Montag, September 5th, 2016

 

AOK Nordost und Vorsorge- und Rehakliniken mit elektronischem Datenaustausch

In Krankenhäusern wird der papierlose Datenaustausch verpflichtend schon seit 2003 praktiziert. Anders im Bereich der Vorsorge und Rehabilitation – hier begannen die Pilotphasen erst im Jahr 2014.

Bundesweiter Spitzenplatz bei digitalem Datenaustausch

Potsdam, 27. Juli 2016. Weniger Bürokratie und schnelle Entscheidungen für Patienten: Dafür sorgt ein vollständig elektronisches Verfahren bei der Bearbeitung von Vorsorge- und Reha-Anträgen, das die AOK Nordost gemeinsam mit Vorsorge- und Reha-Einrichtungen in der Region voran gebracht hat.

Seit dem Start der Pilotphase zum elektronischen Datenaustausch (DTA) im Jahr 2014 werden mittlerweile über 80 Prozent aller stationären Vorsorge- und Rehabilitationsfälle der Gesundheitskasse digital bearbeitet.

„Unser Ziel ist es, bis zum Ende des Sommers nahezu alle Vorsorge- und Rehabilitationsfälle auf elektronischem Weg zu bearbeiten“, sagt Marina Otte, Unternehmensbereichsleiterin Rehabilitation der AOK Nordost.

Im Krankenhausbereich wird der papierlose Datenaustausch verpflichtend schon seit 2003 praktiziert. Anders im Bereich der Vorsorge und Rehabilitation – hier begannen die Pilotphasen erst im Jahr 2014. Derzeit nehmen 49 stationäre Vorsorge- und Reha-Einrichtungen aus dem Gebiet der Dreiländerkasse an dem Verfahren teil und bearbeiten beispielsweise die Datensätze zu Aufnahme, Entlassung, Verlängerung und Abrechnung elektronisch und taggleich.

Prozesse einfacher und effektiver

Die „Klinik am See“ in Rüdersdorf (Brandenburg) war eine der ersten Einrichtungen, die den Regelbetrieb zum DTA im Sommer 2014 aufnahm. Eine Entscheidung, die sich schon jetzt ausgezahlt hat.

„Seit September 2014 werden bei uns alle Datensätze elektronisch übertragen“, sagt Hermann Buhlert, Geschäftsführer der „Klinik am See“ Rüdersdorf. „Die Kommunikationsprozesse wurden damit wesentlich einfacher und effektiver. Und durch eine sofortige Prüfung der Abrechnungsdaten konnte auch der Prozessablauf bei der Kostenübernahme im Interesse der Patienten gestrafft werden.“

eFeedback zur Qualitätssicherung

Auch auf einem anderen Themenfeld setzt die AOK Nordost auf die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung. Aktuell wird im Rahmen der Qualitätssicherung in der Vorsorge und Rehabilitation ein sogenanntes „eFeedback“ – eine elektronische Patientenbefragung – entwickelt.

„Die Versicherten können so noch vor Abschluss der Maßnahme online eine persönliche Rückmeldung zur Qualität der Behandlung geben und ganz einfach mit uns in Kontakt treten“, erklärt Unternehmensbereichsleiterin Marina Otte das System. „Die digitale Welt eröffnet uns viele Möglichkeiten, die wir auch in diesem Bereich für unsere Versicherten sinnvoll nutzen wollen.“

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Pressesprecherin Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080 – 22202
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