März, 2017

 

Masterplan Medizinstudium: Licht und Schatten dicht beieinander

Freitag, 31. März 2017

Marburger Bund – Bundesverband

Pressemitteilung des Marburger Bundes

Berlin – Der Reformplan für das Medizinstudium hat bei den Studierenden im Marburger Bund zwiespältige Reaktionen hervorgerufen. „Wir begrüßen die Ankündigung von Bund und Ländern, das Medizinstudium praxisnäher zu gestalten. Die Modellstudiengänge liefern schon seit Jahren den Beweis, dass mehr Praxisnähe möglich ist und die Trennung zwischen Vorklinik und Klinik überwunden werden kann. Diese Erkenntnisse hätte man schon längst auch in den Regelstudiengängen umsetzen können. Dafür bedarf es keines Masterplans“, sagte Victor Banas, Vorsitzender des Sprecherrats der Medizinstudierenden im Marburger Bund. Besonders hervorzuheben sei, dass die ärztliche Ausbildung stärker an Kompetenzen ausgerichtet werden soll und Studierende frühzeitig mit der Patientenversorgung in Kontakt kommen.

„Auf der Schattenseite verbuchen wir die Einführung zusätzlicher Obligatorien im Studium und die Quartalisierung des Praktischen Jahrs. Damit wird eine bewährte Struktur aufgelöst, die den Studierenden den notwendigen Freiraum verschafft hat, um im Rahmen eines viermonatigen Wahltertials eigenen Präferenzen nachzugehen oder die gewünschte Fachrichtung besser kennenzulernen. Der Ärztemangel, insbesondere der Mangel an Landärzten, wird sich nicht durch den Masterplan beheben lassen. Angehende Ärztinnen und Ärzte werden sich nur dann für bestimmte, besonders versorgungsrelevante Fachrichtungen entscheiden, wenn sie gute Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden. Insofern bedauern wir sehr, dass einseitige versorgungspolitische Erwägungen und Mutmaßungen zu strukturellen Änderungen im Medizinstudium führen sollen. Das ist ein gefährlicher Paradigmenwechsel. Inhalte des Medizinstudiums müssen aus sich heraus begründet sein und nicht deshalb, weil das althergebrachte Modell des Landarztes immer weniger Attraktivität entfaltet“, kritisierte Banas.

„Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass ein Ausbau der Studienplatzkapazitäten um mindestens 10 Prozent notwendig ist. Nur so kann dem Ärztemangel, der sich durch die bevorstehende Ruhestandswelle eher noch verstärken wird, sinnvoll entgegengewirkt werden. Hier hat die Politik eine große Chance vertan. Jetzt rächt sich auch, dass Finanzierungsfragen bei der Beratung des Masterplans ausgeklammert wurden und nun erst noch geklärt werden müssen. Dies ist aber absolut notwendig, um ausreichend finanzielle Ressourcen für gute Lehre zur Verfügung zu haben. Die Politik darf die medizinischen Fakultäten hier nicht länger im Regen stehen lassen“, forderte der Sprecher der Medizinstudierenden im Marburger Bund.

Der Marburger Bund ist der Verband aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte. Mit mehr als 119.000 Mitgliedern ist er der größte deutsche Ärzteverband mit freiwilliger Mitgliedschaft und Deutschlands einzige Ärztegewerkschaft.


DAK-Gesundheit fordert Reformen nach Bundestagswahl

Hamburg (ots) – Die DAK-Gesundheit fordert Reformen von der zukünftigen Bundesregierung. Der Verwaltungsrat der drittgrößten Krankenkasse plädiert unter anderem für eine Stärkung der Selbstverwaltung, für neue Finanzierungsmodelle sowie für eine kluge Digitalisierung des Gesundheitswesens. Mit dem „Gesundheitspolitischen Kompass“ hat das Parlament der DAK-Gesundheit gestern einstimmig ein umfassendes Positionspapier zur Bundestagswahl 2017 verabschiedet.

„Um das wertvolle stabilitätssichernde Solidarsystem der gesetzlichen Krankenversicherung auch für die Zukunft zu sichern, muss es weiterentwickelt werden“, heißt es in einem gemeinsamen Vorwort des Verwaltungsratsvorsitzenden Dieter Schröder und seines Stellvertreters Horst Zöller. Der Anspruch der DAK-Gesundheit sei es, ihren Versicherten medizinische Leistungen auf hohem Niveau zur Verfügung zu stellen, sie optimal zu beraten und ihnen leicht zugänglichen Service anzubieten.

Der Verwaltungsrat der DAK-Gesundheit kritisiert Einschränkungen der sozialen Selbstverwaltung durch die Politik und verlangt eine Wiederherstellung früherer Rechte durch die zukünftige Bundesregierung. Zentrale Forderungen: Die paritätische Finanzierung der Beiträge durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber müsse wieder hergestellt werden. „Die Arbeitgeber müssen mehr Verantwortung für eine leistungsfähige und effiziente Gesundheitsversorgung übernehmen“, heißt es im Positionspapier. Zudem müsse der Gesamtbeitragssatz wieder durch die Krankenkassen festgelegt werden und nicht nur der von den Versicherten allein zu zahlende Zusatzbeitrag.

Die DAK-Gesundheit fordert darüber hinaus einen „fair justierten“ Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen. Derzeit würden „manche Krankenkassen ungerechtfertigt besser gestellt, andere systematisch benachteiligt“. Der sogenannte morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) sei aktuell nicht gerecht und biete unfaire Wettbewerbsbedingungen. Vielmehr sei derzeit z. B. entscheidend, in welcher Region eine Kasse ihre Versicherten habe. „Wir fordern eine Versorgungsstrukturkomponente für den Morbi-RSA, damit Krankenkassen in Regionen mit besonders günstigen Versorgungsstrukturen nicht weiter ungerechtfertigt bevorteilt werden“, erklärt Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit.

Die Krankenkasse fordert zudem einen „Hochrisikopool“ für Erkrankungen mit extremen Ausgaben. Behandlungskosten ab einer Schwelle von 100.000 Euro sollten künftig zwischen den Kassen ausgeglichen werden. Darüber hinaus schlägt die DAK-Gesundheit vor, die Finanzaufsicht für alle Krankenkassen beim Bundesversicherungsamt zu bündeln. Die Landesaufsichten sollten künftig die Umsetzung der kollektiv- und selektivvertraglichen Regelungen überwachen.

Mit Blick auf den demografischen und technologischen Wandel erwartet die DAK-Gesundheit von der künftigen Bundesregierung mehr Freiheiten für Innovationen: „Verantwortungsvoll und klug eingesetzt kann die Digitalisierung zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und Prävention, des Services und der Kommunikation beitragen. Wichtige Voraussetzung dafür ist die Gewährleistung der Datensicherheit.“ Die Telemedizin biete Chancen, vor allem in ländlichen Regionen die medizinische Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen zu verbessern. Dafür sei das Fernbehandlungsverbot zu lockern. Grundsätzlich müsse sich die Digitalisierung mehr am Bedarf der Versicherten orientieren.

Für eine Pflegereform schlägt die DAK-Gesundheit einen neuen Solidarausgleich zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung vor, um die Finanzierung langfristig zu sichern. Das Pflegerisiko bei Privatversicherten sei weitaus geringer, was zu großen Überschüssen bei privaten Versicherungsunternehmen geführt habe; Gelder, die der Pflegeversicherung insgesamt fehlen. Ein Finanzausgleich würde die gesetzliche Pflegeversicherung um bis zu zwei Milliarden Euro entlasten.

In ihrem Positionspapier fordern die Verwaltungsräte der DAK-Gesundheit für die nächste Legislaturperiode auch eine Wahlrechtsreform der Sozialwahl, um die Akzeptanz bei den Wahlberechtigten zu erhöhen. Ziel der Reform sei es, Urwahlen bei den Sozialversicherungsträgern zu forcieren und diese möglichst zum Standard zu erheben. Zudem sollten Online-Wahlen bereits bei der kommenden Sozialwahl 2023 durchgeführt werden: Die Chance zur „Wahl per Mausklick“ könne die Wahlbeteiligung erhöhen und die Legitimation der sozialen Selbstverwaltung „bei der Ausübung ihrer für Gesellschaft und Staat so wichtigen Aufgaben steigern“.

Das gesamte Positionspapier steht im Internet der DAK-Gesundheit unter www.dak.de/verwaltungsrat zum Download bereit. Die DAK-Gesundheit ist mit rund 5,8 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen Deutschlands.

Pressekontakt:

DAK-Gesundheit
Pressestelle
Telefon: 040/2396-1409
Mail: presse@dak.de

Dr. Becker Brunnen-Klinik erhält Auszeichnungen

 

Das Qualitätsmanagement-System der Dr. Becker Brunnen-Klinik in Horn-Bad Meinberg wurde zum fünften Mal zertifiziert. Auch für ihre exzellenten Patientenschulungen erhielt die psychosomatische Reha-Einrichtung die begehrte Auszeichnung.

 

Patienten sind zu jedem Zeitpunkt sicher versorgt: Das gewährleistet die Dr. Becker Brunnen-Klinik durch ihr Qualitätsmanagement-System. Dafür wurde die psychosomatische Rehaklinik jetzt erneut ausgezeichnet.

Horn-Bad Meinberg. Durch Depressionen, Angststörungen, Burn-Out oder Tinnitus können immer mehr Menschen ihren Alltag nicht mehr bewältigen. Diese Patienten müssen sich auf die Qualität ihrer Reha verlassen können. In der Dr. Becker Brunnen-Klinik finden sie eine strukturierte Behandlung nach anerkannten Therapiemethoden vor, wie die Zertifizierungsgesellschaft LGA InterCert, ein Unternehmen des TÜV, der nordrhein-westfälischen Reha-Einrichtung jetzt schon zum fünften Mal bestätigte.

 

Mehr Zeit für Patienten

„Unsere Mitarbeiter greifen auf das Qualitätsmanagement-System zurück, um die Qualität unserer Behandlungen zu halten und zu verbessern. Auch hilft uns das System dabei, bestehende Projekte zu bewerten sowie neue aufzusetzen und in den Klinikbetrieb zu integrieren. So ist uns beispielsweise die Einführung einer papierlosen Patientenakte gelungen. Das reduziert Fehler bei der Dokumentation und spart Zeit“, erläutert Ulrich Konert, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Brunnen-Klinik. Dass diese in die Patienten investiert wird, lasen die Prüfer auch an der hohen Patientenzufriedenheit ab.

 

Hervorragend eingearbeitet

Geprüft wurden die Prozesse und Arbeitsabläufe in der Dr. Becker Brunnen-Klinik nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED). Als vorbildlich hoben die Prüfer die strukturierte Kommunikation innerhalb der Abteilungen und das Einarbeitungskonzept für neue Mitarbeiter hervor. „Die Prozesse und Zuständigkeiten sind bei uns klar definiert. Die Hausdame bereitet das Büro vor und die EDV-Abteilung richtet den PC ein. Zwei Wochen vor Beginn ihrer Tätigkeit erhalten neue Mitarbeiter unseren Einarbeitungskompass. Durch diese Unterlagen lernen sie das Unternehmen und unsere Therapiemittel frühzeitig kennen. Sie bekommen auch einen festen Ansprechpartner für die ersten sechs Monate. Für Pflege, Ärzte und Psychotherapeuten haben wir jetzt sogar nochmal spezifische Einarbeitungspläne entwickelt, die ihnen einen Überblick über die ersten 60 bzw. 100 Tage bei uns geben“, erläutert Konert. So stelle man auch sicher, dass sich neue Kollegen von Anfang an in der Rehaklinik wohlfühlen und Patienten zu jedem Zeitpunkt sicher versorgt sind.

 

Gesund bis über die Reha hinaus

Zum zweiten Mal hat die Zertifizierungsgesellschaft die Dr. Becker Brunnen-Klinik außerdem für „exzellente Patientenschulungen“ ausgezeichnet. Dieses Zertifikat erhalten Einrichtungen, die Patienten intensiv zu ihren Krankheiten schulen und sie so zu „Experten in eigener Sache“ machen. Durch das erworbene Wissen können sich die Rehabilitanden auch nach der Reha eigenverantwortlich für ihre Gesundheit einsetzen.

 

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Die Dr. Becker Brunnen-Klinik

Die Dr. Becker Brunnen-Klinik ist auf psychotherapeutische und psychosomatische Rehabilitation und Akutbehandlung spezialisiert. Über 1.600 Patienten werden jährlich in der nordrhein-westfälischen Klinik auf höchstem medizinischem Niveau versorgt. Behandlungsschwerpunkte sind insbesondere Depressionen, Angsterkrankungen, psychosomatische Beschwerden und Krankheitsbewältigung bei körperlichen Erkrankungen wie z.B. Tinnitus sowie die Behandlung älterer Menschen (Gerontopsychosomatik). Die Brunnen-Klinik in Horn-Bad Meinberg beschäftigt rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur Dr. Becker Brunnen-Klinik finden Sie auf der Website www.dbkg.de/brunnen-klinik.

 Zertifizierung nach dem DEGEMED-Leitfaden

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) ist ein Fachverband für medizinische Rehabilitation. Die Zertifizierungsgesellschaft LGA InterCert, ein Unternehmen des TÜV, prüfte die Dr. Becker Brunnen-Klinik an zwei Tagen nach dem DEGEMED-Leitfaden 5.0 und der DIN EN ISO 9001:2008.

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Kontakt:

Verena Altenhoff
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG

Parkstraße 10
50968 Köln
Tel.: (+49) 221-934647 -45
valtenhoff@dbkg.de
http://www.dbkg.de

 

 


„Es macht echt Spaß hier! Das findet man so auch kein zweites Mal.“

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Arbeitsatmosphäre der Hamm-Kliniken jetzt auch auf YouTube zu erleben!

Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg. – So heißt es im Leitbild der Hamm-Kliniken GmbH und Co. KG. Die Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation wird in den Zeiten des Fachkräftemangels selbst aktiv und startete am gestrigen Tag offiziell ihre Recruiting Kampagne auf YouTube.

Die Videos sollen bei Bewerbern und potentiellen Mitarbeitern Aufmerksamkeit erregen und sie beim Entscheidungsprozess unterstützen. Dabei geben Sie Einblicke in den Arbeitsalltag verschiedener Berufsgruppen, zeigen authentische Mitarbeiterinterviews und vermitteln einen Eindruck hinter die Kulissen der Kliniken.

Den Start der Serie machte ein Video über die Arbeitsatmosphäre, welches am 29.03.2017 auf YouTube und Facebook veröffentlicht wurde. Teamgeist, Wertschätzung, Respekt und Vertrauen bilden die zentralen Begriffe. Diese werden von drei Protagonisten unterschiedlicher Berufsfelder im Interviewstil erläutert. Dabei vermitteln Sie ein Gefühl von Aufrichtigkeit und Spaß an der Arbeit und erzählen von den Besonderheiten des Klinikalltags.

Die Videos werden vollständig in Eigenregie gedreht und bearbeitet. „Die Mitarbeiter sind weniger aufgeregt, wenn ein bekanntes Gesicht hinter der Kamera steht. Die Hemmschwelle, beziehungsweise die Angst, sich zu versprechen wird dadurch gesenkt. Wir geben jedem die Zeit, die er braucht.“, so die Projektbeauftragte Cindy Grant.

Im nächsten Schritt sollen Videos über verschiedene Berufsgruppen gedreht werden. Zentrale Inhalte werden der Arbeitsalltag, interne Schnittstellen und Besonderheiten des Arbeitsplatzes sein. Auch hierfür sollen Mitarbeiter aller vier Kliniken interviewt und während ihrer Arbeit begleitet werden.

Nachfolgend können Sie das erste Video der Kampagne auf YouTube ansehen. https://www.youtube.com/watch?v=SWCKpSH2pGo

 


Kinder lassen im Spatzennest die Kugeln rollen

Marion Bach, Leiterin des BTZ Chemnitz und der Außenstellen des BFW Leipzig, freut sich mit den Kindern über das neue Gartenspielgerät in der Chemnitzer Kita Spatzennest, © M. Lindner, BFW Leipzig
Marion Bach, Leiterin des BTZ Chemnitz und der Außenstellen des BFW Leipzig, freut sich mit den Kindern über das neue Gartenspielgerät in der Chemnitzer Kita Spatzennest, © M. Lindner, BFW Leipzig

Marion Bach, Leiterin des BTZ Chemnitz und der Außenstellen des BFW Leipzig, freut sich mit den Kindern über das neue Gartenspielgerät in der Chemnitzer Kita Spatzennest, © M. Lindner, BFW Leipzig

Carmen Klein, Leiterin der Chemnitzer Kita Spatzennest, gibt den Startschuss und schon stürmen 10 Kinder auf das neue Spielgerät im Garten zu. Aus einem Beutel verteilen Steffi Enge und Teilnehmer aus dem BTZ Chemnitz bunte Gummibälle an die Kleinen. Sie werfen diese in die gelben Schläuche. Neugierig warten wiederum andere Kinder am Ende der sich durch viele bunte Stäbe windenden Röhren. Die bunten Flummis fliegen hinaus in die Auslaufrinne, werden sofort wieder herausgegriffen und verschwinden erneut im Schlund des neuen Spielzeugs. Das geht immer so weiter. Am Rande des Geschehens überreicht Carmen Klein als Dankeschön Blumen an Steffi Enge vom BTZ Chemnitz, dem Beruflichen Trainingszentrum des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig).

„Über eine ehemalige Mitarbeiterin der Außenstelle Chemnitz des BFW Leipzig, die im Elternbeirat des Kindergartens ist, wurde der Kontakt vermittelt“, erinnert sich Steffi Enge, Trainerin im gewerblich-technischen Bereich des BTZ Chemnitz. Die Kindertagesstätte der Evangelisch-Lutherischen St. Pauli-Kreuz Kirchgemeinde Chemnitz wünschte sich ein Spielzeug, das variabel und wetterfest sein sollte und für die Kinder ein Riesenspaß. Das BTZ Chemnitz wiederum ist an realen Aufgaben für ihre Teilnehmer in der beruflichen Rehabilitation interessiert. „Es geht darum, dass besonders Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen über verschiedene Trainings wieder ins Arbeitsleben einsteigen können“, erklärt Steffi Enge. Also hatten sich zwei gefunden. Sie mussten nur noch ein Projekt stricken, das für beide Seiten passte.

Es kam Ende 2016 zum ersten Gespräch. „Die Leiterin des Kindergartens hatte sehr konkrete Vorstellungen von einer Kugelbahn, die für uns auch umsetzbar waren“, erzählt Steffi Enge. Bedingung war, dass die Kugelbahn für den Außenbereich geeignet sein musste und an der Holzwand im Garten befestigt werden sollte.

Start war Anfang Februar 2017. „Insgesamt haben mit Planung, Fertigung und Erarbeitung einer Präsentation über die Entstehung der Kugelbahn 8 Teilnehmer an diesem Projekt gearbeitet“, schildert Steffi Enge. Die Teilnehmer brachten viele gute Ideen ein. Es ging nicht nur um den Aufbau des Spielgerätes, sondern auch um die Arbeitsschritte bei der Herstellung. So wurden beispielsweise alte Hängeregister genutzt, in denen Holzstifte nach der Lackierung und Farbbehandlung trocknen konnten. Es schien also alles gut durchdacht und geplant gewesen zu sein. „Schwierigkeiten bereitete uns die Befestigung der Kugelbahn an der Holzwand im Garten, da sich hinter der Wand Garagen befinden und nur von der Kindergartenseite montiert werden konnten“, schränkt Steffi Enge den reibungslosen Verlauf der Arbeiten etwas ein. Doch auch hier wurde eine gute Lösung gefunden.

Nun können seit dem 20. März die Kinder die bunten Flummibälle durch die zweckentfremdeten Drainagerohre schießen. Carmen Klein, die Erzieherinnen sowie die anwesenden Eltern und die kleine Delegation vom BTZ Chemnitz hatten ihren Spaß, den Kindern zuzuschauen. „Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 24.“, freut sich Carmen Klein. Insgesamt werden 91 Kinder in der Kita Spatzennest betreut. 12 pädagogische Mitarbeiter, ein FSJler, ein Hausmeister sowie die Küchenchefin und eine Reinigungsfee sorgen sich darum, dass es den Kleinsten und Großen in der Einrichtung gefällt. Obwohl seit zwei Jahren ein moderner Erweiterungsbau das Gebäudeensemble in der Chemnitzer Henriettenstraße ziert, sind bei Carmen Klein noch nicht alle Wünsche in Erfüllung gegangen. Sie hätte gern noch einen Musikgarten mit verschiedenen Klanghölzern und Trommeln im Freigelände. Mit denen könnten die Kinder Musik machen. Und wer weiß, vielleicht wäre das ein neues Projekt, dass die Teilnehmer an den Trainingsmaßnahmen im BTZ Chemnitz umsetzen könnten.

Marion Bach, Leiterin des BTZ Chemnitz und der Außenstellen des BFW Leipzig, freute sich über das gelungene Projekt des Beruflichen Trainingszentrums: „Es ist ein Erfolg für die 8 Teilnehmer. Mit diesen Projekten motivieren wir unsere Rehabilitanden für künftige Aufgaben. Und das ist ein erster Schritt auf dem Weg zurück in Arbeit.“

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Erstellt: Michael Lindner

BTZ Chemnitz

Das neue BTZ Chemnitz richtet sich als Einrichtung der Berufsförderungswerk Leipzig gGmbH (BFW Leipzig) mit seinen Leistungen der beruflichen Rehabilitation speziell an Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Maßnahmen zur Stabilisierung und Vorbereitung auf eine Umschulung (SVU®) sowie Erprobungs-, Trainings- und Integrationsangebote, die bislang von der Außenstelle des BFW Leipzig durchgeführt wurden, beinhaltet das Konzept des BTZ Chemnitz. Alle Teilnehmer erhalten eine bedarfsgerechte individuelle Begleitung und Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal. Je nach Maßnahme kommen Psychologen, Reha-Manager, Ausbilder, Trainer und Sozialpädagogen zum Einsatz. Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) und die Inklusionsgestützte Erstausbildung (IngE®) sind spezielle Angebote für junge Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung ohne Erstausbildung.

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern sie tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten. 

Kontakt:

BTZ Chemnitz
Marion Bach
Leiterin
Schulstraße 38 (Europark)
09125 Chemnitz
Tel.: 03 71 / 90 99 8-0
Fax: 03 71 / 90 99 8-50
E-Mail: info@btz-chemnitz.de
Internet: www.btz-chemnitz.de
Ev. Kindergarten Spatzennest
Carmen Klein
Leiterin
Henriettenstraße 10
09112 Chemnitz
Tel.: 0371/302585
Fax: 0371/3552695
E-Mail: kleinspatzenimnest@t-online.de
Internet: http://www.paulikreuz.kirche-chemnitz.de/

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Dr. Stein ist Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth

HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth

Seit dem 1. März ist Dr. med. Ulrich Stein Ärztlicher Direktor der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth. Der Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie für Allgemeinmedizin, Geriatrie, Palliativmedizin

Dr. med. Ulrich Stein

Dr. med. Ulrich Stein ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt der geriatrischen Rehabilitation in der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth.

und Sozialmedizin ist bereits seit Mai 2016 Chefarzt der Abteilung für Geriatrie. Die HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth bietet neben der Abteilung für geriatrische Rehabilitation mit den Abteilungen für Orthopädie und Kardiologie insgesamt drei Fachbereiche mit zusammen 180 Betten.

Patienten wieder fit und mobil für das berufliche und gesellschaftliche Leben zu machen ist Kernaufgabe der Rehabilitation. Die geriatrische Rehabilitation als wichtiger Bestandteil der Altersmedizin nimmt alle Erkrankungen und die persönlichen Bedürfnisse des Patienten und seines Umfeldes in den Blick. Dr. Stein und sein Team entwickeln gemeinsam mit den Patienten individuelle Rehaziele, die zur Steigerung der Gesundheit, des Wohlbefindens, der Mobilität, der geistigen und körperlichen Vitalität und damit zu einem größtmöglichen Maß an Selbstständigkeit führen.

„Ich möchte eng mit den niedergelassenen Kollegen, Akutkrankenhäusern, Selbsthilfegruppen und anderen Partnern aus dem Gesundheitswesen zusammenarbeiten, um unseren Patienten eine Rundum-Versorgung aus einer Hand zu ermöglichen“, sagt Dr. Stein. Gemeinsam mit seinem Team und den Chefarztkollegen möchte er Behandlungserfolge messbar machen und die medizinischen Qualitätsziele erreichen. „Ich freue mich mit Dr. Stein wichtige Impulse für die Zukunft der HELIOS Klinik Bad Salzdetfurth zu setzen“, sagt Klinikgeschäftsführerin Sophie Steinberg.

Vor seinem Wechsel im Mai 2016 nach Bad Salzdetfurth führten die Stationen des gebürtigen Hildesheimers über das HELIOS Klinikum Salzgitter und die HELIOS Klinik Bad Gandersheim, jeweils als leitender Arzt bzw. Chefarzt für Geriatrie (Altersmedizin) und Frührehabilitation. In seiner Freizeit verreist Dr. Ulrich Stein gerne mit seiner Familie und entspannt beim Lesen, Schachspielen und bei Musik.

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HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr  als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Pressekontakt:
Volker Martin
HELIOS Rehakliniken GmbH
c/o HELIOS Klinik Hattingen
Unternehmenskommunikation & Marketing
Telefon: +49 2324 966 731
Mobil: +49 1525 477 85 26
Fax: +49 2324 966-716
E-Mail: volker.martin@helios-kliniken.de


German Paralympic Media Award zum 17. Mal verliehen

Die German Paralympic Media Awards 2017. (Foto: Jan-Peter Schulz / DGUV)

Auszeichnung für herausragende Berichterstattung über den Behindertensport

29.03.2017

Die German Paralympic Media Awards 2017. (Foto: Jan-Peter Schulz / DGUV)

Die German Paralympic Media Awards 2017. (Foto: Jan-Peter Schulz / DGUV)

Am 29. März 2017 wurde zum 17. Mal der German Paralympic Media Award vergeben. Mit ihm zeichnet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) herausragende Berichterstattung über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung aus. Der Sonderpreis geht in diesem Jahr an Verena Bentele.

Die Preisträger des Jahres 2017 sind:

Kategorie Print:
Dieses Jahr gibt es in der Kategorie Print eine Besonderheit: Die Jury konnte sich auch nach langer Beratung nicht auf einen Preisträger einigen. Daher werden diesmal gleich zwei Beiträge ausgezeichnet.

David Hock
Unter dem Titel „200 Meter Perfektion“ portraitiert der Nachwuchsjournalist im „Rollt.-Magazin“ einen Rollenwechsel der besonderen Art. In seinem journalistisch anspruchsvollen Text beschreibt er, wie die Athletin Edina Müller innerhalb von vier Jahren von der Teamplayerin zur Einzelkämpferin wird, von der Rollstuhlbasketballerin zur Parakanutin.

Niclas Müller und Team
Niclas Müller und sein Team haben mit dem Sport-Magazin „1890“ eine beeindruckende Publikation erstellt: Der Aussage auf dem Front-Cover „Echter, ehrlicher Sport.“ wurden sie voll und ganz gerecht. Das Heft bietet die Chance, den Breiten- und Amateursport von Menschen mit Behinderung ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken.

Kategorie Foto: Conny Kurth
Unter dem Titel „In der Schwebe“ fängt Conny Kurth einen eindrucksvollen Moment bei den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ein. Ein Spieler streckt sich beim Sitzvolleyball voll konzentriert nach dem Ball und spannt sich dabei so an, dass sein Körper für einen Augenblick über dem Feld schwebt.

Kategorie Hörfunk: Maria Fremmer und Heike Mund
Für die WDR 5 Sendung „Neugier Genügt“ erzählen Maria Fremmer und Heike Mund die Geschichte der Ausnahmesportlerin Silke Pan. Ihr Lebensmotto lautet: „Aufgeben ist keine Alternative“. Die beiden Autorinnen lassen uns mit ihrer Reportage unmittelbar an der Freiheit teilhaben, die die Sportlerin auf ihren Trainingsausflügen erlebt.

Kategorie TV/Film: Peter Leissl, Mathias Berg, Yorck Polus und Susanne Simon
Das Team vom ZDF nimmt mit seiner Reportage und dem anschließenden Experteninterview mit dem ehemaligen Behindertensportler Matthias Berg einen vieldiskutierten Fall auf: Die unheilbar erkrankte belgische Leichtathletin Marieke Vervoort möchte selbstbestimmt über ihr Leben und Sterben entscheiden.

Kategorie Online/Social Media: Andre Hofmann, Niklas Klütsch, Thomas Stephany und Marcel Wienands
Sympathisch, authentisch, locker – so berichten die zwei Studenten Niklas Klütsch und der sehbehinderte Marcel Wienands von der Kölner Sporthochschule als inklusives Reporterduo von den Paralympics in Rio. Ihre Veröffentlichungen erreichen über verschiedene Kanäle insgesamt 2,4 Millionen Menschen.

Sonderpreis 2017: Verena Bentele
Der Sonderpreis 2017 geht an Verena Bentele. Die Ehrung gilt Benteles herausragenden sportlichen Leistungen ebenso wie ihrem medialen, sozialen sowie politischen Engagement für Inklusion und Behindertensport.

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger durch eine renommierte Jury unter dem Vorsitz von Gerd Schönfelder, dem erfolgreichsten deutschen paralympischen Alpinsportler. „Die Jury hatte die Qual der Wahl und das ist eine wirklich gute Nachricht. Wir haben eine Vielzahl sehr guter Beiträge bekommen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Inklusion im Sport und in der medialen Wahrnehmung voranschreitet“, sagt der Hauptgeschäftsführer der DGUV, Dr. Joachim Breuer.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dguv.de/gpma.

 

Kontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Glinkastraße 40
10117 Berlin

Tel.: 030 288763800
Fax: 030 288763818

E-Mail: newsletter@dguv.de
Internet: http://www.dguv.de
Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter
Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de


Neuer MEDIAN Chefarzt in Bad Berka will Uni-Kontakte zum Wohl der Patienten ausbauen

Pressemitteilung

 

Bad Berka, 29. März 2017

 

Erfahrener Onkologe PD Dr. med. Andreas Willer bringt viel Know-how und Erfahrung in die MEDIAN Adelsberg Klinik mit / Vernetzung der Rehabilitation ist wichtiges Anliegen

 

PD Dr. med. Andreas Willer möchte als neuer Chefarzt Onkologie der MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka die Vernetzung mit anderen Kliniken der Region weiter ausbauen.

Die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka hat einen neuen Chefarzt der Onkologie. Seit dem 1. März hat Privatdozent Dr. Andreas Willer die Position von Dr. Regina Kobes-Schrödel übernommen, die im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen war. PD Dr. Willer studierte in Tübingen, Gießen und München und erhielt im Mai 1985 seine Approbation als Arzt. Der 58-jährige Mediziner bringt ein breites Wissensspektrum und viel Erfahrung für seine neue Stelle mit. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie mit Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und Sportmedizin. 2004 erwarb er zusätzlich den Abschluss eines Gesundheitsökonomen. „Wir sind sehr froh, einen so erfahrenen Arzt für die Stelle gewonnen zu haben“, freut sich der Kaufmännische Leiter des MEDIAN Reha-Zentrums Bad Berka, Dennie Halupka. „PD Dr. Willer bringt nicht nur viel Know-how mit, er kennt auch Land und Leute sehr gut.“ Der gebürtige Schwabe aus der Nähe von Heidelberg ist bereits seit fünf Jahren in Thüringen. In seiner vorherigen Position war er als Chefarzt einer Reha-Klinik für Onkologie in Masserberg tätig.

Kontakte zum Wohl des Patienten nutzen

Für seine neue Position hat sich PD Dr. Willer viel vorgenommen. Vor allem plant er, die Vernetzung mit anderen Kliniken und Akteuren im Gesundheitswesen der Region auszubauen und seine guten Kontakte zum Universitätsklinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu nutzen. „Wir haben in Bad Berka mit drei MEDIAN Kliniken eine ganz außergewöhnlich gute fachliche Konstellation und übergreifende Zusammenarbeit“, so der neue Chefarzt. „Darüber hinaus hat die MEDIAN Adelsberg-Klinik ein engagiertes und hochkompetentes Team im Bereich der Onkologie. Diese Kombination möchte ich mit meinen Kontakten ergänzen, um unseren Patienten künftig eine noch bessere Behandlung anbieten zu können.“ PD Dr. Willer ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der American Society of Clinical Oncology (ASCO), der Thüringischen Krebsgesellschaft, in deren Vorstand er gewählt wurde, und dem Deutschen Sportärzteverband.

 Mit gutem Beispiel voran

Nicht nur fachlich, auch persönlich freut sich der verheiratete zweifache Familienvater auf die neue Stelle. „Ich bin in Bad Berka sehr herzlich aufgenommen worden“, so der neue Chefarzt. „Das hat mich besonders gefreut, weil mir persönlich ein guter Kontakt mit allen Mitarbeitern wichtig ist.“ Er selbst will dabei mit gutem Beispiel voran gehen, wie er das auch im Sinne eines gesunden Lebensstils schon macht. Der passionierte Läufer startete schon mehrfach beim Rennsteig-Staffellauf und beim Thüringer Unternehmenslauf in Erfurt.

 Über die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka

Die MEDIAN Adelsberg-Klinik Bad Berka ist eine Rehabilitationsklinik für Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sowie für Onkologie, Gynäkologie und Urologie. Gemeinsam mit der MEDIAN Ilmtal-Klinik Bad Berka (Rehabilitationsklinik für Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen inkl. Diabetes) und der MEDIAN Quellbrunn-Klinik Bad Berka (Rehabilitationsklinik für Psychosomatische Erkrankungen) bildet sie ein modernes medizinisches Rehabilitationszentrum, in dem die Patienten fachübergreifend betreut werden können. Die Adelsberg-Klinik arbeitet eng mit der Zentralklinik in Bad Berka (Akutklinik), dem Dialysezentrum Weimar sowie mit den Akutkliniken und den Onkologischen Praxen der umgebenden Städte zusammen.

 

Über MEDIAN

MEDIAN ist ein modernes Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen und ca. 15.000 Beschäftigten in 14 Bundesländern. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit 18.000 Betten und Behandlungsplätzen besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe.

 


BDPK-Bundeskongress 2017 am 31. Mai 2017 in Hamburg

31. Mai 2017

 

„Ökonomie und medizinische Verantwortung – ein Widerspruch?“

Wie sieht die Zukunft der stationären Versorgung in Deutschland aus? Sind ökonomisches Handeln und ärztliche Sorgfaltspflicht miteinander vereinbar? Ist es verwerflich, wenn Kliniken Gewinne machen? Welche Konsequenzen hat ein ökonomisiertes Gesundheitswesen für Patienten, medizinisches Personal in Kliniken? Was braucht es, damit kranke, pflegebedürftige und alte Menschen auch künftig gut medizinisch betreut werden können?

Antworten auf diese Fragen werden auf dem BDPK-Bundeskongress am Mittwoch, 31. Mai 2017 in Hamburg diskutiert. Aufschlussreiche Impulse zum Thema „Ökonomie und medizinische Verantwortung – ein Widerspruch?“ geben Experten aus Politik, Wissenschaft, Praxis und Versicherungen. Detaillierte Informationen zum Programm demnächst auf www.bdpk.de
Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
Tel.: 0 30 – 2 40 08 99 -0
Fax: 0 30 – 2 40 08 99 -30

Thomas.Bublitz@bdpk.de
http://www.bdpk.de


Süßigkeiten auf Rezept

Berlin.  Süßigkeiten haben selten den Ruf gesund zu sein. Einige von ihnen könnten allerdings helfen, eine der größten deutschen Volkskrankheiten zu lindern: Demenz.

Demenz: wenn die Gegenwart der Vergangenheit weicht

Demenz ist eine komplexe Hirnkrankheit, bei der nach und nach kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten abgebaut werden. Auf Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit folgen Orientierungsprobleme und später auch eine Verringerung des Langzeitgedächtnisses. Verkürzt: bei Alzheimer, der häufigsten Demenz-Form, kann sich der Betroffene immer schlechter in der Gegenwart zurechtfinden, erinnert sich aber oft überraschend an frühere Erlebnisse aus Kindheit und Jugend.

Kindheitserinnerungen können die Gegenwart beleben

Ein Dresdner Altenheim stieß zufällig darauf, dass die Bewohner beim Anblick alter DDR-Gerätschaften ungeahnte Energien wieder entwickelten. Die Heimleitung richtete daraufhin einen Raum mit DDR-Requisiten aus allen Lebensbereichen ein. Plötzlich erinnerten sich die Bewohner wieder an Vieles, vor allem wurden sie in der Gegenwart wieder selbstständiger: Bettlägerige standen wieder auf, manche konnten wieder alleine essen, andere wieder alleine auf Toilette gehen.

Erinnerungen auch riechen und schmecken

Die vertrauten Erinnerungen haben andere Verhaltensroutinen in der Gegenwart gestärkt. Wie mag es auf einen Demenzkranken wirken, wenn er Erinnerungen nicht nur sehen und tasten, sondern auch riechen und schmecken kann: das Essen der Kindheit, genauer, besondere Leckereien, die viele Menschen mit bestimmten Personen und Erlebnissen verbinden?

Nostalgische Süßigkeiten wecken Kindheitserinnerungen

Der Berliner Online Shop MemorySweets bietet solche essbaren Erinnerungen an. In besonderen Ostpaketen wurden süße Spezialitäten aus der früheren DDR zusammengestellt. Viele der Süßigkeiten haben nicht nur ihr traditionelles Aussehen bewahrt, sie riechen und schmecken auch noch nach früher. Es verspricht zwar niemand eine Gesundung der Demenz, aber die süßen Erinnerungen können helfen, eine vertraute Umgebung zu stärken.

Pressekontakt:

MemorySweets GmbH
Kristina Schuster, Kevin Liehn
Groß-Berliner Damm 98 C-D
12487 Berlin
+49 (0)30 / 2325676-10
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