Mittwoch, März 1st, 2017

 

Generali Altersstudie 2017 – Generation der 65- bis 85-Jährigen mehrheitlich zufrieden, aktiv und engagiert

Generali Altersstudie 2017 - Generation der 65- bis 85-Jährigen mehrheitlich zufrieden, aktiv und engagiert. Quellenangabe: "obs/Generali Deutschland AG/© IfD-Allensbach"

Berlin (ots)

   - Generali Altersstudie 2017 untersucht Lebenssituation älterer 
     Menschen in Deutschland
   - Befragung von mehr als 4.100 Bundesbürgern im Alter zwischen 65 
     und 85 Jahren durch Institut für Demoskopie Allensbach
   - Initiator Generali Deutschland will aktiv dazu beitragen, auf 
     Basis von Fakten die älter werdende Gesellschaft für alle 
     Generationen lebenswert und gerecht zu gestalten
Generali Altersstudie 2017 - Generation der 65- bis 85-Jährigen mehrheitlich zufrieden, aktiv und engagiert. Quellenangabe: "obs/Generali Deutschland AG/© IfD-Allensbach"

Generali Altersstudie 2017 – Generation der 65- bis 85-Jährigen mehrheitlich zufrieden, aktiv und engagiert. Quellenangabe: „obs/Generali Deutschland AG/© IfD-Allensbach“

Die große Mehrheit der 65- bis 85-Jährigen in Deutschland blickt zufrieden auf das eigene Leben. Die materielle Situation dieser Generation hat sich in den vergangenen vier Jahren nochmals verbessert und der Gesundheitszustand ist stabil positiv. Zu diesem Ergebnis kommt die Generali Altersstudie 2017, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Generali Deutschland AG nach 2013 zum zweiten Mal durchgeführt hat. Allerdings fallen Unterschiede zwischen sozialen Schichten und Regionen auf.

Die Generali Altersstudie 2013 zeigte deutlich ein neues Bild vom Alter: Statt passiv und zurückgezogen sind ältere Menschen hierzulande mehrheitlich optimistisch, aktiv und motiviert. Dies bestätigt auch die repräsentative Neuauflage, bei der 4.133 Personen befragt wurden.

Giovanni Liverani, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland AG: „Als Generali wollen wir das Leben aller Menschen nicht nur versichern, sondern es verbessern. Wenn wir eine älter werdende Gesellschaft lebenswert gestalten wollen, müssen wir die Lebenssituation unserer älteren Mitbürger kennen und verstehen. Nur so können wir ihnen bis ins hohe Alter ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“

Michael Sommer, Projektleiter der Generali Altersstudie vom Institut für Demoskopie Allensbach: „Die Lebenszufriedenheit älterer Menschen ist heute mit einer Vielzahl an Faktoren verknüpft, die voneinander abhängig sind. Dieses sind die wirtschaftliche Lage, der Gesundheitszustand oder auch die Herausforderung, die Technisierung meistern zu können. So sehen 65- bis 85-Jährige aus unteren sozialen Schichten ihre gesundheitliche Situation oftmals kritisch, fühlen sich gleichzeitig von neuen Techniken überfordert und sind alles in allem häufig deutlich unzufriedener mit dem eigenen Leben als Personen aus höheren sozialen Milieus.“

HOHE LEBENSZUFRIEDENHEIT, ABWECHSLUNG UND MOBILITÄT

Viele Menschen der Generation der 65- bis 85-Jährigen geben ihr gefühltes Alter deutlich geringer an als ihr tatsächliches – und zwar um rund 7,5 Jahre. Auffällig ist, dass diese Wahrnehmung übergreifend auch bei den 80- bis 85-Jährigen zu beobachten ist. Jeder zweite Befragte (49 Prozent) dieser Altersgruppe fühlt sich – allen Altersbeschwerden zum Trotz – jünger als es seinem kalendarischen Alter entspricht. Insgesamt zeichnet die Generation ein positives Lebensgefühl aus. Auf einer Skala von Null („überhaupt nicht zufrieden“) bis zehn („völlig zufrieden“) wählen die 65- bis 85-Jährigen im Durchschnitt die Skalenstufe 7,2. Auffällig in diesem Zusammenhang ist, dass es regional gesehen in Deutschland keine wesentlichen Unterschiede gibt. Während Schleswig-Holstein das Ranking mit einem Wert von 7,5 anführt, liegt der Nachbar Mecklenburg-Vorpommern als Schlusslicht mit 6,8 nur unwesentlich zurück.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Mehrheit der älteren Generation führt ein abwechslungsreiches und aktives Leben. So ist mehr als die Hälfte (58 Prozent) der 65- bis 85-Jährigen heute noch mit dem eigenen Auto unterwegs. Bei den 65- bis 69-Jährigen (69 Prozent) sind dies mehr als doppelt so viele wie 1985 (30 Prozent). Bei den 80- bis 85-Jährigen ist der Anteil der Autofahrer sogar um mehr als das Zehnfache angestiegen. 38 Prozent dieser Altersklasse nutzen heute noch den eigenen PKW.

IM DURCHSCHNITT STEIGENDE ALTERSEINKOMMEN, ABER DEUTLICHE UNTERSCHIEDE

Fast zwei Drittel (62 Prozent) der 65- bis 85-Jährigen ziehen eine positive Bilanz ihrer wirtschaftlichen Lage. Zehn Prozent bezeichnen ihre finanzielle Situation als sehr gut, 52 Prozent als gut. 31 Prozent der älteren Menschen in Deutschland bezeichnen ihre eigene wirtschaftliche Lage als durchschnittlich, sechs Prozent stufen sie als eher schlecht oder schlecht ein.

Interessanterweise führt die positive Bilanz der eigenen Situation nicht dazu, dass die Befragten die finanzielle Lage der eigenen Altersgruppe insgesamt als positiv einschätzen. Vielmehr wird die wirtschaftliche Lage der älteren Menschen in Deutschland deutlich negativer eingestuft als die eigene Situation. 48 Prozent der 65- bis 85-Jährigen gehen davon aus, dass die materielle Situation der meisten älteren Menschen in Deutschland mäßig ist; weitere 31 Prozent vermuten sogar, dass es den meisten ihrer Altersgenossen schlecht geht.

Insgesamt verfügen die 65- bis 85-Jährigen über ein Haushalts-Nettoeinkommen von durchschnittlich 2.410 Euro im Monat. Im Vergleich mit den Ergebnissen der Studie 2013 sind dies gut 200 Euro oder zehn Prozent mehr. Die persönlichen, frei verfügbaren Mittel der 65- bis 85-Jährigen sind in vier Jahren um 20 Prozent von monatlich 522 Euro auf 628 Euro gestiegen. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede: Das frei verfügbare Einkommen differiert zwischen 351 Euro bei Personen der Gruppe mit niedrigerem Einkommen und durchschnittlich 1.027 Euro bei Personen der Gruppe mit höherem Einkommen.

ÜBERWIEGEND POSITIVE GESUNDHEITSBILANZ

Die Unterschiede zwischen den sozialen Schichten zeigen sich nicht nur im Einkommen, sondern auch in der persönlichen Gesundheitsbilanz. 40 Prozent der 65- der 85-Jährigen bewerten ihren Gesundheitszustand als uneingeschränkt positiv. Doch während 52 Prozent der 65- bis 85-Jährigen aus den höheren sozialen Schichten eine positive Bilanz ihres Gesundheitszustandes ziehen, ist dies nur bei 28 Prozent der Gleichaltrigen aus den unteren sozialen Schichten der Fall. Gleichzeitig kennen elf Prozent der 65- bis 85-Jährigen die Situation, auf Hilfe und Pflege durch andere angewiesen zu sein, bereits aus eigener Erfahrung. Diese Erfahrungen nehmen jenseits der 80 Jahre auf 21 Prozent zu. Insgesamt 20 Prozent der 65- bis 85-Jährigen sind mit der Situation konfrontiert, dass ihr Partner Pflege benötigt.

DEUTLICHE UNTERSCHIEDE AUCH BEI TECHNISCHEN ENTWICKLUNGEN UND DIGITALEN MEDIEN

Auch beim Umgang mit technischen Entwicklungen zeigen sich große Unterschiede. So nutzt immerhin jeder Zweite der 65- bis 85-Jährigen das Internet. Auffällig dabei ist, dass von den 65-bis 74-Jährigen zwei Drittel im digitalen Netz unterwegs sind, bei den 75- bis 85-Jährigen hingegen nur ein Drittel. Besonders stark unterscheidet sich die Internetnutzung in den verschiedenen Einkommensgruppen. Während gerade einmal 23 Prozent der 65- bis 85-Jährigen aus den unteren sozialen Schichten online aktiv sind, sind es bei den Gleichaltrigen aus der Oberschicht 81 Prozent.

Generell zeigt sich beim Thema Technik eine Spaltung: Insgesamt gaben 34 Prozent der 65- bis 85-Jährigen an, Interesse an neuer Technik zu haben und gerne etwas Neues auszuprobieren. Bei Personen aus der Oberschicht waren es sogar mehr als die Hälfte (52 Prozent). Dagegen fühlen sich 39 Prozent aller Befragten von neuer Technik genervt und überfordert. Bei Personen mit niedrigerem sozioökonomischen Status sind es gar 51 Prozent.

Dr. Andrea Timmesfeld, Head of Public Affairs & Community Engagement, verantwortlich für das politische und gesellschaftliche Engagement der Generali in Deutschland: „Digitale Innovationen können Lebensqualität und Selbstständigkeit im Alter enorm unterstützen. Hier können wir als Versicherer einen umfassenden Beitrag leisten. Die Studie zeigt, dass ein Teil der älteren Menschen dieser Entwicklung aufgeschlossen gegenübersteht, eine andere Gruppe allerdings Gefahr läuft, digital abgehängt zu werden. Wir müssen uns also überlegen, wie wir diese Gruppe mit digitalen Innovationen besser erreichen können.“

SOZIALE KONTAKTE ESSENZIELL

Soziale Beziehungen, das ergab die Studie ebenso, sind gerade für ältere Menschen von immenser Bedeutung – und zwar innerhalb und außerhalb der eigenen Familie. So schätzen drei Viertel der 65- bis 85-Jährigen das Zusammensein mit anderen und sind gerne unter Menschen. Insgesamt haben 73 Prozent der 65- bis 85-Jährigen Kinder und Enkelkinder. 25 Prozent der 65- bis 85-jährigen Eltern sehen ihre Kinder täglich oder fast täglich, weitere 29 Prozent mindestens einmal pro Woche.

Zwei Drittel der 65- bis 85-Jährigen leben mit einem Partner zusammen. 69 Prozent können zudem auf einen festen Freundes- und Bekanntenkreis zurückgreifen, mit dem sie sich regelmäßig treffen. 41 Prozent der Älteren bezeichnen ihren Bekanntenkreis zudem als groß. Drei Viertel aller 65- bis 85-Jährigen wissen, dass sie sich in einer schwierigen Lage auf ihre Kinder verlassen können; zwei Drittel, dass sie sich auch auf ihren Partner verlassen können. 53 Prozent sind sich um die Unterstützung guter Freunde bewusst, 39 Prozent bauen auf die Nachbarschaftshilfe. Dass es niemanden gibt, an den man sich in einer schwierigen Lage wenden kann, sagt gerade einmal einer von Hundert der heute 65- bis 85-Jährigen.

IMMENSE BEDEUTUNG DES GEFÜHLS, GEBRAUCHT ZU WERDEN

Darüber hinaus belegt die Studie, dass die Möglichkeit, trotz altersbedingter Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, für die Generation der 65- bis 85-Jährigen von zentraler Bedeutung ist. Sowohl Teilhabe als auch die Übernahme von Verantwortung für das eigene und das Leben von Mitmenschen innerhalb und außerhalb der Familie (Mitverantwortung) sind besonders ausgeprägt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich 42 Prozent der 65- bis 85-Jährigen derzeit ehrenamtlich engagieren. Auffallend sind hier jedoch die regionalen Unterschiede: Während sich in Brandenburg jeder Zweite (51 Prozent) ehrenamtlich betätigt, sind es in Thüringen lediglich 29 Prozent der Befragten.

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg, betont den Aspekt der Verantwortung: „Die Verantwortungsperspektive ist von überragender Bedeutung, wenn man das Altern verstehen möchte.“ Prof. Kruse ist sowohl Mitglied des fünfköpfigen wissenschaftlichen Beirats der Generali Altersstudie als auch Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung und stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates. „Die Befunde der Generali Altersstudie belegen deutlich, dass ältere Menschen mit dieser Lebensphase sowohl Möglichkeiten als auch Grenzen verbinden. Das Altern wird als Gestaltungsauftrag empfunden“, fasst Prof. Kruse zusammen. Aus seiner Sicht belegen die empirischen Befunde der Generali Altersstudie 2017 die politischen Handlungsempfehlungen der von ihm geleiteten Regierungskommission. „Es darf nicht mehr bloß darum gehen, alte Menschen zu versorgen. Vielmehr brauchen wir Strukturen, in denen Menschen zugleich Sorge empfangen und Sorge tragen können – und zwar unabhängig von ihrem Alter und körperlichen oder kognitiven Einbußen.“

„Die Ergebnisse der Generali Altersstudie weisen auf einen gemeinsamen Auftrag an Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft hin. Es wird künftig noch stärker darum gehen, Eigenverantwortung und Prävention zu stärken und zu unterstützen. Wir richten unsere Produkte und Dienstleistungen konsequent darauf aus“, erläutert Dr. Timmesfeld.

Infografiken zur Generali Altersstudie 2017 finden Sie im Internet unter: http://ots.de/8SU3Z

GENERALI IN DEUTSCHLAND

Die Generali in Deutschland ist mit rund 17,8 Mrd. Euro Beitragseinnahmen und mehr als 13,5 Millionen Kunden der zweitgrößte Erstversicherungskonzern auf dem deutschen Markt. Zum deutschen Teil der Generali gehören die Generali Versicherungen, AachenMünchener, CosmosDirekt, Central Krankenversicherung, Advocard Rechtsschutzversicherung, Deutsche Bausparkasse Badenia und Dialog.

GENERALI ALTERSSTUDIE

Die einzigartige Generali Altersstudie liefert eine fundierte Basis, um die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Diskussion zum Thema Altersbild und Alterspotenzial anzustoßen und zu beleben. Für die repräsentative Studie wurden mehr als 4.000 ausgewählte Personen der Altersgruppe 65 bis 85 Jahre persönlich-mündlich (face-to-face) befragt. Prof. Dr. Renate Köcher und Michael Sommer vom Institut für Demoskopie Allensbach sind die Autoren der Generali Altersstudie. Die renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Rolf Heinze, Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse, Prof. Dr. Thomas Klein, Prof. Dr. Gerhard Naegele und Prof. Dr. med. Elisabeth Pott haben als Wissenschaftlicher Beirat bei der Konzeption des Fragebogens mitgewirkt und die Studienergebnisse in weiterführenden Kommentaren in den gesellschaftlichen Kontext eingeordnet.

Die Generali Altersstudie ist im Buchhandel erhältlich: „Generali Altersstudie 2017 – Wie ältere Menschen in Deutschland denken und leben“, Springer Verlag GmbH, ISBN 978-3-662-50394-2, 19,99 Euro.

Pressekontakt:

Stefan Göbel
Leiter Externe Kommunikation
T +49 (0) 89 5121-6100

Christian Krause
Externe Kommunikation
T + 49 (0) 89 5121-2283

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Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
D-81737 München

www.generali.de

Frauenkrankheit „Endometriose“: Ärzte und Betroffene treffen sich in der MEDIAN Klinik Schlangenbad

4 Das Team der Abteilung Gynäkologie der MEDIAN Klinik Schlangenbad mit Chefärztin Dr. med. Birgit Donau (5.v.l.)

Schlangenbad, 01.03.2017

 

 

21. Jahrestagung der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. stellt gesundheitliche, psychische und soziale Auswirkungen der gynäkologischen Erkrankung in den Mittelpunkt.

4 Das Team der Abteilung Gynäkologie der MEDIAN Klinik Schlangenbad mit Chefärztin Dr. med. Birgit Donau (5.v.l.)

Das Team der Abteilung Gynäkologie der MEDIAN Klinik Schlangenbad mit Chefärztin Dr. med. Birgit Donau (5.v.l.)

Rund 100 Teilnehmer, darunter Ärzte, Psychologen, Betroffene und Verbandsmitglieder aus ganz Deutschland treffen sich vom 10. bis 12. März in der MEDIAN Klinik Schlangenbad. Unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit findet dort die 21. Jahrestagung der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. statt. Die Endometriose ist eine chronische, aber in der Regel gutartige Erkrankung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die sich auch auf Eierstöcke, Eileiter und andere Organe ausdehnen kann.

Drei Tage intensives Programm

Unter dem Motto „Mit Endometriose leben. Gesundheitliche, psychische und soziale Auswirkungen von Schmerzen“ stehen an drei Tagen insgesamt zehn Workshops, eine Podiumsdiskussion sowie mehrere Vorträge auf dem Programm. Darin geht es neben dem Hauptthema „Schmerz- und Schmerzbewältigung“ vor allem um die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen sowie die fachliche Information von Betroffenen und Angehörigen.

Zertifizierte Behandlung in Schlangenbad

Die MEDIAN Klinik Schlangenbad ist seit einem Jahr als Endometriosezentrum für Rehabilitation von der Stiftung Endometrioseforschung und der Endometriose-Vereinigung Deutschland zertifiziert. Im Rahmen ihres Rehabilitationsaufenthaltes werden die Patientinnen von Chefärztin Dr. med. Birgit Donau und ihrem erfahrenen Team aus Frauen (gynäkologische Fachärztinnen, einer Psychologin und Krankenschwestern) betreut. Chronische Schmerzzustände mit hoher psychischer Belastung, wiederholte Operationen und eventuell eine längerfristige Hormontherapie prägen häufig den langen Leidensweg der Betroffenen. Ziel ist es vor allem, die Lebensqualität zu verbessern und so den Weg zurück in den Alltag und das Berufsleben zu ebnen. Die MEDIAN Klinik Schlangenbad bietet darum den Frauen in ihrer gynäkologischen Abteilung in einer vertrauensvollen Atmosphäre und in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, sich auszutauschen und auch sensible Themen, wie das veränderte Körpergefühl nach einer Operation, Sexualität und Partnerschaft, zu besprechen. Hier werden Frauen jeden Alters und mit sämtlichen gynäkologischen und gynäkologisch-onkologischen Erkrankungen rehabilitiert.

Die MEDIAN Klinik Schlangenbad

Die MEDIAN Klinik Schlangenbad ist eine Rehabilitationsklinik für internistische Rheumatologie, Orthopädie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie Gynäkologie. Sie liegt im hessischen Heilbad Schlangenbad, das sich als „Ort mit Zeit“ durch eine angenehme Umgebung mit ihrem sehr hohen Erholungs- und Freizeitwert auszeichnet, die sich auch positiv auf den Verlauf der Genesung der Patienten auswirkt. Ein Schwerpunkt des Hauses liegt in der interdisziplinären Behandlung chronischer Schmerzen insbesondere bei Endometriose und Fibromyalgie. Mit ihrem „Kompetenzzentrum Schmerz“ kann die Klinik in diesen beiden Fachgebieten besondere Therapien und Behandlungsmöglichkeiten anbieten, wie eine spezielle Ganzkörperkältekammer und Therapien im angrenzenden Thermalbad.

Über MEDIAN

MEDIAN wird 2017 zu einem Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern wachsen. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit zukünftig 18.000 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit.

 

 

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Klinik Schlangenbad

Kaufmännische Leiterin Julia Handt

Rheingauer Straße 18 | 65388 Schlangenbad

Telefon +49 (0)6129 41-708/401 | Telefax +49 (0)6129 41-443

Mobil + 49 (0)173 2905483

E-Mail: julia.handt@median-kliniken.de

www.median-kliniken.de

 


Dr. Becker Burg-Klinik erhält Auszeichnungen

„Gute Therapeuten sind die Voraussetzung“: Die Leitung der Dr. Becker Burg-Klinik investiert in das Wohl ihrer Mitarbeiter – auch dafür wurde die Thüringer Reha-Klinik jetzt erneut ausgezeichnet.

Zum fünften Mal wurde das Qualitätsmanagement-System der Dr. Becker Burg-Klinik zertifiziert. Auch für ihre exzellenten Patientenschulungen wurde die psychosomatische Reha-Einrichtung erneut ausgezeichnet.

 

„Gute Therapeuten sind die Voraussetzung“: Die Leitung der Dr. Becker Burg-Klinik investiert in das Wohl ihrer Mitarbeiter – auch dafür wurde die Thüringer Reha-Klinik jetzt erneut ausgezeichnet.

„Gute Therapeuten sind die Voraussetzung“: Die Leitung der Dr. Becker Burg-Klinik investiert in das Wohl ihrer Mitarbeiter – auch dafür wurde die Thüringer Reha-Klinik jetzt erneut ausgezeichnet.

Stadtlengsfeld. Patienten, die unter Depressionen, Burn-Out, Tinnitus oder Angststörungen leiden, müssen sich auf die Qualität ihrer Reha verlassen können. Das können sie in der Dr. Becker Burg-Klinik, wie die Zertifizierungsgesellschaft LGA InterCert, ein Unternehmen des TÜV, der Thüringer Reha-Einrichtung jetzt schon zum fünften Mal bestätigte.

 

Gesundheitliche Angebote – auch für Mitarbeiter

„Gute Therapeuten sind die Voraussetzung, dass Patienten ihre Reha erfolgreich meistern. Deswegen investieren wir in unsere Mitarbeiter. Wir bieten ihnen weitreichende Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, haben für sie neue PC-Technik und ergonomische Arbeitsplätze angeschafft und im vergangenen Jahr zusätzlich das betriebliche Gesundheitsmanagement eingeführt. So können die Mitarbeiter selbst von unseren Angeboten wie der Akupunktur profitieren“, erklärt Michael Schiffgen, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Burg-Klinik. Die Prüfer der LGA InterCert hoben diese Maßnahmen als vorbildlich hervor.

 

Anreise mit Hund

Zwei Tage lang machten sich die Prüfer ein genaues Bild vom Qualitätsmanagement-System der Dr. Becker Burg-Klinik. Dabei zeigten sie sich beeindruckt, wie reibungslos auch spezielle Reha-Angebote wie z. B. die „Reha mit Hund“ in der Klinik abliefen. Patienten, die mit ihrem Haustier anreisen, werden vor Ort durch die Hausdame betreut. Separate, gut beschilderte Aufenthalts- und Auslaufmöglichkeiten auf dem Gelände sorgen dafür, dass sich auch Patienten ohne Hund durch die Vierbeiner nicht gestört fühlen.

 

Gesund bis über die Reha hinaus

Zum zweiten Mal hat die Zertifizierungsgesellschaft die Dr. Becker Burg-Klinik außerdem für ihre exzellenten Patientenschulungen ausgezeichnet. Das Zertifikat erhalten Einrichtungen, die Patienten intensiv über ihre Krankheiten aufklären und sie so zu „Experten in eigener Sache“ machen. Dadurch verfügen die Rehabilitanden über Wissen, das sie nach der Reha eigenverantwortlich für ihre Gesundheit einsetzen können. „Wir haben es in diesem Jahr auf die Liste der TOP-Rehakliniken im Magazin FOCUS geschafft. Es freut uns sehr, dass uns jetzt auch die Zertifizierungsgesellschaft einen außergewöhnlichen Einsatz für die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitern bestätigt hat“, berichtet Verwaltungsdirektor Schiffgen.

 

Die Dr. Becker Burg-Klinik

Die Dr. Becker Burg-Klinik ist auf psychosomatische, psychiatrische und psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Als größte Thüringer Rehaklinik versorgt sie rund 1.800 Patienten jährlich, die Hilfe bei Beschwerden wie Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen, chronische Schmerzerkrankungen oder Tinnitus suchen. Die Dr. Becker Burg-Klinik gehört mit acht weiteren Rehabilitationskliniken zur Dr. Becker Klinikgruppe. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Weitere Informationen zur Dr. Becker Burg-Klinik finden Sie auf der Website www.dbkg.de/burg-klinik oder in unserem Klinik-Film „Das Wesentliche wiederfinden“ auf youtube: www.youtube.com/watch?v=XzpLk5XxREA

 

Zertifizierung nach dem DEGEMED-Leitfaden

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) ist ein Fachverband für medizinische Rehabilitation. Geprüft wurde die Dr. Becker Burg-Klinik an zwei Tagen nach dem DEGEMED-Leitfaden 5.0 und der DIN EN ISO 9001:2008.

 

Kontakt:

Verena Altenhoff
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG

Parkstraße 10
50968 Köln
Tel.: (+49) 221-934647 -45
valtenhoff@dbkg.de
http://www.dbkg.de


Neubesetzung in der Führungsspitze des BDPK

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Berlin, 1. März 2017

 

Dr. Francesco De Meo zum neuen 2. Vizepräsident im BDPK-Vorstand gewählt

Dr. jur. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der HELIOS Kliniken GmbH.

Dr. jur. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der HELIOS Kliniken GmbH.

Berlin, 1. März 2017 – Im Rahmen seiner letzten Sitzung in Berlin wählte der BDPK-Vorstand
Dr. jur. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der HELIOS Kliniken GmbH, zum 2. Vizepräsidenten.

„Ich freue mich sehr, über die einstimmige Wahl von Dr. Francesco De Meo zum
2. Vizepräsidenten im BDPK-Vorstand“, betonte BDPK-Präsidentin Dr. Katharina Nebel M. Sc. „Seine langjährigen Erfahrungen an der Spitze eines großen Klinikkonzerns helfen uns, die bevorstehenden gesundheitspolitischen Herausforderungen zu meistern. Gemeinsam werden wir wichtige Impulse für die Qualitätsmessung und deren Transparenz in der deutschen Krankenhauslandschaft setzen“. Dr. Michael Philippi, 1. Vizepräsident im BDPK-Vorstand, freut sich auf die Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Dr. De Meo.

Dr. Francesco De Meo ist seit 2013 Mitglied des BDPK-Vorstands. Im Jahr 2000 begann er als Leiter Recht und Personal in der HELIOS Kliniken GmbH. Ein Jahr darauf wurde er zum Geschäftsführer für Personal und Recht sowie Forschung und Wissenschaft bei HELIOS. Seit 2008 ist De Meo Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der HELIOS Kliniken GmbH und Vorstandsmitglied der Fresenius SE.

Die Wahl De Meos vollzog sich aufgrund des vorzeitigen Ausscheidens des 1. Vizepräsidenten des BDPK Dr. Ulrich Wandschneider. Dr. Ulrich Wandschneider gehörte seit 2006 dem Vorstand an und war seit dem dessen erster Vizepräsident.

 

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de