Freitag, März 24th, 2017

 

Die beste Luft Bayerns – Umweltministerin Scharf war zu Besuch in Oberjoch

Bad Hindelang-Oberjoch (kjf)

Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf war gestern in Oberjoch. Sie besuchte bei dieser Gelegenheit auch die Umwelt-Messstation des Landesamtes für Umwelt, die auf dem Gelände der Alpenklinik Santa Maria steht. Max Hillmeier, Tourismusdirektor der Gemeinde Bad Hindelang, schilderte der Ministerin, dass es dort nachweislich „die beste Luft Bayerns“ gibt.
Die Luft in Oberjoch gilt als die beste in Deutschland, der Ort als Mekka für Allergiker. Es gibt dort durch die Höhenlage keine Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen oder Pollen kommen nur bedingt vor. Auch die Feinstaubwerte sind äußerst niedrig.
Das tut chronisch kranken Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland sehr gut, die zur Behandlung in die Alpenklinik Santa Maria kommen. Diese Rehaklinik der KJF Augsburg ist spezialisiert auf die Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, der Haut sowie verschiedener Allergien. Durch die idealen klimatischen Bedingungen können sich die jungen Patienten erholen und Kraft für die Zukunft schöpfen, viele schlafen dort erstmals seit langem wieder durch.

 

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 4.000 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 80.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Domkapitular Armin Zürn.
Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter www.kjf-augsburg.de.

Mehr Besucher, mehr Aussteller, mehr politische Diskussionen

Auftaktveranstaltung der therapie Leipzig mit MdB Maria Michalk, Dirk van den Heuvel, Ulrike Steinecke, MdB Daniela Kolbe, Dr. Constanze Schaal und Joscha Brunßen (v.l.) Foto: Leipziger Messe GmbH / Martin Klindtworth

Nachricht vom 23.03.17 | therapie Leipzig


therapie Leipzig überzeugt auf ganzer Linie – Interdisziplinäre Ansätze wichtiger denn je

Drei Tage lang war die Leipziger Messe in Bewegung – im wahrsten Sinne des Wortes. Insgesamt 16.100 [2015: 15.300] Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Ärzte sowie Sporttherapeuten und -wissenschaftler trafen sich zur therapie Leipzig, um neue Therapieansätze kennenzulernen oder Bekanntes zu vertiefen. Interdisziplinär, evidenzbasiert und praxisorientiert waren dabei die Schlagworte. Zudem wurden aktuelle gesundheits- und berufspolitische Entwicklungen seitens der Heilmittelverbände sowie Vertretern des Deutschen Bundestages diskutiert. Themen wie Vergütung und Akademisierung standen dabei im Fokus.

Auftaktveranstaltung der therapie Leipzig mit MdB Maria Michalk, Dirk van den Heuvel, Ulrike Steinecke, MdB Daniela Kolbe, Dr. Constanze Schaal und Joscha Brunßen (v.l.) Foto: Leipziger Messe GmbH / Martin Klindtworth

Auftaktveranstaltung der therapie Leipzig mit MdB Maria Michalk, Dirk van den Heuvel, Ulrike Steinecke, MdB Daniela Kolbe, Dr. Constanze Schaal und Joscha Brunßen (v.l.) Foto: Leipziger Messe GmbH / Martin Klindtworth

„Mehr Besucher, mehr Aussteller und ein Zuwachs im Kongress führen eine Erfolgsgeschichte fort, die sich – wie ich finde – sehen lassen kann“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Bereits zu Beginn standen die Zeichen auf Erfolgskurs. 354 Aussteller [2015: 315] und damit 12 Prozent mehr als zur Veranstaltung 2015, unterstrichen den Zuspruch der Industrie für diese einmalige Verbindung aus Messe und Kongress. Mit dem erneuten Besucherrekord hat die therapie Leipzig ihre Position als Branchenprimus im deutschsprachigen Raum bestätigt.“

Den Kongress der therapie Leipzig nutzten in diesem Jahr 3.100 [2015: 2.850] Teilnehmer zur fachlichen Fort- und Weiterbildung. Dessen Themen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) und dem Verband Physikalische Therapie (VPT) zusammengestellt. Darüber hinaus trugen knapp 20 weitere Verbände und Fachgesellschaften aus Ergo- und Sporttherapie, Logopädie sowie der Ärzteschaft zu einem herausragenden Kongressprogramm bei.

Jeweils neun von zehn Besuchern gaben an, die therapie Leipzig auch 2019 wieder besuchen zu wollen und die Veranstaltung ihren Kollegen weiterzuempfehlen. Informationen über Neuheiten und Branchentrends zu sammeln, Anregungen für die eigene Tätigkeit zu finden sowie Produkte zu testen waren dabei die wichtigsten Ziele, die sehr gut erreicht werden konnten.

Interdisziplinäre Ansätze wichtiger denn je

„Sowohl im Kongress als auch auf der Fachmesse wurde deutlich, dass sich die therapeutischen Berufsgruppen immer enger miteinander verzahnen“, stellt Projektdirektor Ronald Beyer fest. „Die Grundlage des Erfolgs der therapie Leipzig ist genau dieser interdisziplinäre Gedanke, der sich mit der diesjährigen Veranstaltung weiter verfestigt.“

Dass die Mitgliedsverbände des Spitzenverbandes der Heilmitteverbände e.V. (SHV) berufspolitisch an einem Strang ziehen, wurde in „SHV konkret“ während der therapie Leipzig deutlich. Vor einem vollen Saal formulierten der Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE), der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), der VPT sowie der ZVK ihre Forderungen für das Wahljahr 2017. Die positiven Auswirkungen des HHVG, insbesondere auf die Vergütung therapeutischer Leistungen, standen ebenso im Fokus, wie die Notwendigkeit, die Berufe für den Nachwuchs attraktiver zu machen. Die Vorstandsvorsitzende des SHV, Ute Repschläger äußerte außerdem: „Als Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) freuen wir uns sehr, mit vereinter Kraft dazu beigetragen zu haben, dass die therapie Leipzig in diesem Jahr wieder einen neuen Besucherrekord aufstellen konnte. Die Fachmesse ermöglicht, interdisziplinär zu denken, über den Tellerrand zu schauen und voneinander zu lernen. Genau das ist heutzutage immens wichtig, denn nur durch multiprofessionelle Teams, unter Nutzung der Ressourcen aller Berufsgruppen, wird der steigende Bedarf an Leistungen aufgrund des demografischen Wandels zu bewältigen sein.“

Wie wichtig die Zusammenarbeit der gesamten Branche auch zukünftig ist, unterstrich MdB Dr. Roy Kühne. Während seiner Anwesenheit in Leipzig nutzte der Bundespolitiker die Gelegenheit, um mit den Therapeuten, Verbänden sowie Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Seine Bilanz: Es geschieht etwas. Zudem präsentierte er den von der Buchner und Partner GmbH erstellten Heilmittel-Wirtschaftsbericht 2017. Nicht zuletzt im Hinblick auf das kürzlich verabschiedete Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetz (HHVG), rief er die Heilmittelverbände dazu auf zusammenzuarbeiten. Deutschlands Heilmittelerbringer seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und viertgrößter Arbeitgeber im Gesundheitswesen. Ihre Bedeutung hinsichtlich des zunehmenden Anteils älterer Menschen, wachse. Im Heilmittel-Wirtschaftsbericht 2017 sieht Kühne die Grundlage für die weitere politische Arbeit. Hier würden die größten Problemstellen der Branche sichtbar gemacht werden, sodass eine Reform des Berufsstandes angestoßen werden könne.

Politisch diskutiert wurde auch die Entwicklung der Reha bis 2021 im Rahmen der Auftaktveranstaltung der therapie Leipzig. Neben Vertretern vom Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren (BamR), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMD) und des Bundesverbandes Geriatrie, kamen hier MdB Maria Michalk (CDU/CSU) sowie MdB Daniela Kolbe (SPD) für eine Podiumsdiskussion zusammen. Es ging darum, wie der Zugang für Menschen mit Rehabilitationsbedarf barrierefreier gestaltet werden kann und wie die Rahmenbedingungen für Leistungserbringer fairer und innovationsfreundlicher werden. Die drei Verbände nutzten die therapie Leipzig ebenfalls als Plattform, um ihre gesundheitspolitischen Forderungen hinsichtlich der bevorstehenden Wahlen, zu positionieren.

Wachsender Zuspruch für den Kongress

Mit mehr als 200 Symposien, Seminaren und Workshops bietet die therapie Leipzig ein einmaliges Fortbildungsangebot für die Heilmittelerbringer in Deutschland. Bereits vorab war der Kongress zu großen Teilen ausgebucht. Den größten Zuspruch gab es für die Übertragungen der Live-Operationen. Am Freitagmorgen schauten über 250 Kongressteilnehmer dem OP-Team des St. Elisabeth-Krankenhauses Leipzig, unter Leitung von Dr. med. Knoll, im Saal 1 über die Schulter. Vom Chirurgen wurde beispielsweise jeder Schritt einer Kreuzbandoperation im Verlauf des Eingriffs erklärt, während das Publikum Fragen zu den einzelnen Vorgängen stellen konnte. Auch zur kommenden Veranstaltung 2019 wird „Physio meets OP“ wieder Bestandteil des Kongressprogramms sein.

Großer Nachfrage erfreuten sich auch ergotherapeutische Themen wie die Selbsterfahrungstherapie und ein Seminar darüber, wie Schreiben gelingt. Die Logopäden und Sprachtherapeuten interessierte vor allem das Zusammenspiel von Osteopathie und Logopädie, aber auch die Behandlung von mehrsprachigen Kindern.

Teamarbeit von Therapeut und Arzt

Neben gesetzten Themen wie Atlas-Therapie oder Taping wird zu therapie Leipzig zunehmend die Zusammenarbeit von Therapeuten und Ärzten gefördert. Dazu gehörten in diesem Jahr die 1. Ostdeutschen Sportmedizintage, organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) – für die Sportärzte eine gute Möglichkeit, um ihr Netzwerk in Richtung Heilmittelerbringer auszubauen. Die Therapeuten selbst hatten hier unter anderem die Gelegenheit ihr Wissen hinsichtlich orthopädisch-unfallchirurgischer Aspekte in der Sportmedizin zu vertiefen. Zur ärztlichen Fortbildung gehörten außerdem der Fortbildungskongress der Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation (DGNKN) sowie das 18. Mitteldeutsche Symposium des Mitteldeutschen Landesverbandes des Berufsverbandes der Rehabilitationsärzte Deutschlands (BVPRM).

Investition in Qualität – Hochzufriedene Aussteller

Resümierend zeigten sich die Aussteller der therapie Leipzig 2017 hochzufrieden. So begrüßten Sie unter anderem die hohe Entscheiderqualität der Besucher. Bereits jetzt gaben 92 Prozent – der höchste Wert in der Geschichte der Veranstaltung – der Unternehmen an, zur Veranstaltung 2019 wieder mit einem Stand dabei zu sein. Zudem ist die Beteiligung an der Fachmesse mit Kongress für Therapie, medizinische Rehabilitation und Prävention für den Vertrieb in Deutschland von großer Bedeutung.

„Als bundesweit größte Veranstaltung für Physio- und Ergotherapeuten sowie das Management von Reha-Einrichtungen spricht die therapie Leipzig genau unsere Zielgruppe an und ist für uns enorm wichtig“, erklärt André Stolzenberg, Geschäftsführer der Stolzenberg GmbH. Das Unternehmen ist bereits seit 2007 dabei und der Stand sei mit jeder Messe gewachsen. Auch Karin Schupp und Joachim Kleber von der Schupp GmbH & Co. KG äußerten sich durchweg positiv: „In diesem Jahr konnten wir wieder deutlich mehr Besucher begrüßen. Auch alle großen Reha-Zentren waren da. Parallel zur Messe fanden erneut Bundestagungen großer Branchenverbände statt, die zusätzliches Fachpublikum anzogen.“ Besonders freuten sie sich darüber, erstmals internationale Verkaufsgespräche mit Kunden aus China, Polen, Frankreich, Österreich und der Schweiz führen zu können. Dass die Interdisziplinarität auch in der Fachmesse an Bedeutung gewinnt, bestätigte Kathrin Pfeifer, Produktmanagerin Therapie der Wehrfritz GmbH. „In diesem Jahr verlief die therapie Leipzig für uns besonders erfolgreich. Sie ist inzwischen eine Pflichtveranstaltung für Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten gleichermaßen. […] Zudem sind auch Psychologen und Ärzte als wichtiger Teil der therapeutischen Teams gekommen. Die therapie Leipzig bot somit den idealen Besuchermix. Die Messe ist auf einem sehr guten Weg und spiegelt den Trend zu interdisziplinärer Zusammenarbeit wieder.“

Weitere Ausstellerstimmen finden Sie hier.

Die nächste therapie Leipzig findet vom 07. bis 09. März 2019 statt.

Über die Leipziger Messe
Die Leipziger Messe gehört zu den zehn führenden deutschen Messegesellschaften und den Top 50 weltweit. Sie führt Veranstaltungen in Leipzig und an verschiedenen Standorten im In- und Ausland durch. Mit den fünf Tochtergesellschaften und dem Congress Center Leipzig (CCL) bildet die Leipziger Messe als umfassender Dienstleister die gesamte Kette des Veranstaltungsgeschäfts ab. Dank dieses Angebots kürten Kunden und Besucher die Leipziger Messe 2016 zum dritten Mal in Folge zum Service-Champion der Messebranche in Deutschlands größtem Service-Ranking. Der Messeplatz Leipzig umfasst eine Ausstellungsfläche von 111.900 m² und ein Freigelände von 70.000 m². Jährlich finden rund 280 Veranstaltungen – Messen, Ausstellungen, Kongresse und Events – mit bis zu 12.000 Ausstellern und über 1,2 Millionen Besuchern aus aller Welt statt. Als erste deutsche Messegesellschaft wurde Leipzig nach Green Globe Standards zertifiziert. Ein Leitmotiv des unternehmerischen Handelns der Leipziger Messe ist die Nachhaltigkeit. 2017 feiert die Leipziger Messe den 100. Geburtstag ihres Markenzeichens. Das Doppel-M ist eine der ältesten Messe-Marken der Welt und erinnert an die Mustermessen, die in Leipzig entwickelt wurden und bis heute die Grundlage des Messewesens bilden.

Über die therapie Leipzig
Die therapie Leipzig bietet als einzige Fachmesse mit Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention in Deutschland einen kompletten Marktüberblick. 2017 zeigten 354 Aussteller den 16.100 Messebesuchern ihre Innovationen und aktuelle Branchentrends. Den Kongress mit mehr als 200 Symposien, Seminaren und Workshops nutzten rund 3.100 Physio- und Ergotherapeuten, Masseure, Ärzte, Sportwissenschaftler und Sporttherapeuten sowie Führungskräfte von ambulanten Rehazentren, Akut- und Reha-Kliniken zur Fort- und Weiterbildung. 22 Verbände und wissenschaftliche Gesellschaften unterstützten die therapie Leipzig 2017 und wirkten an der Konzeption und Umsetzung des Fortbildungsprogrammes mit.


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E-Mail: k.noellgen@leipziger-messe.de