Dienstag, Dezember 27th, 2016

 

Flexirente startet: Arbeiten jenseits der Regelaltersgrenze wird attraktiver

Wer nach Erreichen der regulären Altersgrenze arbeitet, kann ab 2017 seine Rente erhöhen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Westfalen hin. Ab 1. Januar 2017 erhalten Bezieher einer vollen Rente nach Erreichen der regulären Altersgrenze die Möglichkeit, während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung zu entrichten. Mit ihren eigenen Beiträgen und mit denen des Arbeitgebers können sie somit ihre Rente erhöhen. Einmal im Jahr – zeitgleich zur üblichen Rentenanpassung im Juli – wächst dann die Rente aufgrund der eingezahlten Beiträge aus dem Vorjahr an.

Diese Regelungen gehören zum ersten Teil der neuen Flexirente, die mit Beginn des Jahres 2017 in Kraft treten wird. Mit der Flexirente will der Gesetzgeber unter anderem Anreize für ein längeres Arbeiten geben. Denn bislang konnten Rentner jenseits der Regelaltersgrenze, die obendrein noch arbeiten, damit ihre Rente nicht erhöhen. Selbst der Arbeitgeberanteil konnte dafür nicht genutzt werden; er floss nämlich in die allgemeine Rentenkasse. Das ändert sich jedoch jetzt. Sowohl der Arbeitnehmer- als auch der Arbeitgeberanteil kann künftig in das persönliche Rentenkonto einfließen.

Voraussetzung dafür ist, dass der Arbeitnehmer dies seinem Arbeitgeber mitteilt und auf die sogenannte Versicherungsfreiheit verzichtet. Hintergrund: Eine Tätigkeit jenseits der Regelaltersgrenze ist für den Arbeitnehmer normalerweise rentenversicherungsfrei.

Fragen zum Thema beantworten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 48011. Weitere Informationen gibt es außerdem in den Auskunfts- und Beratungsstellen und bei den Versichertenältesten.
Kontakt:
Jörg Grabenschröer
– Pressesprecher –
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Rentenversicherung Westfalen
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Postanschrift: 48125 Münster
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Mobil 0160 2448018
joerg.grabenschroeer@drv-westfalen.de
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