September, 2016

 

BKK Dachverband: Anmeldung für den Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2017 geht in die Verlängerung

BKK Dachverband e.V.

Berlin. Die Anmeldung für den Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2017 geht in die Verlängerung. Interessenten können bis zum 31. Oktober 2016 unter www.deutscher-unternehmenspreis-gesundheit.de die Bewerbungsunterlagen anfordern. Hier finden Sie auch weitergehende Informationen zum Preis.

Zum neunten Mal vergibt der BKK Dachverband den Preis an Unternehmen und Organisationen, die sich in besonderer Weise für die Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen.

„Dass krankheitsbedingte Fehlzeiten durchschnittlich um ein Viertel gesenkt werden können, wenn Arbeitgeber in geeignete und wirksame Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren, zeigt ein iga-Report aus dem Jahr 2015. Dieser zeigt außerdem, dass jeder eingesetzte Euro, der in die Gesunderhaltung der Mitarbeiter investiert wurde, mindestens 2,73 Euro Ersparnis hervorbringt. Das betrifft alte und junge Arbeitnehmer im gleichen Maße. Wir wollen von Ihren Aktivitäten hören und auch lernen. Scheuen Sie sich nicht, sich zu bewerben“, ermuntert Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.“

Die Teilnahme ist kostenfrei, setzt aber voraus, dass das Unternehmen seit mindestens einem Jahr aktiv betriebliche Gesundheitsförderung betreibt und seinen Firmensitz in Deutschland hat.

Der Preis wird im Frühsommer 2017 in sechs Unternehmenskategorien vergeben: Industrie, Handel/Transport/Verkehr, Gesundheits- und Sozialwesen, Klein- und Mittelunternehmen (KMU), Öffentlicher Dienst und sonstige Dienstleistungen.

Zum zweiten Mal lobt der BKK Dachverband e.V. den Sonderpreis „BGF-Innovativ“ aus. Denn innovatives Denken und Handeln sind wichtige Treiber in der Weiterentwicklung der betrieblichen Gesundheitsförderung. Ausgezeichnet wird ein neues, erfolgreiches Projekt oder eine besonders kreative Maßnahme.

Der BKK Dachverband ist die Interessenvertretung von 82 Betriebskrankenkassen und vier BKK Landesverbänden mit rund zehn Millionen Versicherten.

Pressekontakt:

BKK Dachverband e.V.
Stefan Lummer
Unternehmenskommunikation
TEL 	(030) 2700406-303
FAX 	(030) 2700406-222
E-Mail: stefan.lummer@bkk-dv.de

Die mit Wissenschaftlern entwickelte App „Moodpath“ zur Erkennung einer Depression startet zum Europäischen Depressionstag (1. Oktober)

Die mit Wissenschaftlern entwickelte App "Moodpath" zur Erkennung einer Depression startet zum Europäischen Depressionstag (1. Oktober) / Produktvorschau der App "Moodpath" Quelle: "obs/Mindrise Labs GmbH"

Mindrise Labs


 

– Nutzer durchlaufen ein 14-tägiges Screening ihrer psychischen Gesundheit

– Mit Wissenschaftlern der FU Berlin entwickelt

– Als App kostenlos und anonym auf dem iPhone in D/A/CH verfügbar

Die mit Wissenschaftlern entwickelte App "Moodpath" zur Erkennung einer Depression startet zum Europäischen Depressionstag (1. Oktober) / Produktvorschau der App "Moodpath" Quelle: "obs/Mindrise Labs GmbH"

Die mit Wissenschaftlern entwickelte App „Moodpath“ zur Erkennung einer Depression startet zum Europäischen Depressionstag (1. Oktober) / Produktvorschau der App „Moodpath“ Quelle: „obs/Mindrise Labs GmbH“

Allein in Deutschland leiden rund sieben Millionen Menschen pro Jahr an einer behandlungsbedürftigen Depression. Den dadurch verursachten Schaden schätzt das Statistische Bundesamt auf über 15 Milliarden Euro. Einer der Hauptgründe, warum weniger als 10 Prozent der Betroffenen den Weg in die Psychotherapie finden, ist die Unsicherheit bei den Betroffenen, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt, oder ob es sich nur um ein vorübergehendes Stimmungstief handelt.

Die Moodpath App ermöglicht einen interaktiven und mobilen Selbsttest, der dem Nutzer durch Fragen zum psychischen und körperlichen Wohlbefinden eine fundierte Einschätzung zu dessen psychischer Gesundheit gibt und Symptome einer Depressionen erkennt.

„Unser Ziel ist es, der akuten Unterversorgung bei der Früherkennung und Aufklärung zu psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken und Betroffenen eine niedrigschwellige, digitale Lösungen an die Hand zu geben. Deshalb ist die Nutzung unserer Moodpath App einfach und intuitiv verständlich, kostenlos und 100 Prozent anonym“, sagt Mitgründer Felix Frauendorf.

Das 14-tägige Screening ist die zentrale Funktion der App. Dreimal am Tag erhält der Nutzer Fragen zu seiner aktuellen Stimmung. Das Screening passt sich dabei stets an das Antwortverhalten des Nutzers an. Parallel zum Screening erhält der Nutzer im Bereich „Wissen“ jeden Tag spielerisch aufbereitet und einfach verständlich Informationen, wie man eine Depression erkennt, wie sie ausgelöst und behandelt werden kann. „Diese Aufklärung und Wissensvermittlung hilft dem Nutzer beim Reflektieren der eigenen Stimmung und ist wichtiger Bestandteil einer regulären Psychotherapie“, sagt Mitgründer und klinischer Psychologe Mark Goering.

Nach den 14 Tagen erhält der Nutzer die Ergebnisse seines Screenings und damit die Gewissheit, ob Symptome einer Depression vorliegen oder nicht. Falls Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Depression vorliegen, empfiehlt die App das Aufsuchen eines Arztes oder Psychotherapeuten. Für ein Erstgespräch mit diesen kann sich der Nutzer die gesammelten Informationen als pdf-Dokument ausdrucken oder direkt an den Arzt oder Therapeuten schicken. Darüber hinaus kann der Nutzer ein Beratungsgespräch mit einem Psychologen von Moodpath buchen, um mehr über sein Ergebnis und mögliche Behandlungswege zu erfahren.

Moodpath richtet sich grundsätzlich an jeden, der sich emotional belastet fühlt und befürchtet, an Depression oder Burnout zu leiden. Das Moodpath Screening wurde in enger Kooperation mit dem Arbeitsbereich für Klinisch-Psychologische Intervention an der Freien Universität Berlin entwickelt und getestet. Die Ergebnisse der Studie sollen Ende des Jahres veröffentlicht werden.

Pressekontakt:

Felix Frauendorf, +49 (0) 178 3071228, presse@moodpath.de
Logos und Bildmaterial: https://www.moodpath.de/presse
Informationen zur Datensicherheit: 
https://www.moodpath.de/datenschutz

Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren

BV BFW und CCV wollen bei der Qualifizierung und Inklusion von Menschen mit Behinderung und dem Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zusammenarbeiten

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) und der Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) wollen mit Unterstützung der Stiftung MyHandicap enger zusammenarbeiten. Dabei soll die Qualifizierung und die Inklusion von Absolventen der Berufsförderungswerke (BFW) in Mitgliedsunternehmen des CCV vorangetrieben werden. Zudem unterstützt und berät der BV BFW den CCV und dessen Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements.  

Die 28 Berufsförderungswerke in Deutschland bieten Unternehmen ein umfangreiches Leistungsportfolio an. Die zahlreichen Mitgliedsunternehmen des Call Center Verband Deutschland e. V. wiederum sind aufgrund des starken Wachstums der Branche auf der Suche nach gut qualifizierten Fachkräften. Was liegt da näher, als beide Seiten zusammenzubringen und von ihren Vorteilen profitieren zu lassen? Deshalb haben der BV BFW und der CCV nun eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Die Stiftung MyHandicap unterstützt diesen Prozess beratend und kommunikativ.

„MyHandicap ist nun schon seit über fünf Jahren Kooperationspartner des Arbeitskreises Inklusion des CCV. Dabei haben wir mehrere Mitgliedsunternehmen des Verbandes kennen gelernt, die die Chancen der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erkannt und vorbildlich umgesetzt haben. Service-Center können gerade für Menschen mit körperlichen oder Sinnes-Einschränkungen ein interessantes und attraktives Arbeitsumfeld bieten. Daher unterstützen wir die Kooperation und die sich daraus ergebenden Chancen für eine weitere Verbesserung der Inklusion von Menschen mit Behinderung im allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Robert Freumuth, Geschäftsführer der Stiftung MyHandicap gGmbH in Deutschland.

Eines der beiden Hauptfelder der Kooperation ist die Inklusion von BFW-Absolventen unterschiedlicher Fachrichtungen in Unternehmen der Call- und Contactcenter-Branche. Zum Beispiel wird dort auch der klassische Kaufmann für Büromanagement gesucht und eingesetzt, der in fast allen BFW ausgebildet wird. Zudem sollen die in den Spezial-BFW im Dialogmarketing ausgebildeten Menschen mit Sehbehinderungen verstärkt an die Mitgliedsunternehmen des CCV vermittelt werden. Daneben unterstützt der CCV einzelne BFW beim Aufbau und der Weiterentwicklung der praktischen Qualifizierung in den Berufen Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing und Servicekraft für Dialogmarketing.

Neben der Qualifizierung wollen die Partner auch im Bereich Arbeit und Gesundheit zusammenarbeiten. Konkret geht es um die Beratung und Unterstützung des CCV und seiner Mitgliedsunternehmen beim Aufbau und bei der Umsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Ludger Peschkes, Vorstandsvorsitzender des BV BFW betont: „Mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke steht dem Call Center Verband Deutschland ein Kompetenznetzwerk zur Seite, das auf berufliche Neuorientierung, Qualifizierung, Prävention und Wiedereingliederung spezialisiert ist.“

CCV-Präsident Manfred Stockmann freut sich über die künftige Zusammenarbeit: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke neben der Stiftung MyHandicap einen weiteren starken Partner in Sachen Inklusion, Ausbildung und Betriebliches Gesundheitsmanagement gewonnen haben. Vernetzung und Austausch sind gerade bei diesen Themen, die für den CCV und seine Mitgliedsunternehmen enorm wichtig sind, das „A und O“. Unsere Branche sucht nach gut qualifizierten Mitarbeitern, der BV BFW bildet diese aus. Unsere Branche kann auch beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement zusätzlichen professionellen Input gebrauchen. Gehen wir die Themen gemeinsam an!“

Von ersten Ergebnissen der Zusammenarbeit können Teilnehmer der CCV-Jahrestagung am 11. November in Berlin profitieren. In seiner Collaboration Keynote “Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. als Partner des CCV – Konkrete Angebote für Contactcenter” berichtet Christoph Erbslöh, Leiter Unternehmenskooperationen des BV BFW, von Fakten, Möglichkeiten und Direkthilfe bei der Inklusion.

Gemeinsame Pressemitteilung: Inklusion: Callcenter und Berufsförderungswerke kooperieren


Über den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW)

Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk für Gesundheit und Arbeit mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der BV BFW dieses Know-how und die langjährige Erfahrung in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit Behinderungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke ist ein eingetragener Verein und hat seinen Sitz und seine Geschäftsstelle in Berlin.

Über den Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV)

Der CCV ist die Stimme der deutschen Call- und Contactcenter-Branche sowie ihrer Dienstleister. Zu dem Wirtschaftszweig zählen neben eigenständigen Service- auch Inhouse-Callcenter in Unternehmen. Die 520.000 Beschäftigten in der Branche erwirtschaften jährlich über 21 Milliarden Euro. Mit seinen Mitgliedsunternehmen repräsentiert der CCV die führenden Call- und Contactcenter aus den Bereichen Handel, Finanzen, Industrie und Dienstleistung. Als größter Verband in diesem Bereich vertritt er die Interessen gegenüber Medien und Politik und ist innerhalb der Branche eine anerkannte Plattform für fachspezifischen Informationsaustausch. Der CCV bietet zudem ein umfangreiches Netzwerk für beste Branchenkontakte. Um mehr Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Einschränkungen Perspektiven in der Branche zu geben, hat der CCV im Februar 2010 den CCV-Arbeitskreis Inklusion gegründet. Vorrangiges Ziel ist eine verstärkte PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen, um auf diesem Wege Betroffenen zu zeigen, wo und wie sie potenzielle Arbeitgeber finden können. Zum anderen auch, um bei Unternehmen dafür zu werben, sich mit dem Inklusionsthema zu beschäftigen. Langfristig gilt es, dadurch auch das Image der Branche positiv zu beeinflussen. Dabei stehen wirtschaftliche wie menschliche Faktoren gleichermaßen im Vordergrund. Diese sind geknüpft an das Ziel, leistungsfähigen und leistungsbereiten Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten.

Über die Stiftung MyHandicap

Die Stiftung MyHandicap gemeinnützige GmbH wurde 2005 gegründet. Sie unterstützt und fördert Menschen mit Behinderung. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen Dienstleistungen rund um die Themen Information und Inklusion mit dem Ziel, die Lebenssituation von behinderten Menschen wirkungsvoll und nachhaltig zu beeinflussen. Dies geschieht durch umfassende Information und Beratung zu allen Bereichen des Lebensalltags vor allem durch das Medium Internet. MyHandicap sorgt für eine bedarfsgerechte und fähigkeitsorientierte Inklusion von Menschen mit Behinderung in Gesellschaft und Wirtschaft und verhilft ihnen zum Erfolg. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Inklusion im ersten Arbeitsmarkt. Dabei werden alle Parteien des Arbeitsmarkts in den Fokus genommen. Arbeitgeber, die gern behinderte Menschen in ihrem Unternehmen beschäftigen wollen, finden Informationen zu Rahmenbedingungen, staatlichen Fördermöglichkeiten, eine Jobbörse für eigene Inserate an die Zielgruppe sowie mit Stellen- / Ausbildungsgesuchen von Menschen mit Behinderung und können auch Beratungsangebote von MyHandicap in Anspruch nehmen. Daneben unterstützt MyHandicap Arbeitsuchende und Auszubildende bei der Verwirklichung ihrer beruflichen Ziele durch Workshops, Bewerbungstipps, das Aufzeigen von Vorbildfällen und der Kontaktaufnahme zu Arbeitgebern v. a. über eine eigene Jobbörse.

Kontakt:
Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V.
Geschäftsstelle
Christoph Erbslöh
Knobelsdorffstr. 92 · 14059 Berlin
Tel.: +49 30 3002-1255 · Fax: +49 30 3002-1256
C.Erbsloeh@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de


20. Bad Arolser Tinnitus-Symposium und 30-jähriges Bestehen der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.

Über 300 Tinnitus-Betroffene, Experten und Interessierte kamen am 23. und 24. September nach Bad Arolsen zum 20. Bad Arolser Tinnitus-Symposium und zur Feier des 30-jährigen Bestehens der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL). Anlässlich der beiden runden Geburtstage richteten die Schön Klinik Bad Arolsen, die Tinnitus-Klinik Dr. Hesse und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. das Tinnitus-Symposium zum ersten Mal gemeinsam aus. Für die ausgebuchte Workshop- und Veranstaltungsreihe in der Schön Klinik Bad Arolsen, der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse und im städtischen Bürgerhaus wählten die Partner das Motto „Tinnitus und Hyperakusis – Aktuelles aus Forschung und Therapie im psychosomatischen Kontext“. Daran schlossen sich am 24. September eine Festveranstaltung zum 30-jährigen DTL-Jubiläum und die Mitgliederversammlung der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. an.

20-bad-arolser-tinnitus-symposiumDas Symposium startete am Freitagmittag in der Schön Klinik Bad Arolsen und der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse mit insgesamt zehn restlos ausgebuchten Themen-Workshops. 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich u. a. über Bewältigungsstrategien bei schwer belastendem Tinnitus, über das Leben und den Umgang mit Hyperakusis, über Morbus Menière, soziale Kompetenz mit Schwerhörigkeit und Tinnitus sowie über Tinnitus und Emotionen und deren Auswirkungen auf Betroffene und ihre Partner und Familien. Seinen würdigen Abschluss fand der erste Symposiumstag mit einer Festveranstaltung mit 180 Gästen, denen unter anderem eine eindrucksvolle Sandmalerei-Show geboten wurde.

Am Samstagvormittag fand die Vortragsveranstaltung des Symposiums im Bürgerhaus Bad Arolsen statt, zu der über 300 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten. Nach der Begrüßung des Bürgermeisters von Bad Arolsen, Jürgen van der Horst, hieß
Dr. Bernadette Talartschik, Leiterin des HNO-Bereichs der Schön Klinik Bad Arolsen, im Namen der Schön Klinik alle Besucher willkommen. Sie hob hervor, dass diese gemeinsame Veranstaltung anlässlich des 20. Bad Arolser Symposiums und des 30-jährigen Bestehens der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. etwas ganz Besonderes sei und zudem erstmals zusammen mit der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse ausgerichtet werde. „Ich freue mich über die große Resonanz auf unser Tinnitus-Symposium, das mit weit über 300 Teilnehmern einmal mehr die hohe Bedeutung professioneller und individueller Tinnitus-Therapien unter Beweis stellen konnte. Das überwältigende Interesse an den zehn Workshops, die bereits nach kürzester Zeit ausgebucht waren, zeigt, wie groß der Bedarf an diesem speziellen Angebot ist“, sagte Dr. Talartschik.

Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Miteinanders für eine erfolgreiche Tinnitus-Bewältigung: „Der Weg, seinen Tinnitus und die anderen Einschränkungen des Hörens abzumildern, ist ein Weg, der nur gemeinsam beschritten werden kann. Nur wer glaubt, schnell vorankommen zu müssen, sollte allein gehen. Wer jedoch weiterkommen will, sollte mit anderen gleichgesinnten Menschen zusammen gehen.“

Prof. Dr. Gerhard Hesse, Chefarzt der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse, würdigte in seiner Begrüßung das Verdienst der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. an der Entwicklung der Tinnitus-Behandlung in den letzten 30 Jahren. Die DTL habe dafür gesorgt, dass die Medizin sich um die Tinnitus-Betroffenen kümmere. „Mich freut, dass wir nach mittlerweile 20 Jahren ein so gut besuchtes, gut besetztes Symposium veranstalten konnten. Vor allem freut mich, dass die beiden Kliniken aus Bad Arolsen und die DTL dieses Symposium gemeinsam ausrichten konnten“, so Prof. Hesse.

Zum Auftakt der Vorträge referierte Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums Charité – Universitätsmedizin Berlin, über „Grundlagenforschungsaspekte bei Tinnitus“. Sie schilderte die Mechanismen in Ohr und Gehirn, die bei der Tinnitus-Entstehung eine Rolle spielen. Zudem fasste sie den Stand der Forschung zum Thema Tinnitus und Stress zusammen. Stress habe viele Auswirkungen auf den Körper und führe auch zu Veränderungen in Gehirn und Hörsystem. Aus der Entwicklungsgeschichte begründet könne der Mensch kurze Stressphasen aushalten, besonders durch langanhaltenden Stress komme es jedoch zu chronischen Effekten.

Prof. Dr. Gerhard Hesse gab in seinem Vortrag zum Thema „Aktueller wissenschaftlicher Stand in der Tinnitus-Therapie“ einen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und bewertete diese hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Bei einem akuten Tinnitus (von einer Dauer bis zu drei Monaten) sei eine hochdosierte Kortisontherapie angezeigt. Bei einem chronischen Tinnitus (ab drei Monaten) sei gemäß der 2015 erschienenen S3-Leitlinie insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie sehr wirksam. Ebenfalls seien auch die Versorgung mit Hörgeräten, die Hörtherapie, Musiktherapie und Entspannungstechniken sehr wirksam. Eine besondere Bedeutung komme der Aufklärung und Beratung des Patienten zu. Hier leiste die DTL einen entscheidenden Beitrag.

Dr. Bernadette Talartschik erläuterte in ihrem Referat „Aus dem Alltag der Klinik – Fallbeispiele: Hyperakusis im psychosomatischen Kontext“ die unterschiedlichen Formen der Geräuschüberempfindlichkeit, einer krankhaften Überaktivierung im Bereich des zentralen Hörsystems. Sie schilderte, wie bei einer Geräuschüberempfindlichkeit durch sozialen Rückzug und Anwendung von Gehörschutz bei normalen Alltagsgeräuschen die Geräuschüberempfindlichkeit immer weiter verstärkt werde, sodass sich einige Menschen völlig in die Isolation zurückzögen. Bei der Therapie sei ein multimodaler Ansatz wichtig, bestehend aus der HNO-ärztlichen Diagnostik und Behandlung, der Aufklärung und Beratung des Patienten auf Augenhöhe sowie einer langsam adaptierenden Anpassung von Hörgeräten.

Am Nachmittag fanden die Jubiläumsfeier der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens sowie die Mitgliederversammlung der DTL statt. Bei der Feierstunde überbrachten DTL-Präsident Volker Albert, Prof. Dr. Gerhard Hesse, der Sprecher des Fachlichen Beirats der DTL, Dr. Volker Kratzsch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der HELIOS Klinik Am Stiftsberg in Bad Grönenbach, sowie der Präsident der Österreichischen Tinnitus-Liga, Mag. Dr. Manfred Koller, Glückwünsche an die Selbsthilfeorganisation. Die DTL-Mitglieder Tamara Oetting, Reinhard Heise und Norbert Pyttlik wurden für ihr langjähriges, außerordentliches Engagement als Ehrenmitglieder der DTL ausgezeichnet. Volker Albert wurde hingegen von Mag. Dr. Manfred Koller die Ehrenmitgliedschaft der ÖTL verliehen.

 

Bildunterschrift:
Referenten und Veranstalter des 20. Bad Arolser Tinnitus-Symposiums (v. l. n. r.), vordere Reihe: Dr. Bernadette Talartschik, Leiterin HNO-Bereich der Schön Klinik Bad Arolsen; Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums Charité – Universitätsmedizin Berlin; Prof. Dr. Gerhard Hesse, Chefarzt Tinnitus-Klinik Dr. Hesse und DTL-Vizepräsident Prof. Dr. Gerhard Goebel. Hintere Reihe: DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann; DTL-Präsident Volker Albert; Thomas Middendorf, Chefarzt der Schön Klinik Bad Arolsen; Dr. Christian Raible, Leiter der Schön Klinik Bad Arolsen und Jürgen van der Horst, Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen. Foto: Schön Klinik Bad Arolsen.

Über die Schön Klinik Bad Arolsen
Die Schön Klinik Bad Arolsen ist die führende psychosomatische Fachklinik in Hessen. Die Klinik deckt das gesamte Spektrum der Psychosomatik ab und beinhaltet eine umfangreiche HNO-Expertise, die eine ausführliche HNO-Diagnostik und Therapie mit neurootologischem Schwerpunkt ermöglicht. So können gerade schwer belastete Tinnitus-Patienten und Patienten, die extrem unter Geräuschüberempfindlichkeiten leiden, sowie Schwindelpatienten umfassend im HNO-ärztlichen und psychosomatischen Kontext behandelt werden. Die Behandlungsschwerpunkte umfassen weiterhin Depressionen, dekompensierten Tinnitus und Hyperakusis, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom im Erwachsenenalter (ADHS), Burn-out-Syndrom, Essstörungen, Essstörungen im Jugendalter sowie weitere Indikationen (z. B. Angst- und Zwangsstörungen sowie Schwindelerkrankungen). Das Behandlungskonzept orientiert sich an integrativ-verhaltensmedizinischen Grundlagen.
Über die Schön Klinik
Die Schön Klinik ist eine Klinikgruppe in privater Trägerschaft (Familie Schön) mit den Schwerpunkten Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik, Chirurgie und Innere Medizin. An 16 Standorten in Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg behandeln 9.200 Mitarbeiter jährlich 99.000 Patienten.

Über die Tinnitus-Klinik Dr. Hesse im Krankenhaus Bad Arolsen
In der Tinnitus-Klinik Dr. Hesse werden stationär Patientinnen und Patienten behandelt, die unter quälenden Ohrgeräuschen oder Tinnitus, Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis), Kommunikationsbeeinträchtigungen und allen Formen von Gleichgewichtsstörungen leiden. Aufbauend auf einer fundierten Diagnostik des kompletten Hör- und Gleichgewichtsorgans mit allen Möglichkeiten moderner neurootologischer Diagnostik wird dabei die spezifische Kompetenz zur Therapie des Hör- und Gleichgewichtsorgans mit psychosomatischen Behandlungsansätzen verzahnt. Der Patient wird so individuell und in seiner Komplexität, d. h. nicht „nur Ohr-“ oder „nur Seele”-bezogen behandelt. Diagnostik und Behandlung stehen dabei auf höchstem wissenschaftlichem Niveau und spiegeln auch eigene Forschungsansätze wider. Die langjährige Tradition der Behandlung des Tinnitus sowie von Hör- und Gleichgewichtsstörungen wird durch ihren Begründer, Prof. Dr. med. Gerhard Hesse, und sein Team fortgesetzt und konsequent weiter entwickelt.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.


Orientierungswert für Kranken­häuser 2016 beträgt 1,54 %

Pressemitteilung Nr. 353 vom 30.09.2016

WIESBADEN – Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht gemäß den Vorgaben des Krankenhausentgeltgesetzes den sogenannten Orientierungswert für Krankenhäuser. Er gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich auf Preis- oder Verdienständerungen zurückzuführen ist.Für den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2015 und des ersten Halbjahres 2016 beträgt der Orientierungswert im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (zweites Halbjahr 2014/erstes Halbjahr 2015) 1,54 %. Der Teilorientierungswert für Personalkosten liegt bei 2,39 % und für Sachkosten bei 0,19 %.

In die Berechnung des Orientierungswertes fließen ausschließlich Ergebnisse bereits vorhandener Statistiken ein. Dazu zählen insbesondere die Vierteljährliche Verdiensterhebung, ausgewählte Preisstatistiken und der Kostennachweis der Krankenhäuser. Informationen über die Datengrundlagen und die Berechnungsweise des Orientierungswertes für Krankenhäuser können der Kurzfassung des Konzepts zur Wertermittlung entnommen werden. Eine ausführliche Darstellung der methodischen Grundlagen ist in der Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik“, Ausgabe September 2012, erschienen.

Weitere Auskünfte erteilen:

Zum Orientierungswert für Krankenhäuser
Jutta Spindler
Telefon: +49 (0) 611 / 75 81 08

Zum Teilorientierungswert für Personalkosten
Sandra Klemt
Telefon: +49 (0) 611 / 75 27 06

Zum Teilorientierungswert für Sachkosten
Florian Peter
Telefon: +49 (0) 611 / 75 47 94
Kontaktformular


MZG Bad Lippspringe wird für Flüchtlings-Initiative belohnt

 

Aufnahme in bundesweite Netzwerke „eine große Ehre“

 

 Bild: Der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass das MZG in zwei bedeutende Integrations-Netzwerke aufgenommen wurde. Foto: Heiko Appelbaum


Der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass das MZG in zwei bedeutende Integrations-Netzwerke aufgenommen wurde. Foto: Heiko Appelbaum

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe setzt sich schon seit vielen Jahren erfolgreich für die Integration von Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsalltag des Unternehmens ein. In allen Bereichen – von der Pflege bis hin zur Ärzteschaft – sind Zuwanderer tätig und bilden eine wichtige Stütze innerhalb der mehr als 1000 Mitarbeitenden.

Als sich vor einem Jahr die Herausforderung stellte, sich um Flüchtlinge zu kümmern, die in Deutschland vorübergehend oder dauerhaft eine neue Heimat finden wollten, setzte das MZG auf seine Erfahrungen in der Integration.

Ausgehend vom MZG-Kinderland, dem betriebsnahen und Rehabegleit-Kindergarten wurden Sprachlernprojekte für Kinder und Eltern initiiert.

Unterstützung kam dabei auch von externer Seite: Der Bad Lippspringer Bürger Klaus Hölscher finanzierte Anfang 2016 einen 100-stündigen Sprachkurs für die Eltern der im MZG-Kindergarten betreuten Flüchtlingskinder.

Für sein vielfältiges Engagement wurde das MZG jetzt geehrt und in zwei bundesweite Netzwerke aufgenommen.

„Wir-Zusammen – Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft“ bündelt das Engagement der Unternehmen für Flüchtlinge und präsentiert sie auf einer gemeinsamen Plattform. „Wir zusammen“ wird von namhaften Unternehmen in Deutschland und von deren Mitarbeitern getragen, deren Engagement den Integrationsprozess aktiv unterstützt und fördert.

Das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ unterstützt Betriebe aller Größen, Branchen und Regionen, die geflüchtete Menschen beschäftigen oder sich ehrenamtlich engagieren wollen. Das Netzwerk ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), gefördert wird es durch das Bundeswirtschaftsministerium.

„Integration ist für uns in allen Berufsgruppen innerhalb unseres Unternehmens wichtig“, sagt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. „Gerne bringen wir uns aktiv in die bundesweite Netzwerkarbeit ein und setzen Ideen aus den Netzwerken in Bad Lippspringe um.“

Vertreter des MZG waren unlängst zu Treffen mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeladen. „Unsere Aktivitäten sind sicher nur ein kleiner Beitrag“, sagt Achim Schäfer. „Umso mehr freut es uns, dass unser Engagement bundesweite Beachtung findet. Das stärkt unsere Motivation, den Weg der Integration aktiv weiter zu gehen.“

 

www.medizinisches-zentrum.de

 

 

Kontakt für Rückfragen:

Heiko Appelbaum

-Pressesprecher-

Medizinisches Zentrum für Gesundheit GmbH

MZG-Westfalen

Peter-Hartmann-Allee 1

33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252/95-1038

E-Mail: h.appelbaum@medizinisches-zentrum.de

www.medizinisches-zentrum.de


REHACARE 2016 präsentiert sich in Bestform

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Fachmesse startet am 28. September mit Rekordbeteiligung / So international wie nie zuvor / Breites Informations- und Fortbildungsprogramm für Branchenprofis und Betroffene

Im Düsseldorfer Messegelände dreht sich vom 28. September bis 1. Oktober bei der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 alles um die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter. 916 Aussteller aus 36 Ländern, darunter 462 ausländische Anbieter, geben in sechs randvollen Messehallen einen umfassenden Überblick über Hilfsmittel und Erkenntnisse, die Betroffenen den Alltag erleichtern. (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Im Düsseldorfer Messegelände dreht sich vom 28. September bis 1. Oktober bei der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 alles um die Bedürfnisse und Anliegen von Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und im Alter. 916 Aussteller aus 36 Ländern, darunter 462 ausländische Anbieter, geben in sechs randvollen Messehallen einen umfassenden Überblick über Hilfsmittel und Erkenntnisse, die Betroffenen den Alltag erleichtern. (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Randvolle Messehallen, viele Neuheiten und brandaktuelle Themen erwarten die Besucher der internationalen Fachmesse REHACARE 2016 vom 28. September bis 1. Oktober in Düsseldorf.  910 Aussteller aus 36 Ländern präsentieren in sechs Messehallen Hilfsmittel und Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung, bei Pflegebedarf und im Alter ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Mit 32.000 Quadratmetern erreicht die vermietete Ausstellungsfläche Rekordniveau. „Die Nachfrage nach Standfläche hat in diesem Jahr das Angebot deutlich übertroffen. Wir haben die verfügbaren Hallenkapazitäten bei optimaler Aufplanung vollständig ausgeschöpft“, so Joachim Schäfer, Geschäftsführer Messe Düsseldorf. „Gleichzeitig ist die REHACARE so international aufgestellt wie nie zuvor. 459 ausländische Unternehmen beteiligen sich an der Fachmesse. Damit kommt mehr als jeder zweite Aussteller aus dem Ausland.“

Beim Thema Mobilität lässt die REHACARE 2016 keine Wünsche offen. Rund 400 Aussteller zeigen Fachbesuchern, Betroffenen und deren Familien ihre Innovationen und Weiterentwicklungen in diesem Bereich. Das Angebot umfasst Gehhilfen, Rollstühle und Fahrgeräte für Alltag, Freizeit und Sport, die mit viel Komfort, hohen Sicherheitsstandards und gutem Design überzeugen.

Menschen mit Behinderung, die einen Führerschein haben und einen Autokauf planen, können sich in der in der Messehalle 6 bei 30 Spezialisten über maßgeschneiderte Kfz-Umbauten informieren. Bereichert wird das Angebot der Autoschau in diesem Jahr turnusmäßig von der Kraftfahrzeugindustrie mit Herstellern wie AUDI, Daimler, Volkswagen und Fiat.

Zentrales Thema in der Messehalle 4 ist die Versorgung von Kindern mit Behinderung. Hier finden Eltern und Angehörige neben hochwertigen Hilfsmittel das neue Forum Inklusion von rehaKIND, der internationalen Fördergemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation. Der Verein organisiert ein umfangreiches Informationsprogramm, in dem Experten und Betroffene u.a. Fragen zur Inklusion behinderter Kinder in Regelschulen diskutieren.

Insgesamt 20 Vorträge und Podiumsdiskussionen stehen auf der Agenda des REHACARE-Forums in der Messehalle 3. Breiten Raum werden dabei aktuelle Gesetzgebungsverfahren einnehmen, wie der Kabinettsentwurf zum Bundesteilhabegesetz und der Entwurf zum Heil- und Hilfsmittelgesetz. In täglich zwei Vorträgen weisen die Integrationsämter der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe erfolgreiche Wege in den Arbeitsmarkt, informieren  u.a. über die Rolle der Schwerbehindertenvertretungen, geben Tipps zur Bewältigung psychischer Belastungen im Betrieb und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit.

Praxisnahes Wissen für die häusliche Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf vermittelt das Fachforum Leben mit Pflege@home. Die Vorträge zum Themenkomplex „Wundwahrnehmung, Wundwissen und Wirtschaftlichkeit“ am Mittwoch richten sich speziell an Wundexperten nach ICW. Die Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) vergibt für den Besuch der Fortbildungsveranstaltungen Zertifizierungspunkte.

Das Programm an allen weiteren Messetagen wendet sich sowohl an Pflegeprofis als auch an pflegende Angehörige. Im Fokus stehen dabei u.a. Fragen zur Palliativ-Versorgung, die Betreuung von Menschen mit Demenz sowie ein Blick auf das Verständnis von Pflege in unterschiedlichen Kulturen und die damit verbundenen Probleme und Lösungsansätze.

Am Donnerstag, 29. September, begleitet der REHACARE-Kongress „Wir fürs Quartier“ die Fachmesse. Als landesweit erste  Informationsplattform legt er den Schwerpunkt auf den interdisziplinären Erfahrungsaustausch von Kommunen, Sozialdienstleistern, Wohnwirtschaft und organisierter Bürgerschaft. Die Veranstaltung bietet Akteurinnen und Akteuren im Quartier Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen, an Ständen und runden Tischen über „den eigenen  Tellerrand“  hinauszuschauen und in Vorträgen Informationen zu sammeln.

„Wir fürs Quartier“ steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Gesundheit für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und wird in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durchgeführt. Als Referenten werden NRW-Gesundheitsministerin und Schirmherrin Barbara Steffens, Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, sowie Ursula Kremer-Preiß, KDA, Leiterin des Bereichs Wohnen und Quartier, teilnehmen.

Die REHACARE 2016  findet in den Hallen 3 bis 6, im Erdgeschoss der Halle 7 und in der Halle 7a statt. Das Angebot umfasst neben Mobilitäts- und Alltagshilfen Hilfsmittel für die häusliche Pflege, Kommunikationstechnik, barrierefreie Wohnwelten sowie Ideen und Produkte für Freizeit, Reise und Sport.

Die Fachmesse ist mittwochs bis freitags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, am Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen sowie Eintrittskarten für Fachmesse und Kongress sind im Internet-Portal www.rehacare.de erhältlich.

Düsseldorf, 12. September 2016

Presse

Manuela Preinbergs
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E-Mail: HatzigiannidisA@messe-duesseldorf.de


Schnell und einfach zur Reha-Nachsorge: Die erste psychosomatische Nachsorgeplattform Deutschlands ist online

psyrena2psyrena.de ist die neue Schnittstelle zwischen Nachsorge-Therapeuten, Rehabilitationskliniken und den Teilnehmern von Nachsorgegruppen

 

Die psychosomatische Nachsorge für alle Beteiligten attraktiver gestalten – das ist das Ziel der ersten Online-Nachsorgeplattform Deutschlands. Auf psyrena.de finden Patienten ab sofort alle Nachsorgeeinrichtungen und -therapeuten bundesweit. Dafür wurden vom psyrena-Team die Daten der Deutschen Rentenversicherung importiert, aktualisiert und erweitert. Patienten, die einen Nachsorge-Therapeuten oder einen freien Gruppenplatz suchen, können für ein wohnortnahes Nachsorgeangebot die deutschlandweite Umkreissuche auf der Plattform nutzen. Dabei wird auch der individuelle Rentenversicherungsträger berücksichtigt.

 

Kostenlose Arbeitserleichterung für Rehakliniken

Wird ein Nachsorgeangebot in der Nähe angezeigt, erhält der Patient auf einer Detailseite weitere Informationen über den Therapeuten oder die Nachsorgeeinrichtung. Hier sieht er auch, wann die Gruppe stattfindet und ob ein Termin für ein Aufnahmegespräch frei ist. Ein Routenplaner hilft außerdem, die Entfernung zum Anbieter einzuschätzen. Wenn alles passt, kann sich der Patient direkt online anmelden. Hat ein Therapeut keine Gruppe veröffentlicht, kann sich der Patient auf die psyrena-Warteliste eintragen. Das psyrena-Team leitet dann seine Anfrage und Kontaktdaten an den Therapeuten weiter. „Für die Nachsorge-Beratung in Rehakliniken bedeutet psyrena.de eine große organisatorische Arbeitserleichterung“, freut sich Sonja Schmalen, Produktmanagerin der Dr. Becker eHealth GmbH. Der Service ist dabei sowohl für Patienten als auch für Rehakliniken kostenlos.

 

Nachsorgetherapeuten und -einrichtungen entlasten

Für Nachsorgeanbieter ermöglicht psyrena.de weitere Komfortfunktionen. Durch eine Registrierung können sie Teilnehmer und Termine komfortabel managen, was ihnen Zeit spart. Die Kontaktdaten der Patienten, die sich online für einen Termin angemeldet haben, werden automatisch auf Vollständigkeit geprüft und per Mausklick in die Formulare der DRV übertragen. Terminerinnerungen können an die ganze Gruppe gesendet werden, um Ausfälle zu minimieren. Das System erinnert den Therapeuten außerdem an wichtige Fristen, wie z.B. das Ende der Kostenzusage, damit neue Patienten nachgeplant werden können.

 

Kostenlose Testphase für Nachsorgeanbieter bis November

Die Online-Plattform psyrena.de befindet sich derzeit noch in der Testphase. Therapeuten, die sich bis zum 01. November 2016 anmelden, können die Komfortfunktionen sechs Monate unverbindlich und kostenlos nutzen. „Die Idee hinter der Testphase ist es, direktes Feedback von Therapeuten, Kliniken und Patienten zu erhalten. So wollen wir mittelfristig den Nutzen für die Praxis noch erhöhen und weitere Funktionen aufnehmen“, erläutert Sonja Schmalen.

 

Rehakliniken können für ihre Patienten den Flyer „In wenigen Schritten zu Ihrer Reha-Nachsorge“ kostenlos bei Sonja Schmalen bestellen. Wer mehr über psyrena.de wissen möchte, kann gerne Kontakt zu ihr aufnehmen:

 

Sonja Schmalen,  Produktmanagerin

Dr. Becker eHealth GmbH

Tel.: 0221/934647-61

E-Mail sschmalen@dbkg.de

 www.psyrena.de


Selbstverwaltung beschließt Krankenhausentgeltkataloge 2017

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

GKV, PKV und DKG vereinbaren DRG- und PEPP-Katalog

Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben für das Jahr 2017 den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Der DRG-Katalog ist seit dem Jahr 2004 verbindliche Abrechnungsgrundlage für über 18 Millionen stationäre Fälle und steuert ein Finanzierungsvolumen von ca. 70 Milliarden Euro. Ebenfalls wurde eine Verständigung über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2017) erzielt. Der PEPP-Katalog kann seit 2013 von den Krankenhäusern optional zur Abrechnung angewendet werden.

Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung des DRG-Systems sind Verfeinerungen zur besseren Erfassung von Schweregraden bei der Krankenhausbehandlung. In die Überarbeitung des DRG-Kataloges für das Jahr 2017 sind wesentliche Umsetzungsvorgaben aus dem Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) eingeflossen. Fast eine Milliarde Euro sind im jetzt verabschiedeten DRG-Katalog durch die Abwertung von Sachkostenanteilen und durch die gezielte Absenkung bzw. Abstufung einzelner Fallpauschalen auf die Personalkosten umgewichtet worden. Darüber hinaus haben die Selbstverwaltungspartner weitere KHSG-Regelungen umgesetzt und sich auf ein Konzept zur Erhöhung der Repräsentativität der Kalkulation verständigt. Außerdem haben sie Regelungen getroffen, wie Mengensteigerungen bei den Verhandlungen zwischen einzelnen Krankenhäusern und Krankenkassen berücksichtigt werden (Fixkostendegressionsabschlag).

Der DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum erklärte: „Die jetzt verabschiedeten Entgeltkataloge bilden die entsprechenden Leistungen der Krankenhäuser noch ein Stück besser ab. Die Umsetzung der aus Krankenhaussicht nicht einfachen Vorgaben aus dem KHSG zeigt, dass die Selbstverwaltung auch unter erschwerten Bedingungen handlungsfähig ist.“

Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes: „Die Finanzierung abrechenbarer Leistungen über Fallpauschalen wird auch in 2017 auf Basis neuer Kalkulationen sachgerecht gelingen. Die Umverteilung von Sachkosten hin zu Personalkosten ist ein richtiger Schritt hin zu mehr Vergütungsgerechtigkeit.“

Der Verband der Privaten Krankenversicherung begrüßt die Einigung auf die neuen DRG-Kataloge, mit denen die originäre und regelmäßige Weiterentwicklung des DRG-Systems fachgerecht mit den gesetzlichen Anforderungen verbunden wurde.

Der DRG-Katalog wurde durch das von den Partnern der Selbstverwaltung gemeinsam getragene Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) auf der Grundlage von Fallkostendaten von Krankenhäusern weiterentwickelt. Neben der Umsetzung der Vorgaben aus dem Gesetz zeigt der Katalog für 2017 im Vergleich zu 2016 eine Vielzahl von Detailverbesserungen. Hierzu hat das InEK auf einer, dank der Unterstützung durch die Kalkulationskrankenhäuser, nochmals erweiterten Datenbasis sämtliche zur Verfügung stehenden Merkmale überprüft.

Der DRG-Fallpauschalenkatalog bestimmt über Relativgewichte das Verhältnis der Vergütungen verschiedener Behandlungsfälle zueinander. Die mit den Kassen abgerechnete Höhe der Vergütung wird maßgeblich durch die auf Ebene der Bundesländer vereinbarten Basisfallwerte festgelegt.

Der PEPP-Entgeltkatalog ist ebenfalls ein leistungsorientiertes, pauschalierendes Vergütungssystem, das über Relativgewichte und einen zunächst krankenhausindividuellen Basisentgeltwert die Vergütung der Behandlungsfälle bestimmt. Im Gegensatz zum DRG-System erfolgt die Vergütung tagesbezogen, d. h. jeder Behandlungstag ist abrechnungsfähig.

Die Kataloge sind abrufbar unter www.g-drg.de

Pressekontakt:
GKV-Spitzenverband (GKV-SV):
Ann Marini; Telefon: 030 206 288 4201,
presse@gkv-spitzenverband.de

Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG):
Joachim Odenbach; Telefon: 030 398 01 1020,
pressestelle@dkgev.de

Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV):
Stefan Reker; Telefon: 030 204 589 44,
presse@pkv.de

 

Der GKV-Spitzenverband ist der Verband aller 117 gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Als solcher gestaltet er den Rahmen für die gesundheitliche Versorgung in Deutschland; er vertritt die Kranken- und Pflegekassen und damit auch die Interessen der über 70 Millionen Versicherten und Beitragszahler auf Bundesebene gegenüber der Politik, gegenüber Leistungserbringern wie Ärzten, Apothekern oder Krankenhäusern. Der GKV-Spitzenverband übernimmt alle nicht wettbewerblichen Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 1.996 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,8 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,2 Millionen Mitarbeitern. Bei 90 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) vertritt die allgemeinen Interessen der Privaten Krankenversicherung, der Privaten Pflegeversicherung sowie seiner Mitgliedsunternehmen. Dem PKV-Verband gehören 42 Unternehmen an, bei denen rund 33 Mio. Versicherungen bestehen: Rund 9 Mio. Menschen sind komplett privat krankenversichert, dazu gibt es mehr als 24 Mio. Zusatzversicherungen.


Über den Umgang mit Suizidalität

Rund 110 Fachleute aus der Region, nutzten die Gelegenheit sich in der Dr. Becker Burg-Klinik Stadtlengsfeld über den Umgang mit Suizidalität austauschen. Im Bild: Referent Dr. Holger Süß, Chefarzt der Dr. Becker Burg-Klinik

Am Samstag, 24.09.2016, fand in der Dr. Becker Burg-Klinik ein Fach-Symposium über den Umgang mit Suizidalität statt. 110 Teilnehmer aus Hessen und Thüringen nutzten die Gelegenheit, sich in der Stadtlengsfelder Rehaklinik mit anderen Fachleuten über das Thema auszutauschen.

Den Auftakt machte der ehemalige Oberarzt der Burg-Klinik und jetzige Chefarzt der psychosomatischen Abteilung der DRV Klinik Bad Brückenau, Jens Aron. Er beleuchtete für die geladenen Fachleute – Ärzte, Psychiater, Psychotherapeuten und Mitarbeiter sozialpsychiatrischer Dienste aus der Region – die Sicht der International Classification of Functioning (ICF) auf das Thema Suizid. Herr Aron machte in seinem Vortrag u. a. deutlich, dass die Anzahl der Suizide dort hoch ist, wo keine ausreichende psychiatrisch-psychotherapeutische Grundversorgung gewährleistet wird.

Rund 110 Fachleute aus der Region, nutzten die Gelegenheit sich in der Dr. Becker Burg-Klinik Stadtlengsfeld über den Umgang mit Suizidalität austauschen. Im Bild: Referent Dr. Holger Süß, Chefarzt der Dr. Becker Burg-Klinik

Rund 110 Fachleute aus der Region, nutzten die Gelegenheit sich in der Dr. Becker Burg-Klinik Stadtlengsfeld über den Umgang mit Suizidalität austauschen. Im Bild: Referent Dr. Holger Süß, Chefarzt der Dr. Becker Burg-Klinik

Einen Blick in die Innenwelt eines Suizidenten vermittelte im Anschluss Dr. Holger Süß, Chefarzt der Dr. Becker Burg-Klinik, in seinem Vortrag. Die „einseitige Blickrichtung“ eines suizidalen Menschen ließe sich oftmals im therapeutischen Gespräch korrigieren und wieder Richtung Leben lenken. Dass das Thema der Suizidalität auch für Psychologen oder Ärzte eine besondere Belastung darstellt, führte die Erfurter Supervisorin und Dipl. Psycho-login Felicitas Lehmann aus. Folgerichtig stand die Supervision für professionelle Fachkräfte im Mittelpunkt ihres Vortrags.

Nach einer Pause beschrieb die Klinikseelsorgerin Monika Waldeck aus Witzenhausen, welch hilfreiche Begegnung zwischen Seelsorger und Menschen mit Suizidgedanken stattfinden können. Der leitende Psychologe der Dr. Becker Burg-Klinik, Dr. Andreas Schmidt, sprach abschließend darüber, welche Chancen und Risiken mit dem Internet für Suizidenten verbunden sein können.

Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit der Fachveranstaltung in der psychosomatischen Dr. Becker Burg-Klinik. Durch die Auswahl der Referenten und Themen sei das Thema Suizid aus vielen verschiedenen Blickrichtungen beleuchtet worden, so dass jeder wichtige Impulse für seine Arbeit habe mitnehmen können.

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Die Dr. Becker Burg-Klinik

Die Dr. Becker Burg-Klinik ist auf psychosomatische, psychiatrische und psychotherapeutische Rehabilitation spezialisiert. Als größte Thüringer Rehaklinik versorgt sie rund 1.800 Patienten jährlich, die Hilfe bei Beschwerden wie Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen, chronische Schmerzerkrankungen oder Tinnitus suchen. Die Dr. Becker Burg-Klinik gehört mit acht weiteren Rehabilitationskliniken zur Dr. Becker Klinikgruppe. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rehabilitation des 21. Jahrhunderts zu gestalten. Weitere Informationen zur Dr. Becker Burg-Klinik finden Sie auf der Website www.dbkg.de

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 Kontakt:

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rebecca Jung

Parkstraße 10 / 50968 Köln /

Tel. : (+49) 221 – 934647-48 / Fax : -40

rjung@dbkg.de   http://www.dbkg.de