Donnerstag, September 29th, 2016

 

MZG Bad Lippspringe wird für Flüchtlings-Initiative belohnt

 

Aufnahme in bundesweite Netzwerke „eine große Ehre“

 

 Bild: Der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass das MZG in zwei bedeutende Integrations-Netzwerke aufgenommen wurde. Foto: Heiko Appelbaum


Der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass das MZG in zwei bedeutende Integrations-Netzwerke aufgenommen wurde. Foto: Heiko Appelbaum

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe setzt sich schon seit vielen Jahren erfolgreich für die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsalltag des Unternehmens ein. In allen Bereichen – von der Pflege bis hin zur Ärzteschaft – sind Zuwanderer tätig und bilden eine wichtige Stütze innerhalb der mehr als 1000 Mitarbeitenden.

Als sich vor einem Jahr die Herausforderung stellte, sich um Flüchtlinge zu kümmern, die in Deutschland vorübergehend oder dauerhaft eine neue Heimat finden wollten, setzte das MZG auf seine Erfahrungen in der Integration.

Ausgehend vom MZG-Kinderland, dem betriebsnahen und Rehabegleit-Kindergarten wurden Sprachlernprojekte für Kinder und Eltern initiiert.

Unterstützung kam dabei auch von externer Seite: Der Bad Lippspringer Bürger Klaus Hölscher finanzierte Anfang 2016 einen 100-stündigen Sprachkurs für die Eltern der im MZG-Kindergarten betreuten Flüchtlingskinder.

Für sein vielfältiges Engagement wurde das MZG jetzt geehrt und in zwei bundesweite Netzwerke aufgenommen.

„Wir-Zusammen – Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft“ bündelt das Engagement der Unternehmen für Flüchtlinge und präsentiert sie auf einer gemeinsamen Plattform. „Wir zusammen“ wird von namhaften Unternehmen in Deutschland und von deren Mitarbeitern getragen, deren Engagement den Integrationsprozess aktiv unterstützt und fördert.

Das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ unterstützt Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen, die geflüchtete Menschen beschäftigen oder sich ehrenamtlich engagieren wollen. Das Netzwerk ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), gefördert wird es durch das Bundeswirtschaftsministerium.

„Integration ist für uns in allen Berufsgruppen innerhalb unseres Unternehmens wichtig“, sagt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. „Gerne bringen wir uns aktiv in die bundesweite Netzwerkarbeit ein und setzen Ideen aus den Netzwerken in Bad Lippspringe um.“

Vertreter des MZG waren unlängst zu Treffen mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen. „Unsere Aktivitäten sind sicher nur ein kleiner Beitrag“, sagt Achim Schäfer. „Umso mehr freut es uns, dass unser Engagement bundesweite Beachtung findet. Das stärkt unsere Motivation, den Weg der Integration aktiv weiter zu gehen.“

 

www.medizinisches-zentrum.de

 

 

Kontakt für Rückfragen:

Heiko Appelbaum

-Pressesprecher-

Medizinisches Zentrum für Gesundheit GmbH

MZG-Westfalen

Peter-Hartmann-Allee 1

33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252/95-1038

E-Mail: h.appelbaum@medizinisches-zentrum.de

www.medizinisches-zentrum.de


REHACARE 2016 präsentiert sich in Bestform

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Fachmesse startet am 28. September mit Rekordbeteiligung / So international wie nie zuvor / Breites Informations- und Fortbildungsprogramm für Branchenprofis und Betroffene

Im Düsseldorfer Messegelände dreht sich vom 28. September bis 1. Oktober bei der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 alles um die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter. 916 Aussteller aus 36 Ländern, darunter 462 ausländische Anbieter, geben in sechs randvollen Messehallen einen umfassenden Überblick über Hilfsmittel und Erkenntnisse, die Betroffenen den Alltag erleichtern. (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Im Düsseldorfer Messegelände dreht sich vom 28. September bis 1. Oktober bei der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 alles um die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter. 916 Aussteller aus 36 Ländern, darunter 462 ausländische Anbieter, geben in sechs randvollen Messehallen einen umfassenden Überblick über Hilfsmittel und Erkenntnisse, die Betroffenen den Alltag erleichtern. (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Randvolle Messehallen, viele Neuheiten und brandaktuelle Themen erwarten die Besucher der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 vom 28. September bis 1. Oktober in Düsseldorf.  910 Aussteller aus 36 Ländern präsentieren in sechs Messehallen Hilfsmittel und Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung, bei Pflegebedarf und im Alter ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Mit 32.000 Quadratmetern erreicht die vermietete Ausstellungsfläche Rekordniveau. „Die Nachfrage nach Standfläche hat in diesem Jahr das Angebot deutlich übertroffen. Wir haben die verfügbaren Hallenkapazitäten bei optimaler Aufplanung vollständig ausgeschöpft“, so Joachim Schäfer, Geschäftsführer Messe Düsseldorf. „Gleichzeitig ist die REHACARE so international aufgestellt wie nie zuvor. 459 ausländische Unternehmen beteiligen sich an der Fachmesse. Damit kommt mehr als jeder zweite Aussteller aus dem Ausland.“

Beim Thema Mobilität lässt die REHACARE 2016 keine Wünsche offen. Rund 400 Aussteller zeigen Fachbesuchern, Betroffenen und deren Familien ihre Innovationen und Weiterentwicklungen in diesem Bereich. Das Angebot umfasst Gehhilfen, Rollstühle und Fahrgeräte für Alltag, Freizeit und Sport, die mit viel Komfort, hohen Sicherheitsstandards und gutem Design überzeugen.

Menschen mit Behinderung, die einen Führerschein haben und einen Autokauf planen, können sich in der in der Messehalle 6 bei 30 Spezialisten über maßgeschneiderte Kfz-Umbauten informieren. Bereichert wird das Angebot der Autoschau in diesem Jahr turnusmäßig von der Kraftfahrzeugindustrie mit Herstellern wie AUDI, Daimler, Volkswagen und Fiat.

Zentrales Thema in der Messehalle 4 ist die Versorgung von Kindern mit Behinderung. Hier finden Eltern und Angehörige neben hochwertigen Hilfsmittel das neue Forum Inklusion von rehaKIND, der internationalen Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation. Der Verein organisiert ein umfangreiches Informationsprogramm, in dem Experten und Betroffene u.a. Fragen zur Inklusion behinderter Kinder in Regelschulen diskutieren.

Insgesamt 20 Vorträge und Podiumsdiskussionen stehen auf der Agenda des REHACARE-Forums in der Messehalle 3. Breiten Raum werden dabei aktuelle Gesetzgebungsverfahren einnehmen, wie der Kabinettsentwurf zum Bundesteilhabegesetz und der Entwurf zum Heil- und Hilfsmittelgesetz. In täglich zwei Vorträgen weisen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe erfolgreiche Wege in den Arbeitsmarkt, informieren  u.a. über die Rolle der Schwerbehindertenvertretungen, geben Tipps zur Bewältigung psychischer Belastungen im Betrieb und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit.

Praxisnahes Wissen für die häusliche Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf vermittelt das Fachforum Leben mit Pflege@home. Die Vorträge zum Themenkomplex „Wundwahrnehmung, Wundwissen und Wirtschaftlichkeit“ am Mittwoch richten sich speziell an Wundexperten nach ICW. Die Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) vergibt für den Besuch der Fortbildungsveranstaltungen Zertifizierungspunkte.

Das Programm an allen weiteren Messetagen wendet sich sowohl an Pflegeprofis als auch an pflegende Angehörige. Im Fokus stehen dabei u.a. Fragen zur Palliativ-Versorgung, die Betreuung von Menschen mit Demenz sowie ein Blick auf das Verständnis von Pflege in unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Probleme und Lösungsansätze.

Am Donnerstag, 29. September, begleitet der REHACARE-Kongress „Wir fürs Quartier“ die Fachmesse. Als landesweit erste  Informationsplattform legt er den Schwerpunkt auf den interdisziplinären Erfahrungsaustausch von Kommunen, Sozialdienstleistern, Wohnwirtschaft und organisierter Bürgerschaft. Die Veranstaltung bietet Akteurinnen und Akteuren im Quartier Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen, an Ständen und runden Tischen über „den eigenen  Tellerrand“  hinauszuschauen und in Vorträgen Informationen zu sammeln.

„Wir fürs Quartier“ steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Gesundheit für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und wird in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durchgeführt. Als Referenten werden NRW-Gesundheitsministerin und Schirmherrin Barbara Steffens, Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, sowie Ursula Kremer-Preiß, KDA, Leiterin des Bereichs Wohnen und Quartier, teilnehmen.

Die REHACARE 2016  findet in den Hallen 3 bis 6, im Erdgeschoss der Halle 7 und in der Halle 7a statt. Das Angebot umfasst neben Mobilitäts- und Alltagshilfen Hilfsmittel für die häusliche Pflege, Kommunikationstechnik, barrierefreie Wohnwelten sowie Ideen und Produkte für Freizeit, Reise und Sport.

Die Fachmesse ist mittwochs bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen sowie Eintrittskarten für Fachmesse und Kongress sind im Internet-Portal www.rehacare.de erhältlich.

Düsseldorf, 12. September 2016

Presse

Manuela Preinbergs
Tel.: + 49 (0)211 4560-542
Fax: + 49 (0)211 4560-8548
E-Mail: PreinbergsM@messe-duesseldorf.deApostolos Hatzigiannidis
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E-Mail: HatzigiannidisA@messe-duesseldorf.de