Freitag, Januar 27th, 2017

 

Verdopplung der Demenzerkrankungen bis 2050

Deloitte Healthcare Outlook prognostiziert Anstieg bei Demenz und chronischen Krankheiten

Düsseldorf/München . Laut dem Global Healthcare und Life Sciences Outlook 2017 von Deloitte steigt die weltweite Anzahl der Demenzerkrankungen von 46,8 Millionen Fällen 2015 auf 74,7 Millionen bis 2030 an und verdoppelt sich innerhalb von weiteren 20 Jahren auf 131,5 Millionen Fälle bis 2050. Vor allem in den Industrieländern Westeuropas und Nordamerikas häufen sich chronische Erkrankungen und belasten die Gesundheitssysteme. In Westeuropa steigen die Gesundheitsausgaben um durchschnittlich 4 Prozent jährlich bis 2020, wobei die Hälfte der Kosten für die Behandlung der drei häufigsten Todesursachen anfällt: Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen. Prävention rückt verstärkt in den Fokus im Gesundheitsbereich, um das Entstehen solcher Krankheiten möglichst frühzeitig zu verhindern.

„Der Anstieg chronischer Krankheiten hat auch mit dem Lebenswandel durch die Urbanisierung, mit Ernährungsgewohnheiten oder Bewegungsmangel zu tun. Deshalb sind nicht nur der Krankheitsverlauf, sondern die Zeit davor und damit die Prävention so wichtig, um Patienten frühzeitig auf diese Risikofaktoren aufmerksam zu machen. Außerdem sind auch bei der Behandlung neue, kosteneffiziente Ansätze gefordert. Die in vielen Ländern traditionelle Behandlung im Krankenhaus könnte beispielsweise durch neue, dezentrale Modelle wie Home Care oder andere kleinere, in der Regel ambulante Versorgungseinheiten ergänzt werden“, erklärt Dr. Gregor Konstantin Elbel, Leiter Life Sciences & Healthcare bei Deloitte.

Von Konsolidierung bis Standardisierung

Mit erwarteten Ausgabensteigerungen zwischen 2,4 und 7,5 Prozent bis 2020 ist der finanzielle Druck auf die Träger von Gesundheitsleistungen groß. Deshalb entwickeln sie strategische Ansätze, die von einer kontinuierlichen Konsolidierung der bestehenden Kapazitäten und einer breiteren Verteilung der Erträge über die traditionellen Leistungserbringer hinaus bis hin zu einer stringenten Prozessstandardisierung reichen. Digitale Lösungen von Telemedizin bis Big-Data-Analysen spielen ebenfalls eine zentrale Rolle – und nicht zuletzt auch neue Arten der Zusammenarbeit von öffentlicher und privater Hand (Public Private Partnerships).

Prävention – Deutschland gibt ein Beispiel

Ein wesentlicher Aspekt des Kostenmanagements und einer vorausschauenden Gesundheitspolitik ist die Prävention. Ein gelungenes Beispiel zeigt die Nichtraucherkampagne „Be smart – don’t start“, die an verschiedenen deutschen Schulen läuft. Die Initiative hat sich bislang als erfolgreich erwiesen: Studien bestätigen einen deutlichen Rückgang der „Einsteiger“. Zu einer erfolgreichen Prävention gehört auch das Engagement der Patienten. So werden zum Beispiel in Kanada Zielgruppen identifiziert, die bei der Einführung neuer Gesundheitslösungen helfen sollen. In Japan gibt es Anreize für Unternehmen mit entsprechenden Angeboten für ihre Mitarbeiter. Damit lässt sich die Existenz bestimmter Risikogruppen nicht verhindern – aber die Zahl derer, die dazugehören, verkleinern.

Soziale Rahmenbedingungen spielen eine Rolle

Auch bietet die Erkenntnis, dass Gesundheitsvor- und -fürsorge eng mit den sozialen Umständen zusammenhängen, neue Möglichkeiten. Ein ganzheitlicher Ansatz, der individuelle, soziale und andere Faktoren berücksichtigt, erfordert dabei auch eine Kollaboration verschiedener Stakeholder und Zielgruppen. Als Hürde erweist sich vielfach noch die Finanzierung, da viele dieser Maßnahmen nicht von den Kassen oder vergleichbaren Trägern bezahlt werden.

Innovation: Hightech im Dienst der Gesundheit

Nicht zuletzt sind Hightech-Entwicklungen in Form von Telemedizin, Wearables oder kommunizierenden Implantaten ein elementarer Bestandteil eines Innovationskatalogs, der Leistungen effizienter machen und Kosten dämpfen kann. Auch der 3D-Druck könnte in der Medizin langfristig bessere und kostengünstigere Produkte ermöglichen.

„Behandlungen können heute bereits durch eine zunehmende Individualisierung bzw. Personalisierung für den einzelnen Patienten optimiert werden. Dazu tragen künftig auch künstliche Intelligenz oder Biosensoren bei. Patienten erhalten dann ein auf ihr persönliches Krankheitsbild zugeschnittenes Therapieregime und müssen zukünftig seltener zur Therapiekontrolle- oder -anpassung ein Krankenhaus oder Ärztezentrum besuchen“, resümiert Elbel.

Den kompletten „Global Life Healthcare Outlook“ finden Sie unter http://ots.de/inWaK, die Studie „Global Life Sciences Outlook“ finden Sie unter http://ots.de/nMVH9 zum Download.

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters – für mehr als 244.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf http://www.deloitte.com/de/UeberUns.

Pressekontakt:

Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de

Reha ganz einfach – der neue Internetauftritt der Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist online

Bad Wurzach – Mit einer neuen Internetseite ist die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach kürzlich online gegangen. Unter der Adresse www.rehabilitationsklinik-bad-wurzach.de präsentiert sich die Fachklinik für Orthopädie, Rheumatologie und Altersmedizin in leuchtendem Gelb und zeitgemäßem Design. „Wir möchten unseren Patienten den Weg zu einer Rehabilitation so einfach wie möglich gestalten“, erläutert Erwin Lohmer, Klinikdirektor. „Deshalb haben wir bei unserem Relaunch besonderen Wert auf ein übersichtliches Menü und einen klaren Aufbau der Internetseiten gelegt“, so Lohmer weiter.

Im neuen Internetauftritt stellen sich die Abteilungen des Hauses, Orthopädie, Altersmedizin sowie Rheumatologie, vor. Detailliert wird über die einzelnen Schritte eines Rehaantrages informiert, das Wunsch- und Wahlrechtes für Patienten erläutert sowie auf Reha mit Begleitpersonen eingegangen. Selbstverständlich sind die neuen Internetseiten auf mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets, IPads, Notebooks und am PC gleichermaßen gut nutzbar, da sie im so genannten responsiven Design erstellt wurden. Auf vielen Fotos können sich Patienten ein Bild davon machen, was sie während einer Rehabilitation erwartet.

Unterstützt wurde die Waldburg-Zeil Klinik von der in Bad Wurzach ansässigen Internet- und Werbeagentur TOPIC, mit der die Waldburg-Zeil Kliniken seit 15 Jahren zusammenarbeiten. TOPIC hat das Screendesign entwickelt, die Templates programmiert und die Umsetzung in der Praxis betreut. Bereits in der Konzeptionsphase hatten sich Waldburg-Zeil Kliniken und TOPIC intensiv mit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Patienten auseinandersetzt und daraus eine passende Navigationsstruktur entwickelt. Elemente wie eine stets verfügbare Sitemap, eine übersichtliche Typographie und wenige Menüebenen sorgen außerdem dafür, dass Ärzte und Sozialdienstmitarbeiter in den Krankenhäusern, aber auch Patienten unkompliziert die Informationen finden, die sie benötigen. Dank einer durchdachten Programmierung bauen sich die Internetseiten schnell auf.

In den kommenden Monaten werden mit Unterstützung von TOPIC auch die Websites der anderen elf Waldburg-Zeil Kliniken auf ein zeitgemäßes Screendesign umgestellt.

Info

Die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach verfügt über 243 Betten. 180 Mitarbeiter betreuen in der Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Altersmedizin seit mehr als 40 Jahren Patienten. Thomas Pöttgen leitet die Abteilung Orthopädie, Dr. Stefan Grammer die Abteilung Altersmedizin. Klinikdirektor der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist Erwin Lohmer.

BU: Läuft auf allen mobilen Endgeräten. Der neue Internetauftritt der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach ist online.