Montag, April 24th, 2017

 

Start der Infomobiltour des BFW Leipzig zur beruflichen Rehabilitation in Döbeln

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.
Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall.

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS zu Fragen der beruflichen Rehabilitation und dem Wiedereinstieg in Arbeit nach Krankheit oder Unfall. © A. Starke, BFW Leipzig

Am 5. Mai 2017 startet der weiße BARKAS zu seiner siebten Infomobiltour durch Mitteldeutschland. Erste Station des Beratungsteams des Berufsförderungswerks Leipzig (BFW Leipzig) ist Döbeln. Dort können sich Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen über neue Wege in Arbeit durch eine Umschulung bzw. Qualifizierung informieren.

Von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr werden Corinna Schulze und Steffen Gonsior aus dem BFW Leipzig auf dem Niedermarkt/Ecke Bäckerstraße ihre Beratungsgespräche zur beruflichen Rehabilitation durchführen. „Wir erweitern in den Sommermonaten unser Beratungsangebot für Interessenten, die nicht zu der monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig oder zur Beratung in eine unserer fünf Außenstellen kommen können“, erläutert Steffen Gonsior vom Bereich Marketing des BFW Leipzig. „Wir haben Informationen für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall ihre bisherige Tätigkeit nicht mehr ausführen können. Wir erklären Zugangswege zur beruflichen Rehabilitation und Chancen, um durch das Erlernen eines neuen Berufes wieder in Arbeit kommen zu können.“

Das breite Spektrum reiche von über 45 Qualifizierungs- und Umschulungskursen im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich über Vermittlungsmaßnahmen bis hin zu Angeboten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Bei diesem Vor-Ort-Termin könne man bereits auf einzelne Fälle genauer eingehen und weitere Beratungstermine in der Außenstelle des BFW Leipzig in Döbeln sowie in Leipzig vereinbaren.

Steffen Gonsior stellt die positiven Aspekte noch einmal in den Vordergrund. „Zum einen erhalten betroffene Menschen eine zweite Chance auf einen Neubeginn im Arbeitsleben. Zum anderen könnten Unternehmen besonders auf diese Menschen bauen, die hoch motiviert die berufliche Qualifizierung absolvieren.“ Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Seit sechs Jahren ist so der weiße BARKAS als Infomobil in der Region Mitteldeutschland unterwegs, um Betroffene vor Ort zu beraten. Auf dem Plauener Spitzenfest wird die nächste Station der Infomobiltour am 17. Juni 2017 sein. In den Frühjahrs- und Sommermonaten fährt der weiße BARKAS insgesamt 6 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an. Interessenten können vorab die Termine auf dieser Seite des BFW Leipzig einsehen: www.bfw-leipzig.de/infomobiltour.html

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Weitere Termine der Infomobiltour:

Plauen: 17.06.2017, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Fußgängerpassage
Borna: 20.07.2017, 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr, auf dem Wochenmarkt
Grimma: 04.08.2017, 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr, auf dem Marktplatz
Naumburg: 16.08.2017, 9:00 Uhr bis 15.00 Uhr, Vorplatz vorm Amtsgericht
Eilenburg: 14.09.2017, 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr, auf dem Marktplatz

BFW Leipzig
Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig
gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: www.bfw-leipzig.de/presse


Innovative Hilfen für Senioren: Auf der REHAB neueste Rollatoren, Rollstühle, Scooter & Co. entdecken und testen

HUR verspricht effektives Training mit dem Rollstuhl (Bildnachweis: HUR)
Pressemeldung, 24.04.2017Mobilität ist auch im Alter ein Grundbedürfnis und für viele Senioren zentraler Aspekt für ihre Lebensqualität. Neben klassischen Rollatoren sind Elektromobile (so genannte Scooter) oder Rollatoren mit Elektroantrieb immer beliebter bei älteren Menschen. Zusatzausstattungen wie Regenschirm- und Getränkehalterung, Notruf und Diebstahlsicherung oder das Zusammenklappen auf Knopfdruck machen sie zum idealen Begleiter im Alltag.

Auf der REHAB vom 11. bis 13. Mai 2017 zeigen rund 200 Aussteller ihre Mobilitäts- und Alltagshilfen und davon rund zehn Scooter-Anbieter die aktuellen Must-Haves. Besucher können die Fahrgeräte und Mobilitätshilfen direkt vor Ort vergleichen und ausprobieren. Insgesamt präsentieren über 400 Aussteller aus 18 Ländern ihre Hilfsmittel für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion auf der 19. REHAB in der Messe Karlsruhe. Nähere Informationen unter www.rehab-karlsruhe.de

Per Knopfdruck mobil: Für Personen, die längere Strecken nicht mehr zu Fuß gehen möchten oder können, ist das Elektromobil „circu Transformer“ der circu plus GmbH eine praktische Sache: Mit einer maximalen Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von zirka 15 Kilometern können Nutzer damit sowohl im Innenbereich, beispielsweise in der Wohnung, im Einkaufszentrum oder in öffentlichen Einrichtungen, als auch draußen vielseitig eingesetzt werden. Ganz bequem können Nutzer den 25 Kilogramm „leichten“ Scooter per Fernbedienung zusammenklappen und zum Beispiel im Kofferraum verstauen.

Sicher mit E-Antrieb: Der elektrisch unterstützte Rollator „ello“ von eMovements leistet vor allem beim Bergauf-Schieben, Abbremsen und Überwinden von Hindernissen wie Bordsteinkanten sichere Hilfestellung ohne zusätzlichen Kraftaufwand. Die Basis bilden bewährte Rollator-Modelle, die durch eine zum Patent angemeldete Grifftechnologie zur Steuerung und einen speziell entwickelten Radnabenantrieb ergänzt werden. Weitere Funktionen wie ein integrierter Notruf, eine Diebstahlsicherung, eine Ortungsfunktion, eine Beleuchtung und eine automatische Bremse dienen der sicheren und bequemen Fortbewegung. Auf der REHAB wird „ello“ erstmals präsentiert.

Rückenfreundlicher Faltrollstuhl: Besonders Faltrollstühle sind häufig für Rollstuhlnutzer schon nach kürzerer Zeit unbequem. Eine fehlende Unterstützung der Lendenwirbelsäule führt zu einer schlechten Haltung, die wiederum Schmerzen verursachen kann. Mit dem neuen Leichtgewicht-Faltrollstuhl „STRONGBACK“ bietet die Besco Medical Medizin- und Rehaprodukte GmbH eine Lösung: Durch dessen ergonomische Form wird vermieden, dass der Sitzende in sich zusammensackt und die Bandscheibe einem hohen Druck ausgesetzt ist. Der Sitzwinkel richtet das Becken für eine korrekte Sitzhaltung aus. Die gebogene Rückenlehne unterstützt die natürliche Form der Lendenwirbelsäule und fördert so einen gesunden aufrechten, bequemen Sitz. Durch sein geringes Gewicht von 11,2 Kilogramm zählt dieser Faltrollstuhl zu den leichtesten seiner Klasse und ist dank seines durchdachten, faltbaren Designs mühelos zum Beispiel im Kofferraum zu transportieren. „STRONGBACK“ wird auf der REHAB vorgestellt und ist ab Ende April 2017 verfügbar.

Fit bleiben mit rollstuhlgerechtem Training: Senioren und Menschen mit Handicap können mit HUR Trainingsgeräten sicher und rollstuhltauglich trainieren: Denn die besonders innovative Technologie der pneumatischen Widerstanderzeugung – d.h. über Druckluft statt über herkömmliche Gewichtsplatten – erlaubt einen sehr niedrigen Startwiderstand und lässt Steigerungen in 100 Gramm-Schritten zu. Mit der neuesten Serie „Smart Touch“ ist das Training einfacher denn je: Widerstand, Wiederholungen, Hebelarme werden auf elektronischem Wege automatisch eingestellt. Das macht sie zu praxisgerechten Begleitern beim medizinischen Krafttraining. Das niedrige Einstiegsgewicht und die stufenlose Erweiterung verhelfen gerade Senioren und Menschen mit einer Einschränkung zu schnell sichtbaren Erfolgen und motivieren zu einer dauerhaften Integration des Trainings im Alltag.

Easy über Berg und Tal: Die Schiebe- und Bremshilfe „CAMILINO“ der AAT Alber Antriebstechnik GmbH unterstützt Angehörige beim bergauf und bergab schieben des Rollstuhls oder bei längeren, kräftezehrenden Fahrten. Sie ist kompakt, knapp 1,8 Kilogramm leicht, mit integriertem Akku und an nahezu alle handelsüblichen Rollstühle anbaubar. Eine weitere wesentliche Unterstützung bietet der ermüdungsfrei zu bedienende Fahrhebel. Die Höhenverstellung des ergonomisch gestalteten Bediengriffes ermöglicht eine persönliche Anpassung und damit verbunden ein entspanntes Bedienen. Die integrierte Federung sorgt schließlich für einen konstanten Anpressdruck und damit für ein sicheres, komfortables Fahren bergauf wie bergab.

Pressekontakt:

Karlsruher Messe- und Kongress GmbH

Marion Künstel
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E-Mail: marion.kuenstel@messe-karlsruhe.de
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Dr. Susanna Smolenski erhält Bundesverdienstkreuz

Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat Ex-Bundespräsident Joachim Gauck Frau Dr. Susanna Smolenski, ehemalige Chefärztin der Abteilung für Psychiatrie II der Dr. von Ehrenwall´schen Kliniken in Bad Neuenahr-Ahrweiler, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Schloss Bellevue in Berlin statt und galt vor allem den über viele Jahre von Frau Dr. Smolenski wahrgenommenen zahlreichen ehrenamtlichen Aufgaben, insbesondere im Dienste benachteiligter Frauen.

 

Die Verdienste von Frau Dr. Susanna Smolenski

Seit der ersten Vollversammlung am 23.08.2001 hat Frau Dr. Smolenski an dem vom Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Ahrweiler moderierten Runden Tisch „Keine Gewalt gegen Frauen“ teilgenommen. Sie hielt dabei Vorträge und gestaltete zahlreiche Informationsveranstaltungen. Daneben beteiligte sie sich an der Einrichtung von Arbeitsgruppen, die von Gewalt betroffene Frauen mit dem Ziel der Aufsuchenden Hilfe unterstützt haben.

Frau Dr. Smolenski hat die Care-Teams der Arbeitsgruppe „Soforthilfe in Not“ gemeinsam mit der Kriminalpolizei zur Vorbeugung sekundärer Traumatisierungen geschult und im Einzelcoaching unterstützt. In den letzten zehn Jahren wurden dabei mehrere Care-Teams ausgebildet.

Im Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ hat Frau Dr. Smolenski die Vernetzung mit der niedergelassenen Ärzteschaft vorangebracht. Dabei lud sie zu Treffen ein, stellte Informationsmaterial zusammen und unterstütze die Ärzte mit dem Bestreben, die Früherkennung von Gewalt gegen Frauen zu verbessern.

Frau Dr. Smolenski hat sich weiter im Frauenforum engagiert und die Funktion der zweiten Vorsitzenden über mehrere Jahre innegehabt. Sie organisierte in dieser Eigenschaft Weiterbildung, Vorträge und Diskussionen. Daneben hielt sie zahlreiche Vorträge zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ vor Polizeiorganisationen, Laieneinrichtungen, Feuerwehr, Katholischen Frauen und vor dem Bündnis der NS-Verfolgten.

Frau Dr. Smolenski übernahm im Förderverein Frauenhaus e. V. vor Jahren die Schirmherrschaft und engagiert sich bis heute insbesondere in der Akquise von Fördermitteln.

Auch im kulturellen Bereich hat Frau Dr. Smolenski ehrenamtlich zahlreiche Aufgaben übernommen. Als Gründungsmitglied des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur war sie dessen Vorsitzende von 2005 bis 2008 und dessen Schriftführerin von 2011 bis 2013. Daneben war sie Dozentin am Langen-Institut für Tanztherapie in Monheim und Fachdozentin im Curriculum „Ausbildung von Fachberatern in der Psychotraumatologie“, das vom Deutschen Institut für Psychotraumatologie in Köln eingerichtet wurde. Besonders engagierte sie sich dabei im Supervisions-, Coaching- und Lehrbereich.

In den letzten Jahren war sie engagiert am Aufbau des Modellprojektes „Trauma-Ambulanzen des Landes Rheinland-Pfalz“ beteiligt.

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Kontakt:

Landesverbände der Privatkliniken in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland e. V.
Von-Leyden-Straße 23a
65191 Wiesbaden
Tel.: 0611 / 26 75 611
Fax: 0611 / 20 58 162
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Internet: www.vdpk.de

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