Donnerstag, Oktober 27th, 2016

 

Reha-Antrag leicht gemacht: Neue Service-Sprechstunde im Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Wer eine Rehabilitation machen möchte, steht zunächst vor vielen Fragen.
  • Das Zentrum für seelische Gesundheit Bremen bietet Patienten und Angehörigen jeden Donnerstag kostenlose Unterstützung beim Reha-Antrag.
  • Die Beratung kann von jedem – unabhängig von seiner Erkrankung oder seinem Kostenträger – in Anspruch genommen werden.

Bremen. Wie beantrage ich eine Reha? Was mache ich, wenn mein Antrag abgelehnt wurde? Wie finde ich die beste Rehaklinik?

Wer eine Rehabilitation machen möchte, steht zunächst vor vielen Fragen. Damit Patienten in Zukunft schnell und zuverlässig Antworten bekommen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen die kostenlose „Service-Sprechstunde Reha-Antrag“ ins Leben gerufen. Die Beratung kann von jedem, der eine Rehabilitation machen möchte, unabhängig von seiner Erkrankung, in Anspruch genommen werden.

Patienten dürfen Reha-Klinik selber vorschlagen

Hilfe beim Reha-Antrag: In der neuen kostenlosen „Service-Sprechstunde Reha-Antrag“ beraten Katja Rübsam und ihr Team Interessierte zu allen Fragen rund um den Reha-Antrag.

Hilfe beim Reha-Antrag: In der neuen kostenlosen „Service-Sprechstunde Reha-Antrag“ beraten Katja Rübsam und ihr Team Interessierte zu allen Fragen rund um den Reha-Antrag.

Jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen alle Fragen rund um den Reha-Antrag. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. „Einige Patienten kommen in unsere Sprechstunde, weil sie keine Energie haben, den Antrag selbst auszufüllen. Andere verstehen Begrifflichkeiten nicht oder es fällt ihnen schwer, mit dem Kostenträger zu kommunizieren. Wären sie auf sich gestellt, würden manche Patienten gar keine Reha in Anspruch nehmen“, erklärt Katja Rübsam, Verwaltungsleiterin des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen. Hier wollen sie und ihr Team Abhilfe schaffen: „Wir haben ja das Know-how, und das geben wir weiter.“ So wüssten beispielsweise viele Patienten gar nicht, dass sie über das Wunsch- und Wahlrecht ihre Reha-Einrichtung selbst vorschlagen dürfen. Auch die Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Reha seien nicht immer bekannt. Am Ende der Sprechstunde halten die Besucher alle wichtigen Formulare in den Händen und wissen genau, welcher Schritt als nächstes kommt. So will das Team des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen auch bei unberechtigten Ablehnungen des Reha-Antrags helfen.

Hausärzte und Psychotherapeuten entlasten

Wer eine Rehabilitation machen möchte, steht zunächst vor vielen Fragen.

Wer eine Rehabilitation machen möchte, steht zunächst vor vielen Fragen.

Auch die Bremer Hausärzte und Psychotherapeuten will das Zentrum durch die Sprechstunde entlasten. „Die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg Bremen setzt nicht voraus, dass ein psychosomatischer Patient bereits vor der Reha in fachärztlicher Behandlung war. Deshalb sind es in unserer Gegend oftmals die Haus- oder Betriebsärzte und Psychotherapeuten, die die Betroffenen bei ihrem Reha-Antrag unterstützen“, erläutert Katja Rübsam. Diese könnten in Zukunft ihre Patienten gerne in die Reha-Sprechstunde des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen schicken.

Service-Sprechstunde Reha-Antrag

jeden Donnerstag, 10 bis 12 Uhr

Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Neuenstraße 11

28195 Bremen

 

 

Zentrum für Seelische Gesundheit Bremen

Das Zentrum für Seelische Gesundheit ist ein modernes ambulantes Rehabilitationszentrum im Herzen Bremens. Die Schwerpunkte liegen auf psychosomatischen Behandlungen und Psychotherapie. Das Kooperationsprojekt von BFW Weser-Ems und BFW Bad Pyrmont sowie der Dr. Becker Klinikgruppe vereint die Kompetenzen der Initiatoren im Bereich der beruflichen und psychosomatischen Rehabilitation. Das Zentrum für seelische Gesundheit Bremen ist für alle Rentenkostenträger zugelassen. www.dbkg.de/zentrum_fuer_seelische_Gesundheit_Bremen

 

 

Kontakt:

Verena Altenhoff
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Parkstraße 10 / 50968 Köln /
Tel.: (+49) 221-934647 -45 / Fax: -40
valtenhoff@dbkg.de
http://www.dbkg.de


Rückfälle in die Depression verhindern – Startschuss einer innovativen Reha-Nachsorge via App

Pressemitteilung


(Bad Dürkheim, 27. Oktober 2016) Rückfälle sind bei depressiven Patienten im Anschluss an eine stationäre Rehabilitations­behandlung leider keine Seltenheit. Der Weg zurück in den Alltag fällt oftmals schwer und braucht Unterstützung. Mit “DE-RENA“ startet im November nun ein neues ambulantes Nachsorgeangebot, welches eine Smartphone App nutzt, um depressiven Patienten nach der psychosomatischen Reha „rund um die Uhr“ zur Seite zu stehen. So soll die App helfen, gelernte Verhaltensstrategien in den Alltag zu übertragen, Rückfällen vorzubeugen und die Nachhaltigkeit der Therapieerfolge zu steigern. Dabei werden die Patienten bereits am Ende der stationären Behandlung therapeutisch und technisch auf die spätere Nutzung der Nachsorge-App vorbereitet. In der anschließenden Anwendung begleitet ein Verhaltenstherapeut die Patienten als persönlicher Coach zudem telefonisch. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) ist Kooperationspartner und Förderer dieses innovativen Ansatzes digital unterstützter Nachsorge.

Die Rückkehr in den Alltag – ein altbekanntes Schnittstellenproblem in der Reha-Nachsorge

Ein zentrales Problem der Behandlung psychosomatischer Störungen liegt im Übergang von der Rehabilitationsklinik in das gewohnte Umfeld zu Hause. Dort wartet die besondere Hausforderung, die in der Therapie erarbeiteten Verhaltensstrategien in den Alltag zu übertragen. Bisherige Hilfestellungen der ambulanten Rehabilitationsnachsorge – mittlerweile fester Bestandteil des Regelangebots der Rentenversicherer – sind dabei oftmals personalintensiv. Auch für die Patienten sind diese Angebote durch Anfahrtswege und die zeitliche Vereinbarkeit mit dem Beruf meist mit relativ hohem Aufwand verbunden.

„DE-RENA“ als digitale Lösung – Eröffnung neuer Flexibilität und Möglichkeiten für die Patienten

Die massive Steigerung der Smartphone-Nutzer in Deutschland und ein zugleich hohes Interesse an gesundheitsbezogenen Anwendungen, eröffnen neue Möglichkeiten in der Rehabilitationsnachsorge. Diese kann, unter Nutzung neuer technischer Möglichkeiten, in einer niederschwelligen, kostengünstigen, ortsunabhängigen und effektiven Form angeboten werden. Genau diese Chance greift die Smartphone-App des neuen Nachsorgeangebotes „DE-RENA“ auf und unterstützt Patienten exakt dort, wo sie Hilfe bei der Umsetzung ihrer neuen Vorsätze benötigen: im Alltag, zuhause oder bei der Arbeit –  immer dann, wenn schwierige Situationen auftreten. Unabhängig von Zeit und Ort.

Über die App erhalten die Patienten mobile Möglichkeiten der Tagesplanung und -bewertung, der Balance unterschiedlicher Lebensbereiche, der individuellen Formulierung von Verhaltensvorsätzen und der Bewertung des eigenen Handelns. Dabei können sie Schwierigkeiten und Erfolge dokumentieren und in der weiteren Handlungsplanung berücksichtigen. Zudem bekommen die Patienten durch die App auch unmittelbare Rückmeldungen dazu, wo sie gerade stehen. Sie werden in ihren Fortschritten gestärkt und auf Schwierigkeiten hingewiesen. Dadurch behalten sie sich selbst und ihr Verhalten besser im Blick.

Auch der Coach in der Klinik erhält durch die App regelmäßig Informationen zu der aktuellen Situation seines Nachsorgepatienten. So kann er auf mögliche Schwierigkeiten und auffällige Verläufe, aber auch auf Fortschritte reagieren und diese im telefonischen Kontakt gezielt mit dem Patienten besprechen.

Start des Pilotprojektes für Erkenntnisse zur Wirkung und Akzeptanz

Nun wird das „DE-RENA“-Nachsorgeprogramm im „Realbetrieb“ auf seine Wirksamkeit und die erforderliche breite Akzeptanz bei Patienten und Therapeuten überprüft. Dabei wird das von der DRV Bund finanzierte und von der DRV Rheinland-Pfalz mitgetragene zweijährige Pilotprojekt ab November 2016 zuerst an der AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim und im Rehabilitationszentrum der DRV Bund in Bad Salzuflen umgesetzt.

Neben der grundsätzlichen Wirkung und Akzeptanz der App werden dabei auch Erkenntnisse zum optimalen Verhältnis zwischen Nutzungsaufwand und therapeutischem Nutzen sowie zu persönlichen Eigenschaften der unterschiedlichen Nutzergruppen erwartet. Mit erfolgsversprechenden Erkenntnissen dieser ersten Implementierung könnte „DE-RENA“ als ergänzendes Angebot zu den bestehenden Gruppenprogrammen in die Regelversorgung der psychosomatischen Rehabilitation übernommen und auch in anderen Reha-Einrichtungen eingeführt werden.

 

Pressekontakt

 

Dipl.-Psych. Stefan Schmädeke

Leitender Psychologe

AHG Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim

Telefon: 06322 934238

E-Mail: sschmaedeke@ahg.de

 

AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG

Marketing und Kommunikation

Dr. Frank Grundmann
Christiane Lindenau

Tel. (02 11) 30 11-11 85
E-Mail: kommunikation@ahg.de

Fax (02 11) 30 11-21 86

Benrather Schlossallee 31 40597 Düsseldorf

www.ahg.de · info@ahg.de


Mehr Geld von Krankenkassen für Bayerns Heilbäder und Kurorte

PRESSEMITTEILUNG

 

Bayerischer Heilbäder-Verband holt 14 Prozent mehr

 

Bad Füssing – Die bayerischen Heilbäder und Kurorte bekommen für ihre kurortspezifischen Leistungen mehr Geld von den gesetzlichen Krankenkassen. Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) holte bei den Verhandlungen ein Plus von 14 Prozent heraus. Zum  01. Januar 2017 steigen die Vergütungssätze für Thermalbäder, Schwefel-Gas-Bäder, Naturfango oder auch für Kneipp-Bäder, Naturmoor oder Schrothkurpackungen um 8 %.  In zwei weiteren Schritten werden sie dann nochmals um je 3 % erhöht. Dieses Ergebnis sei bereits fix, erklärte Ernst A. Stapfer, der als Vorsitzender der Preiskommission des BHV die Verhandlungskommission leitete. Denn die bundesweit tätigen Ersatzkassen haben die Zustimmung ihrer Spitzenverbände bereits eingeholt.  „Wir bedanken uns bei allen Vertretern der gesetzlichen Krankenversicherungen, die sich als harte aber faire Verhandlungspartner gezeigt haben“, sagte der Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek, MdL. „Mit dieser Vergütungssteigerung haben die Kassen die Leistungen der Kurorte im medizinisch therapeutischen Bereich gewürdigt.“

thermalbadanwendungen-bayernDie Therapeuten in den Heilbädern und Kurorten haben ihre Qualität in den vergangenen Jahren erheblich gesteigert, unter anderem durch internes und externes Qualitätsmanagement.  Deshalb seien die Vergütungserhöhungen auch ein längst erforderlicher Schritt, betonte der Geschäftsführer des Verbandes und Bad Füssinger  Kurdirektor Rudolf Weinberger.

Kostensteigerungen im Gesundheitswesen müssen auch die Therapeuten verkraften. Für manch einen Leistungserbringer sei die Erhöhung inzwischen dringend nötig, um finanziell im Wettbewerb zu überleben, so Verhandlungsführer Ernst A. Stapfer. „Die Vergütungen für viele therapeutische Leistungen sind längst nicht mehr kostendeckend. Zahlreiche Therapeuten kommen deshalb nur mit einer guten Mischkalkulation über die Runden. Umso mehr freuen wir uns deshalb jetzt über das Verhandlungsergebnis.“

 

Kontakt:

Bayerischer Heilbäder-Verband e. V.

  1. Vorsitzender Klaus Holetschek

Rathausstr. 6-8, 94072 Bad Füssing

Telefon: 08531/975590

Telefax: 08531/21367

E-Mail: gs@bayerischer-heilbaeder-verband.de

 

Rosi Raab

PR-Agentur

Illerstraße 17

83026 Rosenheim

Tel. 08031/ 2200670

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