Donnerstag, Januar 26th, 2017

 

ZERCUR GERIATRIE: Start der neuen Fachweiterbildung für Therapeuten

Pressemitteilung 01-2017 (26.01.2017)

Ab sofort bietet der Bundesverband Geriatrie für Therapeuten eine vertiefende altersmedizinische Weiterbildung an

Geriatrisches Fachwissen wird vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und steigender Patientenzahlen auch für Therapeuten immer wichtiger.

Neben der ZERCUR GERIATRIE-Fachweiterbildung Pflege bietet der Bundesverband Geriatrie seit Januar 2017 daher eine Fachweiterbildung für geriatrisch arbeitende Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Sprachtherapeuten an. Beide Weiterbildungen basieren auf dem bereits 2005 erfolgreich eingeführten ZERCUR GERIATRIE Basislehrgang.

Die Lerninhalte der ZERCUR GERIATRIE-Fachweiterbildung ermöglichen Therapeuten nicht nur eine Aktualisierung des eigenen Wissens. Sie lernen darüber hinaus auch wichtige Elemente der Arbeit ihrer Kollegen aus den anderen Therapiebereichen kennen, was den interdisziplinären, multiprofessionellen Ansatz der Geriatrie stärkt und dem Behandlungserfolg zu Gute kommt.

Voraussetzungen für die ab sofort mögliche Anmeldung zur ZERCUR GERIATRIE-Fachweiterbildung Therapeuten sind die Erlaubnis, eine staatlich anerkannte therapeutische Berufsbezeichnung zu führen, der Nachweis über die Teilnahme am bzw. die verbindliche Anmeldung zum ZERCUR GERIATRIE-Basislehrgang und eine vollzeitige Berufserfahrung mit geriatrischen Patienten von mindestens sechs Monaten.

Die Weiterbildung gliedert sich in einen Pflicht- und einen Wahlbereich. Innerhalb von fünf Jahren sind aus diesen beiden Ausbildungsbereichen Module mit einen Umfang von ca. 400 Unterrichtseinheiten zu absolvieren. Den Abschluss bildet ein Zertifikat sowie die Berechtigung, den Titel „Zercur Fachtherapeut Geriatrie“ zu tragen.

Interessenten können sich bei der Geschäftsstelle ZERCUR Fachweiterbildung des Bundesverbandes Geriatrie anmelden. Weiterführende Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Homepage des Bundesverbandes Geriatrie abrufbar:

http://www.bv-geriatrie.de/verbandsarbeit/zercur-geriatrie/fachweiterbildung-therapeuten


Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

 


11. Nachsorgekongress – „BTHG – Nachsorge miteinander gestalten!“

2. März 2017bis3. März 2017

Schwerpunkt: Versorgung und gesellschaftlichen Wiedereingliederung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

Interdisziplinäre Plattform für Betroffene und Angehörige, Praktiker der ambulanten und stationären Nachsorge, Neurowissenschaftler, Vertreter von Institutionen, Einrichtungen, Verbänden, Kostenträgern und der Gesundheitspolitik

Schirmherrschaft: Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege,

Der Schwerpunkt des diesjährigen Nachsorgekongresses liegt auf der Versorgung und gesellschaftlichen Wiedereingliederung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen.

Die Nachsorgekongressreihe bietet Betroffenen und Angehörigen, Praktikern der ambulanten und stationären Nachsorge, Neurowissenschaftlern, Vertretern von Institutionen, Einrichtungen, Verbänden, Kostenträgern und der Gesundheitspolitik ein Forum zum Austausch über vielfältige Themen.

Durch die Unterstützung des Bundesweiten Netzwerks – Beratung für Menschen mit erworbener Hirnschädigung, der Arbeitsgemeinschaft Werkstätten für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (AG WfMeH) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnen für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (BAG Wohnen MeH), werden dieses Jahr Workshops und Diskussionsforen in verschiedenen Formaten angeboten. Die Workshops sind als „Open Space / Speakers Corner“ interaktiv konzipiert und bieten in kleinen Arbeitsgruppen Platz für Diskussionen zu verschiedenen Themen. Darüber hinaus finden Diskussionsforen statt, unter anderem zum „1. Arbeitsmarkt: Die Auswirkungen, Chancen und Möglichkeiten des Bundesteilhabegesetzes für Menschen mit erworbener Hirnschädigung“. Weiterer Höhepunkt ist die Verleihung des Hannelore Kohl Förderpreis 2016.

Am Freitag, den 03. März, wird eine Podiumsdiskussion zum Thema „BTHG – Nachsorge miteinander gestalten!“ stattfinden. Eine Vertreterin des Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen wird über ihre Erfahrungen mit Peerberatung als Teil der im neuen BTHG verankerten unabhängigen Beratung berichten.

Zum Abschluss der Veranstaltung werden gemeinsam mit den Teilnehmern Wahlprüfsteine formuliert. Vor dem Hintergrund der diesjährigen Bundestagswahl werden diese mit der Bitte um Darlegung ihrer Positionen und ihrer politischen Vorhaben, soweit sie die Teilhabe von Menschen mit erworbener Hirnschädigung betreffen, an die Bundestagsfraktionen versendet .

 

Hinweise zur Teilnahme:
Der Kostenbeitrag für die Teilnahme am Nachsorgekongress ist gestaffelt (inkl. 19 % USt. auf die Kosten für die Kongressverpflegung):

  • für Menschen, die von einer Schädelhirnverletzung betroffen sind, ist die Teilnahme am Nachsorgekongress kostenlos
  • Angehöriger (Kostenbeitrag: 50,00 EUR) Praktiker der ambulanten Nachsorge (Kostenbeitrag:150,00 EUR)
  • Praktiker der stationären Nachsorge (Kostenbeitrag:150,00 EUR) Vertreter eines Kostenträgers (Kostenbeitrag:150,00 EUR)
  • Vertreter eines Verbandes (Kostenbeitrag:150,00 EUR)
  •  Vertreter der Gesundheitspolitik (Kostenbeitrag:150,00 EUR)

 

Weitere Informationen

 Homepage: http://www.nachsorgekongress.de

Termin: 02.03.2017 ab 10:00 – 03.03.2017 13:00

Veranstaltungsort: Evangelisches Johannesstift, Großer Festsaal, Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin

Zielgruppe: Interdisziplinäre Plattform für Betroffene und Angehörige, Praktiker der ambulanten und stationären Nachsorge, Neurowissenschaftler, Vertreter von Institutionen, Einrichtungen, Verbänden, Kostenträgern und der Gesundheitspolitik

E-Mail-Adresse: info@nachsorgekongress.de

 

Pressekontakt:

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
Nicola Jung, Assistentin der Geschäftsführung
Rochusstr. 24
53123 Bonn
Tel.: 0228 97845(0)-40
Fax: 0228 97845-55
E-Mail: n.jung@hannelore-kohl-stiftung.de
www.hannelore-kohl-stiftung.de