Montag, September 26th, 2016

 

Erstes Symposium „FOCUS Rehabilitation“ zum Thema Kinder- und Jugendrehabilitation

14. Oktober 2016

titelbild_focus_flyer_01Das Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm (IFR Ulm) veranstaltet am 14. Oktober 2016 das erste Symposium „FOCUS Rehabilitation“ zum Thema Kinder- und Jugendrehabilitation. Das Symposium richtet sich an alle aktiv in der Kinder- und Jugendrehabilitation Tätigen sowie an Kinder- und Jugendärzte, Hausärzte, an Beschäftigte und Interessierte der Gesundheits- und Teilhabesicherung für Kinder und Jugendliche, an Rehabilitationsträger sowie Wissenschaft und Politik.

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung zum Download

Hier ist die Tagungs-Homepage: https://www.uni-ulm.de/med/fakultaet/med-detailseiten/news-detail/article/1-symposium-focus-rehabilitation-kinder-und-jugendrehabilitation/

1. Symposium FOCUS Rehabilitation: Kinder- und Jugendrehabilitation

Fr 14.10.2016, 13:00 – 16:15

Ort: Senatssaal der Universität Ulm, Helmholtzstr. 16, 89081 Um

Veranstalter: Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm (IFR Ulm), Prof. Dr. G. Krischak

Kontakt:

Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung

Sitz: Federseeklinik Bad Buchau

Am Kurpark 1

88422 Bad Buchau

 Telefon: 07582/ 800 5300

Fax: 07582/ 800 5200

 sekretariat@ifr-ulm.de


Borderline ist kein Fashion Blog: Nachwuchsinitiative der DGPPN räumt mit Vorurteilen auf

26.09.2016

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN)

plakat_a3_kampagne_borderline_klein_0dd41fef35Jeder hat schon mal davon gehört, doch was Borderline eigentlich ist, wissen die wenigsten. Pünktlich zum Start des Wintersemesters rückt Generation PSY, die Nachwuchsinitiative der DGPPN, ein psychiatrisches Thema in den Fokus, das mit vielen Vorurteilen behaftet ist. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine komplexe psychische Erkrankung, die extreme Stimmungsschwankungen verursacht und die Betroffenen völlig aus der Bahn werfen kann.

Mit griffigen Texten, ausdrucksstarken Bildern und lauten Farben widmet sich Generation PSY über das Jahr verteilt verschiedenen Schwerpunktthemen aus der Psychiatrie und Psychotherapie. Die Initiative hat sich zur Aufgabe gemacht, mit Vorurteilen und Klischees gegenüber psychischen Erkrankungen aufzuräumen. „Gleichzeitig wollen wir junge Menschen für den Beruf des Psychiaters begeistern. Denn unser Fachgebiet braucht dringend Nachwuchskräfte, damit es in Zukunft zu keinen Engpässen in der Versorgung kommt“, erläutert DGPPN-Präsidentin Dr. Iris Hauth.

Wie spannend der Beruf ist, zeigt das aktuelle Kampagnenthema: Aktuellen Schätzungen zufolge leiden etwa drei Prozent der Bevölkerung an der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Junge Erwachsene sind besonders häufig betroffen. Die Störung ist für die Patienten mit einem großen Leidensdruck verbunden. Oftmals kommen weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen, Essstörungen, Angst- oder Zwangserkrankungen dazu. Auch wiederholte Suizidgedanken und -versuche sind ein großes Problem. Die Borderline-Störung lässt sich heute effektiv behandeln. Psychiater setzen dabei vor allem auf psychotherapeutische Verfahren. Zusätzlich können bestimmte Medikamente zum Einsatz kommen.

Auf generation-psy.de setzt sich die Initiative intensiv mit dem Krankheitsbild und den Therapiemöglichkeiten auseinander. Betroffene und Behandler kommen zu Wort, daneben gibt es viele Hintergrundinformationen. Eine bunte Plakatkampagne an Hochschulen und Kliniken macht auf das Thema aufmerksam und soll Anlass für Gespräche geben.

Über Generation PSY
Wie und wo arbeiten Psychiater? Welche Krankheiten behandeln sie und welche Therapiemöglichkeiten stehen ihnen zur Verfügung? Mit generation-psy.de hat die DGPPN eine zielgruppengerechte Internetplattform entwickelt, die Antworten auf all diese und weitere Fragen rund um den Beruf gibt. Generation PSY bietet nicht nur Informationen und digitale Vernetzung, sondern auch Wissenstransfer und Kontakte. Zu den konkreten Angeboten gehört ein besonderes Servicepaket, das auf die unterschiedlichen Abschnitte der Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie abgestimmt ist. Es umfasst beispielsweise Summer Schools, ein Mentoringprogramm oder Intensivkurse für die Facharztprüfung und nicht zuletzt auch ein für den Nachwuchs maßgeschneidertes Programm auf dem DGPPN Kongress.

 

Mehr erfahren: www.generation-psy.de

Kontakt
DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Tel.: 030.2404 772-11
E-Mail: pressestelle@dgppn.de


vdek zur Bundestagsanhörung zum PsychVVG

Presseinfomation – Verband der Ersatzkassen e.V.

Gesetz sorgt für mehr Transparenz bei der psychiatrischen Versorgung
Absenkung der Liquiditätsreserve richtig

Berlin – Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt, dass die Bundesregierung die Krankenhäuser verpflichten will, ab 2020 mehr Transparenz über Leistungen und Vergütungen in der psychiatrischen Versorgung herzustellen. „Die geplante Nachweispflicht gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen – anhand von Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) – wird mittelfristig helfen, den Personaleinsatz und die erbrachten Leistungen nachzuvollziehen. Dies ist von großer Bedeutung für die Qualität der Versorgung“, sagte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, anlässlich der heutigen Anhörung zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) vor dem Bundestag.

Unverständlich ist jedoch aus Sicht des vdek, dass es für die Übergangsphase bis 2020, in der noch die Psychiatriepersonalverordnung (PsychPV) gilt, nur noch eine Nachweispflicht der Kliniken gegenüber dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) geben soll. Eine Nachweispflicht müsse auch gegenüber den budgetverhandelnden Kassen bestehen, so Elsner. Denn nur so könne in den nächsten drei Jahren sichergestellt werden, dass die Geldmittel wie beabsichtigt in Personalstellen fließen – und damit der Versorgungsqualität dienen und nicht für andere Zwecke verwendet werden.

Die Vorstandsvorsitzende betonte, eine Nachweispflicht gegenüber den Kassen müsse aber auch für Leistungen gelten, die Krankenhäuser im Rahmen der neuen „stationsäquivalenten“ und der ambulanten psychiatrischen Versorgung erbringen. Denn häufig wird hier dasselbe Personal tätig wie bei stationären Behandlungen. „Nur durch eine differenzierte Darlegung erlangen wir die dringend notwendige Transparenz darüber, wie viel Personal für welche Leistung eingesetzt wird.“

Zugleich begrüßte Elsner grundsätzlich, dass der Gesetzgeber mit dem PsychVVG (im „Omnibusverfahren“) den Krankenkassen 1,5 Milliarden Euro aus den Rücklagen des Gesundheitsfonds zur Finanzierung reformbedingter Kosten zur Verfügung stellen will. Derzeit verfügt der Gesundheitsfonds noch über Reserven in Höhe von rund 10 Milliarden Euro. Nach Auffassung der Ersatzkassen wäre eine Rücklage im Gesundheitsfonds von 35 Prozent einer Monatsausgabe (ca. 6,5 Milliarden Euro) als Liquiditätsreserve ausreichend. Darüber hinausgehende Mittel sollten an die Krankenkassen zurückfließen.
Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland versichern:
– Techniker Krankenkasse (TK)
– BARMER GEK
– DAK-Gesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse
– hkk – Handelskrankenkasse
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
* (sortiert nach Mitgliederstärke)

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 320 sowie weiteren 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
presse@vdek.com
www.vdek.com

In der Waldburg-Zeil Klinik Niederbayern isst der Patient mit gutem Gefühl

nb-ral

Die Klinik Niederbayern hat im Sommer 2016 erneut die RAL Regelprüfung mit Erfolg bestanden und darf somit weiterhin das Gütezeichen „Kompetenz richtig Essen“ mit der Spezifikation Speisenvielfalt und Diäten sowie Ernährungscoaching tragen. „Mit dieser Auszeichnung wird der hohe Qualitätsanspruch unserer Küche und der Erfahrungsschatz unserer Ernährungsberaterinnen gewürdigt“, freut sich Klinikleiter Michael Fitz über die bestandene Prüfung. Denn nur Betriebe, die die vielfältigen Anforderungen der RAL-Gütekriterien erfüllen, werden mit dem Gütezeichen ausgezeichnet.

Ernährungscoaching sichert den nachhaltigen Erfolg einer Reha

„Unsere Lieferantenauswahl, die Lagerung der Vorräte, aber natürlich auch die Zubereitung der Mahlzeiten sowie die Beratung unserer Patienten standen im Fokus der Zertifizierung“, berichtet Fitz. „Wir sind zufrieden, dass es bei uns nicht nur gut schmeckt und ausgewogen gekocht wird, sondern dass das Essen auch den strengen RAL-Standards genügt“, so der Klinikleiter. Auch die Patienten schätzen an der Wohlfühlatmosphäre in der Klinik Niederbayern nicht nur die Fülle von Rehaangeboten, sondern auch die schmackhaften und zugleich gesunden Mahlzeiten. „Bei einem Aufenthalt in unserem Haus erhalten Patienten viele Impulse“, führt Chefarzt Peter Wein aus. „Überlegtes Kochen verbunden mit Bewegung sind die Basis für einen nachhaltigen Erfolg einer Reha. Unsere Ernährungsberaterinnen und unser Koch Gerfried Wiesner sorgen dafür, dass unsere Patienten motiviert nach Hause gehen und die Impulse aus der Reha umsetzen“, so der Rehaspezialist weiter.

Die Klinik Niederbayern hält den hohen Standard bei der Zubereitung der Speisen und in der Ernährungsberatung seit mehr als zehn Jahren. „Unsere qualifizierten Ernährungsfachkräfte zaubern jeden Tag gesundheitsbetonte Geschmackserlebnis – für ein `Essen mit gutem Gefühl´“, betont Michael Fitz.

Logo 110-5.epsDie RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz gehört zum RAL Dachverband Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. und unterstützt bereits seit über 50 Jahren zuverlässig und objektiv ihre Mitgliedsbetriebe in der Einhaltung der strengen Gütestandards im Bereich Ernährung. Die Mitgliedsbetriebe, die sich diesen strikten Anforderungen stellen, werden im Zweijahresturnus durch unabhängige Sachverständige geprüft. Dabei wird der gesamte Produktionsprozess systematisch überprüft. Dies beinhaltet die gezielte Lieferantenauswahl, einen kontrollierten Wareneingang, die optimale Lebensmittellagerung sowie eine hygienische und temperaturoptimierte Speisenproduktion. Weitere Prüfkriterien sind die Sicherstellung der empfohlenen Nährwerte sowie eine gesetzeskonforme Deklaration und Kennzeichnung der ausgegebenen Speisen.

 

BU: Die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Niederbayern ist ausgezeichneter Partner für gesunde Ernährung und Ernährungscoaching.

 

 


Kompetente Hilfe für die Seele: Aktionswoche zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen im Landkreis Garmisch Partenkirchen eröffnet – die Klinik Hochried war dabei

Eltern sind oft ratlos. Ihr Kind ist oft traurig und nichts kann es aufheitern. Es will nicht mehr in die Schule gehen oder entwickelt gar lebensmüde Gedanken. Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Essstörungen bringt man gewöhnlich nicht mit Kindern in Verbindung. Die Realität sieht anders aus. Und genau darauf möchte die Aktionswoche zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, wie viele Einrichtungen in der Region sich täglich mit diesen Problemen auseinander setzen.

Bei einem Markt der Möglichkeiten zeigten viele Einrichtungen der Region, welche therapeutischen Angebote es bereits im Landkreis gibt. Auch die Klinik Hochried war mit einem Informationsstand vertreten und präsentierte ihr ambulantes, teilstationäres und stationäres Therapiespektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie- und –psychotherapie (KJPP).

Chefarzt der KJPP Dr. Frank Beer machte in einem kurzen Vortrag deutlich, wie ernst zu nehmen diese Thematik ist, indem er einen Überblick über Depressionen und Angsterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gab und dem interessierten Fachpublikum für Fragen zur Verfügung stand.

Aber auch 20 Patienten der Klinik Hochried im Alter von acht bis zwölf Jahren, die aktuell für eine vierwöchige Kinderrehabilitation in der Klinik sind, durften im Rahmen der Aktionswoche etwas Tolles erleben. Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, der die Aktionswoche eröffnete und selbst Phasen psychischer Belastungen kennt, sowie der Präsident der Vierschanzentournee Michael Maurer luden die Kinder zu einer Führung hinauf zur Skisprungschanze ein. Gemeinsam bestiegen die Kinder die vielen Stufen hoch auf die Schanze und zusammen konnten sie die Welt von so weit oben bestaunen. Nach dem Abstieg erhielten die Kinder Geschenke wie Rucksäcke und Trinkflaschen und dann kam die nächste Attraktion: Am Fuße der Skisprungschanze spielten die Kinder Fußball gegen Sven Hannawald, was riesigen Spaß machte. Abgerundet wurde das Treffen des Olympiasiegers mit einer Autogrammstunde, für die sich Sven Hannawald viel Zeit nahm. Zum Dank hatten die Kinder für Hannawald ein Bilderpuzzle gebastelt, welches sie ihm zum Schluss voller Stolz überreichten. Der Skispringer zeigte sich sehr beeindruckt vom Treffen mit den Kindern und unterstrich noch ein Mal wie enorm wichtig, die Aufklärung zum Thema psychische Kindergesundheit ist.

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Gruppenbild auf der Sprungschanze: Die Kinder mit dem ehemaligen Skispringer Sven Hannawald (links) und dem Präsidenten der Vierschanzentournee Michael Maurer. Foto: KJF/Andreas Auer

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 4.000 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 80.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Domkapitular Armin Zürn.

Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter www.kjf-augsburg.de.