Donnerstag, September 1st, 2016

 

Reha für Kinder und Jugendliche: Neue Motivation für den Schulalltag – Schulen der KJF Rehakliniken leisten tolle Arbeit

Soll ich wirklich jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahrs, eine Reha beantragen? Wegen seiner Erkrankung fehlt mein Kind doch sowieso schon so oft in der Schule. Verpasst es dann nicht ganz den Anschluss? – Fragen, die sich Eltern chronisch kranker Kinder stellen. Verständlich, dass solche Überlegungen bei der Entscheidung einen Rehaantrag für ein Kind, das zum Beispiel an Asthma, Übergewicht, Diabetes oder psychosomatischen Erkrankungen leidet, zu stellen. Doch Dr. Bernhard Hoch, Medizinischer Direktor der KJF Augsburg, kann Eltern diese Sorgen nehmen: „Gerade wenn ein krankes Kind in der Heimatschule nicht mehr mitkommt, kann der spezielle Unterricht in der Klinikschule neue Erfolgserlebnisse schaffen“, so Dr. Hoch. Denn an allen drei KJF Rehakliniken in Bayern gibt es eigene Klinikschulen, die dafür sorgen, dass der Schulstoff der Heimatklasse nicht verpasst wird. Dass diese staatlich anerkannten Schulen das richtig gut machen, zeigt zum Beispiel die Sophie-Scholl-Schule an der Alpenklinik Santa Maria: Sie wurde bereits als „beste Schule Deutschlands“ ausgezeichnet, und ihre Schulleiterin bekam von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Deutschen Schulpreis überreicht.

„An allen unseren Klinikschulen stellen die sehr engagierten Lehrkräfte eine Balance zwischen der Vermittlung von Lerninhalten, pädagogischem Anspruch und vor allem der individuellen Lernfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen her“, erklärt Dr. Hoch. Konkret bedeutet das: Für jeden einzelnen Schüler machen sich die Lehrkräfte der Klinikschule Gedanken und erstellen in enger Absprache mit der Heimatschule einen persönlichen Lernplan. Der Unterricht in der Klinikschule soll die Motivation und die Freude am Lernen bei den Kindern und Jugendlichen wieder wecken. Auch für diejenigen, die unter Schulängsten leiden, wurde ein eigenes Konzept entwickelt. Meist kehren die Kinder und Jugendlichen nicht nur gesünder, sondern auch mit mehr Selbstvertrauen, Leistungsfreude und Verantwortungsbewusstsein zurück in ihre Schule.

Die Klinikschulen an den KJF-Rehakliniken für Kinder und Jugendliche sind ein Therapiebaustein, der eingebettet ist in ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept. Während des Aufenthalts gibt es einen engen Austausch mit den unterschiedlichen Fachbereichen der Klinik wie Medizin, Psychologie, Therapie und Pädagogik. Rehakliniken für Kinder und Jugendliche sind dafür da, den Umgang mit chronischen Krankheiten und Einschränkungen so zu lernen, dass ihnen ihr Leben auch mit ihrer Krankheit Spaß macht und gelingt. So erfahren zum Beispiel Asthmatiker, Körpersignale zu deuten und ihr Spray rechtzeitig zu nehmen. Allergiker lernen, wie man auch ohne Tomaten eine leckere Nudelsoße kocht. Und wer massives Übergewicht hat merkt, dass er überflüssige Pfunde nachhaltig verlieren kann.

Infos zu den KJF Rehakliniken:

Der Verbund der KJF ist der größte private Anbieter für die medizinische Rehabilitation für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Mit der Alpenklinik Santa Maria in Bad Hindelang-Oberjoch, der Fachklinik Prinzregent Luitpold in Scheidegg und der Klinik Hochried in Murnau bieten die KJF Rehakliniken bei nahezu alle Krankheiten des Kindes- und Jugendalters eine qualifizierte Behandlung.

Wenn eine Reha aus medizinischen Gründen dringend erforderlich ist und der Arzt bescheinigt, dass alle ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird die Behandlung in einer Rehaklinik für Kinder und Jugendliche in der Regel von Krankenkasse oder Rentenversicherung bezahlt. Bei der Antragstellung gibt es Unterstützung von den KJF-Rehaberatungsstellen per E-Mail an beratung@kjf-rehakliniken.de. Weitere Informationen gibt es unter www.kjf-rehakliniken.de oder per Telefon: in München unter 089 74647-215 und Augsburg unter 0821 2412-622.IMAGE


Neues Berufliches Trainingszentrum am BFW Leipzig

Neue Trainingsplätze im BTZ Leipzig am BFW - © H. Blumentritt, BFW Leipzig
Neue Trainingsplätze im BTZ Leipzig am BFW - © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Neue Trainingsplätze im BTZ Leipzig am BFW – © H. Blumentritt, BFW Leipzig

Ab dem 1. September 2016 bietet das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) mit dem neuen „BTZ Leipzig am BFW“ Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen mehr Möglichkeiten für den Einstieg bzw. Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Das neue „BTZ Leipzig am BFW“ ist ein Bereich mit einem breiten Spektrum an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die Anerkennung des „BTZ Leipzig am BFW“ ist zum 1. September 2016 durch das Regionale Einkaufszentrum (REZ) der Bundesagentur für Arbeit Bayern erfolgt.

Durch die Weiterentwicklung des bisherigen Bereiches „BTC“ zum neuen „BTZ Leipzig am BFW“ finden die Betroffenen neben bereits bewährten Erprobungs-, Trainings-/Stabilisierungs- und Integrationsangeboten neue sowie konzeptionell weiterentwickelte Angebote zur Vorbereitung und Erstausbildung. Mehr und neue Trainingsarbeitsplätze sowie eine bedarfsgerechte individuelle Begleitung und Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal erweitern die Möglichkeiten. Je nach Maßnahme kommen Psychologen, Reha-Manager, Ärzte, Ausbilder, Trainer, Sozialpädagogen, Sporttherapeuten und ein Ergotherapeut zum Einsatz. Die neue „Inklusionsgestützte Erstausbildung (IngE)“ und die „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)“, welche sich an junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung ohne Erstausbildung richten, werden zusätzlich von einem Bildungsbegleiter betreut.

„Wir können so individueller auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen“, erklärt die Leiterin Ausbildung Dr. Eveline Uhlig. „So verbessern sich die Chancen auf eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt.“

Alle Maßnahmen fokussieren gleichermaßen auf die psychische Stabilisierung und Persönlichkeitsentwicklung, die Aneignung aktueller fachlicher, personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen in verschiedenen beruflichen Handlungsfeldern unter der Anleitung der Fachleute. Die Trainings beinhalten arbeitstherapeutische Angebote und schließen verschiedene Praktika ein. Im Verlauf steigern sich die Anforderungen an die Teilnehmer Schritt für Schritt, so dass sie den Übergang in das Berufsleben bewältigen können.

„Es geht um die Klärung des Ist-Standes der Teilnehmer, der Herausarbeitung von Alternativen zur gegenwärtigen Situation, der Stabilisierung des Gesundheitszustandes, der Belastbarkeitssteigerung und um die Entscheidung über die Umsetzung von Schritten zur weiteren beruflichen Entwicklung“, erklärt Dr. Eveline Uhlig die Aufgaben im neuen „BTZ Leipzig am BFW“. Das BFW Leipzig reagiere damit auf den Anstieg der psychischen Diagnosen gegenüber den Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates bei den Anmeldungen zur beruflichen Rehabilitation in den letzten drei Jahren.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig
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Michael Lindner
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