Donnerstag, März 16th, 2017

 

Großer Schritt für Kleine: Flexirente gibt Kindern Recht auf Rehabilitation

Neues Gesetz stärkt stationäre Gesundheitsmaßnahmen für kleine Patienten – noch immer stellen zu wenige Eltern einen Reha-Antrag

BAD FÜSSING/KÖLPINSEE. Viele Kinder, denen eine Kinderrehabilitation helfen kann, werden künftig vom neuen Flexirentengesetz profitieren. Denn: Jetzt steht ihnen und allen anderen chronisch kranken Kindern diese Maßnahme auch rechtlich zu. Dr. med. York Dhein, der Vorstandsvorsitzende Johannesbad Unternehmensgruppe, wertet das als Meilenstein für viele Betroffene. Im „Gesetz zur Flexibilisierung des Übergangs vom Erwerbsleben in den Ruhestand und zur Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Erwerbsleben“, kurz Flexirentengesetz, ist der Anspruch auf Kinderreha jetzt verankert. „Sie ist nun eine Pflichtleistung der Deutschen Rentenversicherungsträger. Das war eine ganz wichtige Entscheidung für die Gesundheit der Kinder“, sagt Dr. York Dhein. Anspruch auf eine Reha haben betroffene Kinder jetzt auch alle zwei Jahre und nicht wie bisher im vierjährigen Turnus.

Lange haben Verbände für diesen Durchbruch gearbeitet. Die häufigsten Indikationen für eine Kinderreha, auch in der Johannesbad Fachklinik Ostseestrand auf Usedom, sind Erkrankungen der Atemwege und der Haut sowie Adipositas und psychische Krankheiten wie beispielsweise AD(H)S. „Gerade bei diesen Krankheiten sind regelmäßige Reha-Aufenthalte entscheidend für eine langfristig anhaltende Besserung“, erklärt Dr. York Dhein. Anschließend sind die Kinder und Jugendlichen seltener auf starke Medikamente angewiesen. Das Ziel der Behandlung ist die spätere Erwerbsfähigkeit der Betroffenen. Dazu gehören nun mit dem Flexirentengesetz auch die Schul- und Ausbildungsfähigkeit. Bislang vorhandene Indikationsbeschränkungen wurden aufgehoben. „Das ist ein großer Fortschritt“, lobt der Vorstandsvorsitzende der Johannesbad Gruppe.

Mehr chronisch Kranke – weniger Anträge

Immer mehr Kinder leiden an chronischen Krankheiten – 3,2 Millionen waren es 2013 laut Robert-Koch-Institut und damit 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Die Zahl der Anträge für Kinderrehabilitation hingegen geht kontinuierlich zurück. Waren es im Jahr 2008 nach Angaben der Deutschen Ärztezeitung noch 37.568 Anträge, sanken sie bis 2013 um 29 Prozent. Ein möglicher Grund: Die Antragstellung ist für viele Eltern schwierig. Auch Kinder- und Hausärzte wagen sich oft nicht daran. Dr. York Dhein sagt: „Mit dem neuen Gesetz zur Flexirente zeigt sich deutlich: Die Rentenversicherungen haben ein Interesse an der Kinderreha.“ In 75 Prozent aller beantragten Kinderreha-Maßnahmen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) die Kosten. Bis zum 31.07.2018 wird die DRV eine detaillierte Richtlinie zur Kinder- und Jugendrehabilitation vorlegen, die sich an den Ansprüchen im Flexirentengesetz orientiert.

Klarer Weg in die Reha

Der Weg zu einer Kinderreha ist klar vorgegeben – und von Eltern einfach zu beantragen: Dem Antrag ist ein Bericht des Arztes mit den medizinischen Befunden beizulegen; anschließend entscheidet die Antragsstelle je nach Art und Schweregrad der gesundheitlichen Einschränkungen, ob das Kind ambulant oder stationär behandelt wird. Stationäre Heilverfahren wie auf Usedom in der Johannesbad Fachklinik Ostseestrand dauern für Kinder mit Atemwegserkrankungen durchschnittlich drei Wochen, für Adipositas-Patienten sind es bis zu sechs Wochen.

Bis zum zehnten Geburtstag der jungen Reha-Patienten übernimmt der Kostenträger – Rentenversicherung oder Krankenkasse – auch die Reisekosten für Begleitpersonen. Älteren Kindern steht eine Begleitung nur dann zu, wenn schwerwiegende Gründe dafür sprechen. Dies sind: Entwicklungsverzögerungen, körperliche Beeinträchtigung (wie beispielsweise Rollstuhl), fehlende Gruppenfähigkeit, mangelndes Sozialverhalten. Kliniken für Kinderrehabilitation wie die Johannesbad Fachklinik Ostseestrand auf Usedom verfügen über Schulen, in denen die Kinder während ihres Aufenthaltes unterrichtet werden. Sollte der Kostenträger einen Antrag auf eine Kinderrehabilitation ablehnen, sollten Eltern mit dem Arzt oder auch der Wunschklinik den Widerspruch innerhalb der Frist von vier Wochen formulieren.

Vier Schritte zur Kinderreha:

  1. Holen Sie die Reha-Empfehlung vom Kinder- und Jugendarzt, Kinder- und Jugendpsychiater oder Hausarzt ein.
  2. Stellen Sie den Antrag an den Kostenträger. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) und die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind gleichrangig für die Erbringung stationärer Leistungen zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen zuständig. Formulare finden Sie unter: www.ostseestrandklinik.de.
    Legen Sie dem Antrag auf die Kinder- und Jugendrehabilitation einen ärztlichen Bericht inklusive medizinischer Befunde bei und senden Sie alles per Post an den Kostenträger.
  3. Melden Sie sich nach Antragsbewilligung an der Klinik an und klären Sie den Termin für den Reha-Aufenthalt. Der Kostenträger empfiehlt der Familie – abhängig von der Grunderkrankung Ihres Kindes – eine passende Reha-Einrichtung, Eltern können aber auch eine Wunschklinik bei Antragsstellung angeben.

Bei der Anmeldung können Eltern Fragen hinsichtlich Anreise, Gepäck, Unterbringung, Schulunterricht direkt mit der gewählten Reha-Klinik klären.

 

Pressekontakt

Simon Pink

Johannesbad Holding AG & Co. KG

Leitung Marketing & Unternehmenskommunikation

Johannesstraße 2

94072 Bad Füssing

Tel. +49 8531 23-2875

simon.pink@johannesbad.de

www.johannesbad.de

 


Wichtiger Schritt zur Komplettversorgung: Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein einer von wenigen Leistungserbringern in Deutschland.

Das Sanitätshaus des Hilfsmittelkompetenzzentrums Volmarstein (HKV) darf ab sofort Kunden mit Kommunikationshilfsmitteln ausstatten. Damit gehört das HKV der Therapiedienste Volmarstein GmbH (TDV) bundesweit zum kleinen Kreis der wenigen Leistungserbringern, die diesen Bereich abdecken. Kommunikationshilfen nutzen Menschen, die aufgrund einer Behinderung oder ihres Alters nicht oder nur eingeschränkt sprechen können.

„Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter, um Menschen mit mehrfachen Behinderungen komplett versorgen zu können“ erklärt HKV-Betriebsleiter Stefan Frisch die Bedeutung des erweiterten Angebots. Zu den Kommunikationshilfen gehören z.B. Kommunikationsordner oder elektronische Hilfen, sogenannte „Talker“. Das sind Sprachcomputer, die auch am Rollstuhl befestigt werden können. Darin sind Einzelwörter, Satzbausteine oder Sätze einprogrammiert, die der Nutzer per Tastendruck oder mit Blickkontakt auslöst. Das verschafft mehr Teilhabe und Lebensqualität im Alltag.

Bei der Versorgung mit Kommunikationshilfen ist die Arbeit des HKV eng verzahnt mit dem Büro für Unterstützte Kommunikation (UK) der Stiftung Volmarstein und der Praxis für Logopädie der TDV. Die Mitarbeitenden des UK-Büros beraten potenzielle Nutzer von Hilfsmitteln, helfen ihnen bei der Abwicklung der Formalien mit der Krankenkasse und trainieren sie an Hilfsmitteln.

Das HKV ist Teil der Therapiedienste Volmarstein GmbH. Unter einem Dach sind hier die Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Ambulante Rehabilitation, Prävention und Sport, Rehatechnik, Sanitätshaus, Orthopädie-Technik und Orthopädie-Schuhtechnik vereint. Die enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Stiftung Volmarstein ermöglicht die Komplettversorgung von Menschen mit Behinderung.

 

Kontakt:

Therapiedienste Volmarstein GmbH

Hilfsmittelkompetenzzentrum Volmarstein, Hartmannstr. 13, 58300 Wetter

Telefonnummer: 02335 / 639-3860, E-Mail: hkv@esv.de


Gute Arbeit für Menschen: Gewinner des Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» ausgezeichnet

Great Place to Work® Institut Deutschland

Berlin / Köln . Gute und förderliche Arbeitsbedingungen spielen im Gesundheits- und Sozialwesen eine tragende Rolle. Nur so lassen sich Menschen für die Arbeit mit Menschen dauerhaft begeistern und die Qualität von Behandlung, Pflege und Betreuung nachhaltig sichern. Daher hat das unabhängige Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® in Kooperation mit dem ZEIT-Verlag jetzt wieder besonders gute und attraktive Arbeitgeber der Gesundheits- und Sozialbranche ermittelt und ausgezeichnet.

Die Spitzenplätze im aktuellen Ranking «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» erreichen in diesem Jahr der Caritasverband Olpe, die Heiligenfeld Kliniken aus Bad Kissingen, die Mütter-Fachklinik St. Marien Wertach, die St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven, das Lukas-Hospiz Herne und die Behinderteneinrichtung Vinzenz-Heim aus Aachen (jeweils Platz 1 der verschiedenen Branchenkategorien). Die diesjährigen Sonderpreise des Wettbewerbs für besondere Leistungen in einzelnen Bereichen der Personalarbeit gehen in der Kategorie «Gesundheitsförderung» an die St. Gereon Seniorendienste aus Hückelhoven, in der Kategorie «Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben» an die Altenpflegeeinrichtung Blomberg Klinik aus Bad Laer und in der Kategorie «Qualifizierung» an das Aachener Vinzenz-Heim.

Insgesamt erhielten 21 Gesundheits- und Sozialeinrichtungen das Great Place to Work® Qualitätssiegel für eine gute und attraktive Arbeitsplatzkultur. Beteiligt hatten sich an der aktuellen Runde des bereits seit 2006 jährlich durchgeführten Benchmark-Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales» rund 190 Kliniken, Pflegeeinrichtungen, ambulante Versorger, soziale Einrichtungen und Trägergesellschaften. Sie stellten sich freiwillig einer unabhängigen Prüfung ihrer Qualität als Arbeitgeber und der repräsentativen Beurteilung durch die eigenen Angestellten. Rund 55.000 Mitarbeitende wurden anonym zur Arbeitsplatzqualität ihrer Einrichtung befragt; zugleich wurde die Qualität der Maßnahmen und Angebote der Personalarbeit geprüft (Kultur Audit).

Die vollständige Besten-Liste «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» ist hier abrufbar (PDF): http://kurzlink.de/GPTW_BAGS_2017

Fotos der Preisverleihung vom 15. März 2017 in Berlin sind hier downloadbar: https://goo.gl/umB1tF

Das zeichnet «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» aus

85 Prozent der Beschäftigten der diesjährigen Wettbewerbsgewinner sagen beispielsweise, ihre Einrichtung sei im Ganzen ein sehr guter Arbeitsplatz; im Branchendurchschnitt tun dies nur 58 Prozent. Auch in puncto kompetentes Führungsverhalten (79% vs. 56%), gerne zur Arbeit gehen (76% vs. 46%), Anerkennung guter Arbeitsleistungen (69% vs. 43%), Unterstützung der beruflichen Entwicklung (81 % vs. 60%), betriebliche Gesundheitsförderung (72% vs. 42%), und in vielen weiteren Bereichen der Arbeitsplatzkultur, liegen «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» weit über dem „normalen“ Durchschnitt.

Daher wenig verwunderlich: 84 Prozent der Angestellten der diesjährigen Wettbewerbssieger sind bereit, ihre eigene Einrichtung als Arbeitgeber weiterzuempfehlen; bei „durchschnittlichen“ Arbeitgebern der Branche ist dies nur zu 53 Prozent der Fall. In den erstplatzierten Einrichtungen sind die erlebten Qualitätsunterschiede im Branchenvergleich sogar noch größer. Zugleich zeigen die Untersuchungen von Great Place to Work®, dass die Gesundheits- und Sozialbranche als Ganzes bei der Gestaltung einer guten und attraktiven Arbeitsplatzkultur noch zahlreiche Entwicklungspotentiale hat, die es zu nutzen gilt. Denn von einer guten Arbeitsplatzkultur profitieren auch die Einrichtungen ganz unmittelbar: Beispielsweise weisen die ausgezeichneten Arbeitgeber weniger Krankentage pro Mitarbeitende/Jahr (13,7 vs. 19,0 im Bundesdurchschnitt), geringere Fluktuationsraten (9% vs. 14%) und nicht zuletzt auch branchenüberdurchschnittliche Umsatzentwicklungen (57% vs. 38%) auf.

„Die Auszeichnung steht für besondere Leistungen bei der Gestaltung einer wertebasierten und förderlichen Arbeitsplatzkultur, die insbesondere durch ein hohes Maß an Vertrauen, Fairness, Wertschätzung und Teamgeist in der Zusammenarbeit geprägt ist“, sagt Frank Hauser, Leiter des deutschen Great Place to Work® Instituts. „Dies zahlt sich für die Gesundheits- und Sozialeinrichtungen und ihre Mitarbeitenden gleichermaßen aus“.

«Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» im Detail – differenziert nach Branchenkategorien

Die Spitzenplätze des Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2017» in der Kategorie «Trägergesellschaften» belegen in diesem Jahr der Caritasverband Olpe (Platz 1), gefolgt vom Public-Health-Unternehmen VISIT Gruppe aus Bamberg (2).

Die Top-Platzierungen in der Kategorie «Kliniken – ab 50 Beschäftigte» erreichen die Klinikgruppe Heiligenfeld Kliniken aus dem bayerischen Bad Kissingen (Platz 1), die forensische Christophorus Klinik aus Münster (2), das Heinrich Sengelmann Krankenhaus aus Bargfeld-Stegen in Schleswig-Holstein (3) und die private WolfartKlinik aus München-Gräfelfing (4). In der Kategorie «Kliniken – unter 50 Beschäftigte» wurde die auf Frauen in Familienverantwortung spezialisierte Fachklink St. Marien Wertach aus Bayern (Platz 1) ausgezeichnet.

In der Kategorie «Pflegeeinrichtungen – ab 50 Beschäftigte» gehen die ersten Plätze in diesem Jahr an das gemeinnützige Altenpflegeunternehmen St. Gereon Seniorendienste aus dem nordrhein-westfälischen Hückelhoven (Platz 1), die bayerische K&S Seniorenresidenz Marktredwitz (2), die Altenpflegeeinrichtung Blomberg Klinik aus Bad Laer in Niedersachsen (3) sowie an die K&S Seniorenresidenz Marsberg aus NRW (4). Ganz vorne bei den kleineren und ambulanten «Pflegeeinrichtungen – unter 50 Beschäftigte» liegen das nordrhein-westfälische Lukas-Hospiz Herne (Platz 1), die Mobile Haus-Krankenpflege Kröber aus Zittau in Sachsen (2), der häusliche Pflegedienst Bethel Bad Oeynhausen aus NRW (3) und die rheinland-pfälzische AWO Sozialstation Lambrecht (4).

In der Kategorie «Sozialeinrichtungen» ausgezeichnet wurden die Behinderteneinrichtung Vinzenz-Heim Aachen (Platz 1), das Caritas Kinderdorf Irschenberg aus Bayern (2), die baden-württembergische Behinderten- und Altenpflegeinrichtung St. Josefshaus Herten (3), die Caritas Ulm (4), die therapeutischen Einrichtungen Die Brücke – Lübeck (4) sowie der gemeinnützige Benediktushof für körper- und mehrfachbehinderte Menschen aus dem westfälischen Reken (5).

Gesamtübersicht: http://ots.de/7o98p

Hintergrund: Größte Arbeitgeberuntersuchung ihrer Art

Die Untersuchungen von Great Place to Work® zur Qualität und Attraktivität von Arbeitgebern sind national wie international die größten und bedeutendsten ihrer Art. Sie messen mit zuverlässigen, transparenten und vergleichbaren Maßstäben.

Bewertungsgrundlage im offenen Branchenwettbewerb «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales» sind repräsentative Mitarbeiterbefragungen zur erlebten Arbeitsplatzkultur in den teilnehmenden Einrichtungen sowie eine Befragung des Managements zu förderlichen Maßnahmen und Angeboten der Personalarbeit (Kultur Audit).

Die unter Anonymitätsschutz durchgeführten Mitarbeiterbefragungen mit über 60 Einzelfragen umfassen zentrale Arbeitsplatzthemen wie: Glaubwürdigkeit und Fairness der Führung, Vertrauen und Teamgeist in der Zusammenarbeit, persönlich erlebte Wertschätzung, Förderung der beruflichen Entwicklung, Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Gesundheitsförderung, Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen insgesamt sowie Bindung an den Arbeitgeber. Im Rahmen des Kultur Audits werden die Maßnahmen der Unternehmen zur Förderung und Unterstützung der Beschäftigten beurteilt (Sozialleistungen, Weiterbildungsangebote, Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf & Familie, soziale Integration, betriebliche Gesundheitsförderung etc.).

Die beiden eingesetzten Benchmarking-Instrumente werden im Verhältnis von 2:1 gewichtet; das unmittelbare, repräsentative Urteil der Mitarbeitenden steht also im Vordergrund.

Die im Gesamtvergleich besten Unternehmen erhalten das international anerkannte Great Place to Work® Qualitätssiegel. Unabhängig von einer Platzierung unter den besten Arbeitgebern erhält jeder Teilnehmer der Benchmark-Befragung eine differenzierte Standortbestimmung mit wichtigen Vergleichsdaten und Impulsen für die kontinuierliche Weiterentwicklung als guter und attraktiver Arbeitgeber.

Anmeldung zum Folgewettbewerb ab sofort möglich

Zum Folgewettbewerb «Beste Arbeitgeber Gesundheit & Soziales 2018» können sich interessierte Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialbranche ab sofort anmelden unter: www.greatplacetowork.de. Mitmachen können Kliniken, ambulante Versorger, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, soziale Einrichtungen sowie Trägergesellschaften jeder Art (Mindestgröße: 10 Beschäftigte). Die Teilnahme an den Benchmark-Befragungen ist auch ohne Wettbewerbsteilnahme möglich (Teilnahme außer Konkurrenz). Darüber hinaus ist eine Teilnahme an den branchenübergreifenden Landeswettbewerben von Great Place to Work® möglich. Einrichtungen ab 50 Mitarbeitenden nehmen zudem automatisch auch am Dachwettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber» teil.

Über Great Place to Work®

Great Place to Work® ist ein international tätiges Forschungs- und Beratungsnetzwerk, das Unternehmen in rund 50 Ländern weltweit bei der Entwicklung einer vertrauensvollen und leistungsstarken Arbeitsplatzkultur unterstützt. Glaubwürdige und faire Führung, aktive Förderung und Unterstützung der Mitarbeitenden sowie eine in hohem Maße von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägte Zusammenarbeit steht dabei im Mittelpunkt.

Neben individuellen Analyse- und Beratungsangeboten zur Standortbestimmung und Weiterentwicklung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität, ermittelt das Institut im Rahmen offener überregionaler, regionaler und branchenspezifischer Benchmark-Wettbewerbe in Zusammenarbeit mit namhaften Partnern regelmäßig sehr gute Arbeitgeber und stellt diese der Öffentlichkeit vor. Das deutsche Great Place to Work® Institut wurde 2002 gegründet und beschäftigt am Standort Köln 80 Mitarbeitende.

Weitere Informationen: www.greatplacetowork.de

Kontakt: Great Place to Work® Deutschland, Hardefuststraße 7, 50677 Köln, Tel.: 0221 – 93 33 5-0, E-Mail: info@greatplacetowork.de

Pressekontakt:

Kommunikations- und Pressebüro
Ansgar Metz

Haselbergstraße 19
50931 Köln
T +49 177 295 38 00
E-Mail: ansgar.metz@email.de

MZG-Kliniken sind überregional als Partner gefragt

 

Enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetzwerk Leben der Audi BKK

 

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe hat in den vergangenen Jahren seine Strahlkraft vergrößert. Der Chefärztin des zum MZG gehörenden Zentrums für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ZPPM), Dr. Regina von Einsiedel, ist es zu verdanken, dass mittlerweile auch Manager großer internationaler Unternehmen nach Bad Lippspringe kommen, um sich hier behandeln zu lassen.

Jetzt ist das MZG auch Mitglied im Gesundheitsnetzwerk Leben geworden. Unter Führung der Audi BKK bündelt das in Ingolstadt beheimatete Netzwerk eine Reihe von Partnern, die ganz unterschiedliche Kompetenzen haben.

Das Zentrum für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ZPPM) hat sich frühzeitig um psychisch kranke Menschen (Abhängigkeit und Psychosomatik) mit beruflichen Problemlagen gekümmert und bereits 2013 ein inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Kompetenzzentrum für Medizinisch-Berufliche Problemlagen (KoMBOR) gegründet.

Menschen im berufsfähigen Alter, die an psychischen Problemen wie Depressionen, psychosomatischen Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Stress im Beruf, stoffgebundenen Süchten wie Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit leiden, sowie an pathologischem Glücksspielen etc., können mit einer schematherapie-fokussierten berufsspezifischen Psychotherapie® behandelt werden. Die Behandlung kann stationär und ambulant erfolgen.

Die Klinik behandelt Manager und Top-Manager mit berufsbedingten psychischen Störungen und hat darüber hinaus als erfolgreiches Pilotprojekt  für die Bertelsmann BKK eine 3-Tage Schnelldiagnostik entwickelt.

Das KoMBOR ist darauf spezialisiert, Menschen mit chronischen Erkrankungen maßgeschneidert in Bezug auf die psychische Störung und die Probleme im Arbeits- und Berufsleben zu behandeln. Auch die Audi BKK in Ingolstadt hat Interesse an diesen innovativen zweiarmigen Behandlungskonzepten, da die psychischen Störungen, die lange Krankheitszeiten bedingen, stetig zunehmen, die Generation der Baby-Boomer in das Lebensalter kommt, in dem Rehabilitationsbehandlungen nötig werden und der demografische Wandel greift.

„Unsere Konzepte sind vorausschauend, passgenau und nachhaltig. Und sie haben Vorbildcharakter“, sagt Dr. Regina von Einsiedel.

Helga Friehe, Projektleiterin vom Gesundheitsnetzwerk Leben, freut sich über das Netzwerk-Mitglied aus Ostwestfalen: „Im ZPPM wird hervorragende Arbeit geleistet und der Erfolg rechtfertigt auch die relativ weite Entfernung zwischen Bad Lippspringe und Ingolstadt. Außerdem ist Frau Dr. von Einsiedel regelmäßig in Ingolstadt, was die Zusammenarbeit wesentlich erleichtert. Ich freue mich über die künftige Zusammenarbeit.“

Kontakt für Rückfragen:

Heiko Appelbaum
-Pressesprecher-
Medizinisches Zentrum für Gesundheit GmbH
MZG-Westfalen
Peter-Hartmann-Allee 1′
33175 Bad Lippspringe
Tel.: 05252/95-1038
E-Mail: h.appelbaum@medizinisches-zentrum.de
www.medizinisches-zentrum.de

 


Eine Woche Spaß und Action pur, für 50 Kinder und Jugendliche mit Amputation und Gliedmaßenfehlbildungen

3. Jugendcamp des BMAB vom 25. Juli bis 2. August 2017

 

Jetzt anmelden: Eine Woche Spaß und Action pur, für 50 Kinder und Jugendliche mit Amputation und Gliedmaßenfehlbildungen

 

Bundesweite BMAB Jugendcamp für Kinder mit Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung 2016
Foto: Daniel Jüptner| 8pm.de

Wedemark. Nach den sehr positiven Rückmeldungen aus den beiden Vorjahren lädt der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB e.V.) zu seinem nunmehr 3. Jugendcamp für 9- bis 17-jährige Kinder und Jugendliche mit Amputation und Gliedmaßenfehlbildungen (Dysmelie) für die Zeit vom 25. Juli bis zum 2. August 2017 in die niedersächsische Gemeinde Wedemark ein. Ein umfangreiches Programm erwartet die Kinder und Jugendlichen auch diesmal, die wieder in Blockhütten des bewährten CVJM-Freizeit- und Begegnungszentrum Abbensen beherbergt werden.

„Wegen der auf 50 begrenzten Teilnehmerzahl sollten sich Interessierte baldmöglichst anmelden“, rät BMAB-Vizepräsident Detlef Sonnenberg, der auch das Jugendcamp 2017 mit seiner engagierten Familie federführend plant und organisiert. Die Anmeldeunterlagen für das kostenfreie Jugendcamp, für die die Eltern nur die Fahrtkosten zu den deutschlandweiten Sammelpunkten und 20 Euro Taschengeld aufbringen müssen, finden sie auf der Website www.ampucamp.de als Download oder fordern sie unter der Telefonnummer 089-4161740-0 beim BMAB an.

Bundesweite BMAB Jugendcamp für Kinder mit Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung 2016
Foto: Daniel Jüptner| 8pm.de

„Die Kinder und Jugendlichen werden auch beim Jugendcamp 2017 wieder Spaß und Freude in der Gemeinschaft erleben, was die gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und Zusammenarbeit fördert, und ihre erstaunlichen Möglichkeiten trotz Behinderung  kennenlernen“,  nennt Detlef Sonnenberg die wesentlichen Ziele der Freizeit. Kleine Abenteuer wie das Klettern im Hochseilgarten, Paddeln im Kanu, Schwimmen, Tauchen, Reiten, Bogenschießen, testen von Sportprothesen und vieles mehr sieht das Programm für die jungen Campteilnehmer vor. Zu welchen Hochleistungen motivierte Menschen mit Handicap fähig sind, werden sie beim Sporttag mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen entdecken. „Körperliche und sportliche Aktivitäten fördern nachweislich die Beweglichkeit, das Selbstwertgefühl und die Eigenwahrnehmung der jungen Menschen mit Handicap. Sie erleben, dass sie mehr bewegen können als sie zuvor gedacht haben“, sind sich die Jugendcamp-Organisatoren einig. Für die Eltern bietet der BMAB am Vortag der Abreise wieder das Abschlussgrillen und nach Absprache einen CVJM-Seminarraum an, um sich untereinander auszutauschen. Denn vielen fehlt erfahrungsgemäß im Alltag die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern gehandicapter Kinder „auf Augenhöhe“ auszutauschen.

 

Bundesweite BMAB Jugendcamp für Kinder mit Amputation oder Gliedmaßenfehlbildung 2016
Foto: Daniel Jüptner| 8pm.de

„Die Idee für dieses besondere Jugendcamp hat der BMAB übrigens im Sommer 2015 aus Amerika übernommen“, blickt Verbands-Präsident Dieter Jüptner zurück. Dort hat die Amputee Coalition (of America) schon seit Jahren erfolgreich ihr „Paddy Rossbach Youth Camp“ veranstaltet. Für sein deutsches Pendant konnte der BMAB auch 2017 den bekannten Humoristen und Arzt Dr. Eckhart von Hirschhausen als Schirmherrn gewinnen.

 

Zur Freude aller Verantwortlichen werden wieder zahlreiche lokal und überregional aktive Sponsoren aus Wirtschaft, Vereinen, Gesundheitswesen und Orthopädietechnik das Jugendcamp im kommenden Jahr unterstützen. Durch deren Engagement und den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet, werden die kostenfreien Jugendcamps erst möglich.

 

Schon in diesem Jahr war das ehrenamtliche Betreuerteam ebenso wie die Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Zum Beispiel stand der renommierte Orthopädietechniker Andreas Rulitschka den jungen Leuten mit Material und Reparaturen zur Seite. Denn fast täglich bewiesen die Teilnehmer, dass ihr Wille stärker war als so manches Prothesen-Material. Herausforderungen zu ungewohnter Bewegung fanden sich bei besonderen Aktivitäten mehr als genug. So erwies sich das „Bubble Soccer“-Fußballspiel in diesem Jahr als das „Highlight“ im Programm der Camper. Bei diesem fordernden Spiel wurden metergroße Bälle mit Luft aufgepumpt und über den Körper gestülpt. Mit dieser „Knautschzone“ um sich rannten die Starter dann einem Fußball hinterher, stießen dabei alle Hindernisse um oder kamen selbst zu Fall. Ebenso spielerisch wie ihre Stärken, konnten die Kinder und Jugendlichen auch zahlreiche interessante Prothesen ganz nach ihren Vorlieben ausprobieren, die ihnen diverse namhafte Hersteller zur Verfügung stellten und individuell anpassten. In geballter Form derart viele Prothesen kennenzulernen und zu testen, wird den Jugendcampern 2017 auch wieder ermöglicht, verspricht der BMAB.

 


Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation stellt sich vor:

Der 2009 in München gegründete Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB e. V.) vertritt bundesweit die Interessen von allen, die durch Krankheiten oder Unfälle diese Gliedmaßen verloren haben und auf Prothesen angewiesen sind. Als eingetragener gemeinnütziger Verein unterstützt er seine rund 500 Mitglieder und alle Hilfesuchenden im Bundesgebiet bei allen Fragen, die gelöst werden müssen, damit sie ein normales Alltags-, Berufs- und Familienleben führen können. Das reicht von der Erstbetreuung von Arm- oder Beinamputierten bis zur Beratung zur Anschaffung geeigneter Prothesen und anderer nötiger Hilfsmittel. Auch zum Umgang mit Integrationsämtern, Kranken- und Pflegekassen gibt der BMAB e. V. seinen Mitgliedern nützliche Tipps. Über die bundesweit mehr als 50 Selbsthilfegruppen und seine Verbandszeitschrift AmpuTee informiert der Verein seine Mitglieder und alle Interessierten.

 

Kontakt:

Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. (BMAB)
Kleverkamp 24, 30900 Wedemark
Telefon Geschäftsstelle 089/4161740-10,

Presse 089/4161740-50,

Newsletter 089/41617410-55