Donnerstag, Dezember 8th, 2016

 

Rentenversicherung: Rekordhaushalt in 2017

Münster, 8. Dez. 2016

 

Etat der Deutschen Rentenversicherung Westfalen erreicht
in 2017 über 14,2 Milliarden Euro

 Mit einem Rekordhaushalt von 14,25 Milliarden Euro wird die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Westfalen in das Jahr 2017 gehen. Die Vertreterversammlung, sozusagen das „Parlament“ des westfälischen Rentenversicherungsträgers, beschloss diesen Haushaltsplan heute (8. Dez.) in Münster. Der Haushalt der DRV Westfalen zählt damit zu den größten öffentlichen Etats in Nordrhein-Westfalen. Die DRV Westfalen ist für gut vier Millionen Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung zuständig und zahlt Monat für Monat rund 1,2 Millionen Renten aus.

 

Das Haushaltsvolumen steigt damit binnen Jahresfrist erneut um 5,3 Prozent. Eingerechnet ist dabei die Rentenerhöhung zu Mitte des kommenden Jahres; kalkuliert wird in der Prognose mit einem Plus für die Renten von 2,3 Prozent. Wegen dieser Erhöhung und aufgrund der demografischen Entwicklung veranschlagt die DRV Westfalen auf der Ausgabenseite bei den Rentenzahlungen eine Steigerung von 4,94 Prozent auf 11,74 Milliarden Euro für 2017. Die Ausgabensteigerung bei den reinen Altersrenten beträgt sogar 5,49 Prozent auf dann insgesamt 7,87 Milliarden. Bei den Beitragseinnahmen erwartet die DRV Westfalen ein Plus von 6,05 Prozent auf 10,96 Milliarden Euro.

 

Ein wichtiger Bereich im Leistungsangebot der Rentenversicherung ist zudem die Rehabilitation. In diesem Jahr wurden bis zum 31. Oktober 2016 56.282 Anträge auf medizinische Rehabilitationsleistungen wegen allgemeiner Erkrankungen gestellt. Dies ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 0,4 Prozent.

 

Wie in den Vorjahren schon zu beobachten war, setzt sich der Trend zu einer stärkeren Inanspruchnahme von Anschlussheilbehandlungen auch im Jahr 2016 weiter fort. Bis Oktober 2016 sind die Anträge auf eine Anschlussrehabilitation um 3,1 Prozent gestiegen. Ebenfalls ist ein Antragsanstieg festzustellen in den Bereichen der Kinderrehabilitation um plus 1,1 Prozent auf 1.981 Anträge, der Krebsnachbehandlung um plus 6,3 Prozent auf 7.460 Anträge und bei den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben um 5,5 Prozent auf 24.012 Anträge.

 

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BIK für Alle veröffentlicht Leitfaden barrierefreie Online-Videos

Online-Videos liegen im Trend: Immer mehr Webseiten-Anbieter setzen auf ihre Informationskraft und Reichweite. Doch kaum einer weiß, wie sie barrierefrei – und damit für alle Nutzer zugänglich – umgesetzt werden können. Hier setzt das Projekt BIK für Alle an: Mit einem neuen Leitfaden unterstützt es alle, die barrierefreie Online-Videos produzieren und bereitstellen wollen.

bik-fuer-alle-quer-schwarz„Videos sind super, aber bitte mit Untertiteln“, sagt Jana Verheyen. Nach einem Hörsturz im Alter von 20 Jahren verliert die Beraterin stetig an Hörfähigkeit. Für Verheyen ist die Untertitelung Voraussetzung, um Online-Videos uneingeschränkt nutzen zu können. Und sie ist mit ihrer Anforderung nicht allein. Viele Menschen mit Behinderungen oder altersbedingten Einschränkungen benötigen barrierefreie Online-Videos. Beispielsweise Menschen, die die Computermaus nicht nutzen können: Sie brauchen Videoplayer, die mit der Tastatur erreicht und bedient werden können.

Welche Anforderungen an die Barrierefreiheit von Webangebote zu stellen sind, definiert ein internationaler Standard, die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Auf Basis dieser Empfehlungen wurde im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts BIK für Alle ein umfassender Leitfaden zur Umsetzung barrierefreier Videos entwickelt. BIK für Alle ist Teil der Projektreihe ‚BIK – barrierefrei informieren und kommunizieren‘ und wird von der DIAS GmbH, einem Hamburger Forschungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Barrierefreiheit, durchgeführt.

„Wer barrierefreie Online-Videos umsetzt, hat alle User im Blick – mit und ohne Einschränkung“, erläutert Simone Lerche von BIK für Alle, „so profitieren von einer Untertitelung beispielsweise auch Menschen, die mit der Sprache des Videos nicht vertraut sind, oder mobile Nutzer, die den Ton ihres Videos ausgestellt haben.“

Der Leitfaden zeigt, wie sich Barrierefreiheit effizient in die Praxis umsetzen lässt. Er wendet sich an alle, die an der Produktion und Bereitstellung barrierefreier Online-Videos beteiligt sind: So erfahren etwa Videoproduzenten, wie Barrierefreiheits-Anforderungen frühzeitig mitgedacht, Entwickler wie Videos barrierefrei eingebunden und Redakteure mit welchen Untertitel-Editoren gearbeitet werden kann. Auch eine Sammlung von Dienstleistern für Untertitelung und Audiodeskription steht zur Verfügung.

Link zum Leitfaden: Leitfaden barrierefreie Online-Videos

Projekt BIK für Alle
DIAS GmbH
Haubachstraße 72

22765 Hamburg

Telefon: 040/ 43 18 75-15
E-Mail: info@bik-fuer-alle.de

 


Ironman hat in der Küche alles im Griff

Bildunterzeile: Ein gutes Team: „Ironman“ Ingo Rheinbay, Küchenleiter der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden, mit Diätassistentin Sandra Rezac und Koch Stefan Hoh

Pressemitteilung

 

Wiesbaden, 07.12.2016


Küchenleiter der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden nimmt als Triathlet an internationalen Wettkämpfen teil / Morgendliches Training führt um fünf Uhr von Rüsselsheim nach Wiesbaden

 

Bildunterzeile:  Ein gutes Team: „Ironman“ Ingo Rheinbay, Küchenleiter der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden, mit Diätassistentin Sandra Rezac und Koch Stefan Hoh

Ein gutes Team: „Ironman“ Ingo Rheinbay, Küchenleiter der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden, mit Diätassistentin Sandra Rezac und Koch Stefan Hoh.

„Wer als Küchenleiter einer Reha-Klinik mit 185 Patienten und 124 Beschäftigten arbeitet, braucht nicht nur Organisationstalent sondern vor allem Ausdauer und Fitness“, schmunzelt Ingo Rheinbay, Küchenleiter der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden. So gesehen liegen der Beruf des 42-Jährigen und sein sportliches Hobby gar nicht so weit auseinander. Ungewöhnlich ist es allerdings schon, wenn sich der gelernte Koch bei schönem Wetter „als erstes Training des Tages“ morgens um fünf Uhr mit seinem Fahrrad auf die 23 Kilometer lange Strecke von seinem Wohnort Rüsselsheim zu seinem Arbeitsplatz an der Wiesbadener Leibnizstraße aufmacht.

 

Vom Sport-Muffel zum Triathlet

Seit 2010 ist Ingo Rheinbay dem Triathlon verfallen. Damals trat er seine neue Stelle als Koch in der Klinik an und hatte nach Jahren in der Á-la-carte-Gastronomie in Cochem und Rüsselsheim  erstmals wieder einen geregelten Tagesablauf. „Ich wog damals fast 100 Kilo und hatte mit Sport nicht viel am Hut“, erinnert er sich, „Aber die Arbeit an der Klinik mit den Patienten hat mir die eigene Gesundheit wieder ins Bewusstsein gerufen.“ So ging er regelmäßig in ein Fitnessstudio und lernte dort Freunde kennen, die für den Triathlon trainierten. „Die ersten Versuche im Schwimmbad haben mich ganz schön aus der Puste gebracht“, so der gebürtige Eifeler, „Aber dann wurde es langsam immer besser.“ Schon 2011 startete er bei seinem ersten Triathlon und wurde prompt Dritter in seiner Altersklasse. 2012 folgten dann der erste Halbmarathon und 2013 der Marathon.

 

Arbeit und Wettkämpfe unter einen Hut gebracht

Heute trainiert Ingo Rheinbay bis zu sechsmal in der Woche: Zweimal Lauftraining bei seinem Verein TG Tria Rüsselsheim (Turngemeinde 1862 e.V. Rüsselsheim – Abteilung Triathlon), zweimal Schwimmen und dazu das Training im Fitness-Studio. Vor großen Wettkämpfen kann es sogar noch mehr werden. Sein Vorgesetzter in der Klinik, Uwe Fischer, Leiter Restaurantbetriebe der MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik, zeigt dafür Verständnis bei der Dienstplanung, so lange der Job nicht darunter leidet. Denn seit 2014 gehören für Ingo Rheinbay auch internationale Wettkämpfe zum Programm, wie der Öztaler Radmarathon mit 238 Kilometern über vier Alpenpässe an einem Tag. In diesem Jahr nahm Rheinbay schon an der Europameisterschaft „IRONMAN European Championship Frankfurt“ teil und für das nächste Jahr ist er im Juni beim Pescara 70.3 Ironman in Italien angemeldet. „Mir geht es dabei gar nicht um die beste Platzierung“, so Ingo Rheinbay, „Hauptsache, es macht Spaß. Mein Motto ist es, immer mit einem Lächeln ins Ziel zu kommen.“

 

Tipp zum Weihnachtsfest: Bewegung

Für die kommenden Weihnachtsfeiertage hat er als Sportler und Küchenleiter angesichts voller Plätzchenteller übrigens einen Tipp parat: „Gemüse statt Gans ist sicher gut, aber Genuss darf schon sein. Lieber bewusst genießen und in Maßen. Und nach dem Weihnachtsessen die Schuhe an und raus an die frische Luft!“

 

 

 

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Klaus-Miehlke-Klinik Wiesbaden

Kaufmännische Leiterin Bettina Glorius

Leibnizstraße 23

65191 Wiesbaden

Tel.: +49(0)611 575-800

E-Mail: bettina.glorius@median-kliniken.de

Internet: www.median-kliniken.de