Dienstag, Dezember 6th, 2016

 

Wechsel an der Spitze der Deutschen Rentenversicherung Bund

Dr. Axel Reimann Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

 

Berlin, 6. Dezember 2016

 

Dr. Axel Reimann Quelle:  Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Dr. Axel Reimann
Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Dr. Axel Reimann, Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund, wurde heute im Deutschen Technikmuseum Berlin mit einem Festakt in Gegenwart von rund 300 geladenen Gästen verabschiedet. Gundula Roßbach wurde zur Präsidentin und Brigitte Gross zur Direktorin ernannt.

 

In ihrer Laudatio würdigte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller das Lebenswerk von Reimann. Während Reimann seine Ruhestandsurkunde erhielt, bekam Gundula Roßbach ihre Ernennungsurkunde zur Präsidentin. Brigitte Gross wurde zur Direktorin ernannt. Die Wahl von Roßbach und Gross durch die Bundesvertreterversammlung erfolgte bereits im Sommer dieses Jahres.

 

Anlässlich der Verabschiedung teilte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, mit: „Dr. Axel Reimann hat die Deutsche Rentenversicherung als ihr Präsident verlässlich, sachlich und fachlich kompetent geführt und vertreten. Für sein unermüdliches Engagement im Dienst von mehr als 50 Millionen Rentenversicherten und 20 Millionen Rentnerinnen und Rentnern gebührt ihm unser aller Dank.“

 

Nach den Worten von Valerie Holsboer, Vorsitzende der Vertreterversammlung und der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund, hat sich Reimann wirkungsvoll für die Interessen der gemeinsamen Rentenversicherung eingesetzt und dabei auch wichtige Impulse für die sozialpolitische Diskussion gesetzt. Sie dankte Reimann für die gute Zusammenarbeit mit der Selbstverwaltung und würdigte sein Wirken in Institutionen wie etwa der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung (GVG), der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) oder der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS). Werner Krempl, Vorsitzender des Erweiterten Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund, würdigte Reimanns unermüdlichen Einsatz im Dienste einer gemeinsamen Deutschen Rentenversicherung.

 

„Mit Ihrer Arbeit, deren herausragender Qualität und Kontinuität, Ihrer hohen Verlässlichkeit und Ihrer geduldigen, kollegialen, freundlichen Art, mit der Sie die Ziele der Deutschen Rentenversicherung verfolgt haben, haben Sie sich große Wertschätzung und Anerkennung erworben.“ Mit diesen Worten würdigte Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Bundesvorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund, Reimanns Tätigkeit. Mit Blick auf sein außerordentliches Engagement ehrte sie, gemeinsam mit Alexander Gunkel, dem alternierenden Vorsitzenden des Bundesvorstands, Reimann mit der Verdienstmedaille der Deutschen Rentenversicherung.

 

Reimann (65) studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften und trat 1983 nach mehrjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit in den Dienst der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA). Ab 1987 leitete er dort das Grundsatzreferat für Versicherungsmathematik und sozialrechtliche Fragen. 1992 wurde er Leiter der Abteilung Rehabilitation. 1999 wechselte er zum Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR) in Frankfurt/Main und wurde dessen stellvertretender Geschäftsführer. Seit 2005 ist Reimann Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund, seit 2014 ist er deren Präsident.

 

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Nachfolgerin Reimanns ist Gundula Roßbach (52), die ihr Amt als Präsidentin am 1. Januar 2017 antritt. Roßbach ist bereits seit 2014 Mitglied des Direktoriums und war vorher Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg. Brigitte Gross (54) wird zum 1. Januar 2017 neues Mitglied des Direktoriums. Sie ist zurzeit Leiterin der Rehabilitationsabteilung der Deutschen Rentenversicherung Bund.

 

 

 

Kontakt:

 

Deutsche Rentenversicherung Bund

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation Ruhrstraße 2, 10709 Berlin

Postanschrift: 10704 Berlin

Fon +4930 865-0

Fax +4930 865-27379

Internet http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

 


Lubinski zum Haushalt 2017 der Deutschen Rentenversicherung Bund

 

 

Berlin, 6. Dezember 2016

 

Der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Rentenversicherung Bund, Cord Peter Lubinski, befasste sich in seinem Bericht an die heute in Berlin tagende Vertreterversammlung schwerpunktmäßig mit dem Haushaltsplan 2017 sowie den Anforderungen, die aus den jüngsten gesetzlichen Neuregelungen auf die Rentenversicherung zukommen.

 

Gesamtvolumen des Haushalts 2017

Der Haushaltsplan der Deutschen Rentenversicherung Bund für 2017 weist nach Lubinskis Worten einen Betrag in Höhe von rund 147,1 Milliarden Euro aus.

 

Ausgaben für Rehabilitation

Für die Rehabilitation werden nach dem Haushaltsansatz 2017 Aufwendungen in Höhe von rund 2,82 Milliarden Euro geplant, so Lubinski. Er betonte, dass die Ausgaben für Rehabilitation gut angelegte Beitragsmittel seien. Statt einer vorzeitigen Rentenzahlung würde die Beschäftigungsfähigkeit gesichert und es würden weiter Beiträge entrichtet. „Neben dieser rein wirtschaftlichen Betrachtung sollte aber auch nicht vergessen werden, dass den Betroffenen dadurch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird“, so Lubinski.

 

Verwaltungs- und Verfahrenskosten

Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten für 2017 bei der Deutschen Rentenversicherung Bund beliefen sich auf rund 1,62 Milliarden Euro. Damit lägen sie rund 50 Millionen Euro unter der für das Haushaltsjahr 2017 geltenden Obergrenze für Verwaltungs- und Verfahrenskosten. Dies macht deutlich, wie intensiv die Deutsche Rentenversicherung Bund um Kosteneffizienz bemüht ist, sagte Lubinski.

 

Finanzierung von gesamtgesellschaftlichen Leistungen durch die Rentenversicherung Lubinski machte in seinem Bericht auch deutlich, dass Kosten für gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die der Rentenversicherung übertragen werden, nicht von den Beitragszahlern zu finanzieren seien. Dies betreffe insbesondere die sogenannte Mütterrente und die damit verbundene Honorierung von Kindererziehungsleistungen. „Der Bund bestreitet nicht einmal, dass diese Leistung im Rahmen einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe erbracht wird. Er weigert sich bisher aber schlicht, dafür zu zahlen“, so Lubinski.

 

Finanzierung der Ost-West-Angleichung

Zu der von der Koalition geplanten Ost-West-Angleichung der Rentenwerte sagte Lubinski: „Hierbei handelt es sich unstreitig um eine gesamtgesellschaftliche Leistung zur Vollendung der Deutschen Einheit. Ihre Finanzierung darf nicht auf die Beitragszahler abgewälzt werden, sondern muss sach- und systemgerecht aus Steuermitteln erfolgen.“

 

Ausreichende Liquiditätsreserve unverzichtbar Abschließend wiederholte Lubinski noch einmal die Forderung nach einer Anpassung der Regelungen über die finanzielle Mindestausstattung der Rentenversicherung. Die Liquiditätsreserve müsse so bemessen sein, „dass bei kurzfristigen unterjährigen Schwankungen eine pünktliche Rentenzahlung gewährleistet ist, ohne dass diskretionäre Eingriffe oder Liquiditätshilfen des Bundes erforderlich werden.“ Im kommenden Jahr werde die Nachhaltigkeitsrücklage planmäßig auf 1,48 Monatsausgaben sinken. Bis Ende 2022 sei bei unverändertem Beitragssatz zu erwarten, dass die gesetzliche Untergrenze von 0,2 Monatsausgaben unterschritten würde, so dass der Beitragssatz für 2022 angehoben werden müsse.

 

Der vollständige Bericht ist im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de abrufbar.

 

 

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Roßbach zu aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

 

 

Berlin, 6. Dezember 2016

 

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Ausbildung und Arbeit seien wichtige Voraussetzungen für gelungene Integration und zugleich Basis der gesetzlichen Rentenversicherung. 18 junge Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan, Äthiopien, dem Iran und Turkmenistan haben bei der Deutschen Rentenversicherung Bund zum 4. Oktober 2016 eine Einstiegsqualifizierung begonnen. Ziel sei es, die jungen Menschen in die Lage zu versetzen, im Herbst des nächsten Jahres eine Ausbildung zu beginnen. Dies berichtete Gundula Roßbach, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, auf der heute in Berlin tagenden Vertreterversammlung. Mit diesen gelungenen Beispielen bei der Integration von geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft zeige die Deutsche Rentenversicherung Bund Gesicht. Engagement lohne sich, so Roßbach.

 

Im Rentenbereich habe die Anzahl der Neuanträge bei der Deutschen Rentenversicherung Bund von Januar bis Oktober 2016 weiterhin auf einem hohen Niveau gelegen, sagte Roßbach. Hierin enthalten seien auch die abschlagsfreien Altersrenten für besonders langjährig Versicherte ab 63 nach 45 Versicherungsjahren, die seit dem 1. Juli 2014 in Anspruch genommen werden können. Der anhaltend hohe Zugang an Rentenneuanträgen für diese Rentenart habe sich seit Jahresbeginn auf durchschnittlich 9.500 Antragseingänge monatlich stabilisiert.

 

Die Antragszahlen bei den Altersrenten für langjährig Versicherte ab 63 mit 35 Versicherungsjahren blieben ebenfalls weiterhin auf einem hohen Niveau, so Roßbach. Grund für diese Entwicklung sei, dass sowohl die Möglichkeit der vorgezogenen Inanspruchnahme der Altersrente für Frauen als auch der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit für den Geburtsjahrgang 1952 und jünger weggefallen ist. Die Versicherten nähmen nunmehr verstärkt die Altersrente für langjährig Versicherte mit 63 Jahren in Anspruch.

 

Der vollständige Bericht von Gundula Roßbach ist im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de abrufbar.

 

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Internet http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

 

 


FOCUS Klinikliste: HELIOS Rehakliniken gehören zu Deutschlands Besten

In der erstmals veröffentlichten FOCUS Klinikliste für Reha-Einrichtungen haben es die HELIOS Rehakliniken in die Liste der TOP-Kliniken geschafft.

Heiko Leske | Damp

06.12.16

Die 18 vertretenen HELIOS Kliniken überzeugten durch überdurchschnittliche Behandlungs- und Strukturqualität, Therapievielfalt und sehr hohe Hygienestandards und wurden von Patienten, Sozialdiensten und Ärzten empfohlen.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiter, die mit ihrem persönlichen Engagement und hoher Fachkompetenz täglich Höchstleistungen für unsere Patienten vollbringen“, sagt Prof. Dr. Matthias Köhler, Ärztlicher Leiter der HELIOS Rehakliniken GmbH. „Wir haben sehr hohe Qualitätsansprüche und setzen uns dafür ein, künftig trägerübergreifende Kennzahlen zu entwickeln, mit denen wir die Ergebnisqualität auch in der Rehabilitation messen können – so wie HELIOS das im Akutbereich schon seit vielen Jahren macht. Unser Ziel ist es, unsere Patienten bei ihrer Genesung zu unterstützen und sie in die Lage zu versetzen, trotz bestehender chronischer Beeinträchtigungen Beruf und Alltag künftig selbständig besser bewältigen zu können „, so Köhler weiter. Deshalb lege man größten Wert auf angemessene und wirksame Therapiekonzepte, die einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess unterliegen. “ Der tägliche Einsatz für eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Rehabilitanden unter Berücksichtigung der Vorgaben unserer Kostenträger erfordert von unseren Mitarbeitern in den Kliniken eine hohe Expertise und ein hohes Engagement“, erklärt Köhler. Er freue sich daher umso mehr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass deren Einsatz mit dem Prädikat „TOP-Klinik“ des FOCUS auch nach außen sichtbar belohnt werde.

Das unabhängige Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) untersuchte im Auftrag des FOCUS-Gesundheitsmagazins erstmals weit mehr als 1100 Rehakliniken. Die Untersuchung beschränkte sich auf sechs Fachrichtungen: Orthopädie, Neurologie, Psyche, Sucht, Herz und Krebs. Alle in diesen Fachrichtungen tätigen HELIOS Rehakliniken haben es in die Topliste des FOCUS geschafft und gehören somit zu den 300 besonders empfehlenswerten Rehakliniken in Deutschland.

Der bundesweite Klinikvergleich beruht auf unabhängigen Bewertungen externer Fachleute, Empfehlungen von Ärzten und Sozialdiensten sowie der Auswertung von Struktur- und Qualitätsdaten. Besonders wichtig ist die Reputation der Kliniken bei Ärzten in Kliniken und in Praxen, Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen und Sozialdienstmitarbeitern. In die Bewertung flossen darüber hinaus Hygienemaßnahmen, Maßnahmen zur Patientensicherheit und besondere Serviceleistungen ein. Im Bereich Therapie wurde die Vielfältigkeit des therapeutischen Angebots bewertet.

Diese HELIOS Rehakliniken sind in der TOP-Liste (alphabetisch nach Ort):

Orthopädie:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Rehaklinik Damp
HELIOS Klinik Kipfenberg

Psychosomatik:
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Klinik Schwedenstein (Pulsnitz)

Neurologie:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Rehakliniken Bad Berleburg
HELIOS Rehaklinik Damp
HELIOS Klinik Geesthacht
HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
HELIOS Klinik Hattingen
HELIOS Klinik Hohenstücken
HELIOS Klinik Kipfenberg
HELIOS Klinik Leezen
HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz

Krebs:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS Klinik Lehmrade
HELIOS Klinik Schloss Schönhagen
HELIOS Klinik Bergisch-Land (Wuppertal)

Herz:
HELIOS Klinik Ahrenshoop
HELIOS AOK-Klinik Bad Ems
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
HELIOS Rehaklinik Damp