplatz in der Verwaltung an. Das war es aber nicht, was sie sich vom Leben vorgestellt hatte. Die Familie stand ihr zur Seite, machte ihr Mut. Und ihr wurde schnell klar, dass sie noch jung sei und etwas anderes machen musste.

Die zuständige Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Dresden half ihr dabei, herauszufinden, wohin sie sich jetzt beruflich entwickeln könnte. Eines stand für Tatjana Schlag fest: Sie wollte im medizinischen Bereich bleiben. Im Süden der Republik testete man ihre Eignung als Augenoptikerin. Das Ergebnis: Sie war für diesen Beruf nicht geeignet.

Und so landete sie auf Empfehlung im Januar 2015 in der Umschulung zur Kosmetikerin im BFW Leipzig. Nach dem ersten Umschulungsjahr hat sich für die jetzt 21-Jährige herausgestellt: Es ist ihr Traumberuf. Rückblickend sagt die junge Frau mit den langen roten Haaren, dass sie von Anfang an ein gutes Gefühl hatte. Das begann, als sie von der Ausbilderin Simone Schüler durch die Ausbildungsräume geführt wurde. In der Umschulungsklasse wurde sie gut aufgenommen trotz und wegen ihrer Behinderung. Die Mitschülerinnen sieht man in den Pausen um den Rollstuhl stehen oder sie schieben Tatjana Schlag auch gern mal durch die langen Flure der Reha-Bildungseinrichtung. Das mache die fast familiäre Atmosphäre und Hilfsbereitschaft aus, von der Tatjana Schlag schwärmt.

An ihrer neuen Berufschance mag sie, dass sie sie mit ihrer Behinderung selbstständig ausüben kann. Gelernt hat sie das u.a. im BFW Leipzig. Manchmal schmerzt das linke Bein, dann wechselt sie auf den Rollstuhl. Im BFW Leipzig findet sie während ihrer Umschulung ideale Bedingungen. Etwas anders war es während ihrer betrieblichen Lernphase. Das Kosmetikstudio im Südraum von Leipzig ist noch nicht behindertengerecht ausgestattet. Also bestritt sie ihre praktische Zeit dort durchgängig mit ihrer Prothese. Das war für Tatjana Schlag in Ordnung und die Chefin war sehr begeistert von ihrem Können und ihrem Engagement für die Arbeit. Diese Praxisarbeit war eine gute Schule für später. So konnte sie sich testen, ob der Alltag so zu bewältigen ist. Und es machte ihr auch Spaß.

Sie weiß aber noch nicht, ob sie einmal in einem Kosmetiksalon arbeiten wird. Vielleicht bildet sich Tatjana Schlag weiter, um Visagistin beim Film oder Fernsehen zu werden. Das ist ihr Traum. Sie sei ja noch jung genug. Für die Verwirklichung ihrer Lebensträume ist noch viel Zeit. Hauptsache man ist glücklich und gesund, meint sie.

Jetzt ist die junge Frau wieder im Umschulungsalltag und erweitert ihr Wissen, bringt die Erfahrungen aus dem Kosmetikstudio mit ein. Das Modell, ihre Mitstreiterin in der Kosmetikumschulung am BFW Leipzig, genießt sichtlich die Gesichtsmassage von Tatjana Schlag.

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Erstellt: Michael Lindner

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern sie tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig
gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
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