Mittwoch, November 23rd, 2016

 

Gewinner des Reha-Zukunftspreises 2016 geehrt

PRESSEMITTEILUNG

 

 

( v.l.) Dr. Stefan Gronemeyer, Prof. Uwe Koch-Gromus, Prof. Farsin Hamzei, Ann-Christin Weiland, Dr. Thomas Widmann, Benjamin Götzky, Thomas Bublitz Foto: Dietmar Gust / BDPK

( v.l.) Dr. Stefan Gronemeyer, Prof. Uwe Koch-Gromus, Prof. Farsin Hamzei, Ann-Christin Weiland, Dr. Thomas Widmann, Benjamin Götzky, Thomas Bublitz
Foto: Dietmar Gust / BDPK

Berlin, 23.11.2016 – Im Rahmen der IQMG-Jahrestagung wurde am 17. November erstmalig der Reha-Zukunftspreis verliehen. Den ersten Platz des Reha-Zukunftspreises 2016 erhielt Ann-Christin Weiland für ihre Bachelor-Thesis zu den Effekten eines Trainings mit Hilfe von Nintendo® Wii Fit Plus bei Patienten mit Multipler Sklerose. Der zweite Platz ging an die Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, für ihr digitales Reha-Nachsorgekonzept „Bewegung nach Krebs – Bewegung ist Leben.“ Zwei dritte Plätze gingen an die Moritz Klinik für ihr „Modell-Aufnahme-Team“ in der neurologischen Rehabilitation und an die Vogelsbergklinik, Dr. Ebel Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, für ihr webbasiertes Nachsorgeprogramm Adipositas.

Das Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) fördern mit dem Reha-Zukunftspreis 2016 Best-Practice-Beispiele in der Rehabilitation. Mit dem Reha-Zukunftspreis sollen bereits etablierte Praxisbeispiele und erfolgversprechende Projektvorhaben gewürdigt werden, die zur Optimierung der rehabilitativen Versorgung beitragen. Bewerben konnten sich Reha-Einrichtungen jeder Größe und Trägerform sowie Einzelpersonen mit ihren Projektberichten und -vorhaben oder wissenschaftlichen Arbeiten. In diesem Jahr wurden 27 Projekte eingereicht und von einer fünfköpfigen Auswahlkommission bewertet. Die Kommission bestand aus Vertretern der Rehabilitationsträger, der Rehabilitationsforschung, des IQMG und BDPK. Auswahlkriterien waren Innovation, verbesserte Versorgung und der effiziente Einsatz von Ressourcen.

Im nächsten Jahr wird der Reha-Zukunftspreis wieder ausgelobt. Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie auf der Website des IQMG: www.iqmg-berlin.de

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Konstanze Zapff Institut für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen GmbH Friedrichstraße 60 10117 Berlin Tel.: +49 30 2400899-0 mailto: info@iqmg-berlin.de http://www.iqmg-berlin.de

 


Europas größter Psychiatriekongress eröffnet – DGPPN stellt neuen Teilhabekompass vor

23.11.2016

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) e. V.

 

DGPPN Kongress I 23. bis 26. November I CityCube Berlin

Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen haben in Deutschland oftmals große Schwierigkeiten, auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzukommen. Die DGPPN hat deshalb heute auf ihrem großen Jahreskongress in Berlin einen neuen Teilhabekompass vorgestellt. Dieser bietet erstmals einen Überblick über die zahlreichen Angebote der beruflichen Rehabilitation. Gleichzeitig fordert die Fachgesellschaft die Gesundheits- und Sozialpolitik auf, der Bedeutung psychischer Erkrankungen stärker Rechnung zu tragen.

Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland längst zu den Volkskrankheiten: Über 27 Prozent der Erwachsenen sind innerhalb eines Jahres betroffen. Depressionen, Angststörungen und andere psychische Leiden gehören heute zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen und frühzeitige Berentungen. Damit ist die Bedeutung der psychischen Gesundheit für die Gesellschaft heute so groß wie noch nie zuvor. Trotzdem ist das Versorgungs- und Rehabilitationssystem in Deutschland noch nicht so aufgestellt, wie es für die Betroffenen notwendig wäre.

„Vielerorts sind die Wartezeiten auf einen Therapieplatz viel zu lange. In der ambulanten Versorgung entspricht die Bedarfsplanung nicht dem tatsächlichen Hilfebedarf. Zudem werden die Leistungen der niedergelassenen Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie nur ungenügend vergütet. Die stationäre Versorgung steht mit der Einführung des PsychVVGs vor umfassenden Neuerungen, doch zentrale Fragen wie die der Personalausstattung an den Kliniken sind noch ungeklärt“, stellt DGPPN-Präsidentin Dr. Iris Hauth anlässlich der Eröffnung des Jahreskongresses der Fachgesellschaft fest.

Die Herausforderungen in der Versorgung setzen sich im Bereich der beruflichen Rehabilitation fort: Insbesondere Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sind heute in Deutschland überdurchschnittlich oft von Arbeitslosigkeit betroffen. Dabei würde sich eine regelmäßige Berufstätigkeit positiv auf den Krankheitsverlauf und die Lebenszufriedenheit auswirken. „Wir haben festgestellt, dass die Angebote zur beruflichen Rehabilitation nicht ausreichend bei den Betroffenen ankommen. Das System ist ausgesprochen kompliziert und unübersichtlich. Es basiert auf unterschiedlichen Sozialgesetzbüchern und ist stark zergliedert. Vor allem an der Schnittstelle zwischen Akutbehandlung und Rehabilitation fehlen einfach umsetzbare Möglichkeiten zur Steuerung. Die Folgen: zu wenig Effektivität bei der Wiedereingliederung in die soziale Gemeinschaft“, so Dr. Iris Hauth weiter.

Hier setzt der neue Teilhabekompass der DGPPN an, der sich an alle Ärzte und Therapeuten richtet, die erwachsene Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen behandeln. Er bietet erstmals einen Überblick über regelfinanzierte Leistungsanbieter und Maßnahmen nach dem neunten Sozialgesetzbuch. Praktische Fallbeispiele erleichtern die Orientierung. Der Teilhabekompass steht als Broschüre zur Verfügung, zusätzlich wurde auf www.teilhabekompass.de ein neues Internetportal aufgebaut.

„Mit dem Teilhabekompass haben wir als wissenschaftliche Fachgesellschaft einen wichtigen Schritt gemacht. Doch damit Versorgung und Rehabilitation noch besser ineinander greifen, benötigen wir Strukturen, in denen die verschiedenen Berufsgruppen und Sektoren Hand in Hand arbeiten können. Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen einen niederschwelligen Zugang zur Versorgung, damit ihre Beschwerden rasch behandelt und nicht chronisch werden. Bei schweren Verläufen müssen wir alles daran setzen, dass sie an allen Bereichen des Lebens teilhaben können. Das wirkt sich nicht nur positiv auf ihre Lebenssituation aus, sondern entlastet auch die Sozialversicherungen. Hier ist die Politik gefordert, welche die psychische Gesundheit zu einem übergreifenden Schwerpunktthema machen muss“, fordert Dr. Iris Hauth.

Neue Ansätze in der Versorgung und Teilhabe von psychisch erkrankten Menschen stehen im Fokus des DGPPN Kongresses 2016. In den nächsten vier Tagen werden sich über 9000 Ärzte, Wissenschaftler und Therapeuten im CityCube Berlin zu diesem und vielen weiteren Themen austauschen.

DGPPN Kongress 2016
Vier Tage, 600 Einzelveranstaltungen, ein Kongress: Vom 23. bis 26. November 2016 findet im CityCube Berlin Europas größter Fachkongress auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit statt. Im Mittelpunkt stehen brandaktuelle Themen aus Psychiatrie und Psychotherapie. Das umfangreiche Programm spricht nicht nur die Fachwelt und Politik an, sondern richtet sich mit einer Reihe von Veranstaltungen auch an das breite Publikum. Pressevertreterinnen und -vertreter können sich direkt vor Ort für den Kongress akkreditieren. > Zum DGPPN Kongress 2016


Kontakt
DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Tel.: 030.2404 772-11
E-Mail: pressestelle[at]dgppn.de


AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG: Ausscheiden des Vorstands

Pressemitteilung

 

 (Düsseldorf, 21. November 2016) Die Vorstandsmitglieder Norbert Glahn (CEO), Markus Kotzur (CHRO und Arbeitsdirektor), Petra Meuwsen (CFO), Ilona Michels (COO) und Peter Schauerte (COO) haben Ihre Vorstandsämter im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung niedergelegt und werden zum Ende des Monats aus der AHG AG ausscheiden. Dem vorausgegangen ist der erfolgreiche Erwerb der AHG durch MEDIAN und die abschließende Genehmigung durch die Kartellbehörde.

 

Der Aufsichtsrat der AHG AG dankt Herrn Glahn, Herrn Kotzur, Frau Meuwsen, Frau Michels und Herrn Schauerte, auch im Namen der Eigentümerfamilie Glahn, für die hervorragende Zusammenarbeit und die während der letzten Jahre gemeinsam erzielten Erfolge. Der Erwerb durch MEDIAN zeigt deutlich, welche herausragende Position sich die AHG AG im Rehabilitations-Markt erarbeitet hat, was insbesondere auch in der ausgezeichneten Arbeit des gesamten Vorstands begründet ist.

Der Aufsichtsrat der AHG AG und MEDIAN wünschen Herrn Glahn, Herrn Kotzur, Frau Meuwsen, Frau Michels und Herrn Schauerte für die berufliche und private Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

 

AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG
Marketing und Kommunikation
Dr. Frank Grundmann (Ltg.)
Christiane Lindenau (Ass.)
Tel. (02 11) 30 11-11 85
E-Mail: kommunikation@ahg.de
Fax (02 11) 30 11-21 86
Benrather Schlossallee 31
40597 Düsseldorf

www.ahg.de · info@ahg.de