Mittwoch, Oktober 19th, 2016

 

Tagung „Fit 4 Future – Perspektiven für Kliniken“ mit Fachausstellung

 

Fit4Future - Tagung für Kliniken

Die Veranstaltung findet am 27.10.2016 (9:30 – ca. 15:30 Uhr) in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg statt. Nachdem Grußwort von Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), folgen Fachvorträge, Praxiserfahrungen und Best-Practice Beispiele namhafter Branchenexperten zu den Themen Führung, Strategie, Planen und Bauen.

Dr. Arno Schimpf
Psychologe/Sportwissenschaftler, seit 30 Jahren erfolgreicher Coach im Spitzensport:
Olympia-Mentalcoach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Psychologe des Goldmedaillen-Herrenhockey-Nationalteams (2008), Psychologe der Frauenfußball-Nationalmannschaft (2008-2011), Trainercoach in der Fußball-Bundesliga

Martin Schleicher
Online-Marketing-Spezialist bei der Paul Gerhardt Diakonie in Berlin sowie Experte für Online-Marketing und Social-Media-Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft. Er bloggt unter www.der-gesundheitswirt.de.

Prof. Stephan Wehrig
Professur an der FH Lübeck seit 2013, davor viele Jahre Leiter Entwurfsabteilung in einem großen Architekturbüro, sein Spezialgebiet: Krankenhausplanung vom Zentralklinikum über Fachkliniken bis zur Spezialklinik

Matthias Grünhagen
Rechtsanwalt und Inhaber der Kanzlei Grünhagen in Berlin, Kanzlei für öffentliche Aufträge – führende Vergaberechtskanzlei
Die Experten schildern ihre Erfolgsfaktoren und Herausforderungen mit einer Fülle von Praxisbeispielen. Den Teilnehmern bietet sich die Möglichkeit der Vernetzung und des Erfahrungsaustausches.

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Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm und allen Referenten entnehmen Sie dem anliegenden Flyer oder nachfolgendem Link:

http://www.derungslicht.com/derungs-media/file/ff8081813cd31c2c013cd422fe1502d1.de.0/einladung_fit4future.pdf

Organisator ist CareTRIALOG, die Anmeldung erfolgt per Mail (kommegerne@caretrialog.de).


Noch freie Plätze! IQMG-Jahrestagung am 17. und 18. November 2016 in Berlin

17. November 2016bis18. November 2016

In vier Wochen findet die Tagung des Instituts für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen (IQMG) in diesem Jahr zum Thema „Zauberformel Qualitätsindikator – Auf dem Weg zu einer transparenten Belegungs- und Vergütungsteuerung“ statt.  Gemeinsam möchten wir diskutieren, vor welchen Herausforderungen qualitätsorientierte Belegungs- und Vergütungssysteme stehen, welche Konsequenzen die gesetzgeberische Qualitätsoffensive für Reha-Einrichtungen und Krankenhäuser haben wird und welche Auswirkungen auf die sektorenübergreifende Qualitätssicherung zu erwarten sind.  Am zweiten Veranstaltungstag sammeln wir mit den eingeladenen Experten aus Wissenschaft und Praxis Ideen zur Optimierung der Reha-Bedarfserkennung und Antragsstellung. Die Patientenversorgung werden wir langfristig nur dann verbessern können, wenn ein bedarfsgerechter Zugang zur Rehabilitation geschaffen wird. Dazu müssen bestehende Zugangshürden abgebaut und Schnittstellenprobleme behoben werden.

Eine Premiere feiern wir mit der erstmaligen Verleihung des Reha-Zukunftspreises. Auf der Tagung werden wir innovative Ideen und nachhaltig erfolgreiche Projekte aus der rehabilitativen Versorgung kennenlernen und freuen uns auf die Vorstellung der Gewinnerprojekte des Reha-Zukunftspreises! An beiden Veranstaltungstagen können Sie auch wieder Workshops zu folgenden Themen besuchen:

  • Datenschutz in Reha-Einrichtungen – Rechte der Betroffenen
  • Case Management in der Patientenversorgung- Zauberformel oder hilfreiches Instrument im Klinikalltag?
  • Risikomanagement in Reha-Einrichtungen

Das Tagungsprogramm finden Sie auf der Homepage des IQMG. Zur Tagung anmelden können Sie sich noch bis zum 28.10.2016 online ebenfalls über die Homepage des IQMG.

Herzliche Grüße

Konstanze Zapff

IQMG GmbH


Ergotherapeuten machen sich für Gelenke stark: Arthrose muss nicht (unnötig früh) eintreten

Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.

Karlsbad  – Der Alltag der meisten Menschen ist geprägt vom vielen Sitzen und einseitigen, belastenden oder sich wiederholenden Bewegungen. Auch tragen oder heben viele im Beruf, zuhause und in der Freizeit schwere Gegenstände. „Und das leider meist falsch.“, kommentiert Sabine Haas-Schinzel, Ergotherapeutin und Handspezialistin im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) dieses weit verbreitete, aber leider sehr gelenkschädliche Verhalten, das auf Dauer Arthrose begünstigt und Schmerzen hervorruft. Doch sie macht auch Hoffnung, verdeutlicht, dass sich jeder gelenkfreundliche Bewegungen leicht angewöhnen und in den Tagesablauf integrieren kann.

„Arthrose tritt nicht nur bei alten Menschen auf, die Patienten werden immer jünger.“, stellt die Ergotherapeutin Haas-Schinzel fest und führt dies auf die Dinge des täglichen Lebens zurück. Und die lieben Gewohnheiten. Denn die hat eigentlich jeder. Meist, ohne sich bewusst zu sein, wie sehr sie den Gelenken schaden.

Alltagsanalyse: woher kommen Schmerz und Arthrose?

Die Patienten, die in die ergotherapeutische Praxis von Sabine Haas-Schinzel kommen, arbeiten häufig im Büro oder verbringen ihren Tag an der Uni und anderen Einrichtungen, wo Sitzen groß geschrieben wird. Genauso betroffen sind beispielsweise Montagearbeiter, Berufsfahrer oder Kassiererinnen. Ebenso wie Menschen, die sich Ihre Arhtrosein der Freizeit zugelegt haben, etwa beim Stricken oder bei stundenlanger Haus- und Gartenarbeit in wenig veränderten Positionen wie langem Knien und ähnlich ungünstigen Körperhaltungen. Da heißt es zunächst, herausfinden, was im Einzelnen die Beschwerden und Schmerzen im Gelenk verursacht und forciert. Ergotherapeuten wenden daher im ersten Schritt einer Arthrose-Behandlung den Blick auf den Alltag ihrer Patienten. Nur wer genau eruiert, woher etwas kommt, kann zielgerichtet behandeln beziehungsweise für die Zukunft Änderungen und Verbesserungen herbeiführen. Gemeinsam mit ihren Patienten gehen sie zuerst alle Tätigkeiten in deren Tages- und Wochenablauf durch.

Mit Empathie: was stört den Arthrosepatienten?

Zur weiteren Analyse setzen Ergotherapeuten Assessments ein. Im handtherapeutischen Bereich sind diese tiefgründigen Fragenkataloge auf Beweglichkeit, Schmerz, Schmerzstatus und oft auch auf Sensibilität ausgerichtet. Mithilfe von Gelenkmessungen, neurologischen Untersuchungen und der persönlichen Einschätzung des Patienten mit Arthrose stellen Ergotherapeuten fest, wie es ihm geht und vor allem: wie es ihm im Alltag ergeht. Das ist einer der großen Unterschiede zu anderen Berufsgruppen. Ergotherapeuten prüfen, wie beeinträchtigend das Schmerzempfinden ist oder ob der Patient wegen seiner Schmerzen Probleme hat, die Haare zu waschen und zu föhnen, einen Schlüssel umzudrehen. Ausschließlich bei den Ergotherapeuten steht im Vordergrund, ob der Patient es schafft, all seine beruflichen Anforderungen zu erfüllen oder seinen Freizeitaktivitäten nachzugehen. Und noch wichtiger: Das Ziel einer ergotherapeutischen Behandlung bei Arthrose ist, Lösungen zu finden, um diese Betätigungen wieder – möglichst schmerzfrei – auszuführen.

Zur Auswahl: Methodenvielfalt der Ergotherapeuten

Die Methodenvielfalt, mit der Ergotherapeuten ihren Patienten mit Arthrose zu einem besseren Befinden verhelfen, begeistert Sabine Haas-Schinzel immer wieder aufs Neue. „Viele Ergotherapeuten beherrschen manuelle Mobilisationstechniken. Oder wir bieten Faszienbehandlung an, denn beim Gelenkschutz spielt die Faszie eine übergeordnete Rolle.“, verdeutlicht sie und berichtet, so manches vermeintliche Gelenkproblem und die damit verbundenen Schmerzen seien, nachdem sie faszial gearbeitet habe, auf einmal verschwunden. Bei den vielen Fällen, bei denen es sich tatsächlich um eine Arthrose handelt, hat sie eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten in petto. Nur wer selbst einmal betroffen war, weiß zu schätzen, wie wohltuend und schmerzlindernd thermische Behandlungen sind: Kalte Linsen, warme Kirschkerne, Wickel und Auflagen oder Paraffinbäder – das Repertoire ist groß und für jeden ist etwas dabei, das die Bewegungen der betroffenen Gelenke erleichtert und so den Schmerz reduziert. Oft stellen Ergotherapeuten für ihre Patienten mit Arthrose zusätzlich spezielle Schienen her, die die betroffenen Gelenke schützen und nur „richtige“ Bewegungen zulassen, also Schmerzen verursachende Bewegungen verhindern.

Zum Mitnehmen: gelenkfreundliches Verhalten lernen

Ihr Fachwissen behalten Ergotherapeuten nicht für sich. „Das Ziel ist, den Arthrosepatienten zu schulen, so dass er selbst beispielsweise mit dem Triggerholz die Daumenmuskeln entspannen kann. Und weiß, wie er die Gelenke schont.“, plädiert Haas-Schinzel für mündige Patienten und richtet einen Appell an Menschen, die insbesondere morgens etwas steifere, schmerzhaftere Gelenke spüren: „Eine Arthrose beginnt in aller Regel in den Weichteilen. Und zwar Jahre bevor sie zum Beispiel durch Röntgen diagnostiziert wird. Lassen Sie sich zum Gelenkschutz präventive Verhaltensweisen zeigen.“ Alles spricht dafür, in einem möglichst frühen Stadium aktiv zu werden, denn Ergotherapeuten schaffen es zwar, die Folgen einer Arthrose zu mildern und die Gleitfähigkeit des Knorpels zu verbessern. Die Abnutzung können sie allerdings auch nicht rückgängig machen. Also gar nicht erst so weit kommen lassen, den Schmerz als Warnsignal erkennen. Und Tipps von Ergotherapeuten beherzigen wie alle paar Minuten die Körperhaltung ändern, immer mal wieder im Stehen etwas erledigen und sich gelenkfreundlich bewegen.

Informationsmaterial zur Ergotherapie erhalten Interessierte bei den Ergotherapeuten vor Ort; diese sind über die Therapeutensuche im Navigationspunkt „Service“ des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) auf www.dve.info zu finden. Zur Kampagne der Ergotherapie geht es hier entlang: www.volle-kraft-im-leben.de

Pressekontakt:

Angelika Reinecke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DVE e.V. 
Telefon: 033203 - 80026, E-Mail: a.reinecke@dve.info

MEDICA 2016 vom 14. – 17. November mit erstmals mehr als 5.000 Ausstellern – Digitalisierungswelle erfasst den Gesundheitsbereich

MEDICA

Düsseldorf – Wenn sich Mitte November in Düsseldorf wieder die Top-Entscheider der Gesundheitswirtschaft zur weltführenden Medizinmesse MEDICA 2016 treffen (Laufzeit: 14. – 17.11.2016; Montag bis Donnerstag), werden sich ihnen die erstmals mehr als 5.000 Aussteller aus gut 70 Nationen als innovationsfreudige Partner präsentieren – mit passgenauen Lösungen für die ambulante und stationäre Versorgung. Was die Neuheiten anbetrifft, ist das Marktgeschehen derzeit von besonderer Dynamik geprägt. Diese geht vor allem von der unaufhaltsamen Digitalisierung des Gesundheitswesens aus und betrifft alle Bereiche, den ambulanten wie den klinischen, sowie gleichermaßen Arzt und Patient.

Wie die digitale Zukunft im Gesundheitsbereich aussehen wird, davon werden sich Besucher der MEDICA 2016 bei den Ausstellern mit ihren vielen Neuheiten überzeugen können sowie auch in Vorträgen und Präsentationen etwa beim MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM (mit MEDICA App COMPETITION) oder dem MEDICA HEALTH IT FORUM (jeweils in Halle 15).

Insbesondere „Wearables“ und Smartphones in Kombination mit speziellen Health-Apps, die auch durch den Patienten selbst angewendet werden können, haben das Potenzial künftig zum unverzichtbaren Bestandteil der vernetzten Gesundheit zu werden. Zahlreich waren dazu schon die bei der MEDICA 2015 vorgestellten Neuheiten und unzählige weitere Mobile Health-Anwendungen sind derzeit in der Entwicklung. Dabei dreht sich vieles um Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes sowie Therapie-Fernüberwachung. Denn hier kann künftig bezogen auf die Patientenzahlen von einem besonders hohen Anwenderpotenzial ausgegangen werden.

Ebenfalls im Fokus des Interesses bleibt die Big Data-Thematik. Im Kern geht es um die Zusammenführung und Auswertung enorm vieler Patientendaten, so dass daraus Erkenntnisgewinne gezogen werden können hinsichtlich der Entstehung und der wirkungsvollen Therapie bestimmter Krankheiten. Und auch die Künstliche Intelligenz hält Einzug in den Medizinbereich. Die Fraunhofer-Gesellschaft wird bei der MEDICA einen Roboter präsentieren, der besondere Feinfühligkeit „erlernt“ hat und auf dieser Basis geeignet ist, Nadeln für Biopsien hochpräzise zu platzieren.

Mit den Chancen und Folgen der Digitalisierung des Gesundheitswesens wird sich auch das MEDICA ECON FORUM beschäftigen. Das gemeinsam von der Techniker Krankenkasse (TK) und der Messe Düsseldorf organisierte Forum (in Halle 15) hat sich als Plattform für den gesundheitspolitischen Dialog fest etabliert.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird an der Eröffnung des Forums am 14.11. teilnehmen. Im Anschluss widmen sich Blogger Sascha Lobo und Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK der digitalen Zukunft im Gesundheitswesen. Die gesundheitspolitischen Sprecher der drei großen Bundestagsfraktionen geben danach einen Ausblick auf die Parteiprogramme zur Bundestagswahl 2017.

Vielen Neuheiten für den OP-Bereich

Nicht nur Bits & Bytes bewegen die Gesundheitswirtschaft. Auch die Medizintechnik hat spannende Themen zu bieten. Aktuell sind vor allem Innovationen für die chirurgischen Abläufe prägnant. Bei modernen OP-Verfahren ist „integriertes“ Vorgehen angesagt. Daten aus der bildgebenden Diagnostik fließen mit ein in die Steuerung chirurgischer Assistenzsysteme. Sie können mitunter sogar intraoperativ durch im OP vorhandene Bildgebungssysteme zusätzlich generiert werden, so dass der Eingriff präzise und schonend erfolgen kann. Hier stehen vor allem Fortschritte auf dem Gebiet der Endoskopie und der Instrumente für die minimalinvasive Chirurgie für großen Nutzen.

Derzeit hält die dritte Dimension verstärkt Einzug in die OP-Säle. Bei so genannten 3-D-Laparoskopiesystemen befinden sich am Ende des Endoskops zwei exakt aufeinander ausgerichtete Bildsensoren, die dem Operateur ein naturgetreues endoskopisches 3-D-Bild während des minimalinvasiven Eingriffs liefern. Damit sinkt auch das Risiko, dass krankheitsbedingt veränderte Gewebepartien übersehen werden.

Foren und Konferenzen mit Brückenschlag zur Fachmesse

Solche wesentlichen Medizintechnik-Trends werden bei der MEDICA nicht nur durch die Neuheiten der Aussteller thematisiert, sie spiegeln sich auch in den Programmen der begleitenden Konferenzen.

Anzuführen sind beispielsweise die MEDICA MEDICINE & SPORTS CONFERENCE, die u. a. den Einsatz körpernah eingesetzter Applikationen und „Wearables“ für das Vital-Monitoring aufgreift und zu der die sechsfache Paralympic-Siegerin Andrea Eskau als Stargast erwartet wird, oder auch die MEDICA EDUCATION CONFERENCE.

Von den vier Konferenztagen steht hier jeder einzelne unter einem thematischen Schwerpunkt. Dabei bilden „Neue operative Techniken in der Chirurgie“ u. a. mit Innovationen auf dem Gebiet 3-D-Laparoskopie den Auftakt.

An den weiteren Tagen widmet sich die MEDICA EDUCATION CONFERENCE „Bildgebung und interventionellen Verfahren“, „Zukunftstechnologien für die Innere Medizin“ sowie am letzten Veranstaltungstag der „Diagnostik in der Inneren Medizin, Labormedizin, Toxikologie und Hygiene“.

In Bezug auf das Begleitprogramm der MEDICA werden ferner der 39. Deutsche Krankenhaustag als Leitveranstaltung für das Management deutscher Kliniken, die internationale DiMiMED Konferenz für Spezialisten aus der Bereich der Wehr- und Katastrophenmedizin sowie die MEDICA PHYSIO CONFERENCE eine enge inhaltliche Verknüpfung zu den Themen der Fachmesse realisieren – ausgerichtet an den spezifischen Interessen ihrer jeweiligen Teilnehmer-Zielgruppen.

Eine zentrale Stärke der MEDICA ist, dass sie an einem Ort und zu einem Zeitpunkt nicht nur Lösungen für einzelne medizinische Fachdisziplinen thematisiert, sondern für den kompletten „Workflow“ der Patientenbehandlung.

Schwerpunkte der MEDICA Fachmesse sind: Elektromedizin/ Medizintechnik (mehr als 2.500 Aussteller), Labortechnik/ Diagnostika, Physiotherapie/ Orthopädietechnik, Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Informations- und Kommunikationstechnik, medizinisches Mobiliar sowie spezielle Raumeinrichtung für Kliniken und Praxen.

Parallel zur MEDICA findet in den Hallen 8a und 8b in diesem Jahr mit knapp 800 Ausstellern bereits zum 25. Mal die COMPAMED als die international führende Fachmesse für die Zulieferer der Medizintechnik-Industrie statt. Beide Veranstaltungen belegen zusammen das komplette Düsseldorfer Messegelände (19 Hallen). Im Vorjahr kamen insgesamt 130.000 Fachbesucher aus rund 120 Nationen.

Informationen online: http://www.medica.de / http://www.compamed.de

Aktuelle Meldungen, Hintergrundartikel, Pressefotos und Logos sind online abrufbar unter: http://www.medica.de/presse

Öffnungszeiten: 10 bis 18:30 Uhr/ 14. – 17. November 2016

PRESSE-TERMIN! Am 10. November findet um 10 Uhr im Presse Center/ Messe Center der Messe Düsseldorf die Vorab-PK zur MEDICA 2016 + COMPAMED 2016 statt. Anmeldungen bitte an: KochM@messe-duesseldorf.de

Pressekontakt:

Messe Düsseldorf GmbH
Pressereferat MEDICA + COMPAMED
Martin-Ulf Koch/ Larissa Browa
Tel. +49(0)211-4560-444 /-549
E-Mail: KochM@messe-duesseldorf.de
Internet: http://www.medica.de/presse

Wie altern Migranten? – Ersatzkassen verleihen vdek-Zukunftspreis

Mittwoch, 19. Oktober 2016,

Verband der Ersatzkassen e. V.

Pressemitteilung – Verband der Ersatzkassen e.V.

 Würdigung der Preisträger durch Ministerin Barbara Steffens

Berlin – Können Verständnis-, Sprach- oder Zugangsbarrieren bei älteren Menschen mit Migrationshintergrund abgebaut oder überwunden werden? Mit dem diesjährigen siebten Zukunftspreis des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) haben Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse, Handelskrankenkasse (hkk) und HEK – Hanseatische Krankenkasse vier Projekte ausgezeichnet, die eindrucksvoll aufzeigen, wie dies gelingen kann.Der Zukunftspreis geht an die Projekte: 1. Preis (10.000 Euro) „Häusliche Unterstützung für Menschen mit Demenz aus dem Herkunftsland Türkei“ der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. und 2. Preis (5.000 Euro) „Interkulturelle Hospizarbeit IKHO“ der BiG Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gGmbH (Essen). Zudem wurden zwei Sonderpreise mit jeweils 2.500 Euro ausgelobt, die an die Projekte „Betreuung mal anders … – Technik unterstützt Integration“ des Johanniter-Haus Heilbronn und „Die Pflegetipps – Palliative Care“ der Deutschen PalliativStiftung aus Fulda, verliehen wurden.

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter in Nordrhein-Westfalen, würdigte die Preisträger für ihr besonderes Engagement und den zukunftsweisenden Charakter der Projekte. „Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, und die erste Generation von Menschen mit Migrationsgeschichte wird in Deutschland alt. Diese haben andere Bedarfe in der Versorgung, an denen sich auch Strukturen im Gesundheitssystem orientieren müssen. Die beiden ausgezeichneten Projekte Interkulturelle Hospizarbeit und die Unterstützung für türkischstämmige Menschen mit Demenz haben Vorbildcharakter, weil sie auf die konkreten Wünsche und Bedürfnisse der Menschen vor Ort und ihren Angehörigen eingehen und ortsnahe niedrigschwellige Angebote schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit ehrenamtlich tätigen Migrantinnen und Migranten können wir Versorgungs- und Pflegeangebote interkulturell ausrichten, muttersprachliche Beratung ermöglichen, Barrieren abbauen und Grenzen überwinden. Die Projekte zeigen, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Ich wünsche mir, dass sie möglichst oft nachgeahmt werden.“

Christian Zahn, Verbandsvorsitzender des vdek und Vorsitzender der Zukunftspreis-Jury, betonte in seiner Eingangsrede, welche bedeutende Rolle die Faktoren wie die persönliche Wanderungsgeschichte, gesundheitliche Vorbelastungen, kulturell-religiöse Anschauungen, der Bildungsstand und der Integrationsgrad bei der gesundheitlichen und pflegerischen Betreuung von Menschen mit Migrationshintergrund spielen. „Bei der Versorgung von kranken und pflegebedürftigen Menschen mit Migrationshintergrund ist es wichtig, dass kulturelle und sprachliche Barrieren überwunden werden. Die vier preisgekrönten Projekte zeigen auf, wie dies gelingen kann. Sie bieten Hilfestellung, um Sprach-, Informations- und Kommunikationsprobleme zu überwinden und bestehende Hilfsangebote besser zugänglich zu machen.“

Der vdek-Zukunftspreis 2016 wurde unter dem Motto „Alterung der Migrationsgeneration – Interkulturelle Versorgungskonzepte für eine sich verändernde Seniorengeneration“ ausgelobt. Auch in diesem Jahr stieß der Wettbewerb mit 36 Bewerbungen auf große Resonanz. Der vdek-Zukunftspreis wird seit 2010 jährlich verliehen. Mit diesem würdigen die Ersatzkassen wegweisende Ideen und Best-Practice-Konzepte zur medizinischen Versorgung. Eine fachkompetente Jury aus Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen bewertet dazu unter anderem die versorgungspolitische Relevanz der eingereichten Projekte, qualitative Aspekte und die Zielgruppenorientierung.

Der vdek stellt die vier Sieger in einer Sonderbeilage zum ersatzkasse magazin. (Ausgabe 9./10.2016) und auf seiner Webseite www.vdek.com vor. Mehr Infos gibt es unter www.vdek.com/ueber_uns/vdek-zukunftspreis/zukunftspreis_2016.html.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

– Techniker Krankenkasse (TK)
– BARMER GEK
– DAK-Gesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse
– Handelskrankenkasse (hkk)
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
* (sortiert nach Mitgliederstärke)

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 320 sowie weiteren 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:Manuela-Andrea Pohl
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Stellvertretende Pressesprecherin
Referatsleiterin Presse/ Online Medien
Abteilung Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 50
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
Mobil: 0173 / 73 83 78 7
manuela-andrea.pohl@vdek.com
www.vdek.com