Donnerstag, März 9th, 2017

 

Mit digitaler Unterstützung zu evidenzbasierter Reha-Medizin

Berlin, 3.3.2017

 

 

MEDIAN hat sich als größter Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland zum Ziel gesetzt, der führende digitale Gesundheitsdienstleister bei gleichzeitig höchster Behandlungsqualität und Patientenservice zu sein und hierzu eine ganzheitliche Digitalinitiative gestartet. Als ein Ergebnis sollen zukünftig Evidenzen für überlegene Therapiekonzepte gefunden werden, auf deren Basis MEDIANs „Medical Boards“ konzernweite Behandlungspfade für eine nachgewiesene Qualitätsführerschaft weiterentwickeln.

 

Rehabilitation will Patienten die Selbstständigkeit so schnell wie möglich zurückgeben und diese langfristig erhalten. Deshalb setzt MEDIAN auf die Erarbeitung evidenzbasierter, standardisierter Therapiekonzepte, die höchste medizinische Qualität und ein fortlaufendes voneinander Lernen garantieren. Dabei und vor dem Hintergrund des starken Wachstums von MEDIAN ist die Tätigkeit der Medical Boards besonders wichtig. Schon heute zielt sie auf standardisierte Behandlungspfade im Sinne eines Unternehmens-Leitlinienmodells ab, im Detail auf medizinische Prozess-, Struktur- und Ergebnisqualität, auf Transparenz sowie Innovation. Grundlagen der neun indikationsspezifischen Medical Boards bei MEDIAN werden zukünftig Messverfahren sein, die derzeit nur vereinzelt im Markt verfügbar sind, auch auf Grund fragmentierter Datenverfügbarkeit. „MEDIAN wird gezielt die Möglichkeit aus der Behandlung von jährlich 225.000 Patienten nutzen, Evidenzen zum Outcome von Therapien zu erkennen, um die Behandlungsqualität kontinuierlich zu verbessern. Dazu investiert MEDIAN seit 2 Jahren massiv in die eigene IT-Landschaft und startet im Rahmen seiner neuen Digitalstrategie ein sorgfältig ausgesuchtes Bündel an digitalen Initiativen, die bereits vor der Reha beginnen und weit über den Reha-Aufenthalt hinaus wirken“, so Dr. André M. Schmidt, CEO von MEDIAN.

 

Modern, funktional, klar: Orientierung vor der Rehabilitation

In der Phase der Orientierung und Entscheidung für eine Reha-Klinik wird der zukünftige neue Onlineauftritt von MEDIAN die Auswahl der passenden Reha-Klinik stark vereinfachen. „Patienten sollen im Vorfeld eines Reha-Aufenthalts für sie relevante Informationen in möglichst wenigen Schritten finden. Und natürlich wollen wir dabei mit unseren sehr guten Leistungen und dem breiten Therapieangebot auch positiv auffallen“, erklärt Kai Swoboda, COO von MEDIAN. Dafür orientiert sich MEDIAN bei der Entwicklung aller Informationsangebote an den Bedürfnissen reeller Patienten und Besucher der Internetseite. Durch die Verwendung von „Personas“ werden echte Patienten mit ihren Lebenssituationen, Vorlieben, Interessen, beruflichen Zielen und gesundheitlichen Merkmalen simuliert. Der neue Internetauftritt entsteht so aus dem Blickwinkel tatsächlicher Patienten.

Patientennähe und nützliche Hilfestellungen – Ansprüche, welche die eigens entwickelte MEDIAN App erfüllen soll, sind eine weitere Kerninitiative der MEDIAN Digitalstrategie. Die MEDIAN App ist seit Februar 2017 für Patienten ausgewählter MEDIAN Kliniken ein nützlicher Helfer ab der Phase der Vorbereitung auf den Reha-Aufenthalt, bei Fragen beispielsweise zum Speise- oder Freizeitangebot und zur Therapieplanung während des Aufenthaltes.

 

Digitale Services während der Reha? Nur mit modernem Klinikinformationssystem!

Während der Rehabilitation in den MEDIAN Kliniken fließt die fortlaufende Unterstützung durch Web und App dann mit weiteren digitalen Angeboten und Services zusammen. Aus dem einheitlichen Klinikinformationssystem (KIS) erhält der Patient seinen ständig aktualisierten Therapieplan. Auf Basis der hier geplanten, aktuellen Informationen in direkter Rückmeldung der Patienten zu den Therapien entwickelt MEDIAN in den Medical Boards bestehende Therapiestandards stetig weiter, während diese dann im Alltag auf individuelle Patientenbedürfnisse abgestimmt werden. So profitieren die Patienten sowohl von medizinischen Entwicklungen, als auch von den unmittelbaren (digitalen) Kundenservices. „Wenn alltägliche Informations- und Organisationsprozesse effektiver gestaltet werden, gewinnen wir Zeit für die Behandlung und Betreuung unserer Patienten“ freut sich Kai Swoboda.

 

Digital unterstützte Nachsorge fängt Patienten sicher auf und bietet fortlaufende Hilfe

Ein ganzheitlicher digitaler Kundenservice beginnt also vor der Rehabilitation, setzt sich während des Klinikaufenthalts fort und erstreckt sich dann auf die Zeit, in der Patienten nach der Reha weiter begleitet werden. So wird die MEDIAN App zukünftig individuelle Nachsorgemodule anbieten, die den Patienten im Anschluss an den Reha-Aufenthalt weiter betreuen. Im Laufe des Jahres werden diverse, für einzelne Anwendungsgebiete schon in der Erprobung befindliche Nachsorgefunktionen in die MEDIAN App „eingebettet“.

Die Vielschichtigkeit der digitalen Initiativen MEDIANs macht deutlich, dass die Zielsetzung, der führende digitale Gesundheitsanbieter im Rehabilitationsmarkt zu sein, mit dem Anspruch verbunden ist, die Patienten und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen und die jeweils besten innovativen Lösungen für sie zu suchen.

 

 

Über MEDIAN Kliniken

Mit der Übernahme der AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG durch MEDIAN entsteht im Rahmen des Zusammenschlusses ein Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern. Als größter Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in nahezu allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit.

 

 

Kai Swoboda                                                               Florian Löhlein

Geschäftsführer (COO)                                            Leiter Post Merger Integration & Special Initiatives

Telefon: +49-30-530055-255                                  Telefon: +49-30-530055-227

E-Mail: kai.swoboda@median-kliniken.de          E-Mail: florian.loehlein@median-kliniken.de

 


Mit Sport eine Brücke für den Alltag für Menschen mit und ohne Handicap

 

Eine Kooperation des TuS Hilchenbach mit der Celenus Fachklinik

 

Mit einem Sporttag im letzten Jahr wollte die Celenus Klinik für Neurologie in Hilchenbach eine Brücke bauen, über Sport in der Reha und die Integration der Sportarten (Basketball, Slackline, Bogenschießen, Handbiking, Tischtennis, Rollatortanz) in den Alltag zuhause oder in Rehasportgruppen.

 

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Der teilnehmende örtliche Sportverein TUS Hilchenbach hatte so viel Spaß an der Sache, dass die Abteilung Tischtennis sofort bereit war, jeden zweiten Mittwochabend in die Klinik zu kommen, um dort mit den Patienten Tischtennis zu spielen. Im September 2016 ging es dann los. Innerhalb kurzer Zeit hatte sich diese ehrenamtliche Aktion bei den Patienten herum gesprochen. Ob halbseitig gelähmt, ob im Rollstuhl oder mit anderen Handicaps. Alle waren eingeladen mitzumachen. Als Profi kann sich der Sportler Torsten Menn vom TuS Hilchenbach auf jede Einschränkung einstellen. Somit trauen sich z. B. Parkinson-Patienten wieder an die Bewegung und gewinnen Sicherheit.

 

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Durch diesen sportlichen Anstoß organisieren die Patienten mittlerweile selbstständig sportliche Abende mit Federball, Kicker und Tischtennis und haben einfach Spaß. Dieser positive Kern trägt sich durch die Reha und die Patienten bekommen wieder mehr Selbstvertrauen und den Willen  „Weiter in Bewegung bleiben“ nach der Reha.

 

Neben der Stärkung des Immunsystems trägt der Sport auch dazu bei, das Selbstwertgefühl und damit die Lebensqualität zu steigern. Dass Bewegung und Sport ein wichtiger Bestandteil zur Gesundheitsprophylaxe sind, ist allgemein bekannt und dass auch bei chronischen Erkrankungen und Behinderungen eine sportliche Betätigung möglich ist.

 

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Foto: Jan Schäfer, Siegener Zeitung

Seit Februar in diesem Jahr engagiert sich außerdem die Jugendmannschaft Badminton in der Klinik. Zur gleichen Zeit wie Tischtennis gespielt wird, spielen Teenager, junge Erwachsene und Senioren gemeinsam Federball. Durch die offene Bauweise der Halle in der Celenus-Klinik ist das möglich. Andere Patienten, die nicht selbst aktiv sein möchten, bekommen gegebenenfalls doch Lust oder schauen begeistert zu.

 

Diese Aktion ist so beliebt, dass auch Mitarbeiter und Menschen aus der Umgebung dazu kommen, um teil zu haben. Damit hat die Klinik schon einen Teil des Zieles, Menschen mit und ohne Handicap ins gemeinsame Erleben beim Sport ohne Scheu am „Anders-sein“ zusammen zu bringen, erreicht. Dies ist nur durch das ehrenamtliche Engagement des Sportvereins möglich. Weitere Ereignisse sind geplant – Darauf freuen wir uns

Kontakt

Heike Henrichs-Neuser
– Öffentlichkeitsarbeit –

Celenus Fachklinik Hilchenbach GmbH

Ferndorfstraße 14

57271 Hilchenbach

Tel. +49 (0)2733 897-278
Fax +49 (0)2733 897-999
Mobil +49 (0)171-1725917
H.Henrichs-Neuser@klinik-hilchenbach.de

www.klinik-hilchenbach.de