Mittwoch, März 29th, 2017

 

Neuer MEDIAN Chefarzt in Bad Berka will Uni-Kontakte zum Wohl der Patienten ausbauen

Pressemitteilung

 

Bad Berka, 29. März 2017

 

Erfahrener Onkologe PD Dr. med. Andreas Willer bringt viel Know-how und Erfahrung in die MEDIAN Adelsberg Klinik mit / Vernetzung der Rehabilitation ist wichtiges Anliegen

 

PD Dr. med. Andreas Willer möchte als neuer Chefarzt Onkologie der MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka die Vernetzung mit anderen Kliniken der Region weiter ausbauen.

Die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka hat einen neuen Chefarzt der Onkologie. Seit dem 1. März hat Privatdozent Dr. Andreas Willer die Position von Dr. Regina Kobes-Schrödel übernommen, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen war. PD Dr. Willer studierte in Tübingen, Gießen und München und erhielt im Mai 1985 seine Approbation als Arzt. Der 58-jährige Mediziner bringt ein breites Wissensspektrum und viel Erfahrung für seine neue Stelle mit. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und Sportmedizin. 2004 erwarb er zusätzlich den Abschluss eines Gesundheitsökonomen. „Wir sind sehr froh, einen so erfahrenen Arzt für die Stelle gewonnen zu haben“, freut sich der Kaufmännische Leiter des MEDIAN Reha-Zentrums Bad Berka, Dennie Halupka. „PD Dr. Willer bringt nicht nur viel Know-how mit, er kennt auch Land und Leute sehr gut.“ Der gebürtige Schwabe aus der Nähe von Heidelberg ist bereits seit fünf Jahren in Thüringen. In seiner vorherigen Position war er als Chefarzt einer Reha-Klinik für Onkologie in Masserberg tätig.

Kontakte zum Wohl des Patienten nutzen

Für seine neue Position hat sich PD Dr. Willer viel vorgenommen. Vor allem plant er, die Vernetzung mit anderen Kliniken und Akteuren im Gesundheitswesen der Region auszubauen und seine guten Kontakte zum Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu nutzen. „Wir haben in Bad Berka mit drei MEDIAN Kliniken eine ganz außergewöhnlich gute fachliche Konstellation und übergreifende Zusammenarbeit“, so der neue Chefarzt. „Darüber hinaus hat die MEDIAN Adelsberg-Klinik ein engagiertes und hochkompetentes Team im Bereich der Onkologie. Diese Kombination möchte ich mit meinen Kontakten ergänzen, um unseren Patienten künftig eine noch bessere Behandlung anbieten zu können.“ PD Dr. Willer ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der American Society of Clinical Oncology (ASCO), der Thüringischen Krebsgesellschaft, in deren Vorstand er gewählt wurde, und dem Deutschen Sportärzteverband.

 Mit gutem Beispiel voran

Nicht nur fachlich, auch persönlich freut sich der verheiratete zweifache Familienvater auf die neue Stelle. „Ich bin in Bad Berka sehr herzlich aufgenommen worden“, so der neue Chefarzt. „Das hat mich besonders gefreut, weil mir persönlich ein guter Kontakt mit allen Mitarbeitern wichtig ist.“ Er selbst will dabei mit gutem Beispiel voran gehen, wie er das auch im Sinne eines gesunden Lebensstils schon macht. Der passionierte Läufer startete schon mehrfach beim Rennsteig-Staffellauf und beim Thüringer Unternehmenslauf in Erfurt.

 Über die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka

Die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka ist eine Rehabilitationsklinik für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sowie für Onkologie, Gynäkologie und Urologie. Gemeinsam mit der MEDIAN Ilmtal-Klinik Bad Berka (Rehabilitationsklinik für Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen inkl. Diabetes) und der MEDIAN Quellbrunn-Klinik Bad Berka (Rehabilitationsklinik für Psychosomatische Erkrankungen) bildet sie ein modernes medizinisches Rehabilitationszentrum, in dem die Patienten fachübergreifend betreut werden können. Die Adelsberg-Klinik arbeitet eng mit der Zentralklinik in Bad Berka (Akutklinik), dem Dialysezentrum Weimar sowie mit den Akutkliniken und den Onkologischen Praxen der umgebenden Städte zusammen.

 

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 


BDPK-Bundeskongress 2017 am 31. Mai 2017 in Hamburg

31. Mai 2017

 

„Ökonomie und medizinische Verantwortung – ein Widerspruch?“

Wie sieht die Zukunft der stationären Versorgung in Deutschland aus? Sind ökonomisches Handeln und ärztliche Sorgfaltspflicht miteinander vereinbar? Ist es verwerflich, wenn Kliniken Gewinne machen? Welche Konsequenzen hat ein ökonomisiertes Gesundheitswesen für Patienten, medizinisches Personal in Kliniken? Was braucht es, damit kranke, pflegebedürftige und alte Menschen auch künftig gut medizinisch betreut werden können?

Antworten auf diese Fragen werden auf dem BDPK-Bundeskongress am Mittwoch, 31. Mai 2017 in Hamburg diskutiert. Aufschlussreiche Impulse zum Thema „Ökonomie und medizinische Verantwortung – ein Widerspruch?“ geben Experten aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Versicherungen. Detaillierte Informationen zum Programm demnächst auf www.bdpk.de
Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de


Süßigkeiten auf Rezept

Berlin.  Süßigkeiten haben selten den Ruf gesund zu sein. Einige von ihnen könnten allerdings helfen, eine der größten deutschen Volkskrankheiten zu lindern: Demenz.

Demenz: wenn die Gegenwart der Vergangenheit weicht

Demenz ist eine komplexe Hirnkrankheit, bei der nach und nach kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten abgebaut werden. Auf Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit folgen Orientierungsprobleme und später auch eine Verringerung des Langzeitgedächtnisses. Verkürzt: bei Alzheimer, der häufigsten Demenz-Form, kann sich der Betroffene immer schlechter in der Gegenwart zurechtfinden, erinnert sich aber oft überraschend an frühere Erlebnisse aus Kindheit und Jugend.

Kindheitserinnerungen können die Gegenwart beleben

Ein Dresdner Altenheim stieß zufällig darauf, dass die Bewohner beim Anblick alter DDR-Gerätschaften ungeahnte Energien wieder entwickelten. Die Heimleitung richtete daraufhin einen Raum mit DDR-Requisiten aus allen Lebensbereichen ein. Plötzlich erinnerten sich die Bewohner wieder an Vieles, vor allem wurden sie in der Gegenwart wieder selbstständiger: Bettlägerige standen wieder auf, manche konnten wieder alleine essen, andere wieder alleine auf Toilette gehen.

Erinnerungen auch riechen und schmecken

Die vertrauten Erinnerungen haben andere Verhaltensroutinen in der Gegenwart gestärkt. Wie mag es auf einen Demenzkranken wirken, wenn er Erinnerungen nicht nur sehen und tasten, sondern auch riechen und schmecken kann: das Essen der Kindheit, genauer, besondere Leckereien, die viele Menschen mit bestimmten Personen und Erlebnissen verbinden?

Nostalgische Süßigkeiten wecken Kindheitserinnerungen

Der Berliner Online Shop MemorySweets bietet solche essbaren Erinnerungen an. In besonderen Ostpaketen wurden süße Spezialitäten aus der früheren DDR zusammengestellt. Viele der Süßigkeiten haben nicht nur ihr traditionelles Aussehen bewahrt, sie riechen und schmecken auch noch nach früher. Es verspricht zwar niemand eine Gesundung der Demenz, aber die süßen Erinnerungen können helfen, eine vertraute Umgebung zu stärken.

Pressekontakt:

MemorySweets GmbH
Kristina Schuster, Kevin Liehn
Groß-Berliner Damm 98 C-D
12487 Berlin
+49 (0)30 / 2325676-10
http://memorysweets.com
info@memorysweets.com

Bessere Versorgung von Krebspatienten: Versorgungsprogramm OSCAR gefördert durch Innovationsfonds

BKK Dachverband e.V.

Berlin.  Unter der Federführung der pronova BKK wurde in Zusammenarbeit mit dem BKK Dachverband das Versorgungsprogramm OSCAR entwickelt. OSCAR hat das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit onkologischen Erkrankungen zu verbessern. Das gemeinsame Projekt, in dem 37 Betriebskrankenkassen kooperieren, erhält eine Förderung in Höhe von 1,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds.

OSCAR stellt die Stärkung der Betroffenen bei der Krebstherapie in den Vordergrund. Durch eine speziell ausgebildete Fachkraft sollen Erkrankte im Therapieverlauf kontinuierlich unterstützt werden. Eine „Social Care Nurse“ begleitet den Patienten oder die Patientin in allen Erkrankungsphasen. So beispielsweise auch bei individuellen Entscheidungsfragen in Bezug auf unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. Ergänzende Fragebögen geben Aufschluss über die Bedürfnisse der Betroffenen und sollen dazu genutzt werden, deren Lebensqualität zu verbessern.

Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK, begrüßt die Chance, mithilfe des Innovationsfonds ein schon lange bestehendes Anliegen zu verwirklichen:

„Täglich erfahren unsere Mitarbeitenden, welche Belastung eine Krebserkrankung für die Patienten und deren Angehörige bedeuten kann. Deshalb ist es uns wichtig, die beziehungskonstante Begleitung der Betroffenen zu stärken, um auf die Bedürfnisse unserer Versicherten besser eingehen zu können.“

Vernetzung komplexer Angebote durch Social Care Nurse

Die Social Care Nurse bildet die Schnittstelle zwischen Ärzteteam, Pflegenden, Therapeuten und Sozialdienstmitarbeitern. Sie vernetzt die Betroffenen mit den psychosozialen Angeboten der Sozialleistungsträger (Krankenkasse, Pflegekasse, Rentenversicherungsträger). Insbesondere für Schwerstkranke bedeutet die Koordination der therapeutisch-diagnostischen Maßnahmen einen Gewinn an Lebensqualität – und mehr Lebenszeit außerhalb von Wartezimmern, Ambulanzen und Krankenhäusern. Kernelement des Versorgungsprogrammes ist neben der Betreuung durch die Social Care Nurse die Befragung zur Lebensqualität. Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, legt dabei den Schwerpunkt auf onkologische Patienten, die sich belastenden Systemtherapien unterziehen müssen. Dazu zählen Chemotherapien wie auch Bestrahlungen. „Wir möchten erfahren, wie es den Patienten und Patientinnen während der Therapien wirklich geht und ihnen möglichst individuelle Beratung und Unterstützung durch die Social Care Nurse zukommen lassen.“

Beteiligte Partner, wissenschaftliche Begleitung des Projekts

Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité Universitätsmedizin Berlin. Für das Training der Social Care Teams ist die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. zuständig. Weitere Konsortialpartner des erfolgreichen Förderantrages beim Innovationsfonds sind die BKK Pfalz, die BKK VBU und die Novitas BKK.

Der Innovationsfonds fördert Integrierte Versorgung und Versorgungsforschung. Er beruht auf dem 2015 verabschiedeten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz. Bis 2019 stellt die Politik einen mit jährlich 300 Mio. Euro ausgestatteten Fonds zur Verfügung. Ziel des Fonds ist die Förderung innovativer Versorgungsformen. Von den insgesamt 94 Förderanträgen kommen 26 Anträge mit einem gekürzten Projektvolumen von 111,6 Mio. EUR in den Genuss der Förderung.

Die pronova BKK ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne wie z.B. Ford, Bayer, BASF, Continental und Hapag-Lloyd entstanden. Die Kasse ist bundesweit für alle Interessierten geöffnet. Über 675.000 Kundinnen und Kunden schätzen die persönliche Betreuung, den exzellenten Service und die umfassenden Leistungen. Die pronova BKK ist mit einem dichten Geschäftsstellennetz an rund 80 Kundenservice- und Beratungsstellen vertreten. Sie gehört zu den vier größten Betriebskrankenkassen und zu den größten Krankenkassen in Deutschland. Weitere Informationen unter www.pronovabkk.de.

Der BKK Dachverband e.V. ist die politische Interessenvertretung von 78 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit rund zehn Millionen Versicherten. Mehr Informationen unter: www.bkk-dachverband.de

Pressekontakte

Christine Richter
BKK Dachverband e. V
Telefon: 030/2700406-301
E-Mail: christine.richter@bkk-dv.de 

Nina Remor
Pronova BKK
Telefon: 0214/32296 - 2305
E-Mail: nina.remor@pronovabkk.de