Mittwoch, September 21st, 2016

 

Krankheitsrecherche online – Die meisten setzen auf Dr. Google

Mittwoch, 21. September 2016,

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V.

 

 

Berlin – Etwa jeder zweite Deutsche hat bereits einmal im Internet nach Informationen zu Krankheiten gesucht. Das gilt sowohl bei leichten Beschwerden als auch bei schweren Krankheiten. Fast alle User starten ihre Recherche mit den einschlägigen Suchmaschinen, wie beispielsweise google.de. Ungefähr die Hälfte lernt über Gesundheitsblogs und Gesundheitsforen die Sichtweise anderer Betroffener kennen. Genauso viele suchen auf speziellen Gesundheitsseiten, wie etwa netdoktor.de oder apotheken-umschau.de. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Meinungsumfrage des Deutschen Gesundheitsmonitors des BAH im zweiten Quartal 2016.

Interessant dabei ist, dass soziale Netzwerke bei der Krankheitsrecherche fast keine Rolle spielen: Facebook & Co. nutzen weniger als 10 Prozent der Informationssuchenden.

Was wird gesucht? Sowohl bei leichten als auch bei schweren Erkrankungen suchen fast alle nach Informationen zum Krankheitsbild (91 Prozent). Die Recherche nach Behandlungsmöglichkeiten spielt bei schweren Erkrankungen (87 Prozent) eine etwas größere Rolle als bei leichten Erkrankungen (81 Prozent).

Bei der Frage nach dem Zweck der Informationssuche zeigt sich eine Tendenz zum kritisch-aufgeklärten Patienten: Mehr als drei Vierteln der Befragten helfen die Informationen dabei, bei Ärzten und Apothekern gezielter nachzufragen. Und ungefähr zwei Drittel der Befragten nutzen die Informationen dazu, über Alternativen zu einem Arzneimittel nachzudenken. Allerdings ist auch jeder Dritte durch die Vielzahl der online angebotenen Informationen verwirrt.

Der Deutsche Gesundheitsmonitor des BAH besteht aus drei Modulen: Der Deutsche Gesundheitsindex spiegelt als Kernstück regelmäßig die Antworten der deutschen Bevölkerung auf Fragen zur Gesundheit und zum allgemeinen Wohlbefinden wider. Der Image-Monitor Gesundheitssystem bildet ebenfalls regelmäßig das Vertrauen der Bevölkerung in die Akteure des Gesundheitswesens ab. Variierende Brennpunktthemen reflektieren die Meinung zu aktuellen Themen. Weitere Informationen zum Deutschen Gesundheitsmonitor des BAH finden sich auf der Website des BAH.

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Arzneimittelindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von mehr als 450 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiter beschäftigen. Das Aufgabenspektrum des BAH umfasst sowohl die verschreibungspflichtigen als auch die nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel sowie die stofflichen Medizinprodukte. Unter www.bah-bonn.de gibt es mehr Informationen zum BAH.

Ansprechpartner:

Ihre Ansprechpartner in der BAH-Pressestelle:

Dr. Hermann Kortland

Stellv. Hauptgeschäftsführer

Tel.: 030 / 3087596-110

kortland@bah-bonn.de

 

Holger Wannenwetsch

Referent Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 030 / 3087596-122

wannenwetsch@bah-bonn.de

 

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www.bah-bonn.de

 


BVA-Jahresbericht offenbart Qualitätsmängel – SBK ruft Krankenkassen und Politik zum Handeln auf

Mittwoch, 21. September 2016, 12:28 Uhr

SBK Siemens-Betriebskrankenkasse

SBK FORDERT UMDENKEN IN DER GKV

 

München – Deutlich mehr Beschwerden, Verbesserungen nur unter Druck – der aktuelle Jahresbericht des Bundesversicherungsamtes (BVA) fällt besorgniserregend aus. Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK plädiert angesichts der gerade veröffentlichten Zahlen für eine stärkere Qualitätsausrichtung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und fordert Politik und Verwaltung auf, den Versicherten in den Mittelpunkt der gemeinsamen Bestrebungen zu rücken.

Laut des gestern veröffentlichten Jahresberichtes des BVA ist die Unzufriedenheit der GKV-Kunden mit ihren Krankenkassen stark gestiegen. So wuchs die Zahl der Beschwerden, die bei der Behörde 2015 eingingen, gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent. Über die Pflegekassen lagen sogar 58 Prozent mehr Beschwerden vor. „Diese Zahlen sind alarmierend und zeigen deutliche Qualitätsmängel in der GKV auf“, sagt Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK. „Wenn sich jeder fünfte über seine Krankenkasse beschwert – bei der Pflegekasse sogar jeder dritte – dann müssen wir handeln: Wir müssen uns wieder auf die Bedürfnisse der Kunden rückbesinnen.“

Wie das BVA schreibt, konnten die meisten Beschwerdeverfahren „unproblematisch“ im Sinne einer veränderten Versorgung abgeschlossen werden. „Das bedeutet: Viele Kunden bekommen ihr Recht erst, wenn sie eine offizielle Beschwerde einlegen. Das stellt uns Kassen kein gutes Zeugnis aus“, so Unterhuber. Dringend müssten die Krankenkassen die Qualität ihrer Dienstleistung verbessern. „Der Versicherte ist nicht Bittsteller, sondern Kunde. Als Krankenkassen sichern wir den Kunden nicht nur im Krankheitsfall ab, sondern unterstützen ihn in seiner persönlichen Lebenslage mit individuellen und passenden Dienstleistungen. Um das zu leisten, müssen wir mehr bieten als Beschwerdebearbeitung im Nachhinein.“

Ein Großteil der Versichertenbeschwerden betraf 2015 laut BVA die Versorgung mit Inkontinenz-Hilfsmitteln. Aufgrund des öffentlichen Drucks hat sich der Gesetzgeber mittlerweile des Themas angenommen. „Es ist traurig, dass es erst so viele Beschwerden braucht, damit Akteure in Politik und Verwaltung auf die Probleme der Versicherten reagieren und genauer hinsehen“, kommentiert Unterhuber. „Krankenkassen können ihre Gestaltungsspielräume nutzen, um aktiv zum Wohle ihrer Versicherten zu arbeiten. In der Hilfsmittelversorgung können sie beispielsweise durch ihre Vertragspolitik die Produktqualität gezielt steuern.“ Die SBK hatte schon vor Jahren durch ihre Vertragspolitik verbindliche Qualitätsstandards im Hilfsmittelbereich festgelegt, die der Gesetzgeber jetzt für allgemeingültig erklärt.

Der SBK-Vorstand fordert die Verantwortlichen in der GKV auf, gemeinsam umzudenken: „Als Krankenkassen müssen wir näher dran sein an unseren Kunden, damit wir Probleme frühzeitig verstehen und handeln können. Dazu brauchen wir eine neue Dienstleistungsmentalität. Es geht um Qualität in der Dienstleistung, um Beratung und echte Hilfe in konkreten Situationen. Wir brauchen eine mutige Diskussion über Qualitätsstandards in der GKV.“ Gefragt sei auch die Politik: „Es ist Aufgabe der Politik, nicht nur die Beitragssätze der einzelnen Kassen transparent zu machen – sondern auch die Kundenzufriedenheit. Verbraucherschutz heißt, die Dienstleistungsqualität aus Sicht der Versicherten zu vergleichen“, so Unterhuber.

Um Transparenz für Kunden gerade in Qualitätsfragen herzustellen, schlägt Unterhuber vor, mehr Daten zur Kundenzufriedenheit zu erheben und zu veröffentlichen. Die SBK selbst möchte demnächst als erste gesetzliche Krankenkasse Zahlen zu Beschwerden und Widerspruchsverfahren öffentlich machen.

Über die SBK:

Bei der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK wird die persönliche Kundenberatung groß geschrieben. Egal ob es um die Suche nach einem spezialisierten Arzt oder einer geeigneten Klinik, einer unabhängige Zweitmeinung oder die Beratung z. B. beim Thema Pflege geht – die vielfältigen Angebote der SBK haben eines gemeinsam: Sie bieten den Kunden Orientierung und zeigen mögliche Lösungswege auf. Dabei helfen die persönlichen Kundenberater der SBK unkompliziert und direkt. Seit über 100 Jahren steht für die SBK der Mensch im Mittelpunkt. Sie unterstützt ihre Kunden bei allen Fragen rund um die Themen Versicherung, Gesund bleiben und Gesund werden. Dies bestätigen auch die Kunden. So wurde die SBK 2015 zum dritten Mal „Deutschlands beliebteste gesetzliche Krankenkasse“ und erhielt den Deutschen Servicepreis. Beim Kundenmonitor Deutschland belegte die SBK 2016 erneut den Spitzenplatz bei der Kundenzufriedenheit.

Für Rückfragen:

SBK

Siemens-Betriebskrankenkasse

Susanne Gläser

Stab Unternehmenskommunikation

Heimeranstr. 31

80339 München

Tel. +49(89)62700-765

Fax: +49(89)62700-60765

E-Mail: susanne.glaeser@sbk.org

Internet: www.sbk.org

 

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Das Kunstprojekt „Altern und Gesellschaft“ des Salvatorkollegs Bad Wurzach und der Waldburg-Zeil Kliniken erhält 1000 Euro

Höchste Spendenausschüttung seit Gründung – Lattemann & Geiger Sternenhimmel e.V. spendet 31 500 Euro an zahlreiche Empfänger aus dem Allgäu

kunstprojekt-bw_img_46789Dietmansried/Isny – Auch 2016 unterstützt die Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe über den karitativen Verein „Sternenhimmel e.V.“ verschiedenste soziale und kulturelle Projekte im Allgäu und macht sich damit stark für das Leben in der Region. „Viele Unternehmen und Organisationen spenden an internationale Projekte. Wir legen unser Augenmerk auf unsere Heimat, das Allgäu“, betont Ulrich Geiger, Vorsitzender des Lattemann & Geiger Sternenhimmel e.V. „Es ist uns wichtig, Verantwortung für unsere Mitmenschen in der unmittelbaren Nähe zu übernehmen – dazu gehört für uns vor allem die Unterstützung von Organisationen im Raum Schwaben.“

Unter den Spendenempfängern ist auch das Salvatorkolleg Bad Wurzach. Kunstpädagogin Kerstin Gmünder und ihre Klasse 9d haben sich im gerade begonnenen Schuljahr vorgenommen, das Thema „Altern und Gesellschaft“ grafisch umzusetzen. Sie gestalten eine Wand der Abteilung Altersmedizin an der Waldburg-Zeil Klinik.

Den Patientenalltag künstlerisch umsetzen

„Zu uns kommen Menschen mit vielfachen Altersbeschwerden“, weiß Dr. Stefan Grammer, Chefarzt und Altersmediziner. „Wir möchten erreichen, dass ältere Menschen nach einer schwereren Erkrankung, zum Beispiel einem Oberschenkelhalsbruch, altersbedingten Gelenkerkrankungen, einem Unfall oder einer Amputation, später wieder selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben“, umreißt der Altersmediziner die Ziele. Sichere Mobilität und ein klarer Verstand sind wesentliche Grundlagen dafür, dass Ältere weiter daheim wohnen können“, fasst Grammer zusammen. „Wenn wir das in einer wohnortnahen Behandlung erreichen, dann bieten wir älteren Menschen genau das Umfeld, das wir uns selbst für unser Alter wünschen.“

Facetten des Lebens kennen lernen

Spannend wird für die Kunstlehrerin und ihre Schüler, dieses Leben und Erleben von älteren Menschen, aber auch ihre Wünsche und Hoffnungen für diese Lebensphase in Bildmotive zu übertragen. „Mit Projekten schaffen wir immer etwas Bleibendes in unserem Unterricht, das ist auch für die Schüler wichtig. Wir werden uns im Laufe des Schuljahres mit den verschiedenen Facetten des Lebens beschäftigen, auch denen wie hier in der Klinik, mit denen unsere Schüler sonst weniger konfrontiert sind.“ Schon nächste Woche werde man noch einmal in die Klinik kommen, um dort ein Stück Patientenalltag zu erleben, so Gmünder weiter. Schulleiter Pater Friedrich unterstützt das Projekt, das den Schülern nahe bringt, was Leben auch sein kann und wie der Mensch die unterschiedlichen Lebensalter erlebt und gestaltet. Beide Pädagogen sind gespannt, wie sich das Kunstprojekt in der Rehabilitationsklinik entwickeln wird.

Lattemann+ Geiger untersützt caritative Projekte

Lattemann + Geiger freut sich, immer wieder solche herausfordernden Projekte zu finanzieren, die das Zusammenleben in der modernen Gesellschaft beleuchten. Gefördert werden durch den Sternenhimmel e.V die verschiedensten Projekte aus den Bereichen Bildung und Jugendarbeit, Integration und Soziales, Gesundheit und Vorsorge sowie Vereinswesen und Kultur. Dazu hat neben den Mitarbeitern der Dienstleistungsgruppe auch jeder Interessent die Möglichkeit, Mitglied zu werden und mit einem Beitrag von zehn Euro im Jahr den Verein zu unterstützen. Das Besondere am Sternenhimmel e.V. ist dabei, dass die Verwaltungskosten vollständig von der Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe getragen werden, wodurch die Spenden zu 100 Prozent genau da hingehen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Großzügige Ausschüttung für vielfältige Projekte

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 2008 konnten dadurch bereits rund 200 Spendenempfänger mit insgesamt über 125 000 Euro gefördert werden. Die Organisationen und Projekte werden jedes Jahr nach sorgfältiger Prüfung ihrer Anliegen ausgewählt. Unterstützend wirken dabei die Beiräte Michael Hauke (Geschäftsführer Allgäuer Werkstätten), Simon Gehring (Marketingleiter Allgäuer Zeitung) sowie Ellio Schneider (Geschäftsführer Waldburg-Zeil Kliniken). In diesem Jahr dürfen sich die Spendenempfänger über insgesamt 31 500 Euro freuen.

 

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BU: Unter den Lattemann & Geiger Sternenhimmel Spendenempfängern ist in diesem Jahr auch das Salvatorkolleg aus Bad Wurzach. Kerstin Gmünder, Lehrerin am Salvatorkolleg, und Schulleiter Pater Friedrich nahmen die Spende zusammen mit der Klasse 9d am vergangenen Dienstag in der Rehabilitationsklinik Bad Wurzach entgegen. Dort wird die Schule mit dem Spendengeld ein Kunstprojekt zum Thema „Altern und Gesellschaft“ durchführen.