Dienstag, März 7th, 2017

 

„Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ – Tinnitus-Betroffenen-Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. und des VIVAXX Netzbüros Augsburg

Menschen, die von Tinnitus betroffen sind, leiden häufig sehr unter ihren Ohrgeräuschen, denn oftmals sind eine große psychische Belastung und Begleiterscheinungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen damit verbunden. Charakteristisch ist dabei, dass die Geräusche nur der Betroffene selbst hört. Am Donnerstag, den 30. März 2017 um 17.00 Uhr findet in Augsburg ein Seminar zum Thema „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ statt, das Betroffenen eine wertvolle Hilfestellung im Umgang mit dem quälenden Ohrgeräusch bieten soll. Veranstaltungsort ist das hotel am alten park, Tagungsraum „hakuna matata“, Frölichstraße 17 in 86150 Augsburg. Die Veranstaltung wird ausgerichtet von der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) in Zusammenarbeit mit dem VIVAXX Netzbüro Augsburg.

Über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit referieren namhafte Experten. So spricht Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. und selbst Betroffener, über das Thema „Tinnitus, Schwerhörigkeit und Lärmbelastung am Arbeitsplatz – was sind die Folgen?“ und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Der Augsburger HNO-Arzt Dr. med. Paul Flämig hält einen Vortrag über „Tinnitus, Schwerhörigkeit und Co. in der HNO-ärztlichen Praxis“. Im Anschluss daran stellt DTL-Vizepräsident Prof. Dr. med. Gerhard Goebel die verschiedenen Behandlungsmethoden bei Ohrgeräuschen vor und bewertet diese hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. „Was gibt es Neues? Wann ambulant, wann stationär? – Sinnvolles, Ungeprüftes und Abzocke in der Therapie bei Tinnitus“ lautet sein Thema.

Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und ihr Angebot für Betroffene informieren.

Veranstaltungsort: hotel am alten park, Frölichstraße 17, 86150 Augsburg
Beginn: 17.00 Uhr, Ende: ca. 20.30 Uhr
Eintritt:
6 Euro; ermäßigt für DTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL), Sybille Heil
E-Mail: s.heil@tinnitus-liga.de
Telefon: 0202 24652-13
Fax: 0202 24652-20

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

 


Bundesweit 100.000 Studienteilnehmer: Halbzeit in der NAKO Gesundheitsstudie

Nationale Kohorte

Heidelberg – Die Oktober 2014 gestartete NAKO Gesundheitsstudie (kurz NAKO) hat nach 3 Jahren die 100.000-Studienteilnehmer-Marke erreicht. Somit wurde die Hälfte der bundesweit angestrebten 200.000 Teilnehmer erfolgreich in die Studie einbezogen. Die NAKO Gesundheitsstudie ist ein ambitioniertes deutsches Forschungsprojekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die sogenannten Volkskrankheiten, wie Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Demenz, genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. „Nach der Vorbereitungs- und Aufbauphase läuft die Studie sehr gut und die Akzeptanz in der Bevölkerung ist groß“, merkt Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der NAKO.

Die Gründe der Studienteilnehmer sind unterschiedlich: für Iris Zechel ist es die Forschung. „An der NAKO Gesundheitsstudie nehme ich persönlich teil, weil ich den Fortschritt der Forschung unterstützen möchte.“ Die kaufmännische Angestellte aus Halle hat klare Vorstellungen: „Ich war selber schwer krank und seitdem muss ich mit meiner Krankheit leben. Mit meiner Teilnahme an der NAKO hoffe ich, dass für Fälle wie meinen eine medizinische Lösung gefunden werden kann, die es mir persönlich ermöglicht, ein krankheitsfreies Leben ohne Einschränkungen zu führen.“

NAKO Gesundheitsstudie:

In der NAKO Gesundheitsstudie werden seit 2014 Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Infektionen und Demenz genauer zu erforschen, um Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Das multizentrische Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den beteiligten Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Bis Anfang März 2017 haben schon über 100.000 Personen an der NAKO Studie teilgenommen. Weitere Informationen unter www.nako.de

Ansprechpartnerin für die Presse:

Glorianna Bisognin-Nechwatal 
NAKO Geschäftsstelle  
Projektkommunikation 
Telefon: 06221- 42620-61  
E-Mail: presse@nako.de www.nako.de