Donnerstag, März 23rd, 2017

 

Erfolg im Beruf: Kosmetikausbildung im BFW Leipzig

Ramon Jaeckel und seine Kollegin Sandy Etzel

Gutes Fundament für ausgezeichnete Zukunftschancen in der Beauty- und Wellnessbranche

Ramon Jaeckel und seine Kollegin Sandy Etzel

© M. Lindner, BFW Leipzig

Eine Umschulung zum Kosmetiker/zur Kosmetikerin in der Region Leipzig zu bekommen ist nicht so einfach. Und doch gibt es eine gute Möglichkeit. Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) hat die Umschulung in seinem Angebot. Hier können sowohl Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können, als auch Arbeitssuchende mit einem Bildungsgutschein in den neuen Beruf umsteigen. Welche Erfolgschance die Absolventen haben, stellen wir im folgenden Text vor.

Seit gut fünf Jahren arbeitet Ramon Jäckel in einem der renommiertesten Kosmetikstudios in Leipzig, dem Unternehmen Wellness-Oase Paradies. Er ist der einzige Mann in dem insgesamt fünfköpfigen, sehr erfolgreich arbeitenden Team des Day Spas. „Er wird von uns sehr geschätzt, von Beginn an“, versichert Petra Klass, die Inhaberin der Wellness-Oase Paradies.

Ramon Jäckel, der eigentlich in der Hotellerie sein Arbeitsleben startete, musste aufgrund gesundheitlicher Probleme im Jahr 2011 eine Entscheidung für sein Leben treffen. Wie wird es weitergehen, wenn nicht im alten Beruf?

Seine neue berufliche Zukunft begann somit im Berufsförderungswerk Leipzig mit der Entscheidung, sich zum Kosmetiker umschulen zu lassen. Eine sehr gute Wahl. Denn das Besondere dieser Ausbildung besteht in ihrer Hochwertigkeit. Es ist eine staatliche anerkannte Ausbildung, basierend auf einer Ausbildungsverordnung gemäß dem Berufsbildungsgesetz, die mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer zu Leipzig endet. Lohnender Abschluss – der Gesellenbrief und den Beruf Kosmetiker/Kosmetikerin mit all seinem theoretischen Wissen und praktischen Fertigkeiten ausüben zu können.

Dafür machte ihn die zweijährige Umschulung am BFW fit für das, was ihn im Alltag der Wellness-Oase Paradies erwartete.

Die Chefin Frau Klass ist sehr zufrieden mit Ramon Jäckel. Die Chemie stimmte sofort, weiß sie zu berichten. Dabei war die Auswahl des Studios für die Praktikumszeit keine Zufallswahl. „Ich wollte so viel wie möglich dazu lernen, arbeiten, an Kundinnen und Kunden tätig sein“ Die Wahl des Unternehmens wurde auch auf Empfehlung des beratenden Reha-Managers vom BFW Leipzig für die betriebliche Lernphase, also dem betrieblichen Praxisanteil der Qualifizierungsmaßnahmen für alle Teilnehmer getroffen.

„Ich konnte nun am handwerklichen Feinschliff arbeiten, es gab kein Probearbeiten mehr. Die Kundinnen und Kunden sollten und wollten von der Qualität der Behandlungen überzeugt sein, das war mein Anspruch“, sagt Roman Jäckel. Und mit diesem eigenen Credo schien Ramon Jäckel damals einen guten Eindruck hinterlassen zu haben. Gleich mit der Übergabe seines Abschlusszeugnisses von der Handwerkskammer erhielt er eine Festanstellung.

Eine bedeutende Rolle für seinen beruflichen Erfolg hat die effektive Teamarbeit gespielt. „Ich musste mich nicht als der ‚kleine Azubi‘ fühlen.“ So umfasste sein damaliges Aufgabengebiet alles, was zur täglichen Arbeit dazugehört. Beobachten, dabei Lernen, selbst an Gästen tätig sein, aber natürlich auch die Studiohygiene. Nur so konnte er, wie er sagt, seine Stärken weiter herausarbeiten, sich neue Kenntnisse und Fertigkeiten aneignen, sich entwickeln. Die vorhandene Fachliteratur über die Firmenphilosophie der Produktpartner und deren Anwendung, die ganze Vielseitigkeit des Behandlungsspektrums, alles das beschäftigte ihn in jeder freien Minute, bestätigt er. Und genau das habe unter anderem Petra Klass überzeugt. Es ist die Leidenschaft für den Beruf, die Ramon Jäckel lebt. Bereits während der Ausbildung hat Herr Jäckel eine gute Arbeit abgeliefert. Sein Potenzial und der Wille zur Entwicklung sind die Basis für eine gezielte fachliche Weiterbildung auch über die Ausbildung hinaus.

Mittlerweile genießt Herr Jäckel das Gefühl, sich im Rahmen einer umfassenden kosmetischen Behandlung, die durchaus zweieinhalb Stunden währen kann, völlig auf die Bedürfnisse des Gastes einlassen zu können. Erkennen, was sie wünschen und das zu ihrer Zufriedenheit umsetzen.

Petra Klass legt selbst große Maxime an ihren Beruf und verlangt dies natürlich auch von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Der größte Dank an unsere Arbeit ist ein zufriedener Gast, welcher voller Energie und gleichzeitig tiefenentspannt unser Day Spa verlässt – bis zur nächsten Auszeit“

Und, kann Roman Jäckel diese Anforderungen seiner Chefin umsetzen? Ja, er sei beliebt bei den Kundinnen. Das mag ein Grund dafür sein, dass er nun die vielen Feinheiten des Berufes selbst den neuen Azubis beibringen kann und sie in eine Welt führt, in der sich Gäste am wohlsten fühlen.

So sind Herr Jäckel und sein Werdegang ein weiteres Beispiel dafür wie qualitativ hochwertig eine Kosmetikausbildung sein kann, wie erfolgreich und gut man ausbilden kann. Das zeigt sich sowohl an den Vermittlungszahlen der Ausgebildeten, als auch an der Zusammenarbeit mit führenden Kosmetikstudios in der Region. Der Kreis schließt sich, in dem die materielle und technische Ausstattung des BFW Leipzig, die sich auf einem überdurchschnittlich hohem Niveau befindet, zu würdigen ist, ebenso wie das Engagement seiner Mitarbeiter. Von dieser Qualität und den Zugangsbedingungen zur Umschulung kann man sich am 4. April von 10.00 bis 12.00 Uhr bei einer Berufsinformationsveranstaltung zum Kosmetiker selbst überzeugen.

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Erstellt: Michael Lindner

Termin

Berufsinformationsveranstaltung zum Kosmetiker
4. April, 10.00 – 12.00 Uhr, BFW Leipzig
Anmeldung unter: 0341/9175305 oder info@bfw-leipzig.de

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin macht sich stark für neue Wege in der Schmerzversorgung

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Gruppenbild Auftaktpressekonferenz,Schmerz- und Palliativtag 2017, 22.03.207  Quellenangabe: "obs/Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V./Martin Leissl"

Gruppenbild Auftaktpressekonferenz,Schmerz- und Palliativtag 2017, 22.03.207 Quellenangabe: „obs/Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V./Martin Leissl“

Frankfurt  – „Wir brauchen neue Wege, um die Versorgung der Schmerzpatienten zu verbessern“, erklärte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. bei der Auftakt-Pressekonferenz des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt. „Gemeinsam mit allen an der Therapie Beteiligten werden wir in naher Zukunft ein Konzept entwickeln, bei dem alle Fachrichtungen eng miteinander vernetzt mit dem Patienten arbeiten sollen“, so Müller-Schwefe. Nur wenn wir es schaffen, die Schmerzmedizin als Querschnittsfach zu betrachten und die Schmerzkompetenz auszubauen, können wir den zahlreichen chronisch erkrankten Schmerzpatienten helfen.

Jedes Jahr treffen sich beim „Schmerz- und Palliativtag“

Schmerzexperten aus ganz Deutschland – ob Mediziner, Psychologen, Physiotherapeuten, Pharmazeuten oder Pflegekräfte. Gemeinsam wollen sie die Versorgung der Schmerzpatienten in Deutschland verbessern. Denn nach wie vor ist ein Großteil der insgesamt 23 Millionen Schmerzpatienten und etwa 2,8 Millionen der schwersterkrankten Patienten unterversorgt.1 Helfen könnte ihnen ein dafür speziell ausgebildeter Schmerzmediziner, der den Patienten ganzheitlich betrachtet, frühzeitig die Ursache der Beschwerden erkennt. Aber diese sind rar gesät. Von den wenigen Leuchtturmprojekten der interdisziplinären Zusammenarbeit profitiert am Ende nur ein Bruchteil der Betroffenen. „An der Basis gibt es bislang keine grundlegenden Verbesserungen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist zeitaufwändig und wird zu wenig honoriert“, resümierte Müller-Schwefe.

Nachwuchs begeistern

Hinzu kommt, dass aktuell die Behandlung auf wenigen Schultern und aufgrund des demografischen Wandels auf einer immer älter werdenden Ärztegeneration ruht. Gleichzeitig aber steigt die Anzahl der Patienten. „Wenn wir den Nachwuchs für unser Fachgebiet begeistern können, ist vielen Patienten geholfen“, ist sich Dr. Johannes Horlemann, Vizepräsident der DGS, sicher. In kaum einer anderen Disziplin als der Schmerzmedizin arbeitet der Arzt so interdisziplinär – technisch, pharmakologisch, kommunikativ und psychosomatisch. Dazu ist es eines der dynamischsten Felder mit ständigem Zuwachs an neuem Wissen und neu evaluierten Konzepten. „Mit unserem umfangreichen Fortbildungskonzept wollen wir nicht nur die angrenzenden Fachgebiete, sondern verstärkt auch junge Mediziner erreichen“, so Horlemann.

Chronischer Schmerz ist ein Querschnittsgebiet

Damit die Patientenversorgung nicht an Fachgrenzen scheitert, setzt die DGS auf eine schmerztherapeutische Weiterbildung und Qualifikation von Ärzten aus allen Fachrichtungen. „Jeder Arzt sollte zumindest Basisfähigkeiten besitzen, um die richtige Behandlung einzuleiten oder rechtzeitig den Zeitpunkt zu erkennen, wann der Patient in die Hände eines Schmerzmediziners gehört“, ist DGS-Vizepräsident Dr. Oliver Emrich überzeugt. Ein gut funktionierendes Netzwerk und die wichtigsten Schnittstellen zu identifizieren, sind zentrale Ziele der DGS.“Dafür muss Kommunikation über Fachgebietsgrenzen hinaus stattfinden“, so Emrich weiter.

 

Kontinuierliche Forschung ist wichtig, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Diese in die Praxis umzusetzen – darin liege aber die eigentliche Herausforderung, so die langjährige Erfahrung des DGS-Vorstandes. Die Patienten mit ihren Bedürfnissen stärker in den Fokus zu rücken, dafür setzt sich die DGS in Kooperation mit der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga (DSL) e.V. bereits seit vielen Jahren ein. „Ein Meilenstein stellt die Online-Plattform „mein-schmerz.de“ dar, über die – via Daten-Einspeisung in das DGS PraxisRegister Schmerz (iDocLive®) – erstmalig auch die Sicht der Betroffenen dokumentiert werden kann“, erklärte PD Dr. Michael A. Überall, DGS-Vizepräsident und Präsident der DSL.

In diesem Jahr gehen die beiden Organisationen noch einen Schritt weiter und stellen das Thema „Tumorschmerz“ in den Mittelpunkt: Mit der „Praxisumfrage Tumorschmerz“ werden explizit Symptombelastungen bei tumorbedingten Dauer- und Durchbruchschmerzen abgefragt. Laut Überall müssen bei diesen Patienten die zugrundeliegenden Schmerzen kontinuierlich evaluiert werden, um sowohl den Behandlungsbedarf als auch die Behandlungsintensität an das aktuell angestrebte Behandlungsziel anzupassen.

Weitere Informationen unter www.schmerz-und-palliativtag.de

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