Mittwoch, April 19th, 2017

 

„Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“ – RehaKongress 2017 am 29. & 30. Mai in Freiburg

29. Mai 2017bis30. Mai 2017

Der RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg widmet sich in diesem Jahr gleich zwei zentralen Disziplinen der Rehamedizin: Unter dem Motto „Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“ treffen sich am 29. & 30. Mai 2017 Experten aus ganz Deutschland zum intensiven gemeinsamen Erfahrungsaustausch über die aktuellen Entwicklungen in der Prävention und Rehabilitation von psychosomatischen und neurologischen Erkrankungen. Ausführliche Informationen zu Programm und Anmeldung unter: www.rehakongress.de
Der seit 2009 jährlich stattfindende RehaKongress der RehaZentren Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin für Mediziner, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Pflegemitarbeiter aber auch Kostenträger und politische Entscheidungsträger entwickelt. Ziel der Kongressreihe ist es, den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin, aber auch sektorenübergreifend, zu fördern und zu unterstützen.

Diesem Anspruch folgend widmet sich der RehaKongress in diesem Jahr gleich zwei zentralen Disziplinen der Rehabilitationsmedizin: Unter dem Motto „“Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis“ erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei intensive Tage mit hochkarätigen Vorträgen und Workshops. Auch in diesem Jahr konnten wieder zahlreiche renommierte Referentinnen und Referenten aus der Rehabilitations- und Akutmedizin sowie den Therapiewissenschaften gewonnen werden.

Neben dem Kongressprogramm erwarten die Kongressteilnehmer noch zwei ganz besondere Highlights: Prof. Dr. Isabell Welpe mit ihrem Vortrag „Das demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt“ sowie das 10jährige Jubiläum der RehaZentren Baden-Württemberg. Dieses wird unter dem Motto „10 starke Jahre im Verbund der RehaZentren“ auch im Rahmen des Kongresses gefeiert werden.

Ausführliche Informationen rund um den RehaKongress 2017 finden Sie unter: www.rehakongress.de


Neue Checkliste bietet Bürgern Qualitätsmaßstab für Pflegeberatung

Pressemitteilung – Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)

Berlin – Beratungsangebote zur Pflege gibt es in Deutschland viele. Doch häufig ist Ratsuchenden nicht bekannt, was sie von einer guten Beratung erwarten dürfen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher eine übersichtliche Checkliste für Pflegebedürftige und Angehörige mit den zehn wichtigsten Merkmalen guter Beratung veröffentlicht.

In Deutschland erhalten 2,9 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Um Pflegebedürftige und Angehörige bei den Herausforderungen, die Pflegebedürftigkeit mit sich bringen kann, zu unterstützen, gibt es einen Anspruch auf kostenlose professionelle Pflegeberatung. Pflegegeldempfänger sind sogar verpflichtet, regelmäßige Beratungsbesuche in Anspruch zu nehmen. Solche Besuche finden über 2 Millionen Mal jährlich statt.

Gute Beratung zur Pflege hilft, die Pflege bestmöglich zu organisieren. Sie trägt dazu bei, dass Pflegebedürftige gut versorgt und Angehörige entlastet werden. Doch für viele Bürger gibt es offenbar Hürden, die Beratungsangebote zu nutzen: Laut einer repräsentativen Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) sind die Beratungsstellen oft nicht bekannt. Außerdem ist die Beratungslandschaft unübersichtlich. Mehr als 4.500 nicht-kommerzielle Angebote hat das ZQP im gesamten Bundesgebiet recherchiert – und in einer frei zugänglichen Datenbank auffindbar gemacht. Ist dann ein Angebot gefunden, bleibt allerdings die Frage, was man von der Beratung erwarten darf.

„Das Beratungsangebot zur Pflege ist regional sehr unterschiedlich. Teilweise ist es dünn gesät, andernorts so vielfältig, dass es selbst für Experten kaum durchschaubar ist. Anforderungen an Beratungsleistungen waren zudem bisher nur vage formuliert. Für Beratungssuchende ist die Qualität daher auch nur sehr schwer selbst einzuschätzen“, erläutert Dr. Ralf Suhr, Vorstandvorsitzender des ZQP.

Daher hat das ZQP nun eine Checkliste mit den zehn wichtigsten Merkmalen guter Beratung zur Pflege herausgegeben. Diese basiert auf dem im vergangenen Jahr vorgelegten „Qualitätsrahmen für Beratung in der Pflege“. Der Qualitätsrahmen formuliert umfassend die Anforderungen an gute Beratung in der Pflege und wurde vom ZQP gemeinsam mit ausgewiesenen Wissenschaftlern und anderen relevanten Akteuren erarbeitet, wie Bundesministerien, Verbrauchervertretern, Pflegekassen, Leistungserbringern und Vertretern der Pflegeberufe.

„Beratung soll pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen unterstützen, selbstbestimmt über Pflege zu entscheiden. Hohe Beratungsqualität ist ein zentraler Beitrag zu guter Pflege. Deswegen bieten wir an, unsere kostenlose Checkliste als Orientierungshilfe im Beratungsdschungel zu nutzen“, so Suhr.

Wichtige Merkmale guter Beratung sind zum Beispiel, dass die Beratung sich nach der individuellen Situation des Pflegebedürftigen richtet und die Beratungsziele mit dem Ratsuchenden abgestimmt werden. Der Berater soll für die Beratungsaufgabe qualifiziert sein und von sich aus zentrale Themen ansprechen, wie z. B. die familiäre Situation, Finanzierung der Pflege, pflegepraktische Fragen und Möglichkeiten zur Entlastung pflegender Angehöriger. Überdies klären sie über Ansprüche z. B. aus der Pflegeversicherung und zu Rechten gegenüber Pflegeanbietern auf. Zudem sollte die Beratung, wenn nötig, zeitnah – etwa 48 Stunden nach Anfrage – erfolgen.

Die vollständige Checkliste finden Sie im neuen ZQP-Themenbrief „1-BLICK Pflege“ auf der Webseite des ZQP www.zqp.de. Sie kann kostenlos bestellt werden unter bestellung@zqp.de.