Mittwoch, Februar 22nd, 2017

 

Der Kongress für Altersmedizin – Geriatrie in Klinik und Praxis für das gesamte multiprofessionelle Team

Pressemitteilung 02-2017 (22.02.2017)

Vom 4. – 5. Mai 2017 findet in Berlin der erste Kongress für Altersmedizin statt. Veranstaltet vom Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit den Landesverbänden Berlin und Brandenburg.

Das Konzept des Kongresses ist neu: er soll dem gesamten multiprofessionellen geriatrischen Team aus Ärzten, Pflegenden und Therapeuten professionelle Fortbildungsmöglichkeiten bieten. Damit hebt er sich deutlich von bereits existierenden geriatriespezifischen Veranstaltungen ab.

Umgesetzt wird dieser Ansatz an beiden Veranstaltungstagen durch interdisziplinär ausgerichtete Vorträge und Seminare für alle an der altersmedizinischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen.

Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Geriatrie erläutert: „Die demografiebedingt wachsende Bedeutung der Altersmedizin schlägt sich im Kongress- und Veranstaltungsbereich noch nicht entsprechend nieder. Das soll sich mit unserem innovativen ‚Kongress für Altersmedizin‘ ändern. An einem zentralen Veranstaltungsort in Berlin möchten wir einen jährlichen, breit wahrnehmbaren und praxisorientieren Branchentreff etablieren.“

„Unser neuer ‚Kongress für Altersmedizin‘ soll keine Konkurrenzveranstaltung zum jährlichen wissenschaftlichen Kongress der geriatrischen Fachgesellschaften sein“, betont Dr. Eric Hilf, Vorsitzender des Landesverbandes Geriatrie Berlin. „Er stellt vielmehr ein ergänzendes Angebot mit dem Fokus auf die Praxis und den Versorgungsalltag dar.“

Dr. Karin Schmidt, Vorsitzende des Landesverbandes Geriatrie Brandenburg, ergänzt: „Das Programm des Kongresses ist klar gegliedert und folgt unserem neuen interdisziplinären, praxisorientierten und multiprofessioniellen Ansatz. Auf einen einleitenden Impulsvortrag folgen jeweils thematisch vertiefende Vorträge bzw. parallel ein Anwenderseminar. In diesen Seminaren werden Beispiele aus der Praxis und gezielte therapeutische Maßnahmen vorgestellt.“

Interessenten können sich direkt auf der Kongresshomepage anmelden. Dort finden sie auch weitere Informationen zu Programm, Themen, Referenten und Veranstaltungsort: http://der-kongress-fuer-altersmedizin.de/

Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de


Im Austausch mit Experten: Herz – Diabetes – Rücken – Hygiene – die Themen der Bad Oeynhausener Gesundheitsgespräche 2017

Auch in diesem Jahr finden die bewährten „Bad Oeynhausener Gesundheitsgespräche“ statt. Die beiden Partner AOK NORDWEST und MATERNUS-Klinik organisieren nun schon zum achten Mal diese Veranstaltungsreihe mit Gesundheitsthemen für Jedermann.

v. l. Bogumil Pajak (Oberarzt Orthopädie), Martina Nentwich (Marketing MATERNUS-Klinik), Philipp Netz (Oberarzt Kardiologie/Innere Medizin), Dr. Dirk-Theodor Schraeder (Oberarzt Orthopädie), Petra Ensminger (1. Vorsitzende Kneipp-Verein Bad Oeynhausen), Jörg Lewe, Abteilungsleiter Marketing/Produkte AOK NordWest, Martin Groll (Verwaltungsdirektor MATERNUS-Klinik) Foto: Vera Dreckmeier, AOK NordWest

v. l. Bogumil Pajak (Oberarzt Orthopädie), Martina Nentwich (Marketing MATERNUS-Klinik), Philipp Netz (Oberarzt Kardiologie/Innere Medizin), Dr. Dirk-Theodor Schraeder (Oberarzt Orthopädie), Petra Ensminger (1. Vorsitzende Kneipp-Verein Bad Oeynhausen), Jörg Lewe, Abteilungsleiter Marketing/Produkte AOK NordWest, Martin Groll (Verwaltungsdirektor MATERNUS-Klinik)
Foto: Vera Dreckmeier, AOK NordWest

Erstmals in diesem Jahr wird es auch einen „aktiven“ Abend geben: Petra Ensminger, Erste Vorsitzende des Kneipp-Vereins Bad Oeynhausen, präsentiert unterschiedliche gesundheitsfördernde Bewegungsangebote unter dem Motto „Fit in den Frühling“ und lädt die Teilnehmer zum Mitmachen ein. Nahezu passend zum Frühlingsanfang findet dieses Thema am 28. März statt. MATERNUS-Klinik und Kneipp-Verein kooperieren schon seit längerem und können somit ein breites Spektrum an sowohl präventiven wie auch ergänzenden Gesundheitsmaßnahmen anbieten.

Aber auch bei allen weiteren Themen wie „Ernährung für Diabetiker“ am 25. April – ein spezielles Fachgebiet des Diabetologen Dr. Horst Meruna –  oder „dem akuten Herzinfarkt“ am 10. Oktober, auf den Philipp Netz, Oberarzt Innere Medizin und Kardiologie der MATERNUS-Klinik, näher eingeht, stehen die Mediziner mit ihrem Fachwissen für alle Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Denn die Veranstaltungsreihe steht unter dem Motto „Gesundheit im Dialog“. So gibt es nach den Fachvorträgen immer genügend Zeit für anschließende individuelle Fragerunden.

Der erste Termin des Jahres widmet sich dem Thema „Das diabetische Fußsyndrom“. Dr. med. Dirk-Theodor Schraeder, Oberarzt der Orthopädie in der MATERNUS-Klinik, ist Fußspezialist und erläutert aus seiner fachlichen Sicht die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten eines verformten Fußes beim diabetischen Krankheitsbild. Welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle? Was ist zu berücksichtigen? Was ist zu tun? Antworten auf all diese Fragen und weiterführende Informationen erhalten alle Interessierten am kommenden Dienstag, 28. Februar um 18 Uhr im Vortragssaal der MATERNUS-Klinik.

Die zweite Jahreshälfte beginnt mit dem Zitat: „Ich hab Rücken!“ Bogumil Pajak, Oberarzt der Orthopädie, greift diesen Ausspruch von „Horst Schlämmer“ alias Hape Kerkeling auf und berichtet am 5. September über das allseits bekannte Krankheitsbild und zeigt auf, woher die Schmerzen kommen können. Nach den traditionellen Herzwochen mit Herrn Netz macht Alexander Rohloff, Hygienebeauftragter der MATERNUS-Klinik, in diesem Jahr den Abschluss der Veranstaltungsreihe: am 14. November warnt der Hygienefachmann vor den Krankheitserregern, die nicht nur in Krankenhäusern und Kliniken verbreitet sind, sondern überall im Haushalt und im täglichen Umgang miteinander auf uns lauern. Die Teilnehmer werden erfahren, wie man sich schützen kann.

Die Veranstalter AOK und MATERNUS setzen sich zum Ziel, neben altbewährten auch immer wieder neue und interessante Themen zu präsentieren: es ist sicherlich für Jeden etwas dabei; mittlerweile können schon viele Stammgäste begrüßt werden, die sich fast keinen Termin entgehen lassen.

 

Es sind alle Interessierten hierzu herzlich eingeladen, unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Um telefonische Voranmeldung wird unter 05221 594 299 gebeten. Die Veranstaltungen, wie immer in den Räumen der MATERNUS-Klinik, beginnen jeweils um 18 Uhr.

Das Programm 2017 mit allen Terminen, Themen und Referenten liegt als Flyer in allen AOK-Kundencentern und Apotheken aus und steht zum Lesen, Ausdrucken und Downloaden auf den Internetseiten der beiden Veranstalter unter www.aok.de/nw und www.maternus-klinik.de.


 Infokasten:

Termine und Themen 2017

28.02.2017    18.00 Uhr                            Das diabetische Fußsyndrom – Was ist zu tun?

Ursachen und mögliche Behandlungsformen
Dr. med. Dirk-Theodor Schraeder
Oberarzt Orthopädie

 

28.03.2017    18.00 Uhr                              Fit in den Frühling!

Aktive Bewegungsangebote zur
Gesundheitsförderung
Petra Ensminger
1.. Vorsitzende des Kneipp-Vereins
Bad Oeynhausen

 

25.04.2017    18.00 Uhr                            Aktuelle Aspekte bei der Ernährung für Diabetiker

Dr. med. Horst Meruna
Leitender Arzt / Diabetologe

05.09.2017    18.00 Uhr                             „Ich hab Rücken!“ – Woher die Schmerzen kommen können

Bogumil Pajak
Oberarzt Orthopädie

 

10.10.2017    18.00 Uhr                              Herzwoche 2017:  Herz in Gefahr – der akute Herzinfarkt

Philipp Netz
Oberarzt Innere Medizin / Kardiologie

 

14.11.2017    18.00 Uhr                              Hilfe – Krankheitserreger überall! Wie kann ich mich schützen?

Alexander Rohloff
Hygienefachkraft

 

 

Ansprechpartner:

Johannes Assfalg                                                    Gerhard Wiechers
Geschäftsführer                                                       Regionaldirektor
Am Brinkkamp 16                                                  Kurfürstenstr. 3-7
32545 Bad Oeynhausen                                         32052 Herford
Tel.: 0 57 31/85 83 04                                            Tel.: 0 52 21/594-200
E-Mail: johannes.assfalg@maternus.de            E-Mail: gerhard.wiechers@nw.aok.de


Pflege ist wichtiges Thema für die Bundestagswahl 2017

Berlin. – Pflege ist wichtiges Thema für die Bundestagswahl 2017 ZQP-Studie: Für 43 Prozent der Bürger ist das Thema Pflege sehr wichtig bei ihrer Wahlentscheidung. 71 Prozent halten die Arbeitsbedingungen in der Pflege für am dringendsten verbesserungsbedürftig.

Das Thema Pflege kann bei der Bundestagswahl eine erhebliche Rolle spielen. 43 Prozent der Deutschen sehen die Versorgung älterer hilfebedürftiger Menschen als sehr wichtig dafür an, wie sie am 24. September ihren Stimmzettel ausfüllen wollen. In der für den Wahlausgang besonders maßgeblichen Altersgruppe 50+ sind es sogar 53 Prozent an. Dies ergab eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

Viele zweifeln offenbar an der Pflegequalität in Deutschland. Zwar glaubt fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent), die Pflege in der Bundesrepublik sei gut oder sehr gut. Die Mehrheit allerdings (55 Prozent) hält die Pflegequalität für weniger gut oder sogar schlecht. Personen mit persönlicher Pflegeerfahrung sind hier mindestens genauso kritisch (59 Prozent). Entsprechend wird Handlungsbedarf bei den Rahmenbedingungen in der Pflege gesehen. In erster Linie betrifft das die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege (71 Prozent). 42 Prozent der Befragten glauben, dass pflegende Angehörige dringend besser unterstützt werden müssen.

„Trotz aktueller Leistungsverbesserungen in der Pflegeversicherung darf niemand glauben, die Herausforderungen in der Pflege seien nun bewältigt. Die Befragung zeigt, dass die Bürger Pflege als politisch hochrelevantes Thema sehen. Die Wähler werden auch nach der Bundestagswahl genau verfolgen, welche Wege die Parteien hier zukünftig gehen wollen. Zum Beispiel bei den noch nicht ausgestalteten, aber zentralen Aspekten der Pflegereformen „Personalausstattung“ und „Transparenz von Qualität“ gilt es, überzeugende Lösungen zu präsentieren“, erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP. Aber auch auf anderen Feldern der Pflegequalität besteht aus Expertensicht dringender Handlungsbedarf: „Bei der Durchsetzung der Rechte von pflegebedürftigen Menschen – insbesondere beim Schutz vor Gewalt, aber auch in den Bereichen Prävention und Rehabilitation – gibt es sehr viel zu tun“, so Suhr weiter.

Gefragt nach dringenden Problemen in einer konkreten Versorgungssituation kommen die Bürger zu einer ähnlichen Einschätzung: Am wichtigsten ist ihnen vor allem, dass mehr Zeit für persönliche Zuwendung bleibt (68 Prozent) und die Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen gefördert wird (54 Prozent).

Die Befragung bestätigt zudem, dass es der Wunsch der meisten Deutschen ist, im Fall von Pflegebedürftigkeit zuhause leben zu können. Dies geben 70 Prozent der Teilnehmer an. Fast jeder Zweite wünscht sich dazu einen Mix aus familialer und professioneller Pflege (47 Prozent). Sorgen bereiten vor allem mögliche kognitive Einschränkungen (63 Prozent), die Abhängigkeit von anderen Menschen (56 Prozent) und die Angst vor finanziellen Sorgen und Einsamkeit (36 bzw. 32 Prozent).

Die vollständige Untersuchung sowie mehr zum Thema finden Sie unter www.zqp.de.

Methodik: Dieser Auswertung liegt eine anonyme Bevölkerungsumfrage zugrunde, in der mittels einer repräsentativen Stichprobe Einschätzungen zum Thema „Herausforderung Pflege – Bürgerperspektive im Wahljahr 2017“ erfragt wurden. Die Stichprobengröße umfasst über 2.000 Befragte (N=2.007). Die Befragung wurde in der Zeit vom 2. bis 10. Januar 2017 durchgeführt. Die Grundgesamtheit bildeten die deutschsprachige Bevölkerung ab 18 Jahre bundesweit, repräsentiert in einem Panel mit ca. 20.000 Personen. Als Erhebungsmethode kam die In-Home-Befragung per PC bzw. Set-Top-Box am TV-Bildschirm zum Einsatz. Anschließend wurde die Personenstichprobe nach Region, Alter, Geschlecht und Bildung gewichtet. Die statistische Fehlertoleranz der Untersuchung in der Gesamtstichprobe liegt bei +/- 2 Prozentpunkten.

Pressekontakt:

Torben Lenz
Tel. 030-275 93 95 15
E-Mail: torben.lenz@zqp.de