Freitag, April 21st, 2017

 

DVSG- Bundeskongress 2017 – Programm online

19. Oktober 2017bis20. Oktober 2017

Die Vorbereitungen für den diesjährigen DVSG-Bundeskongress: Soziale Arbeit im Gesundheitswesen – Teilhabe sozial denken und gestalten am 19. und 20. Oktober 2017 im Kongress Palais in Kassel laufen auf Hochtouren.

In zwei Plenarveranstaltungen und insgesamt 30 Foren und Workshops werden aktuelle Entwicklungen der Sozialen Arbeit in unterschiedlichen gesundheitssystemrelevanten Praxisfeldern mit einem nationalen und internationalen Fokus diskutiert. Somit sollen in Kassel Teilhabeaspekte praxis- und forschungsbezogen in den Bereichen somatische und psychiatrische Akutversorgung, medizinische, soziale und berufliche Rehabilitation, Sozialpsychiatrie, Suchthilfe, Onkologie, Pädiatrie, Geriatrie, Pflegeversorgung sowie Prävention & Gesundheitsförderung konkretisiert werden.

Das vorläufige Programm ist nun online verfügbar und Anmeldungen sind bereits möglich. Sichern Sie sich den Frühbucherrabatt bis zum 2. Juni 2017!

Informationen und Anmeldungen unter www.dvsg-bundeskongress.de. Für Fragen wenden Sie sich auch gerne an das Team der DVSG-Bundesgeschäftsstelle (030 39406454-0, bundeskongress@dvsg.org).

Pressekontakt:

Ingo Müller-Baron

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V.
Haus der Gesundheitsberufe

Alt-Moabit 91 | 10559 Berlin

T 0 67 71 59 91 24 (home office) oder 01 78 80 12 148

Ingo.mueller-baron@dvsg.org

www.dvsg.org

 


Bad Kösener MEDIAN Kliniken zeigen beim Tag der offenen Tür, was Reha kann

Pressemitteilung

21. April 2017


Besucher können sich am Samstag, den 29. April, an drei Kliniken einen eigenen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Rehabilitation machen / Breites Informationsangebot mit kostenlosen „Schnupperkursen“, Kinder-Aktionen und Leckerem aus der Klinik-Küche

er sich für Informationen rund um die Rehabilitation und das Therapieangebot einer modernen Reha-Klinik interessiert, der ist am 29. April bei den drei Bad Kösener MEDIAN Klinken genau richtig. Die Häuser an der Elly-Kutscher-Straße und Am Rechenberg öffnen dann ihre Türen für Besucher und bieten ihren Gästen von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein vielfältiges Informations- und Aktivprogramm. Es reicht von Informationsangeboten über Führungen und kostenlose „Schnuppertherapien“ bis zu Kinderprogramm und Kuchen aus der Klinik-Küche.

Vielfältiges Programm für Groß und Klein

Alle drei Häuser bieten an diesem Tag spezifische Informations- und Mitmachangebote für ihre Behandlungsschwerpunkte an. In der MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen I Am Rechenberg, die auf Orthopädie und Psychosomatik spezialisiert ist, kann man zum Beispiel in der Medizinischen Trainingstherapie unter fachkundiger Anleitung die Geräte für ein rückenbewusstes Training ausprobieren. Dazu gibt es thermische Anwendungen, Kneippgüsse und einen Yoga-Schnupperkurs. In der MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen II an der Elly-Kutscher-Straße, die Patienten in den Fachgebieten Kardiologie, Geriatrie und Neurologie behandelt, kann man darüber hinaus auch die Ergotherapie kennenlernen und im Kreativbereich Plüschtiere basteln. Die MEDIAN Kinderklinik „Am Nicolausholz“ in der Elly-Kutscher-Straße schließlich bietet vor allem für Kinder Sport und Spiele im Innen- und Außenbereich, mit Ponyreiten, Spaß-Parcours und Puppendoktor an. Für alle drei Häuser gilt: Sport- und Badesachen nicht vergessen, denn die Schwimmhallen sind an diesem Tag für alle Besucher geöffnet und bei den Therapieangeboten ist Mitmachen möglich. Zwischen allen drei Häusern pendelt übrigens der „Toskana-Erlebnis-Truck“, der die Besucher bequem von Klinik zu Klinik bringt.

 

Informationen aus erster Hand

Neben Spaß und Unterhaltung kommen natürlich auch Informationen rund um die Reha nicht zu kurz. So können sich Interessierte in den MEDIAN Saale-Kliniken Bad Kösen I und II am Stand der Sozialdienste darüber informieren, wie man einen Reha-Antrag stellt und was sich für Pflegebedürftige mit Einführung des Pflegestärkungsgesetzes konkret geändert hat. Für fachliche Fragen bieten Klinikärzte und Therapeuten Führungen durch das Haus an. Besucher können bei einem ausgeschilderten Rundgang die Kliniken und ihre Therapieräume aber auch auf eigene Faust kennen lernen. Und wer nebenbei noch etwas über seinen eigenen Gesundheitszustand lernen möchte, auf den warten Lungenfunktionstest, Blutdruckmessung und eine Diätberatung. Das komplette Programm der Kliniken finden Interessierte im Internet unter: www.median-kliniken.de

„Ehemaligen-Treffen“ in der Psychosomatik

Abseits des Besucher-Programms erwartet die MEDIAN Saale Klinik Bad Kösen I bereits am Vormittag des 29. April zahlreiche Gäste im Rahmen des „Ehemaligen-Treffens“ der Psychosomatik. Bereits zum siebten Mal treffen sich an diesem Tag Patientinnen und Patienten, die in der Klinik erfolgreich behandelt wurden. Auf dem Programm steht hier der Fachvortrag „Neuro-Enhancer“ von Dr. med. Kristian Hekimian. Anschließend können sich die Teilnehmer in Gruppen miteinander austauschen, ein Yoga-Schnupperangebot und ein Entspannungsangebot wahrnehmen oder den „Tag der offenen Tür“ besuchen.

Kontakt:

MEDIAN Saale-Kliniken Bad Kösen

Kaufmännische Direktorin

Kerstin Budde-Große

Am Rechenberg 18

06628 Bad Kösen

Telefon: +49 (0)34463 41-752

E-Mail: kerstin.budde-grosse@median-kliniken.de

Internet: www.median-kliniken.de

 

Öffentlichkeitsarbeit

Cornelia Schumann

Telefon: +49 (0)34463 42-769

E-Mail: cornelia.schumann@median-kliniken.de


MEDIAN Klinik Bad Colberg unter neuer Leitung

Bad Colberg, 21.04.2017


Sebastian Linsler (29) ist der neue Kaufmännische Leiter der MEDIAN Klinik Bad Colberg / Studierter Gesundheitsmanager bringt bereits Erfahrung aus dem Gesundheitsunternehmen MEDIAN mit / Umfangreiche Investitionen in die Modernisierung der Klinik laufen

Bad Colberg. Die MEDIAN Klinik Bad Colberg hat einen neuen Verwaltungsleiter. Der 29-jährige Sebastian Linsler hat am 1. April den Staffelstab von Ingrid Münch übernommen, die nach 26 Jahren als Kaufmännische Leiterin in den Ruhestand ging. Ingrid Münch begleitete die Klinik durch drei Jahre der Veränderung, die im Sommer 2016 durch den Wechsel zu MEDIAN erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Auf ihren Nachfolger wartet jetzt ein umfangreiches Investitions- und Modernisierungsprogramm für das Haus, mit dem MEDIAN die Klinik zukunftssicher aufstellen wird. „Wir haben uns viel vorgenommen“, erklärt Sebastian Linsler. „Mir ist es dabei ein besonderes Anliegen, dass alle wissen, wohin die Reise geht und ich werde deshalb immer ein offenes Ohr für die Anliegen aller Kolleginnen und Kollegen haben.“ Aktuell finden bereits brandschutztechnische Baumaßnahmen statt, die bis Ende 2017 andauern werden. „Unser Ziel muss es sein, die Klinik sowohl während als auch nach den Baumaßnahmen optimal auszulasten und erfolgreich ihre Zukunft zu gestalten. Diese Herausforderung können wir nur mit vereinten Kräften bewältigen und mit einem Team, das an einem Strang zieht“, so der studierte Gesundheitsmanager. Neben den Umbaumaßnahmen steht für 2017 auch die Umstellung des Qualitätsmanagement-Systems auf DEGEMED 6.0 auf dem Programm.

Erfahren im Unternehmen MEDIAN

Sebastian Linsler kennt sich bereits gut aus im Unternehmen MEDIAN. Er studierte von 2010 bis 2013 an der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) Mosbach mit dem Abschluss Bachelor of Arts im Gesundheitsmanagement. Ausbildungsstätte während des Studiums war die MEDIAN Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim, damals noch als Teil der RHM Klinikgruppe. Von Oktober 2013 bis Oktober 2015 arbeitete Linsler anschließend als Assistent der Geschäftsführung der RHM Kliniken und erlebte in den vergangenen zwei Jahren aktiv die Vereinigung des Gesundheitsunternehmens mit MEDIAN. Vor seinem Dienstantritt in Bad Colberg war Linsler bei der MEDIAN Geschäftsbereichsleitung Ost mit Sitz in Leipzig beschäftigt. Der gebürtige Baden-Württemberger hat sich in den vergangenen drei Wochen bereits gut an seinem neuen Arbeitsplatz eingewöhnt und auch seinen Wohnsitz in die Nähe von Bad Colberg verlegt. „Ich bin in Bad Colberg sehr herzlich aufgenommen worden“, freut sich der neue Kaufmännische Leiter. „Die Klinik ist gut aufgestellt und hat ein tolles, sehr qualifiziertes Team. Ich freue mich darauf, die neuen Aufgaben zusammen mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anzugehen.“

 

Über MEDIAN
MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akut-krankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Klinik Bad Colberg GmbH

Sebastian Linsler

Kaufmännischer Leiter Parkallee 1

98663 Bad Colberg

Tel.: 036871 23-2041
E-Mail: sebastian.linsler@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de


Bund fördert zukunftsweisendes Schlaganfall-Projekt

Ostwestfalen-Lippe wird Modellregion für Deutschland

Berlin/Gütersloh. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat gestern in Berlin 26 geförderte Projekte zu der in 2016 ausgeschriebenen zweiten Welle der neuen Versorgungsformen bekannt gegeben. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit Sitz in Gütersloh hat eine Förderzusage für ein einzigartiges Schlaganfall-Versorgungsprojekt in ihrer Heimatregion erhalten.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus dem Gesundheitswesen sollen 2.000 Schlaganfall-Patienten aus der Region in den kommenden drei Jahren durch Schlaganfall-Lotsen betreut werden. Das Fördervolumen für das Projekt STROKE OWL wird rund 7 Millionen Euro betragen. Die Mittel stammen aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung. Mit ihm sollen zukunftsweisende Projekte in der Gesundheitsversorgung gefördert werden. Ziel des Fonds ist es, die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu verbessern, vor allem über die Grenzen der einzelnen Gesundheitssektoren hinaus. Ambulante und stationäre Versorgung, Kliniken und niedergelassene Ärzte und Therapeuten sollen besser kooperieren, zugunsten ihrer Patienten.

Voraussichtlicher Projektstart im Herbst

Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, leitet das Projekt STROKE OWL.

Vor der endgültigen Förderzusage muss die Deutsche Schlaganfall- Hilfe ihre Projektplanung noch einmal überarbeiten und einige Positionen kürzen. Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsitzender der Stiftung, erwartet aber keine wesentlichen Hürden. Er rechnet mit einem Projektstart im Herbst 2017. In OWL erleiden pro Jahr 6.000 bis 7.000 Menschen einen Schlaganfall. Jährlich 1.000 von ihnen sollen künftig durch 15 Schlaganfall-Lotsen betreut werden. Zum Hintergrund: Akut werden Schlaganfall-Patienten in Deutschland auf mehr als 300 zertifizierten Stroke Units (Schlaganfall-Spezialstationen) hervorragend versorgt. Auch die neurologische Rehabilitation hat ein hohes Qualitätsniveau. Probleme bereitet den Patienten unser komplexes Gesundheitssystem in der Nachsorge, wenn sie mit den Folgen ihrer Erkrankung leben müssen. Vielen fehlt es an Begleitung, Beratung und an der Organisation ihrer Versorgung.

Lotsen beraten und koordinieren

Die Gütersloherin Stefanie Feldmann (rechts) gehört zu den ersten Schlaganfall-Lotsen in Deutschland. Hier berät sie eine ihrer Patientinnen.

Schlaganfall-Lotsen kommen aus einem Gesundheitsberuf (Pflege, Therapie oder ähnlich) und absolvieren eine Zusatzqualifikation in „Case Management“. Ein solches Fall-Management folgt einem klaren Ablaufschema. Es bietet sich immer dann an, wenn die Versorgung besonders komplex wird und viele Beteiligte über einen längeren Zeitraum hinweg koordiniert werden müssen: Akutklinik, Rehaklinik, Hausarzt, Neurologe, verschiedene Therapeuten, das Sanitätshaus, die Krankenkasse, die Rentenversicherung. Die meisten Patienten sind damit überfordert, diesen Prozess selbst zu steuern. Ihre Hausärzte sind es in der Regel allein zeitlich. Integrierend, koordinierend und anwaltschaftlich setzen sich die Schlaganfall-Lotsen für ihre Patienten ein. Sie sorgen für reibungslose Abläufe und für einen Kommunikationsfluss, beraten die Patienten und schalten sich insbesondere bei Problemen ein.

Uni Bielefeld leitet die Studie

Prof. Darius Günther Nabavi, Vorsitzender der Stroke Unit Kommission der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, erhofft sich durch STROKE OWL eine Verbesserung der Schlaganfall-Nachsorge in ganz Deutschland.

 

Verbunden mit dem Projekt ist eine wissenschaftliche Studie, durchgeführt durch die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Dazu werden zu Beginn und am Ende der Betreuung viele Daten der Patienten erhoben, zum Beispiel Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerte. Gemessen werden auch die Lebensqualität und die Selbständigkeit der Patienten. Alle Werte werden mit zwei Vergleichsgruppen von Patienten aus dem Siegerland verglichen, deren Alter und Lebensbedingungen den ostwestfälischen Patienten ähneln. Erwartet wird, dass die OWLGruppe gesünder abschneidet und vor allem deutlich weniger wiederholte Schlaganfälle erleidet. Auch die Fachwelt begrüßt das Projekt der Schlaganfall-Hilfe. „Deutschland soll weltweit nicht nur in der Akutversorgung des Schlaganfalls einen Spitzenplatz einnehmen, sondern künftig auch in der Nachsorge. Dazu kann dieses Projekt einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt der Berliner Neurologe Prof. Dr. Darius Günther Nabavi. Als Vorsitzender der Stroke Unit Kommission der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft ist er zuständig für die Qualitätskriterien in der klinischen Akutversorgung des Schlaganfalls.

Nahezu alle in der Region sind beteiligt

Die meisten Krankenkassen in OWL beteiligen sich an dem Projekt, ebenso wie nahezu alle neurologischen Akut- und Rehabilitationskliniken. Sollten sich die Annahmen der Deutschen Schlaganfall-Hilfe bestätigen, werden die Krankenkassen voraussichtlich die Finanzierung der Schlaganfall-Lotsen in Ostwestfalen-Lippe dauerhaft übernehmen. Das wäre modellhaft für ganz Deutschland, andere Regionen werden nachziehen. Ziel der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist es, dass Schlaganfall-Lotsen generell in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden und allen Patienten in Deutschland zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wäre das Modell möglicherweise auf andere Krankheitsbilder übertragbar.

Projekt STROKE OWL

Antragsteller und Projektleitung:

  • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Konsortialpartner (Mitantragsteller):

  • Universität Bielefeld / Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie
  • TK
  • IKK classic
  • OFFIS Institut für Informatik Oldenburg

Weitere Projektpartner:

  • Stroke Units (Schlaganfall-Spezialstationen) in OWL
  • Neurologische Rehabilitationskliniken in OWL
  • Verschiedene Ärztenetze in OWL
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
  • AOK Nordwest
  • Barmer GEK
  • DAK
  • Arbeitsgemeinschaft der Betriebskrankenkassen in Ostwestfalen-Lippe (BKK OWL)

Kontakt:

 

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Mario Leisle
Pressesprecher
Schulstraße 22
33311 Gütersloh
Telefon: +49 5241 9770-12 | Fax: +49 5241 9770-712
E-Mail: mario.leisle@schlaganfall-hilfe.de | Internet: www.schlaganfall-hilfe.de | facebook.com/schlaganfallhilfe