Mittwoch, Oktober 5th, 2016

 

Größter deutscher Medienpreis im Bereich Behindertensport

 

Gesetzliche Unfallversicherung verleiht 17. German Paralympic Media Award

05.10.2016

Nach der erfolgreichen Wiedereinführung des Preises im April 2016 lobt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) nun bereits zum 17. Mal den German Paralympic Media Award aus. Mit diesem Medienpreis werden herausragende journalistische Beiträge über den Behindertensport ausgezeichnet.

Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV und Stifter des Preises: „Nach dem hervorragenden Feedback und den durchweg positiven Rückmeldungen auf die Preisverleihung des German Paralympic Media Awards im April diesen Jahres ist es selbstverständlich, dass wir dieses erfolgreiche Format auch weiterhin fortsetzen! Dass Bundesministerin Andrea Nahles für die letzte Preisverleihung die Schirmherrschaft übernommen hatte, bestätigt, dass wir mit unserem Engagement im Bereich Behindertensport auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen mit dem Preis darauf hinweisen, welchen hohen Stellenwert Sport und Rehabilitation bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung haben. Rehabilitation ist eine der zentralen Aufgaben von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung.“

Mit dem German Paralympic Media Award werden die besten Reportagen und Hintergrundberichte sowie Interviews und andere Formen der Berichterstattung über den Sport von Menschen mit Behinderung prämiert. Entscheidend ist die gut recherchierte, kompetente sowie allgemein verständliche Darstellung.

Der German Paralympic Media Award wird in den fünf Kategorien Print, Foto, TV/Film, Hörfunk sowie Online/Social Media vergeben. Zusätzlich wird es auch diesmal wieder einen Sonderpreis geben. Die eingereichten Beispiele können aus der Vielfalt des Leistungs-, Breiten- und Rehabilitationssports von Menschen mit Behinderungen schöpfen. Sie sollten Hintergründe erläutern und die Mediennutzerinnen und -nutzer über die Rahmenbedingungen des Behindertensports informieren. Es können alle journalistischen Arbeiten eingereicht werden, die ab dem 01. Januar 2016 veröffentlicht wurden. Einsendeschluss ist der 9. Januar 2017.

Die feierliche Preisverleihung des 17. German Paralympic Media Award findet am 29. März 2017 in den Räumlichkeiten der DGUV in der Berliner Glinkastraße statt. Weitere Informationen zu Jurymitgliedern und die Möglichkeit zur Anmeldung für die Preisverleihung finden Sie auf folgender Webseite: www.dguv.de/gpma

Der Leitgedanke des German Paralympic Media Awards besteht darin, dass Medien entscheidend dazu beitragen, im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ein neues Bewusstsein zu bilden, um ein inklusives Leben von behinderten und nicht behinderten Menschen zu ermöglichen. Gerade Journalisten und Medienschaffende können über ihre Form der Darstellung dabei mitwirken, Berührungsängste abzubauen und Ausgrenzung zu vermeiden.

 

Medienkontakt:

Stefan Boltz

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Pressestelle

Tel.: 030 288763768

Fax: 030 288763771

E-Mail: presse@dguv.de

 

 


Flötenklänge und Lobeshymnen – Klinik Nahetal feiert 40-jähriges Jubiläum

Klinik als Werbeträger und Vermittler von Lebensqualität

Etwa 60 geladene Gäste fanden sich am 30.09.2016 gegen 10.30 Uhr in der Klinik ein, um das 40-jährige Bestehen der Fachklinik für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation zu feiern. Unter ihnen waren vor allem regionale Größen aus der Politik und Vertreter der Kooperationspartner wie der Deutschen Rentenversicherung. Eröffnet wurde der Festakt gegen 10.30 Uhr von Prof. Dr. Helmut Zambo, Geschäftsführer der Hamm-Kliniken-Gruppe zu der auch die Klinik Nahetal zählt. Mit charmanten Worten und einer unerwarteten, pointierten Einleitung begrüßte er die Gäste und hieß alle Teilnehmenden herzlich willkommen.

Stolz auf 40 Jahre Klinik Nahetal

Stolz auf 40 Jahre Klinik Nahetal: (Von links nach rechts) Ulrich Bocklet (kaufmännischer Leiter der Klinik Nahetal), Franz-Josef Diel (Landrat des Landkreises Bad Kreuznach), Dr. Heike Kaster-Meurer (OB Bad Kreuznach), Dr. Jürgen Körber (Chefarzt Klinik Nahetal), Julia Klöckner (CDU Fraktionsvorsitzende Rheinland-Pfalz), Prof. Dr. Helmut Zambo (Gesellschaftender Geschäftsführer Hamm-Kliniken GmbH & Co. KG), Raymond Grant (Gesellschaftender Geschäftsführer Hamm-Kliniken GmbH & Co. KG), Tina Possel-Dölken (Prokuristin der Hamm-Kliniken GmbH & Co. KG), Dr. Wolfgang Hamm (Gesellschafter der Hamm-Kliniken GmbH & Co. KG)

Nach der Begrüßung durch Prof. Zambo folgten weiter Grußworte und Glückwünsche. Thomas Bradenbrink, der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung NRW (ARGE) betonte das Zusammenspiel einer ausgeprägten Patientenorientierung und dem leiblichen Wohlergehen der Patienten in der Klinik Nahetal als essentieller Bestandteil der Wiederherstellung der Lebensqualität und zitierte zufriedene Patientenbewertungen des Onlineportals klinikbewertungen.de. Franz-Josef Diel, Landrat des Landkreises Bad Kreuznach, lobte die Klinik Nahetal als erfolgreichen Werbeträger der Stadt Bad Kreuznach. Julia Klöckner, Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz hob in ihrer unterhaltsamen Rede die onkologische Reha ebenfalls als Schaffer neuer Lebensqualität nach der Diagnose Krebs und deren Therapie hervor. Abschließend bedankte sich Frau Dr. Heike Kaster-Meurer, Oberbürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach, im Namen aller Patienten für das Fachwissen, das Engagement und die den Menschen entgegen gebrachte Wärme, die in der Klinik Nahetal herrschen.

Fachvorträge zu aktuellen Themen der onkologischen Rehabilitation

Im zweiten Teil der Feierlichkeit konnte das Publikum in kurzen Fachvorträgen mehr zu aktuellen Themen aus dem Bereich der onkologischen Rehabilitation erfahren. Den Anfang machte Brigitte Gross, Abteilungsdirektorin Rehabilitation der DRV Bund Berlin, mit ihrem Vortrag „Zugangswege zur onkologischen Rehabilitation, was ändert sich?“. Danach konnte Prof. Dr. Hauke Lang, Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie  an der Uni-Klinik Mainz, begrüßt werden. Er erörterte das Thema „Welche Erwartungen hat ein Viszeralchirurg an die onkologische Rehabilitation?“ und schilderte die zunehmende medizinische und psychologische Bedeutung von onkologischen Anschlussrehabilitationskliniken aufgrund verkürzter Patientenaufenthalte in den Akuthäusern. Abgerundet wurde die Vortragsreihe von Saskia Wollny, 1. Direktorin der DRV Rheinland-Pfalz. Sie widmete sich in ihrem Vortrag „Wie gelingt für onkologische Rehabilitanden die Rückkehr in das Berufsleben?“ dem gegenwartsnahem Thema der beruflich-medizinisch orientierten Rehabilitation (MBOR) und erklärte, die wiedergewonnene Erwerbstätigkeit habe eine heilende Wirkung auf Patienten und sei für sie ein Schritt in Richtung „Normalität“.

Den musikalischen Rahmen des Festakts gestaltete das Duo „Tastenwind“, bestehend aus der Kreuznacher Flötistin Norma Lukoschek und Heidrun Eggert-Schmidt am Klavier. Gemeinsam geleiteten sie das Publikum mit ihren Stücken durch eine Zeitreise von Barock bis Moderne und ernteten dafür tosenden Beifall. Dr. Jürgen Körber, Chefarzt der Klinik Nahetal, führte die Anwesenden als Moderator durch das Programm. Anschließend an den offiziellen Teil der Jubiläumsfeier luden die Veranstalter alle Gäste zu einem Imbiss in der hauseigenen Cafeteria ein und ließen die Feierlichkeit in lockerer Atmosphäre ausklingen.


Volkskrankheiten: Deutschland hat Rücken und ringt nach Luft

Warum Patienten zum Arzt gehen zeigt eine Grafik der KBV: Die häufigsten Krankheiten waren 2015 Rücken- und Atemwegserkrankungen. Psychische Erkrankungen stark gestiegen. Quelle: "obs/kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung/KBV"

kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung

Berlin. – Fast jeder zweite Patient in Deutschland geht wegen Muskel-Skelett oder Atemwegserkrankungen zum niedergelassenen Arzt. Woran die Deutschen sonst noch leiden, zeigt die neue Infografik der KBV.

Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland haben mit rund 552 Millionen Behandlungsfällen im Jahr gut zu tun. Doch mit welchen Krankheiten kommen die Patienten eigentlich in die Praxis? Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beantwortet genau diese Frage mit der Infografik „Die häufigsten Krankheiten in deutschen Arztpraxen“.

Warum Patienten zum Arzt gehen zeigt eine Grafik der KBV: Die häufigsten Krankheiten waren 2015 Rücken- und Atemwegserkrankungen. Psychische Erkrankungen stark gestiegen. Quelle: "obs/kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung/KBV"

Warum Patienten zum Arzt gehen zeigt eine Grafik der KBV: Die häufigsten Krankheiten waren 2015 Rücken- und Atemwegserkrankungen. Psychische Erkrankungen stark gestiegen. Quelle: „obs/kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung/KBV“

36,7 Millionen Patienten haben im vergangenen Jahr wegen Muskel-Skelett oder Bindegewebserkrankungen eine Arztpraxis aufgesucht. Auf Platz zwei der größten Krankheitsgruppen stehen Erkrankungen des Atmungssystems (35,1 Millionen), gefolgt von Endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (29,5 Millionen), Erkrankungen des Kreislaufsystems (28,5 Millionen) und psychischen Verhaltensstörungen (25,6 Millionen).

Die Grafik bildet zudem die häufigsten Diagnosen je Krankheitsgruppe ab und beleuchtet deren Entwicklung seit dem Jahr 2010. So sind bei den Krankheiten des Atmungssystems die akuten Infektionen der oberen Atemwege um 16,2 Prozent angestiegen – 20,7 Millionen Patienten gingen im vergangenen Jahr deshalb zum Arzt. Eine noch deutlichere Steigerung ist bei den Neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen zu beobachten. Diese Diagnose stieg um 19,6 Prozent und ist damit die häufigste in der Krankheitsgruppe der psychischen Verhaltensstörungen. 13,6 Millionen Patienten ließen sich 2015 deswegen behandeln.

Mit „Die häufigsten Krankheiten in deutschen Arztpraxen“ veröffentlicht die KBV die zweite Infografik in diesem Jahr. Im Frühjahr wurde das Thema „ambulant vor stationär!?“ aufgegriffen (www.kbv.de/html/2016_21922.php). Die damalige Grafik zeigte, dass es im Jahr 2014 im ambulanten Sektor 552,7 Millionen Behandlungsfälle mit Kosten von insgesamt 33,4 Milliarden Euro gegeben hat. Demgegenüber standen im stationären Bereich Kosten in Höhe von 67,9 Milliarden Euro bei 19,1 Millionen Behandlungsfällen.

Die aktuelle Grafik zu den häufigsten Krankheiten finden Sie auch im Internet unter http://www.kbv.de/html/417.php.

Pressekontakt:

Dr. Roland Stahl, Tel.: 030 4005-2201
Tanja Hinzmann, Tel.: 030 4005-2240