Mittwoch, Februar 8th, 2017

 

Hörzeit – Radio wie früher : Ein Audiomagazin für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

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Mittwoch, 08. Februar 2017

medhochzwei Verlag GmbH

Heidelberg – Hörzeit – Radio wie früher heißt das bislang weltweit einzigartige Audiomagazin, das speziell für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen konzipiert wurde. Hörzeit ist ein Unterhaltungsmagazin im Radiostil der 1950er Jahre, das bewusst langsam produziert ist und nicht zu viele Informationen vermittelt. Diese Entschleunigung ist für Menschen mit Demenz ein Anker in der ansonsten hektischen Medienwelt.

Hörzeit kann gemeinsam gehört werden, es darf mitgesungen und mitgetanzt werden. Das Audiomagazin zeichnet sich aus durch bekannte und generationengerechte Musik, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen sowie einer wertschätzenden Moderation. Diese Kombination soll einen Zugang zu Menschen mit Demenz erleichtern. Dem Audiomagazin schließt sich ein Teil für Angehörige an. Dort werden Bücher und Spiele, Hilfsangebote und Veranstaltungen, Institutionen und Menschen vorgestellt.

„Viele Menschen mit Demenz sind gesellschaftlich isoliert, da sie an den üblichen sozialen und kulturellen Angeboten nicht mehr teilhaben können. Die CDs Hörzeit – Radio wie früher kommen den Interessen und Bedürfnissen von Menschen mit Demenz entgegen: Ihre Dramaturgie ist langsam, ihre Themen allgemeinverständlich, ihre Musik generationengerecht und ihre Moderation geradezu liebevoll. Sie haben damit das Potential, den Wert wahrer, anteilnehmender Begegnung erlebbar zu machen: beim gemeinsamen Hören und dem Austausch darüber.“

Prof. Dr. Jan Sonntag, Professor für Musiktherapie an der MSH Medical School Hamburg, seit 1999 Therapeut, Forscher und Autor im Bereich Demenz.

Die erste CD widmet sich dem Thema Kinder, weitere Themen wie Reisen und Arbeit sind in Vorbereitung.

Eine Hörprobe finden Sie hier:

 

Weitere Informationen können Sie auch diesem Flyer entnehmen.

 

Kontakt:

Presse

Alte Eppelheimer Straße 42/1

69115 Heidelberg

presse@medhochzwei-verlag.de

06221/91496-0

 


„Geistesblitze 2017“ – Der Science Slam über das Gehirn: Jetzt bewerben

Ein Sieger (Berend Feddersen mit Pokal) und viele Gewinner beim ersten Science Slam über das Gehirn im vergangenen Jahr in Mannheim. Foto: DGN/Rosenthal

07.02.2017 11:48

Ein Sieger (Berend Feddersen mit Pokal) und viele Gewinner beim ersten Science Slam über das Gehirn im vergangenen Jahr in Mannheim. Foto: DGN/Rosenthal

Ein Sieger (Berend Feddersen mit Pokal) und viele Gewinner beim ersten Science Slam über das Gehirn im vergangenen Jahr in Mannheim. Foto: DGN/Rosenthal

„Geistesblitze“, der Science Slam über das Gehirn, geht in die zweite Runde. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) richtet diesen Event im Rahmen des 90. Neurologiekongresses am 22. September 2017 in Leipzig aus. Slammer – Naturtalente und solche, die eine professionelle Schulung durchlaufen haben – präsentieren ihre neurologischen und neurowissenschaftlichen Themen. Geplant sind spannende Fakten über die Neurologie und den Alltag von Neurologen, über hochkomplexe, aber eingängig und unterhaltend servierte Forschungsarbeiten oder neurowissenschaftliche Experimente, die live miterlebt werden können.

Egal, ob Wissenschaftler oder Kliniker, Professor, Assistent in der Weiterbildung oder niedergelassener Neurologe – Slammer haben Lust auf die große Bühne, bringen eine Portion Witz, Eloquenz und Selbstironie mit und brennen für ihr Thema. Wer Interesse daran hat, unter die Slammer zu gehen, kann sich jetzt bei der DGN bewerben.

„Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich auch Leipziger Kolleginnen und Kollegen als Slammer beteiligen“, sagt DGN-Kongresspräsident Prof. Dr. med. Joseph Claßen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig. Schon im vergangenen Jahr begeisterten die „Geistesblitze“-Slammer Mannheimer Bürger und Besucher des Neurologiekongresses mit spannenden Präsentationen, scheinbaren Echtzeit-Gehirnscans und gewagten Experimenten. Die Slammer hatten jeweils 10 Minuten Zeit, um die Gunst des Publikums zu gewinnen. Am Ende kürte der Applaus der mehr als 700 Zuschauer den Gewinner des „Geistesblitze“-Science-Slams über das Gehirn. Prof. Berend Feddersen vom Klinikum der LMU München entschied das Rennen für sich. Das Thema seines Beitrags: „Was passiert im Gehirn während eines Science Slams?“ Prof. Dr. med. Gereon R. Fink aus dem Präsidium der DGN zog nach der Veranstaltung ein begeistertes Fazit. „Wer gekommen ist, fand, das war große Klasse. Wer den Slam verpasst hat, hat Pech gehabt!“

Workshop für Slammer-Kandidaten

„Das Format des Science Slams über das Gehirn, „Geistesblitze“ dient dazu, die Neurowissenschaft und die neurologische Medizin auch für Laien verständlich und unterhaltsam darzustellen und bei Nachwuchskräften Begeisterung für die Erforschung dieses faszinierenden Organes zu wecken“, beschreibt Joseph Claßen die Ziele des Events. Der Science Slam wird von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Kooperation mit den Jungen Neurologen und dem
Science Slam-Veranstalter LUUPS organisiert. Interessierte Neurologen und Neurowissenschaftler können sich bis 15. Mai bei der DGN bewerben. Slam-Erfahrung ist nicht notwendig, auch Slam-Neulinge können sich bewerben. Im Juli lädt die DGN alle Kandidaten zu einem Workshop ein, bei dem sie Präsentationstechniken erlernen, die Stimme trainieren und kreative Wege finden, das eigene Thema ohne Fachchinesisch spannend und mit Humor zu präsentieren.

Jetzt bewerben!

Interessierte Slammer schicken eine knappe Beschreibung ihres Themas (gerne auch ein Video) und einen kurzen Lebenslauf per E-Mail an science-slam@dgnkongress.org

Impressionen und Videos vom „Geistesblitze“-Science-Slam 2016 finden Sie unter www.dgnkongress.org/science-slam

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Science Slam erhalten Sie auch in der Pressestelle der DGN.

Pressesprecher: Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Essen Pressestelle der DGN
Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.

Pressestelle der DGN

c/o albertZWEI media GmbH
Oettingenstraße 25, 80538 München
E-Mail: science-slam@dgnkongress.org
Tel.: +49 (0) 89-4614860

Weitere Informationen im Internet:
www.dgnkongress.org


Weitere Informationen:

http://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/55-pressemitteilung-2017/3379-geist…


Hand in Hand in die Zukunft: Ottobock kauft BeBionic von Steeper

Donnerstag, 02. Februar 2017

Foto: Otto Bock HealthCare GmbH

Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung hat Ottobock sein Portfolio um eine multiartikulierte Hand erweitert. BeBionic heißt das Produkt, das ab sofort vom britischen Medizintechnikunternehmen Steeper in die Ottobock Produktpalette übergeht. „Mit dieser Erweiterung beschreiten wir weiter als Technologieführer den Innovationspfad“, sagt Professor Hans Georg Näder, Vorsitzender der Geschäftsführung und Geschäftsführender Gesellschafter der Ottobock HealthCare GmbH. Damit baut das Duderstädter Unternehmen seine führende Marktposition in der Armprothetik weiter aus. Zugleich bietet es sowohl dem Anwender als auch dem Techniker ein neues Segment und füllt eine Lücke im Produktportfolio.

„Für jeden Menschen die optimale Versorgung – mit der Übernahme der BeBionic Hand begegnen wir einer neuen Generation von Anwendern“, sagt Professor Hans Georg Näder. Die Beweglichkeit mehrerer Finger spielt nicht nur aus emotionalen Gründen eine große Rolle bei Patienten. Vor allem auch im Hinblick auf die zunehmend digitale Arbeits- und Freizeitwelt haben sich die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen geändert, die auf eine Armprothese angewiesen sind.

BeBionic wird neben der bewährten Michelangelo Hand ein weiteres Highlight in der Produktpalette darstellen. Während die Michelangelo Hand sich durch kraftvolle Griffvarianten auszeichnet, liegt der Vorteil der BeBionic Hand in der Vielfalt der Griffmuster, zum Beispiel in der Alleinstellung des Zeigefingers.

„Die Integration von BeBionic in unser Portfolio ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in die technologische Zukunft. Wenn die Funktionalität dieser Hände erst mit Mustererkennung kombiniert werden kann, werden sich die Möglichkeit der Anwender nochmals deutlich erweitern“, sagt Professor Hans Georg Näder.

Nach einer kurzen Übergangsphase wird der Vertrieb der Handprothese am 01. Mai 2017 exklusiv über Ottobock gesteuert.

Kontakt:

Head of Corporate Communications
Mark C. Schneider
Otto Bock HealthCare GmbH, Max-Näder-Str. 15, 37115 Duderstadt
Telefon: 0151-146 591 35
Fax: (05527) 848-3360
E-Mail: MarkC.Schneider@ottobock.de