Donnerstag, Februar 2nd, 2017

 

Reha-Bericht: Update 2016 der Deutschen Rentenversicherung erschienen

Mit dem Reha-Bericht: Update 2016 werden die wichtigsten aktuellen Daten und Fakten zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation der Rentenversicherung zur Verfügung gestellt.

Das Update beschreibt Umfang und Struktur der medizinischen und beruflichen Rehabilitation sowie die Aufwendungen der Rentenversicherung für Reha-Leistungen. Wesentliche Grundlage sind die routinemäßig erhobenen Statistikdaten aus dem Jahr 2015. Die Entwicklung der Rehabilitation der Rentenversicherung, dargestellt in Zahlen, bildet den Kern dieser Publikation.

Des Weiteren lenkt das vorliegende Update den Blick auch auf inhaltliche Weiterentwicklungen in den Bereichen Recht und Politik, Reha-Qualitäts­siche­rung, Sozialmedizin und Forschung.

 

Der „Reha-Bericht: Update 2016 der Deutschen Rentenversicherung“ steht  als Download zur Verfügungund kann auch kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung Bund bestellt werden: www.reha-berichte-drv.de

 

Kontakt:

Dr. med. Anne D. Rose
Fachärztin f. Innere Medizin

Fachärztin f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutsche Rentenversicherung Bund Bereich Reha-Wissenschaften, Ref. 0421
Geschäftsbereich Sozialmedizin und Rehabilitation Ruhrstraße 2, 10709 Berlin
Tel.: +49 (0)30 865-36429, Fax: 49 30 865-79 23315 Dr.Anne.Rose@drv-bund.de

 


Österreich: Maßnahmenpaket zur Frühintervention und Rehabilitation stärkt die nachhaltige Reintegration am Arbeitsmarkt

WKÖ-Gleitsmann: Maßnahmenpaket zur Frühintervention und Rehabilitation stärkt die nachhaltige Reintegration am Arbeitsmarkt

Regierung setzt weitere Forderungen der Sozialpartner im Bereich Rehabilitation vor Pension um

Wien (OTS) – Das heute im Ministerrat beschlossene Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2017 (SVÄG 2017) setzt den Grundsatz „Rehabilitation und Reintegration in den Arbeitsmarkt vor Pension“ in vielen Teilen um. Grundlage der jetzt beschlossenen Maßnahmen ist eine Initiative der Sozialpartner, die auch Eingang in den Ministerratsvortrag zum Pensionsgipfel der Bundesregierung Ende Februar 2016 fand. „Mit diesem Gesetz nimmt die Bundesregierung einige wichtige Maßnahmen auf, welche die Sozialpartner erarbeitet haben. Wie die bisher äußerst bescheidenen Reintegrationserfolge vorübergehend arbeitsunfähiger Menschen zeigen, gibt es beim Konzept ‚Rehabilitation vor Pension‘ noch einigen Handlungsbedarf“, so Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der WKÖ.

 Rechtzeitig intervenieren…

 Künftig soll „Early Intervention“ noch stärker in den Fokus rücken. Gleitsmann: „Wir wissen, dass das Angebot von Rehabilitationsmaßnahmen in vielen Fällen leider zu spät kommt. Stellen Menschen erstmal einen Pensionsantrag, haben sie sich zumeist schon gedanklich aus dem Erwerbsleben verabschiedet. Dabei ist eindeutig nachgewiesen, dass die Erfolgsaussichten für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit umso größer sind, je zeitgerechter interveniert wird.“

 … auf berufliche Tätigkeit abstellen

 Das heute beschlossene Gesetz stellt außerdem sicher, dass medizinische und berufliche Reha-Maßnahmen besser verknüpft werden und dass sich solche Maßnahmen stärker an der Arbeitswelt orientieren. Mit der Schaffung der Rechtsgrundlage der „medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation“ (MBOR) wurde eine weitere Forderung der Wirtschaft umgesetzt.

 „Die Umsetzung dieser Maßnahmen bringen den Bereich Reha vor Pension in Bewegung. In genau diese Richtung müssen wir weitergehen, sodass Betrieben wichtige Fachkräfte erhalten bleiben können“, unterstreicht Gleitsmann. (PWK083/PM)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit

Dr. Martin Gleitsmann
Telefon: +43 5 90 900 4286
Martin.Gleitsmann@wko.at
Internet: http://wko.at/sp