Mittwoch, März 15th, 2017

 

Tag des Rückens: 15. März 2017 – Richtige Bewegung und vernünftige Schuhe helfen oft mehr als Medikamente, Operationen oder Bettruhe

Jeder kennt sie, jeder hatte sie schon – aber meistens gehen sie wieder weg: Rückenschmerzen. Der Faktencheck der Bertelsmann Stiftung hat ergeben: Mehr als 38 Millionen Mal jährlich suchen die Bundesbürger deswegen einen Arzt auf. Die große Volkskrankheit führt immer wieder zu Schmerzen, Verspannungen, Arbeitsausfällen und sozialen Problemen. Was oft weniger bekannt ist: Zum Glück sind Rückenschmerzen in den meisten Fällen für die Betroffenen zwar real belastend, aber oftmals gar keine „Krankheit“ im engeren Sinne. 85 Prozent der akuten Rückenprobleme gelten nämlich als medizinisch unkompliziert. Professor Karsten Dreinhöfer, Chefarzt der Orthopädie der Medical Park Klinik Humboldtmühle in Berlin, rät zu einfachen Änderungen im Alltag und gutem Schuhwerk.

„In der Regel streikt der Rücken vor allem bei Patienten, die im Alltag vielen Belastungssituationen ausgesetzt sind, oft Stress haben, erhebliche Zeit am Schreibtisch sitzen, häufig in Zwangshaltung arbeiten müssen oder auch aufgrund des allgemeinen Bewegungsmangels in unserer zivilisierten Gesellschaft schlecht trainierte Muskulatur haben“, fasst Professor Karsten Dreinhöfer die häufigsten Auslöser für Schmerzen zusammen. Als Folge sei damit das stützende muskuläre „Korsett“ rund um die Wirbelsäule nicht mehr in der Lage, die immerhin 24 Wirbelkörper richtig zu positionieren – es treten Verspannungen und Schmerzen auf.

Auch ein „verschlissener“ Rücken kann gut funktionieren

Röntgen- und MRT-Bilder sind nicht immer hilfreich, weil sie zwar die einzelnen Bauteile des Rückens abbilden, aber nichts über ihr Zusammenspiel im Alltag aussagen – ein „verschlissener Rücken“ kann durchaus gut funktionieren und ein Rücken mit unbeschädigter Anatomie eben dennoch in der Funktion gestört sein. „Da diese Zusammenhänge sehr komplex sind – und im Übrigen auch nur selten operiert werden müssen – liegt hier der entscheidende Vorteil einer gut abgestimmten und umfassenden stationären Rehabilitation“, sagt Dreinhöfer weiter. Diese kann mit verschiedensten Therapieansätzen und -mitteln dem individuellen Patienten mit „seinem“ Rückenschmerz am besten gerecht werden.

Vorbeugen, Freude an der Bewegung und Prävention statt Therapie

Während einer stationären Behandlung kann in geschützter Umgebung der Patient aus seinen Alltagsbelastungen herausgenommen und die Funktionsdefizite von Ärzten, Ergo-/Physiotherapeuten, Sportlehrern, Psychologen und Sozialberatern gemeinsam mit dem Patienten angegangen werden. Neben den physischen Verbesserungen am Bewegungsapparat und der Rückkehr zur Freude an der Bewegung steht hier gleichberechtigt das Thema Umgang mit Belastungen und Prävention im Vordergrund. „Schließlich ist Vorbeugen immer sinnvoller als Therapie“, betont Professor Dreinhöfer. Häufig reichen dazu schon kleine Änderungen im Alltag: regelmäßig vom Computer aufstehen, einmal pro Woche schwimmen gehen, mal wieder öfter die Treppe statt den Lift benutzen, den Parkplatz nicht direkt vor der Tür nehmen, sondern ein bisschen Fußweg einplanen oder mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren. Und: auf gutes Schuhwerk achten!


Jan Ryssel wird neuer Kaufmännischer Leiter auf dem Königstuhl

Spätestens zum 01. Juli 2017 übernimmt Jan Ryssel die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl. Der Diplom Kaufmann bringt umfassende Kompetenzen und Erfahrungen aus dem Krankenhaus- und Rehabilitationsbereich mit. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Robert Nechwatal bildet er die Duale Klinikleitung.
Die Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl erhält einen neuen Kaufmännischen Leiter: Spätestens ab dem 01. Juli wird Jan Ryssel gemeinsam mit Chefarzt Dr. med. Robert Nechwatal die Duale Leitung der Klinik bilden.
Der gebürtige Bremer und studierte Diplom Kaufmann (FH) bringt eine langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen und insbesondere im Bereich der Rehabilitationsmedizin mit auf den Königstuhl. Aktuell leitet Ryssel das Finanz- und Rechnungswesen des Teilkonzerns Agaplesion Bethanien Krankenhaus in Heidelberg und ist Prokurist der Servicegesellschaft Bethanien Service und Wohnen GmbH.
„Mit Jan Ryssel haben wir einen hervorragenden Klinikspezialisten für die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl gewinnen können, der den Rehamarkt aus mehrjähriger Erfahrung sehr gut kennt. Mit der neuen Dualen Klinikleitung – Jan Ryssel und Chefarzt Dr. Robert Nechwatal – ist die Klinik für die Zukunft sehr gut aufgestellt“, so Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Auch Chefarzt Dr. Robert Nechwatal freut sich auf die Zusammenarbeit: „ Der kaufmännische Bereich ist die entscheidende Nahtstelle zur qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Ich freue mich sehr, mit Herrn Ryssel in der Dualen Klinikleitung einen menschlich und fachlich kompetenten Partner an meine Seite zu bekommen. Gemeinsam mit unserem starken und breit aufgestellten Team werden wir das Reha- und Präventionsangebot weiter ausbauen und optimieren und damit die Zukunft der Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl gestalten“.
Mit Spannung und Vorfreude sieht auch Jan Ryssel seiner neuen Aufgabe entgegen: „Die Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl verfügt über ein sehr breites und hervorragendes Leistungsspektrum, einen hohen Spezialisierungsgrad sowie ein hohes medizinisches und therapeutisches Niveau. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und die Klinik nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Bildnachweis: Foto: Adam Zalesski (www.videoservice-a-z.de)
Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl
Die Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl ist eine Fachklinik für Innere Medizin, Schwerpunkt für Herz-, Kreislauf-, Gefäß-, Lungen- und Bronchialerkrankungen. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu 8 Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern in den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.
RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen
zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergie-effekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Kontakt
RehaZentren Baden-Württemberg: Jörg Skupin, PR-Referent
Tel.: 0711 6994 639–62, E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de


Einjährige Pflegehelferausbildung soll Flüchtlingen Aufenthaltsstatus sichern

Berlin.  Baden-Württembergs Integrationsminister Lucha schlägt vor, Flüchtlingen, die eine Pflegehelferausbildung machen, einen sicheren Aufenthaltsstatus zu verschaffen. Bravo, muss man rufen. Das hilft der Altenpflege und dient der schnellen Integration.

Personal in der Altenpflege ist bundesweit Mangelware. Zwar steigen die Ausbildungszahlen seit Jahren erfreulich. Doch wird das nicht reichen, der steigenden Zahl von Pflegebedürftigen Herr zu werden. Umso begrüßenswerter der unbürokratische Vorschlag des baden-württembergischen Integrationsministers Manfred Lucha: Flüchtlinge, die eine einjährige Ausbildung in einem Pflegehelferberuf machen, sollen einen sicheren Aufenthaltsstatus bekommen. Auszubildende in Helferberufen sollen während dieser Lehre und einer anschließenden Tätigkeit im Beruf und/oder bei einer späteren Weiterqualifizierung nicht abgeschoben werden können. Bislang gilt eine ähnliche Regelung nur für qualifizierte zwei- oder dreijährige Ausbildungsberufe, an die sich eine zweijährige Berufstätigkeit anschließt. Schon am Donnerstag soll eine Konferenz der Integrationsminister diesen Plan diskutieren – und ihn hoffentlich für alle 16 Bundesländer auch positiv beschließen. Das wäre ein Baustein im Kampf gegen den stark wachsenden Personalbedarf. Und es wäre eine praxisnahe Hilfe beim drängenden Thema Integration von Flüchtlingen.“

Pressekontakt:

Für Presseanfragen kontaktieren Sie bitte:
Friedhelm Fiedler
Sprecher des Präsidiums und Vizepräsident Arbeitgeberverband Pflege 
Pressebüro Arbeitgeberverband Pflege (AGVP)
Telefon: +49 (0)30 67 80 63 710
presse@arbeitgeberverband-pflege.de
www.arbeitgeberverband-pflege.de